Vielleicht kommt auch mal der Tag, wo man für Trinkwasser bezahlen muss.
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01.04.2010, 00:00
AW: Bedingungsloses Grundeinkommen
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01.04.2010, 00:03Inaktiver User
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01.04.2010, 00:07
AW: Bedingungsloses Grundeinkommen
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01.04.2010, 00:15
AW: Bedingungsloses Grundeinkommen
Ich denke beim Lesen an Sozialismus. Das macht mir Angst.
Die Geschichte zeigt doch, dass das nicht funktionieren kann. Schon Kalle Marx hatte seine Ideen - theoretisch alles super - nur nicht umsetzbar. Die leidvollen Erfahrungen sind noch sehr präsent....."Neid ist die Religion der Mittelmäßigen..... Selig der, den die Idioten anbellen, denn seine Seele wird ihnen nie gehören. (C.R. Zafón)
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01.04.2010, 00:15
AW: Bedingungsloses Grundeinkommen
Bei der Diskussion um das Grundeinkommen muss man viele Punkte beachten:
1. Auswirkungen des Grundeinkommens bei Sozialfällen, Hartz4-Empfängern...
2. Auswirkungen des Grundeinkommens bei der arbeitenden Bevölkerung
3. Auswirkungen des Grundeinkommens be Rentnern, Pensionären
4. Missbrauch (auch durch Zuwanderer wg. des Bürgergeldes)
5. Wechselwirkungen, Psychologie etc.
ich möchte nur auf die ersten beiden Punkte eingehen, dann noch ein klein wenig zur Psychologie:
zu 1. GE (Grundeinkommen) bei Sozialfällen, Hartz4 etc:
Auch ohne GE zahlt der Staat: Über Hartz4 und andere Wege, die ich gar nicht alle kenne und daher auch nicht aufzähle. Ob nun der Staat für jemanden Hartz4 zahlt, oder den gleichen Betrag als GE auszahlt, ändert nichts daran, dass es zu Geldtransfers kommt. Ein Wechsel vom jetzigen System zu einem GE kann einigermaßen aufkommens- und ausgabeneutral stattfinden.
zu 2: Ein Arbeiter erhält dann GE und zusätzlich seinen Lohn. Hier steht zuerst mal nominell mehr zur Verfügung: Um Verzerrungen zu vermeiden, müsste durch entsprechende Maßnahmen wieder Geld abgeschöpft werden. Möglich wäre dies über Einkommensteuer, Mehrwertsteuer oder andere Steuern. Grundsätzlich bestände die Möglichkeit dazu.
zum Punkt Psychologie: Es gibt Überlegungen, ob das GE den Menschen die Hemmschwelle nimmt, sich eine Arbeit zu suchen: Wenn z.B. jemand heute einen Job angeboten bekommt, der niedriger entlohnt wird ist als Hartz4, wird er kein Interesse haben, dieses Angebot anzunehmen, da sich seine Verhältnisse nicht sonderlich verbessern. Hat er aber ein GE, wird auch ein gering bezahlter Job zu einer Verbesserung seiner Situation führen, und er wird mit einer höheren Wahrscheinlichkeit den Job annehmen.
Für mich ist das GE bestimmt eine überlegenswerte Alternative.Ich bin, also denke ich
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01.04.2010, 00:17Inaktiver User
AW: Bedingungsloses Grundeinkommen
Wie kommst du darauf, dass klare Fakten Polemik sein sollen?
Ich wehre mich nur gegen diese Verallgemeinerungen. Es sind nicht alle Kirchenmänner potenzielle Kinderschänder, nicht alle Hartz4ler faul und nicht alle Mittelständler verachtenswerte Ausbeuter. Ich halte es für dumm und agigatorisch, wenn man aus öffentlich gewordenen Einzelfällen, Schlüsse für alles zieht - besonders, wenn es sich um Menschen handeln, die jeder für sich ein beachtenswertes Individuum sind.
Und wer hier eine Meinung über die meisten Mittelständler abgibt, sollte schon mehr von ihnen wissen, als in ein paar Zeitungen steht und mehr als 10 von den 3,5 Millionen auch kennen. Ich kenne nicht die meisten Mittelständler, sondern nur meine kleine Welt - und die tickt deutlich anders als hier beschrieben. Aber vielleicht gehöre ich ja zu der gloreichen Ausnahme.
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01.04.2010, 00:20
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01.04.2010, 00:24
AW: Bedingungsloses Grundeinkommen
Aber, dass ich um Erlaubnis fragen muss, ob ich mein eigenes Brunnenwasser trinken oder sonst wie nutzen darf - ja, ob ich Regenwasser zum Garten gießen auffangen darf, das geht zu weit.
Es hat eh nicht jeder die Möglichkeit, dies zu tun.
Aber wer die Möglichkeit hat, sollte dies tun dürfen.
Wenn ich daran denke, dass die Wasserwerke auch noch privatisiert werden sollen (oder sind die es schon?), dann kommt mir das Grausen.
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01.04.2010, 00:25
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01.04.2010, 00:57
AW: Bedingungsloses Grundeinkommen
Es gibt Überlegungen, wonach Konsumgüter besteuert werden sollen, aber auch Dinstleistungen.
Ich wäre dafür, dass der Einfachheit halber ausschließlich Konsumgüter besteuert werden sollen. Eben mit einer Konsumsteuer. Die gesamten Einnahmen aus der Konsumsteuer fließen in eine einzige Staatskasse. Aus dieser Staatskasse werden alle anfallenden Staatsausgaben finanziert. Das spart vor allem auch enormen Verwaltungsaufwand und V-kosten durch wegfallende oder zumindest sich verkleinernde Ministerien. Ministerien für die verschiedenen Bereiche würden dann "nur" noch gebraucht, um sich um die organisatorischen Belange zu kümmern. Für welche Vorhaben wieviel Geld ausgegeben werden soll, darüber soll der Bundesrechnungshof - dieser derzeit zahnlose Tiger - nach vorheriger, nicht nachträglicher - wenn es schon zu spät ist - Überprüfung wachen und mitentscheiden.
Wie man dem möglichen Missbrauch durch Zuwanderung wegen Bürgergeldes begegnen könnte, ja, da gebe ich Dir Recht, darüber muss noch nachgedacht werden.
Eine Möglichkeit, wie man ihn zumindest eindämmen könnte, wäre, dass man das BGE Europa-weit einführt.
Eine andere Möglichkeit:
Wer in ein Land einwandern will, in dem es das BGE gibt, muss eine bestimmte Höhe an Kapital mitbringen und/oder hat Anspruch auf das BGE erst nach einer bestimmten Zeit, in der er in dem jeweiligen Land erwerbstätig war.
Man könnte auch sagen, wer das nötige Kapital, um einwandern zu dürfen, nicht aufbringen kann, kann den Anspruch auf das BGE durch Erwerbstätigkeit in einer bestimmten Anzahl von Jahren erwerben.



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