WoW, ein wirklich exellenter und sehr passender weiterer Beitrag zum Thema! Und wird auch mal langsam Zeit, dass den Linken so öffentlich dann auch mal angemessene Paroli geboten wird, obwohl es doch sehr viel Zeit "kostet".
Es gibt sie also noch, all diejenigen die mitlesen, mitdenken und sich dann auch einmischen, wenn solch haarsträubenden Meinungen und Theorien auch noch im world wide web verbreitet werden.
Freut mich sehr, daher Danke, Danke und nochmals Danke an Dich, Nadine2!![]()
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Antworten
Ergebnis 51 bis 60 von 68
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23.03.2010, 13:26
AW: Linke will demokratischen Sozialismus
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23.03.2010, 13:36
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23.03.2010, 13:40
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23.03.2010, 13:58
AW: Linke will demokratischen Sozialismus
Ooooch Du Armer, also das ist ja wirklich soooo schlimm.
Nun, aber sehr lange scheinst Du das ja dann noch nicht zu machen. Diese 45!!!
Stunden pro Woche.
Oder was denkst Du denn wie z. B. so der Arbeitstag eines Unternehmers aussieht, der sich seine Brötchen selbst verdienen muss und dabei oft auch noch für andere „sorgen“ muss? Nun, völlig klar, also der kann natürlich bis zehn Uhr morgens ausschlafen und hat dann einen total relaxten Tag.
45 Stunden/Woche – wirklich lächerlich!
Na dann träum mal schön weiter vom Schlaraffenland und blühenden Landschaften ... nur nicht auf eigene … sondern immer schön auf Kosten anderer!
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23.03.2010, 14:04
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23.03.2010, 20:20
AW: Linke will demokratischen Sozialismus
sobald der Sozialismus eingeführt wird hör ich auf zu Arbeiten!

