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Ergebnis 21 bis 30 von 165
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15.05.2010, 15:47
AW: Bald Verteilungskämpfe in Deutschland und Europa
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15.05.2010, 15:51Inaktiver User
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15.05.2010, 15:56Inaktiver User
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15.05.2010, 16:07
AW: Bald Verteilungskämpfe in Deutschland und Europa
Ich bin, also denke ich
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15.05.2010, 16:11Inaktiver User
AW: Bald Verteilungskämpfe in Deutschland und Europa
Blödsinn. Es gibt nicht immer weniger zu verteilen, sondern das Geld wandert in immer weniger Taschen.
Es scheint nur leider nur ganz wenigen aufzufallen. Jeder hat ja auch immer das Gefühl, er werde eines Tages selber zu den Gewinnern gehören.. Beispiel? Bei uns wurde die Erbschaftssteuer abgeschafft. Die Erbschaftssteuer würde nämlich eh nur diejenigen betreffen, die sehr viel erben. Die ersten ca. 100 000 Franken wären sowieso steuerfrei. Dieses Geld fehlt natürlich dann in der Staatskasse. Es ist doch überall das Gleiche: Steuergeschenke für die Reichen, die man den Armen abnimmt.
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15.05.2010, 16:18Inaktiver User
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15.05.2010, 16:33
AW: Bald Verteilungskämpfe in Deutschland und Europa
Was willst du denn mit den hunderten von Milliarden, die wir für andere Euro-Länder aufgenommen haben und noch aufnehmen werden, machen? Die müssen wir zurückzahlen. Da gibts keinen Harry Potter, der schnell mal 200 MRD herzaubert. Einen Teil unserer Produktion können wir nicht mehr für uns nehmen. Den brauchen wir, um diese Kredite zu tilgen.
Glaub mir, es ist weniger zu verteilen. Hinzu kommt, dass die letzten Jahre die Einkommens-und Vermögensschere immer weiter auseinandergegangen ist.
Das wird schlimm. Weniger Realeinkommen, mehr Arme und eine wohlsituierte Gruppe von Reichen.
In anderen Europäischen Ländern profitieren linke und marxistische Parteien, in Deutschland hofft man immer noch auf Harry-Potter-Schäuble.Ich bin, also denke ich
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15.05.2010, 17:26
AW: Bald Verteilungskämpfe in Deutschland und Europa
Bis hier her bin ich voll auf Deiner Seite.
Aber hier...komme ich ins Grübeln.Dass man in einem Staat nicht mehr verteilen kann als da ist, ist doch wohl klar. Wer soll das denn alles bezahlen?
Das sollte uns doch mal zu denken geben: Es ist genug an Gütern und Lebensmitteln für alle da. Allein, man muss alles verfaulen lassen, und überspitzt gesagt alle verhungern lassen, weil das schnöde Geld nicht da ist.
Da läuft doch was schief. Die Menschen haben sich und ihr Leben selbst abhängig gemacht vom Geld.
Nein... nicht mehr. Das war einmal. Und damit fing das Übel an. Vor 50 Jahren war es noch üblich, dass jeder Haushalt - nicht (nur) als Hobby - sondern hauptsächlich zweckdienlich seinen eigenen Garten hatte, und dort seine Lebensmittel selbst produzierte. Wer näht oder strickt sich heutzutage noch selber seine Kleider? Wenn Gurkenzeit war, kaufte Mutter in der Umgebung einen Sack voll Gurken und weckte diese ein. Ein Bauer in der Gegend hatte so viele Pflaumen, Mirabellen, Äpfel und Birnen, dass er sie selber nicht essen konnte. So zogen wir Kinder mit Leiterwagen los und holten uns für wenig Geld dieses Obst. Oder wir bezahlten mit Kartoffeln, Getreide oder Heu von denen wir Berge-weise hatten. Wir mussten nie Fleisch kaufen. Man mästete das Jahr über ein Schwein mit den Garten- und Küchenabfällen. Den Sommer über durfte nur frisches Obst und Gemüse gegessen werden. Die etwa zehn Zentner Eingewecktes durften erst geöffnet werden, wenn im Garten oder auf den Feldern nichts mehr wuchs. Ich könnte jetzt ein Buch darüber schreiben. Aber Ihr wisst es sicher selber.
Schaut zum Fenster raus, wieviele Gärten gibt es da, wo Lebensmittel wachsen? Da wachsen pflegeleichte Ziersträucher, die weiß Gott wo herkommen.
Und jetzt kommst Du!Ich würde gerne auf jegliche finanzielle Unterstützung vom Staat verzichten, wenn man mir statt dessen ein Stück Land geben würde, wo ich meine Lebensmittel selber produzieren könnte.Und wer wir kaufen das Zeug, das in Lohnniedigländern produziert wurde und vernichten so die Arbeitsplätze im eigenen Land. Das ist meist qualitativ schlecht, wurde in umweltzerstörerischer Weise produziert, hält nicht lange und wenn es kaputt ist, werfen wir es weg und erhöhen so die Müllberge und kaufen neues billiges Zeugs.
Aber nein, mir hat das Arbeitsamt sogar verboten, umsonst in einer Küche in einer Tagesunterkunft für Obdachlose zu arbeiten. Dort wird verkocht, was die Wohlstandsgesellschaft nicht geschafft hat zu essen - was übrig ist, aber noch in einwandfreiem Zustand ist.
Aber nein, man würde mir ein Auto schenken, wenn ich in einem Betrieb arbeiten und Geld verdienen würde. Bis jetzt habe ich dankend abgelehnt.
Da wirst Du leider Recht haben - man wird die Zeit nicht zurückdrehen können. Aber ob eine zentralistisch geführte Regierung dem Volke dienlich ist, hängt natürlich wie in jeder Regierung davon ab, wie und von wem sie geführt wird. Das kommt allein schon darauf an, wie sie zustande kommt. Auf demokratischen Weg oder... Oder? Was gäb's da noch? Auf militärischem, diktatorischem Weg.
Eine Weltregierung wird ja bereits angestrebt.
Eine Weltreligion leider auch. Und das sind die zwei Gegenspieler, die den Weltfrieden gefährden, oder aber auch bringen können.
Fällt Dir eigentlich auf, dass Du Dir selber widersprichst?
Was wäre denn der Gegentrend zur billigen Massenware?
Eben die im Inland in kleinen Mengen hergestellten Waren, die dann nicht in Supermärkten sondern in jedem Dorf in Krämerläden angeboten werden. Im Gegenteil, das wäre das beste Mittel, die in unserem Land vorhandenen Ressourcen zu verwenden, um sie dann auch in unserem Land zu verbrauchen.Da man, wie ich schon sagte, die Zeit nicht zurückdrehen kann, finde ich auch, dass das wünschenswerteste wäre, dass es ein Land Namens Erde gibt, welches demokratisch geführt wird, wo gleichmäßig und sinnvoll auf der Erde verteilt für alle Menschen genug und gesunde Lebensmittel und alle sonstigen Güter des täglichen Lebens produziert werden.
Das geht aber nur, wenn die Menschheit es schafft, den Egoismus abzulegen.
Eine Welt ohne Geld wäre denkbar.
Wo jeder umsonst arbeitet - wo jeder das notwendige umsonst bekommt. Wo wirklich nur das Notwendige produziert wird, damit ansonsten die Natur in Ruhe gelassen werden kann.
Ja, es ist Utopie.
Aber je öfter man diese Utopie ausspricht und sie sich vor Augen hält, umso unutopischer wird sie.
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15.05.2010, 17:27
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15.05.2010, 17:30Inaktiver User



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