Joschka hat seine Turnschuhe im Museum und du?
Und, immerhin können Studierte sich offensichtlich auch mit Taxifahren selbst ernähren, so gesehen kann es gar nicht genug Studierte geben, gell.
Uund, wenn Koch den Öffentlichen Nahverkehr kürzen will, muss ja jemand die Lücken im Fahrplan bedienen.
Wo Koch sparen möchte (Auszug aus dem Link von DerJunge)
Das einzige was Sinn machen würde, wäre die Steinkohle, alles andere ist hirnlos!Der CDU-Politiker fordert Sparaktionen in "gewaltiger Größenordnung" und verlangt etwa Kürzungen bei den Beschäftigungsmaßnahmen für Arbeitslose, bei den Steinkohlehilfen und Subventionen für den öffentlichen Personennahverkehr.
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Ergebnis 31 bis 40 von 97
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15.05.2010, 14:02Inaktiver User
AW: Sparen: Koch weiß wo: bei der Bildung!
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15.05.2010, 14:07
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15.05.2010, 14:12
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15.05.2010, 14:28Inaktiver User
AW: Sparen: Koch weiß wo: bei der Bildung!
Die Masse macht es, aber ob dass das Kriterium sein sollte oder möchtest du eine MwSt. Erhöhung?
Es geht nicht um "wenige" die es trifft, sondern darum ob es sinnvoll ist oder nicht. Arbeitslose gibt es genug, denen etwas "wegzunehmen" bringt es wg. der Menge, aber ist das sinnvoll???
Sinnvoll ist es in erster Linie die zur Kasse zu bitten die uns mit ihrer Zockerei in die Misere gebracht haben.
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15.05.2010, 14:39
AW: Sparen: Koch weiß wo: bei der Bildung!
Vergleichst du die Bildungsausgaben
- pro Kopf?
- oder prozentual zum Bruttosozialprodukt?
Übrigens sollte man den Beruf des Taxifahrers nicht diskriminieren, und wenn der Fahrer studiert hat, genießt er vielleicht seine Bildung in verschiedenen Lebensumständen.
Selbst in der BriComm ist es immer mal wieder schön, auf einen gebildeten Foristen oder eine gebildete Foristin zu treffen.
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15.05.2010, 14:51
AW: Sparen: Koch weiß wo: bei der Bildung!
Sicher muss gespart werden und darf es keinen Neuverschuldung mehr geben, das wirst Du von kaum jemandem hier öfter und ausführlicher lesen können als von mir. Die reinen Zahlen zum Wirtschaftswachstum sagen allerdings wenig aus. Als die Konjunkturpakete gemacht wurden war klar, dass das nur nutzt, wenn die lange genug laufen, bis die Konjunktur selbsttragend ist.
Jetzt scheint das vergessen, und die 30er drohen sich doch zu wiederholen. Derzeit trägt sich die Wirtschaft noch kaum ohne die Auswirkungen der Konjunkturpakete etc.
Deutschland ist nicht Griechenland und hat andere Möglichkeiten. Offenbar versorgen die deutschen Bürger ihren Staat seit Jahrzehnten, bald einen halben Jahrhundert chronisch mit zu wenig Geld, wofür sie dann selber mehr in der Tasche haben, und/oder verlangen zu viele Aufgaben von ihm. Das muss man nicht alles noch in diesem Jahr ändern. Man muss nur einen glaubwürdigen Anfang machen.
Der Anleihemarkt wird bald definitiv überfordert sein und die Zinsen steigen, ob Deutschland bis morgen schuldenfrei ist oder nicht.
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15.05.2010, 15:01
AW: Sparen: Koch weiß wo: bei der Bildung!
Das sehe ich doch grundsätzlich auch so. Es wird aber nicht ohne Grausamkeiten beispielsweise für die Mittelschicht gehen. Der Gürtel muss ganz einfach enger geschnallt werden um es plakativ zu sagen.
Und ich glaube auch, dass man auf Steuererhöhungen nicht verzichten kann. Denn durch Einsparungen wird man das Defizit nicht genug senken. Ich persönlich hätte z.b. nichts gegen eine MwSt. Erhöhung bzw. eine Streichung des ermäßigten Satzes (Ausnahme Lebensmittel).
