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25.02.2011, 19:11
AW: Bedingungsloses Grundeinkommen
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25.02.2011, 19:15Inaktiver User
AW: Bedingungsloses Grundeinkommen
Das tut sie doch, Streuner.
Dass hier und da Veränderungen und/oder Nachbesserungen notwendig wären, bestreite ich gar nicht. Aber für Dinge wie Erbschaftssteuer oder Vermögenssteuer findest Du in Deutschland trotzdem keine Mehrheit die dafür wäre ... und ich sag Dir auch warum. Weil jeder "kleine Häuslebauer" dieses Vermögen auch seinen Kindern weiter in vollem Umfang vererben möchte, und weil (fast) jeder insgeheim auf den Lottojackpot hofft, und dann keinen Cent Steuern (wie derzeit und eben auch in Zukunft) von der Gewinnsumme abführen möchte (die Hoffnung auf dicke Kohle stirbt eben auch zuletzt)
Und Sozialhilfe (sprich HartzIV) gibts auch. Und wer sich da an die Regeln (oder Bedingungen) hält bekommt das in jedem Fall auch (und sollte auch jeder bekommen, der es benötigt)
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25.02.2011, 19:15
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25.02.2011, 19:19
AW: Bedingungsloses Grundeinkommen
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25.02.2011, 19:49
AW: Bedingungsloses Grundeinkommen
Langfristig hat immer noch die Vernunft gesiegt, wenn man weit genug zurück blickt.
Irgendwann wird jeder einsehen, dass es für alle Menschen Dank den technischen Errungenschaften der letzten 200 Jahre nun möglich ist, alle Menschen zu ernähren.
Ich weiß, dass Coeur-de-leon mich jetzt wieder "weltfremd" schimpft
...
Aber genaugenommen könnte man, wenn man wollte, jetzt allmählich dazu übergehen, den Zwang, Gewinne zu machen - die Geldsucht - das Geld - abzuschaffen, indem man erst mal viele Tausende Arbeitsplätze schafft. Arbeitsplätze, die entstehen, weil man die Welt vollautomatisiert, soweit es nur irgendwie möglich ist.
Klar rede ich hier von über-über-übermorgen.
Aber noch sind wir im Vor-vor-vorgestern und sollten uns beeilen!
Warum ist die Entwicklung in der Automatisierung im Vergleich zu der Zeit, wo die Automatisierung aufkam, nahezu stehengeblieben?
Weil die Menschen sich nicht vorstellen können, dass ein Leben auch ohne Schuften und Buckeln schön und sinnvoll sein kann.
Viele würden das Paradies selbst dann ablehnen, wenn sie vor dessen Toren stünden
Ein Traktor erledigt heute die Arbeit, die früher (ich schätze mal) 100 Landarbeiter erledigt haben.
Diese 100 Landarbeiter bauten dann die Traktoren.
Aber auch die werden heute von Maschinen gebaut.
Maschinen bauen Maschinen, die Maschinen bauen, welche Maschinen bauen, die wiederum Maschinen bauen, welche...
Weil die Maschinen nun alles erledigen, könnten wir nun die Menschen abschaffen.
Wie war das? "Deutschland schafft sich ab..."?
Wann nutzen wir endlich mal die "Erleichterungen", welche uns die Maschinen bringen?
(Meinen Knödelteig würde ich aber trotzdem gerne selber reiben.)Geändert von Streuner (25.02.2011 um 19:54 Uhr)
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25.02.2011, 19:50Inaktiver User
AW: Bedingungsloses Grundeinkommen
Würdest du aber, wenn du das zu lesen bekommen hättest was ich gerade. Da kann man sich nur noch erschiessen. Echt. Es gibt Leute, die sich so verdammt gut fühlen, wenn sie andere runtermachen und ihnen ihre Daseinsberechtitung nehmen. Ganz ehrlich (wir kennen uns ja nicht, leider!): Bin ich wirlich so selbstbezogen, überheblich, arrogant, dazu feige und habe das Gefühl, ich sei die Gute und alle anderen doof. Das meine ich nun im Ernst. Triefen meine Postings wirklich nur so von Arroganz und Überheblichkeit?
