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Thema: Kopfpauschale

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    AW: Kopfpauschale

    Zitat Zitat von utopia_2020 Beitrag anzeigen
    Das ist doch kompletter Quatsch!
    Könntest Du vielleicht erklären, warum das Quatsch ist?

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    AW: Kopfpauschale

    Zitat Zitat von frank60 Beitrag anzeigen
    Typische Politikerrhetorik.
    Aber noch mal gern für dich, wenn der Arbeitnehmeranteil prozentual sinkt erhöht diese Minderabgabe das zu versteuernde Brutto und die Einkommenssteuer erhöht sich.
    Das zu versteuernde Brutto ändert sich doch nicht durch den Krankenkassenbeitrag !!

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    AW: Kopfpauschale

    Zitat Zitat von utopia_2020 Beitrag anzeigen
    Das zu versteuernde Brutto ändert sich doch nicht durch den Krankenkassenbeitrag !!
    bist du sicher, dass sich das zu versteuernde einkommen nicht nach dem abzug der sozialabgaben ergibt?

    denn wenn es so wäre, würde bei gleichem bruttolohn das zu versteuernde einkommen natürlich erhöht, wenn die abzüge durch die sozialkassen sinken.

    was verstehe ich falsch?

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    AW: Kopfpauschale

    Grundsätzlich wird das zvE aus dem Bruttoeinkommen ermittelt, da KV-Beiträge seit diesem Jahr aber abzugsfähig sind, würden geringere Beiträge tatsächlich das zvE erhöhen, weil nur ein geringerer Beitrag zum Abzug gebracht werden kann.
    Geändert von marilyn-74 (03.06.2010 um 12:07 Uhr)
    Time is an ocean but it ends at the shore - Bob Dylan

    Und wenn der Wind mal von vorne kommt - leicht nach vorne beugen und einfach weitergehen - S.B.

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    AW: Kopfpauschale

    Zitat Zitat von marilyn-74 Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich wird das zvE aus dem Bruttoeinkommen ermittelt, das KV-Beiträge seit diesem Jahr aber abzugsfähig sind, würden geringere Beiträge tatsächlich das zvE erhöhen, weil nur ein geringerer Beitrag zum Abzug gebracht werden kann.
    Wow, schon wieder volle Punktzahl.
    Letztes Jahr wollte man den Arbeitgeberanteil fest schreiben, klar, eine Erhöhung hätte auf der anderen Seite nicht diesen Effekt erzielt.

    Jetzt, wo der KK-Beitrag für das zu versteuernde Einkommen relevant ist, wird das wieder interessant.

    Das Volk wird an der Nase herumgeführt, bei der ewig andauernde Suche nach dem „Perpetuum Mobile“.
    Alle zahlen weniger und bekommen am Ende mehr Leistung, die nie endende Mär von deutscher Haushaltpolitik.

  6. Inaktiver User

    AW: Kopfpauschale

    Zitat Zitat von schnarchstop Beitrag anzeigen
    Anlass ist der aktuelle Artikel in Welt-online

    Gesundheitspolitik: Rösler will Kopfpauschale gegen jeden Widerstand - Nachrichten Politik - WELT ONLINE

    ... gegen jeden Widerstand.


    Was wird denn z.B. aus Alleinerziehenden ? Sollen die jetzt eine Krankenversicherung pro Kind bezahlen und wie ? In meinen Augen kommt da auf viele Menschen eine Katastrophe zu.

    Wie sollen Rentner mit 1000 Euro im Monat 200 Euro Kopfpauschale für ihre Krankenversicherung bezahlen.

    Oder wird es viel weniger sein ?



    So langsam kann ich es auch nicht mehr hören, es ist niemals eine Rede von 200€ gewesen, es sind 30€.

    Rentner, Alleinerziehende, Gering Verdiener, Hartz4 Familien, u.s.w.-
    Es wird doch nur noch vom Staat gefordert, soll für dass meiste aufkommen, in erster Linie um den Standard (Wohlstand/Eigentum) zu garantieren.

    Wie wäre es, wenn man mal wieder für dass Land und die Allgemeinheit eintritt, sich selber versucht zu helfen, und nicht immer nur permanent fordert.-

    Kopfpauschale hin oder her, 30€ monatlich für die Krankenversicherung zahlen, da rauche ich sechs Schachteln Zigaretten weniger, oder verzichte auf zwei Kisten Bier, wo liegt dass Problem dabei?

    Ich bin 4 Monate im Jahr in Spanien, möchte mal jemand erfahren wie es dort ist wenn man einen Arzt aufsucht und sich an einen Facharzt weiterleiten lässt? Ich wäre gerne bereit mal darüber einen Dialog zu führen!

  7. gesperrt

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    AW: Kopfpauschale

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ... Kopfpauschale hin oder her, 30€ monatlich für die Krankenversicherung zahlen, da rauche ich sechs Schachteln Zigaretten weniger, oder verzichte auf zwei Kisten Bier, wo liegt dass Problem dabei?

