Ich gehöre schon noch zur Mittelschicht.
Habe aber leider auf die Geisteswissenschaften gesetzt (vielleicht ja auch, weil mir die mehr liegen) und damit ist in unserem System nunmal immer weniger zu verdienen.
Ich suche noch nach einer guten Idee für was Eigenes.
Wahrscheinlich wird mich dann spätestens das komplizierte Steuerrecht davon abhalten.
Und du findest das schlecht?
Wenn da auch die Pensionäre und Renter mitmachen - gerne.
Nur die normalen Angestellten auszupressen, finde ich auch nicht gerade generationengerecht.
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Thema: FDP Steuerreform
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15.04.2010, 13:21Inaktiver User
AW: FDP Steuerreform
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15.04.2010, 13:53Inaktiver User
AW: FDP Steuerreform
Ich hätte den Ironie-Vermerk lieber stehen lassen sollen. Aber ich dachte ein so offensichtlicher Scherz würde von jedem als solcher erkannt.

Ähm. War das jetzt ein Scherz deinerseits, den ich nicht erkenne?Wenn [bei der Haushaltskonsolidierung] auch die Pensionäre und Renter mitmachen - gerne.
Nur die normalen Angestellten auszupressen, finde ich auch nicht gerade generationengerecht.
.Geändert von Inaktiver User (15.04.2010 um 13:58 Uhr)
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15.04.2010, 13:57
AW: FDP Steuerreform
Time is an ocean but it ends at the shore - Bob Dylan
Und wenn der Wind mal von vorne kommt - leicht nach vorne beugen und einfach weitergehen - S.B.
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15.04.2010, 14:22Inaktiver User
AW: FDP Steuerreform
Du glaubst also Herrn Rösler nicht, dass er das im Zusammenhang mit der Kopfpauschale machen möchte?!
Ich wüsste nicht, dass irgendeine andere Partei die Pharma-Lobby schonmal merklich angegangen wäre.
Oder ist das so? Dann lasse ich mich gerne belehren.
Nein ist es nicht.
Viele Renten- und Pensionärsantwartschaften sind auch quasi auf Pump aufgebaut worden.
Die tastet man nicht an.
Diejenigen, die immer mehr privat vorsorgen sollen und immer weniger von der gesetzlichen Rente zu erwarten haben, die quetscht man dann auch noch zu ihren Leistungszeiten aus.
Findest du das richtig?
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15.04.2010, 14:24Inaktiver User
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15.04.2010, 14:25
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15.04.2010, 14:28
AW: FDP Steuerreform
Abschaffen der Ausnahmetatbestände müsste es geben. Diese Steuersenkungsdebatte führt doch wieder nur ins Chaos. Die FDP nähert sich zwar der Realität an, aber es ist noch ein gutes Stück bis sie ganz dort angekommen ist.
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15.04.2010, 14:32Inaktiver User
AW: FDP Steuerreform
Wenn du tatsächlich glaubst, die FDP sei genau die richtige Partei um überhöhte Arzneipreise zurückzufahren, will ich deine Illusionen nicht stören.

