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    AW: Währungsreform oder -umstellung in Sicht?!

    Ich werden am Montag Short auf Euro gehen und Gold Long, des Weiteren Gold bei der Bank nachordern, der Haufen ich schon erquicklich gewachsen, seit Beginn 2009.

    Wenn ich deren Ideen so höre du lese wird mir angst und bange.

    Das muss man sich so vorstellen, da vergibt eine Bank an 100 Kunden Kredite und 10 Kunden zahlen die Kredite nicht pünktlich oder gleich gar nicht zurück, weil sie keine Lust haben oder sich selbst überschätzt haben bei der Kreditaufnahme die Bank belogen haben um an viel Geld zu kommen.

    Und jetzt gehen alle 100 Schuldner gemeinsam zur Bank und wollen diese schließen, anzünden, verklagen und was weiß ich noch alles.

    Sind die 90 ordentlichen Schuldner bekloppt oder ist es falsch verstandener Solidargedanke?

  2. Inaktiver User

    AW: Währungsreform oder -umstellung in Sicht?!

    Zitat Zitat von frank60 Beitrag anzeigen
    Ich werden am Montag Short auf Euro gehen und Gold Long, des Weiteren Gold bei der Bank nachordern, der Haufen ich schon erquicklich gewachsen, seit Beginn 2009.
    Bin seit 2003 nur noch in Au (und etwas Ag) physisch. Papier rühr ich erst wieder im Kontratieff-Frühling an.



    http://diepresse.com/home/wirtschaft...&direct=559936

    >>Finanzminister Josef Pröll (ÖVP) hat die Situation für den Euro als "schwere Belastungsprobe" bezeichnet und von einer "unglaublichen Bewährungsprobe für die europäische Politik" gesprochen. Vor Beginn der außerordentlichen Sitzung der EU-Finanzminister in Brüssel Sonntag Nachmittag sagte Pröll, es handle sich um die "kritischste und angespannteste Situation seit Jahrzehnten, aber sie ist zu lösen". Vom Gipfel erwartet er sich ein "klares Signal" dafür.<<

    Na dann hoffen wir mal alle das Beste, sonst gute Nacht!

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    AW: Währungsreform oder -umstellung in Sicht?!

    Na dann sag ich mal, Gute Nacht.

    Die wollen einfach nicht begreifen, dass das Problem nicht die Geldgeber, neudeutsch Spekulanten, sondern die Kreditnehmer sind.

    Solang man das wahre Problem nicht löst, wird der Druck auf den Euro nicht nachlassen.

    Anstatt für die Problemkandidaten verbindliche Regeln mit klaren Konsequenzen aufzustellen, werden stattdessen 60 Milliarden nachgelegt.

    Verstoß gegen eine jahrhundertealte Börsenregel, werfe dem schlechten Geld kein Gutes hinterher.

    Nächste Regel, der Markt hat recht und der Trend ist dein Freund.

    Also ab in den Keller mit dem Euro.

  4. Inaktiver User

    AW: Währungsreform oder -umstellung in Sicht?!

    Zitat Zitat von frank60 Beitrag anzeigen
    Na dann sag ich mal, Gute Nacht.

    Die wollen einfach nicht begreifen, dass das Problem nicht die Geldgeber, neudeutsch Spekulanten, sondern die Kreditnehmer sind.


    Zitat Zitat von frank60 Beitrag anzeigen
    Anstatt für die Problemkandidaten verbindliche Regeln mit klaren Konsequenzen aufzustellen, werden stattdessen 60 Milliarden nachgelegt.
    Ja und es dürfen wohl bis zu 600 Mrd werden, wenn ich es richtig gelesen habe...

  5. Inaktiver User

    AW: Währungsreform oder -umstellung in Sicht?!

    Das Endspiel um den Euro hat begonnen

    EU-Krisentreffen: Das Endspiel um den Euro hat begonnen - Politik - International - Handelsblatt.com

    Wenn die MSM schon von Endspiel schreibt...

    Also meine Einschätzung für die kommende Woche: Die Märkte werden noch ein wenig Achterbahn fahren, aber letztendlich die Beruhigungspillen schlucken, bis in ein paar Wochen das Spiel von neuem beginnt und dann reichen auch die 600 Mrd. nicht mehr, dann reicht gar nichts mehr und die Währungsreform mit Schuldenschnitt wird fällig (m.E. die einzige wirkliche Lösung des Problems).

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    AW: Währungsreform oder -umstellung in Sicht?!

    Da die wahren Ursachen weder genannt noch angegangen werden, wird gar nichts besser werden.

    Politische Börsen sind sehr kurze Börsen und damit dürfte spätestens am Mittwoch mit unveränderter Talfahrt fortgefahren werden.

  7. Inaktiver User

    AW: Währungsreform oder -umstellung in Sicht?!