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15.05.2010, 15:05Inaktiver User
AW: Sparen: Koch weiß wo: bei der Bildung!
Ich denke nicht, dass Sparen allzuviel Sinn macht. Der Schuldenkollaps ist unausweichlich. Sparen verzögert es nur ein wenig und bedeutet für viele Menschen große Entbehrungen und Leid sowie daraus resultierend Volksaufstände (siehe Griechenland). Merkel hat Kochs Sparvorschläge im Sozialbereich zurecht zurückgewiesen.
Diese mit dem Papiergeld systemimmanente Schuldenkrise (eigentlich nur die Zinseszinskrise - die Zinseszinsen wachsen stärker (Exponentialfunktion), als an Werten und Dienstleistungen geschaffen werden kann, da begrenzte Ressourcen...
) lässt sich auch nicht wirklich mit der großen Depression der 30er Jahre vergleichen, denn damals war das Geld in den USA nämlich goldgedeckt und konnte nicht beliebig vermehrt werden.
Ich sehe nur hyperinflationäre Tendenzen, wenn jetzt die Zentralbank unlimitiert Geld druckt und den Wünschen der Politik folgen muss. Das führt natürlich zum Sparen, aber anders als gemeinhin darunter verstanden wird. Die Preise und Ausgaben (z.B. für Zinsensinszahlungen) werden viel stärker ansteigen als die Einnahmen und wir werden uns dann bestimmte Dinge einfach nicht mehr leisten können (Schließung von Schwimmbäder, Straßenbeleuchtung usw.).
Es kann einfach auch nicht funktionieren, das Deutschland (an Frankreich glaube ich nicht mehr) für einen Großteil der Gesamtschulden Europas bürgt und wahrscheinlich auch in Anspruch genommen wird. Dadurch rettet man erstens nicht die PIGS (siehe drastische Kaputtsparprogramme und daraus resultierend wirtschaftlicher Ruin) sondern dadurch geht Dtl. selbst den Bach runter. Dann wäre Europa insgesamt geschwächt...
Das einzige was hilft ist ein Schuldenmoratorium (Entschuldung und Entwertung von Einlagen (Haircut)). Die schlagartig wegfallende hohe Zinsenszinslast bei bislang vorhandener wirtschaftlicher Stärke (Maschinen, Autos, etc.) und guter Infrastruktur, sollte zu starkem Wirtschaftswachstum und niedrigen Steuern führen. Ein wirtschaftlich starkes Land ist dann auch wieder in der Lage wirtschaftlich schwächeren Ländern durch direkte Investition auf wirtschaftlicher Ebene zu helfen.
Dieses Schuldenmoratorium wird kommen, so wie es Sarkozy im Herbst 2008 bereits angekündigt hat (ob der Euro wohl vorher zerbricht?
). Darum bringt Sparen gar nichts mehr. Stattdessen dann lieber noch weitere Konjunkturprogramme auflegen, so man den Kollaps unbedingt zeitlich nach hinten verschieben will.
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15.05.2010, 15:07
AW: Sparen: Koch weiß wo: bei der Bildung!
Sehe ich auch so. Vor allem kannst Du Arbeitslosen ja nur so wenig wegnehmen, dass nichtmal Masse wirklich was macht.
In erster Linie sind wir und alle anderen nicht wegen Zockerei überschuldet, sondern weil unsere Eltern und wir auf Kredit über unsere Verhältnisse gelebt haben. Also müssen auch unsere Eltern und wir dafür geradestehen. Und zwar wir alle, nicht unsere Kinder und Kindeskinder!Sinnvoll ist es in erster Linie die zur Kasse zu bitten die uns mit ihrer Zockerei in die Misere gebracht haben.
Edit:
Und natürlich besonders diejenigen die davon am meisten profitiert haben, dass der Staat so lange so wenig zu wenig Geld eingezogen hat und bereit war stattdessen Zinsen zu zahlen.Geändert von Ahab (15.05.2010 um 15:12 Uhr)
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15.05.2010, 15:07



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