Wir werden ja sehen, ob der Gesundheitspolitik-Azubi Rösler mehr schafft als seine Amtsvorgänger - und vor allem, ob er das überhaupt anstrebt !
Gleich nach Amtsantritt ist er erstmal dadurch in Erscheinung getreten den Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen, Peter Sawicki, abzusägen, der der FDP schon länger ein Dorn im Auge ist, weil er zu "pharmakritisch" ist.
Ich geb's auf. Mir scheint, wir reden aneinander vorbei.Nein ist es nicht.
Viele Renten- und Pensionärsantwartschaften sind auch quasi auf Pump aufgebaut worden.
Die tastet man nicht an.
Diejenigen, die immer mehr privat vorsorgen sollen und immer weniger von der gesetzlichen Rente zu erwarten haben, die quetscht man dann auch noch zu ihren Leistungszeiten aus.
Findest du das richtig?
Du weißt offenbar nicht, was Haushaltskonsolidierung bedeutet und verstehst nicht, was ich geschrieben habe.
Die Logik dieser Aussage verschließt sich auch mir.Geändert von Inaktiver User (15.04.2010 um 14:36 Uhr)
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15.04.2010, 14:40Inaktiver User
AW: FDP Steuerreform
Man soll endlich mal den Mittelstand entlasten.
Wie man das macht, kann man ja diskutieren.
Außer dass du gegen Steuersenkungen bist, habe ich von der noch nicht gehört, WOFÜR du bist.
Ich kann das noch gar nicht beurteilen.
Auch wenn man hier gerne so hingestellt wird, nur weil man den FDP-Vorschlag nicht gleich polemisch in der Luft zerreisst.
Damit meinte ich jetzt nicht dich
Du wirst es nicht glauben, aber darüber habe ich mich in Online wie TV-Medien bereits damals informiert.
Der kleine Rösler allein hat das wohl kaum verbrochen.
Ich beurteile seine Arbeit jedenfalls erst, wenn sie gemacht ist und tue nicht im Vorfeld seine Pläne schon als Lügen ab.
Ok dann mach mir doch mal konkrete Vorschläge, wie du diese Konsolidierung erreichen willst.
Wo soll den gespart werden?
Ich habe diese Aussage nicht getroffen.
Ich wollte diskutieren.
Hier wollen offenbar einige sich nur gegenseitig um die Ohren hauen, wer Recht und wer Unrecht hat.
Nicht gerade konstruktiv.
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15.04.2010, 15:21
AW: FDP Steuerreform
Ja nun, das liegt am Thema!
Ich bin nicht grundsätzlich gegen Steuersenkungen, aber Vorschläge die keine Gegenfinanzierung enthalten nehme ich nicht ernst.
Vorallem bin ich für eine Haushaltskonsolidierung und Schuldentilgung (Abzahlung, nicht Umschuldung), bevor die Einnahmebasis veringert wird. Hier stimmt einfach die Reihenfolge nicht!Die Idee in einer Schuldenkrise als allererstes die Einnahmen zu verringern, obwohl man von hohen Folgekosten der Krise ausgehen kann (z.B. Kurzarbeit) kommt mir - mit Verlaub - schlicht deutlich mehr als bescheuert vor.
Eine Vereinfachung des Steuersystems mit der Streichung vieler Sonderregelungen incl. ermässigte Mehrwertsteuer oder steuerfreie Nachtzuschläge finde ich dringend geboten, schon allein, weil es aktuell einfach nicht mehr zu durchblicken ist. Auch nicht hinsichtlich Gerechtigkeitsfragen. Und eine solche Reform sollte aus meiner Sicht alle Sozial-Institutionen mit einschliessen, die sich an Umverteilungsfragen bzgl sozialer Gerechtigkeit beteiligen. Bestimmte, verschiedene Bevölkerungsgruppen werden in Krankenkassen, Eintrittspreisen in öffentlichen Einrichtungen und im Steuersystem geschont oder werden bezuschusst. Das ist doch nicht mehr zu durchschauen, wie gut oder schlecht es den einzelnen tatsächlich geht. Soziale Gerechtigkeit sollte meiner Meinung nach ausschliesslich über das Steuersystem und/oder Sozialgeld hergestellt werden, und nicht noch über kostenlose Familienmitversicherung, etc + Kleinkram wie Museumseintritte oder Seniorentarife.
Bei dem Wunsch nach Vereinfachung muss einem aber bewusst sein, dass Ausnahmen eben nicht hauptsächlich nur aus lobbyverursachter Ungerechtigkeit bestehen, sondern im Gegenteil eigentlich eben Gerechtigkeit herstellen sollten. Unser System also grundsätzlich deshalb so kompliziert ist, weil ein möglichts hohes Mass an Gerechtigkeit hergestellt werden sollte. Ich bin fest davon überzeugt, dass ein einfacheres Steuersystem ein ungerechteres Steuersystem ist.
Für den Anfang würde es reichen, wenn man das alles mal vom Beamtendeutsch befreien würde, so, dass jeder verstehen kann, nach was in seiner Steuererklärung überhaupt gefragt wird. Entlastet die Mittelschicht auch, wenn sie die Steuererklärung selber richtig ausfüllen kann.



) und damit ist in unserem System nunmal immer weniger zu verdienen.
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und die Kosten kannst du auch als Betriebsausgabe geltend machen.