    Ich bin 4 Monate im Jahr in Spanien, möchte mal jemand erfahren wie es dort ist wenn man einen Arzt aufsucht und sich an einen Facharzt weiterleiten lässt? Ich wäre gerne bereit mal darüber einen Dialog zu führen!

    Ja, schildere doch mal bitte den Kostenwerdegang bei einem Arztbesuch in Spanien.

    Wahrscheinlich werden viele LeserInnen überrascht sein und Gott danken, dass sie in Deutschland krankenversichert sind.

  8. Inaktiver User

    AW: Kopfpauschale

    Es gibt eine Grundversorgung durch Sozial*ver*sicherungsärzte und Sozialversicherungs*krankenhäuser. Diese Ärzte sind sehr engagiert, sind aber nicht mit deutschem Standard vergleichbar, die meisten haben aus diesem Grund zusätzlich eine private Krankenversicherung.

    Es gibt sehr viel Privat Ärzte, auch Kliniken, die ausschließlich nur gegen Privatrechnung behandeln. Immer ausgeschlossen sind Medikamente, es sei denn sie werden im Krankenhaus oder beim Arzt verabreicht. Selber Zahlen ist angesagt, es sei denn man besitzt eine (Sozial) Vollversicherung, welche aber preisgünstiger sind als ihre deutschen Vergleichswerte. Es gibt Versicherung mit Vertragsärzten und zusätzlich freier Arztwahl oder, Versicherungen nur mit Wahl zwischen den Vertrags*ärzten.

    Ich bin in Spanien im Dezember 2009 an einer Lungenentzündung erkrankt. Als deutscher hier versichert, zusätzlich eine private Zusatzversicherung für die Zeit.

    Ich war beim Lungenfacharzt im einer Klinik, in Murcia wäre ein Termin mit 6 bis 8 Wochen Wartezeit angesagt gewesen. Ich bekam Medikamente verabreicht (kostenlos) und ein Rezept. Hierfür, in der Apotheke, zahlte ich 230€ welche ich in Deutschland aber erstattet bekam. Die Medikamente sind hier Rezept pflichtig, dort bekommt man es auch so. In der Regel sind die Medikamente dort aber bis zu 50% günstiger!

    Ich brach den Aufenthalt am 30.12.09 ab, und flog zurück nach Deutschland. Erst hier habe ich mich richtig Kurieren können, aber ich musste hier auch 6 mal zum Arzt. Und so etwas kostet hier eine menge mehr als in Spanien, es geht hier schneller mit Terminen, ich muss die Medikamente (außer 5€ Rezept-Gebühr) nicht aus eigener Tasche zahlen.

    Hätte ich aber keine Zusatzversicherung und keine Vollversicherung in Spanien, da wäre ich schön dumm da gestanden.-

  9. gesperrt

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    AW: Kopfpauschale

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ...Hätte ich aber keine Zusatzversicherung und keine Vollversicherung in Spanien, da wäre ich schön dumm da gestanden.-

    In einer TV-Sendung über spanische Einwanderer wurde von einer Mutter berichtet, die ihren hustenden kleinen Sohn zum Arzt brachte und für diesen Kontakt angeblich 100 € bezahlen musste sowie nachher die Medikamente.

    Anscheinend verfügte sie nicht über diese Krankenversicherungen.

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    AW: Kopfpauschale

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    So langsam kann ich es auch nicht mehr hören, es ist niemals eine Rede von 200€ gewesen, es sind 30€.

    Rentner, Alleinerziehende, Gering Verdiener, Hartz4 Familien, u.s.w.-
    Es wird doch nur noch vom Staat gefordert, soll für dass meiste aufkommen, in erster Linie um den Standard (Wohlstand/Eigentum) zu garantieren.

    Wie wäre es, wenn man mal wieder für dass Land und die Allgemeinheit eintritt, sich selber versucht zu helfen, und nicht immer nur permanent fordert.- ?????

    Kopfpauschale hin oder her, 30€ monatlich für die Krankenversicherung zahlen, da rauche ich sechs Schachteln Zigaretten weniger, oder verzichte auf zwei Kisten Bier, wo liegt dass Problem dabei?

    Ich bin 4 Monate im Jahr in Spanien, möchte mal jemand erfahren wie es dort ist wenn man einen Arzt aufsucht und sich an einen Facharzt weiterleiten lässt? Ich wäre gerne bereit mal darüber einen Dialog zu führen!
    Ich zahle jeden Monat 560 Euro Krankenversicherung ( davon sind 260 € Arbeitgeberanteil) und 80 @ Pflegeversicherung.

    Nach dem Rösler-Plan ermäßigt sich mein Anteil an der KV um 27 €, dafür zahle ich aber die Kopfpauschale von 30 €, also per saldo 3 Euro mehr.

    Das ganze ist ein bürokratisches Monster mit dem einzigen Ziel, langfristig die solidarische Krankenversicherung zu zerstören und die Versicherten der privaten Versicherungswirtschaft auszuliefern.

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