    Zitat Zitat von frank60 Beitrag anzeigen
    Politische Börsen sind sehr kurze Börsen und damit dürfte spätestens am Mittwoch mit unveränderter Talfahrt fortgefahren werden.
    Wir müssen abwarten. Momentan ist die Nachrichtenlage recht dünn... Das Bailoutprogramm der Amis wurde 2008 ja "ganz gut" vom Markt angenommen.

    Gold dürfte auf jedenfall weiter steigen (in Euro gerechnet).

    Btw: Dass gerade jetzt wieder die Flughäfen geschlossen werden, schafft vielleicht Vertrauen in die Flugsicherheit, aber sonst...

  8. Inaktiver User

    AW: Währungsreform oder -umstellung in Sicht?!

    750 Milliarden reichen auch nicht, die sind nur für Griechenland. Portugal/Spanien/Italien benötigen nach neuster Aussage von Prof. Hickel der Uni Bremen demnächst bis zu 1 Billion €.

    Es wurde hier schon sehr gut angeführt im Beitrag #21. Sogenannten Kreditausfallversicherungen, der CDS, lassen die Staatsanleihen für Spekulanten besonders attraktiv und rentabel erscheinen, für einen 100 Millionen Kredit zahlte man noch vor drei Monaten 1,5 Millionen, heute sind es bereits 7,5 Millionen.

    Durch die Garantie der EU für Griechenland ist zumindest eine Art Schutzschirm für solche Geschäfte gespannt worden, eine nicht mehr weg zu leugnenden Tatsache, die zumindest jetzt die spekulativen Geschäfte ein paar weniger Bank Manager offenlegt.

    Nach den Brüsseler Beschlüssen wird die Europäische Zentralbank nun auch private und staatliche Anleihen aufkaufen, um die angeschlagenen Staaten zu unterstützen und zu schützen.

    Fazit, die Stunde der Wahrheit kommt demnächst noch. Steuererhöhung (Mehrwertsteuer Umsatzsteuer) zwingend nötig! Wie sagte vor kurzem schon Herr Schäuble - Zahlen lügen nicht.

    Und zum Thema Gold sein noch eines gesagt. Natürlich ist es gut ein wenig (10-15 %) seiner Finanzen ab zu sichern. Nur, in einer Inflation wird es für einige Zeit wertlos bleiben. Danach kann man, je nach aufkommen, einiges wieder ins Lot rücken.

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    AW: Währungsreform oder -umstellung in Sicht?!

    Ich muss ganz ehrlich sagen, ich weiß nicht, wie es weitergehen kann. Ein Wechsel in neue (alte) Nationalwährungen ist so gut wie ausgeschlossen, da mittlerweile alles auf den Euro ausgerichtet ist. Ein Wechsel würde ja nicht über Nacht kommen, so dass es zu Ungleichgewichten führen würde, die endgültig in die Währungskatastrophe führen würden, und damit zu der größten Wirtschaftskrise aller Zeiten, in der ganzen Welt.
    Ich rechne eher mit einem Zusammenbrechen sämtlicher Währungen in der ganzen Welt in einigen Jahren. Wenn z.B. der Euro untergeht, wird auch der UsD etc untergehen.

    Die 750 MRD für Griechenland, die du erwähnt hast, kommen mir doch zu hoch vor. Vielleicht sind es 350 bis 400 MRD.
    Insgesamt vermute ich, dass Deutschland zur Rettung der schwachen Euro-Länder Mittel über etwa eine halbe Billion benötigt. Ich denke, dass viele noch glauben, dass der 100 Euro-Schein im Geldbeutel noch 100 Euro wert ist. Nee, davon sind 4 Euro weg für Griechenland, 3 Euro für Portugal, 10 Euro für Spanien, 4 für Irland, noch einige für die Rettung der Bankiers und Aktionären etc. Von den 100 Euro ist fast nix mehr übrig. Nur noch ein schöner Schein. Und die Wirtschaft läuft noch so lange, so lange man den Menschen die Illusion des Geldes geben kann. Wenn kein Vertrauen mehr ins Geld besteht, geht nichts mehr.
    Ich bin, also denke ich

  10. Inaktiver User

    AW: Währungsreform oder -umstellung in Sicht?!

    Wolfgang, was passiert eigentlich, wenn jemand während eines Währungsschnittes privat verschuldet ist; durch Hauskauf z.B.? Gibt einige die meinen da wäre so ein Schnitt gut, andere meinen es wäre schlecht. Ich kann mir immer nur schwer vorstellen, daß eine Halbierung der Schulden auf dem Papier an der Sachlage was ändern würde - genausowenig, wie das im großen Stil bei einer Staatsverschuldung der Fall wäre. Oder muß man das völlig unterschiedlich betrachten?

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