keine Steuern mehr bezahlen!! SUPI
nur noch den Scheck abholen! Klasse
das nenn ich Soziale Gerechtigkeit!!
Deutschland wird ein Schlarffenland.
(wer sich der oberen Meinung nicht anschließt kommt als Staatsfeind in den Knast)
gruss, Jack
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23.03.2010, 21:13Inaktiver User
AW: Linke will demokratischen Sozialismus
Guten Abend! Ich darf den gröbsten Unfug mal ausräumen; für die Details fehlt mir die Geduld.
Was genau ist da unvereinbar? Demokratie ist eine politische Form, "Sozialismus" (wie auch immer er umgesetzt wird) ist eine Gesellschaftsform - mithin Dinge, die sich nicht gegenseitig ausschließen. Etwas gehässig darf ich natürlich fragen, wie es um die Funktionalität und Glaubwürdigkeit einer "kapitalistischen Demokratie" bestellt ist: Nachweislich kann man sich Gesetze kaufen, erschleichen oder über Beschäftigung der politischen Akteure in Nebenbeschäftigungen maßgeblich beeinflussen. Mich wundert, daß Sie und andere darob weder vehement erbost sind, noch aus dem Grund anzuzweifeln wagen, ob "Demokratie" im Wortsinn im (jetzigen) Kapitalismus überhaupt statt findet. Okay, Lobbyismus und politische Korruption sind mittlerweile anerkannt und salonfähig, aber mir stellen sich da schon gewisse Fragen.
Sind Sie damit einverstanden, daß sowas funktionieren kann und möglicherweise sogar gut ist?
Zitat von Nadine2
Mir wäre schon wohl, wenn die Privatisierung (derzeit laufen viele, viele PP-Projekte, bei denen es Ihnen das Wasser in die Augen treibt, was das tw. für Knebelverträge sind. Merke: Wo ein Investor ist, will er Geld machen. Viel Geld. Geld für sich, nicht für "das Volkswohl) gestoppt würde. Und dann den Investor herausdumpen (übliche Kapitalismuslösung) oder warten, bis Verträge ausgelaufen sind (faire Lösung eines demokratischen Sozialisten).WIE will man denn die NICHT-öffentlichen und profitorientierten Unternehmen "verdrängen"? Durch einen fairen Wettbewerb?
Banken verstaatlichen? Um Himmels willen - nein! Damit bekommt man doch sämtliche faulen Kredite und den ganzen Schrott noch dazu und hat die Verpflichtungen an der Backe.-Private Banken müssen deshalb verstaatlicht, demokratischer Kontrolle unterworfen und auf das Gemeinwohl verpflichtet werden. ALSO DOCH ENTEIGNUNG, oder willst du behaupten die Linke kauft Deutsche Bank Aktien im Rahmen einer "feindlichen Übernahme" zum Marktpreis an der Börse?
Ich würde ein simples, zweites Banksystem installieren, welches z.b. Wirtschaft mit Krediten versorgt. Gibt es ja an sich: KFW. Nur müßte man erstmal die Doofhammel dort austauschen, damit sie nicht erneut "versehentlich" an eine Pleitebank 300 Mio überweisen. Und die direkt an Unternehmen lassen, nicht wie jetzt über Geschäftsbanken. Und dann sehen, was passiert.
Keine Ahnung - das ist deren Bier. Jedenfalls sind sie nicht mehr systemrelevant und können absaufen, ohne daß Volk und Staat erpreßt werden können. Ich persönlich würde meinen Schotter auf eine Staatsbank geben, sofern sie (und das wird sie wohl eher, als Privatbanken) damit vernünftige Investitionen ermöglicht.Nochmal - was passiert dann mit den Niederlassungen ausländischer Privatbanken in Deutschland, was passiert mit Versicherungen die sich am Kapitalmarkt orientieren, was passiert mit Vermögensverwaltungen und Fondsgesellschaften?
Öh - Sie meinen die, die nicht bereits das Geld in der Schweiz, Caymans etc haben? Keine Ahnung, da ich mich mit der Psyche eines Millionärs nicht auskenne. Wissen Sie es?Erklär mir doch bitte, bitte noch einmal, warum ein geistig gesunder Mensch, der zBsp. 1 Million in bar auf der Bank hat - in Deutschland bleiben soll!
Falsch. Es werden 5% von den verbleibenden 20.000 über der Mio abgezogen - von dem Kapital nämlich, welches über der Millionengrenze liegt. Der Vermögensmillionär mit 40.000 Zinseinkunft zahlt also insgesamt 20.000 + 1.000 = 21.000 € Steuern, keine 71.000.Dann bleibt wie og. ein Cash-Betrag von 1 Million zzgl. der im Berechnungsjahr erwirtschafteten Zinsen von 4 % ergibt 1.040.000 €. Von diesen Zinsen wird nun 50 % Einkommensteuer abgezogen - ergibt 1.020.000 €. Von diesem Betrag wird dann die Vermögenssteuer mit 5 % abgezogen - ergibt 51.000 € zzgl. 20.000 € gibt OK OK dann halt 71.000 € Steuern.
Rechnerisch ergibt sich eine Armutsgrenze von ca. 3,5 Millionen freiem Kapital, bei der sich Zinseinkünfte und gezahlte Steuern die Waage halten.
Ich fragte Sie bereits: Was meinen Sie, warum "der Mittelständler" überhaupt in eine solche Position geriet? Besonders deshalb, weil Sie ja so explizit freies, stark akkumulierendes Finanzmarktkapital, Shareholder Value (ausländisch, wie Sie hinwiesen) sowie Konzernbildung favorisieren. Sie geben immerhin zu, es wäre eine "traurige Entwicklung" - haben daran die 12% Linkewähler schuld oder stimmt da etwas ganz anderes nicht?TRAURIGE ENTWICKLUNG - NUR WIE WILL DIE LINKE DAS ÄNDERN? Willst du behaupten, in dem man einen deutschen Mittelständler mit Sondersteuern belastet? Stärkt DAS sein Standing?
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23.03.2010, 21:58
AW: Linke will demokratischen Sozialismus
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23.03.2010, 22:11Inaktiver User
AW: Linke will demokratischen Sozialismus
Banken verstaatlichen? Um Himmels willen - nein! Damit bekommt man doch sämtliche faulen Kredite und den ganzen Schrott noch dazu und hat die Verpflichtungen an der Backe.
So wie bei der HRE zum Beispiel...
Wer hat die HRE verstaatlicht ? Die Linke ???
YouTube - Hypo Real Estate - die Wahrheit
...aber das sind ja nur Peanuts...da kann man doch gerne drüber weggehen....und der kapitalistischen Pseudodemokratie vertrauen, oder wer auch immer einem die Peanuts als Wohltat verkauft. Hauptsache es hat nichts mit der Linken zu tun, gelle ?
....ja, wenn einem die Argumente ausgehen....dann würde ich empfehlen daß es hilfreich wäre einmal die aktuelle Situation in der Tiefe zu betrachten und wer was verursacht hat.also spätestens wenn die Argumente ausgehenGeändert von Inaktiver User (23.03.2010 um 22:17 Uhr)
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23.03.2010, 22:33
AW: Linke will demokratischen Sozialismus
Nun, manch jemand kann den Wald vor lauter Bäumen ja gar nicht sehen … und ja, dem jenigen ist dann natürlich auch jede Menge Geduld zu wünschen.

Also so hört sich das doch sehr stimmig an.
Und wie man es dreht und wendet ... irgendwie passt es doch immer irgendwann und ja, auch irgendwie.



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