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25.02.2011, 19:55Inaktiver User
AW: Bedingungsloses Grundeinkommen
Mit der Erbschaftssteuer wäre es doch eine gute Sache, wenn es einen grosszügigen Freibetrag gäbe, in CH so um die 500 000.00 pro Person steuerfrei. Dann gäbe es abgestuft eine Steuer.
Der Gedanke hilft vielleicht: wir sind alle nur ein Nichts ohne die anderen. Jeder Cent, den ich verdiene, verdiene ich nicht, sondern andere geben ihn mir und ich schule ihnen eine Gegenleistung. Und wenn viele meinen, diese Gegenleitung müsse nicht kommen, dann kippt das System. Und im Moment arbeiten viele ohne Gegenleistung.
Sind wir uns eigentlich darüber im Klaren, dass wir einen Teil (bitte richtig lesen: einen Teil) unseres Wohlstands der Tatsache verdanken, dass auf der anderen Seite des Globus Menschen unter Sklavenbedingungen für uns arbeiten. Wie wäre es, wenn wir für ein Hemd wieder um die 120 Euro bezahlen müssten, weil eben die Schneiderin auf Taunusstein (oder woher auch immer) auch bezahlt werden will? Wenn die Puppe für das Patenkind keine 20, sondern um die 150 Euro kosten würde, weil vielleicht im Allgäu und nicht in China hergestellt?
Arnica
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25.02.2011, 20:04
AW: Bedingungsloses Grundeinkommen
Solche Aussagen haben nur den einen Zweck:
Sie sollten Dich fertig machen und verjagen - Dich dazu bringen, das Handtuch zu werfen.
Tu ihnen nicht den Gefallen.
Solche Aussagen kommen von Leuten, die ihre Felle davon schwimmen sehen.
Wenn sie es auf diese Weise nicht schaffen, Dich mundtot zu machen, wird vielleicht in nächster Zeit Dein PC abstürzen oder mit Viren verseucht sein.
Lass Dich nicht unterkriegen!
Es gibt auch Internet-Cafès...
Nicht, wer dumm hingestellt wird, steht dumm da, sondern, wer einen anderen dumm hinstellt.
So einen Unsinn kann niemand ernst meinen.Triefen meine Postings wirklich nur so von Arroganz und Überheblichkeit?
Da kann nur Angst dahinter stecken.
Bleib wie Du bist
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25.02.2011, 21:21
AW: Bedingungsloses Grundeinkommen
Hallo Arnica - hallo Leute!
Als ich das hier las,
und das hier schrieb,
wusste ich von Dir, Arnica, nur was Du hier in diesem Tread geschrieben hattest.
Und ich war der Meinung, der Grund, warum Du angefeindet wirst und Dich löschen möchtest, bezieht sich auf das was Du in diesem Tread geschrieben hast.
Inzwischen habe ich aber von Dir erfahren, was sonst noch dahinter steckt.
Ich kann Dir hier nur einen Rat geben:
Davonlaufen gildet nicht
Immer cool bleiben
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26.02.2011, 10:33Inaktiver User
AW: Bedingungsloses Grundeinkommen
Lange Zeit konnte ich mir auch nichts unter "bedingungslosem Grundeinkommen"vorstellen. Meine Fragen waren:
Wie sollte das gehen ?
Wer soll das bezahlen?
Macht es nicht die gesamte Wirtschaft kaputt?
Leistet es nicht Abzockern und Faulenzern eine Basis?
Wie sollte das überhaupt umsetzbar sein in der "globalisierten Welt" ?
Wenn man sich aber einmal richtig und in der Tiefe damit auseinandersetzt, leuchtet es ein daß es eindeutig Zukunft hat, heute mehr denn je. Sicher wird sich nicht jeder die Zeit nehmen wollen sich mit den Details zu befassen, es wäre aber nötig wenn man wirklich sachlich und fundiert darüber diskutieren möchte.
Bevor ich mich mit DSDS, Modelcastingshows und anderem Blödkram befasse und meine Zeit unnütz vergeude, wie ich persönlich meine, würde ich mich eher interessieren was wirklich damit gemeint ist und wie es denn überhaupt gehen könnte.
Detailiert ausgearbeitet ist das Ganze ja sowieso noch nicht, aber warum kann man nicht einfach vorurteilsfrei darüber diskutieren? Warum kann man nicht zulassen daß es noch anderes gibt als das was man kennt und einem vertraut ist? Es gibt so Vieles was sich verändert hat im Laufe der Jahre, gravierend die Arbeitswelt. Das muss es doch wert sein sich vorurteilsfrei damit auseinanderzusetzen, auch wenn es einen selbst noch nicht betrifft und man meint es wird immer so gut gehen wie es vielleicht einem selbst gut gegangen ist.
Viele derer die das auch einmal bis in die jüngste Zeit gedacht haben, wurden eines besseren belehrt und das waren keinesfalls die Faulenzer, Sozialsystemabzocker und was so alles angeführt wird. Nein, es sind und waren weit überwiegend langjährig im Beruf stehende, lange Zeit erfolgreiche und qualifizierte Menschen, die nichts lieber täten als arbeiten um sich eigenständig ihr Leben gestalten zu können. Nur sehr sehr wenige haben als Lebensziel, zum Amt zu gehen nur weil sie nicht arbeiten wollen. Das System hat viele Menschen egoistisch gemacht, auch weil viele gegen Windmühlen zu kämpfen haben. Auch das wirkt sich in den Familien aus und setzt sich fort bei vielen Jugendlichen, die nichts anderes von Zuhause kennen.
Letztendlich stinkt der Fisch vom Kopf, eine alte Weisheit.
Somit muss an der Basis des Systems angesetzt und nicht an einzelnen Symptomen rumgedoktert werden.
Warum sollte man deshalb nicht das derzeitige System einfach mal in Frage stellen ?
Vorweg: Es geht nicht darum die Demokratie als solches in Frage zu stellen- definitiv NICHT! Es geht darum grundsätzlich die Auswüchse die sich in den letzten zwei Jahrzehnten mehr und mehr verstärkt haben, zu hinterfragen. Ob es um das Sozialsystem, die Arbeitswelt mit fortschreitender Versklavung in vielen Bereichen -> siehe Leiharbeit usw. usw., ob es sich um hohe Arbeitslosigkeit handelt -ich meine nicht die geschönte Arbeitslosigkeitsstatistik, sondern die tatsächliche Menge an Arbeitslosen- , oder auch was dies alles in vielen Bereichen bewirkt hat.
Wie und warum die Schere zwischen arm und reich immer schneller und immer weiter auseinander driftet. Die Ursachen kennen wir zumindest weitgehend, aber die Lösung ?
Die derzeitig regierenden Politiker, und nicht nur die, haben andere Themen im Fokus als sich damit zu befassen, aus den verschiedensten Gründen. Seit langem sehe ich nur Flickwerk in Form von:
1 Schritt vor und 2 zurück. Gibt es Aussicht daß mittel,- und langfristig ein ähnlicher Schnitt gemacht wird wie er z.B. in Schweden einmal gemacht wurde. Da habe ich leider keine große Hoffnung.
Aber wenn sich noch nicht einmal die Menschen in diesem Land damit befassen mögen, wie sollte sich etwas zum Besseren ändern ?
Deshalb meine ich, wenn wir diskutieren wollen über etwas wie das BGE sollte schon mehr als eine oberflächliche und meist subjektive Meinung vorhanden sein und mit unsachlichen Statements und Anschuldigungen wird sicher nichts erreicht, allenfalls daß jemand seinen Frust losgeworden ist.Geändert von Inaktiver User (26.02.2011 um 10:37 Uhr) Grund: Fehler



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