Ist doch grundsätzlich wurscht, wer Waffen bekommt. Staaten, die heute noch zu den Guten gehören, sind morgen schon auf der Achse des Bösen verortet - je nach wirtschaftlichem oder (geo)politischem Bedarf. Hatten wir doch nun schon Vielfach. Hinzu kommt, daß keiner kontrollieren kann und will, wohin überall Waffen gehen. Macht mir doch keiner weis, daß -nehmen wir good old Greece- bei deren (behaupteter) Mentalität nicht auch Kriegsgerät vertickt wird.
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Thema: Waffenexporte
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18.03.2010, 20:21Inaktiver User
AW: Waffenexporte
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19.03.2010, 09:42
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19.03.2010, 13:13
AW: Waffenexporte
Da gebe ich Dir Recht.
Es gibt zwei Gründe für Waffenexporte, die wirklich kritisch sind: Geldgier und ideologische Motive. Und nicht selten kommt beides zusammen.
So stammen 90% der Waffen in Afrika aus der Sowjetunion und dem ehemaligen Ostblock (die diese in den 70er Jahren verschenkt haben), und 80% der Waffen in Afghanistan sind US-amerikanischer Herkunft (und auch nie bezahlt wurden). Solange der Feind meines Feindes mein Freund ist, spielen Waffen zur Schaffung von Abhängigkeiten immer eine Rolle.
Und auch die Waffenexportkontrolle war immer ein Werkzeug im kalten Krieg und ist es heute noch.
Waffenexport kann nur verhindert werden, wenn auf die Produktion von Waffen ganz verzichtet wird. Und das ist einfach unrealistisch. Wir werden also damit leben müssen.
Hans----------------------------------------------------------------
"Hören wir einfach auf, uns selbst und unser Land permanent unerträglich zu finden - denn das kam, gemessen an den Realitäten, schon immer einer Undankbarkeit von unappetitlichen Ausmaßen gleich." Juli Zeh.
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19.03.2010, 15:00Inaktiver User
AW: Waffenexporte
Warum unrealistisch? Was innerhalb eines Einzelstaates, einem größeren Gebilde wie der EU oder einer Halbweltorganisation wie der Nato möglich ist (kein Krieg), muß doch auch weltweit möglich sein. Ich würde vorschlagen, statt Armeen auszurüsten, sollten politische und wirtschaftliche Kriegstreiber im Unterhemd mit einem Knüppel aufeinander losgehen. Der Gewinner bekommt 100 Jungfrauen und so viel Gold, wie er nur essen kann. Damit sind alle Motive abgedeckt und der Rest der Welt kann weiter in Ruhe seinem Tagwerk nachgehen.
Das sagen Sie so leicht dahin, weil es Sie ja nicht betrifft. Aber denken Sie mal an, wie das ein Opfer sieht. Falls "es" der von Ihnen beschriebenen Beschäftigung überhaupt noch nachgehen kann.Wir werden also damit leben müssen.
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20.03.2010, 12:45
AW: Waffenexporte
maddin, was soll dieses impertinente Störfeuer?
Wolfgang60 hat nun wirklich in wie von ihm gewohnt seriöser Manier eröffnet, und du hast hier nichts anderes zu tun gefunden als ihn und die Diskussion zu behindern. Die Moderation sollte dich rüffeln(bevor sich andere bemüssigt sehen ) !
Ich formuliere die erste Leitthese:
Militär unterhalten und dieses selbst ausrüsten? ja, soweit zu Verteidigungszwecken nachvollziehbar nötig.
Waffen exportieren? - Nein. Jede extern beförderte Aufrüstung irgendwo auf der Welt trägt zur Aufrüstungsspirale bei.
Und ist auch nicht nötig.
Zb musste man Kuwait nicht aufrüsten um es zu verteidigen. Egal, obs nun schützenswert war!?
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20.03.2010, 12:50
AW: Waffenexporte
das speziell perverse am Rüstungsexport nach Griechenland + Türkei wird doch sichtbar wenn man einfachst fragt :
FÜR WAS DAS?
WEM SOLL DAS NUTZEN, AUSSER DER DEUTSCHEN RÜSTUNGSINDUSTRIE ?
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20.03.2010, 13:29Inaktiver User
AW: Waffenexporte
Ich habe Anne eine Frage gestellt. Wenn Du das als Störfeuer siehst, kannst Du ja nen Knopf drücken.
Die Feuerwehr im eigenen Land mag effektiver sein, als irgendwo anders her Hilfe anzufordern. So schwer ist das nun auch nicht wieder zu verstehen.Zb musste man Kuwait nicht aufrüsten um es zu verteidigen. Egal, obs nun schützenswert war!?
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20.03.2010, 13:29Inaktiver User
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20.03.2010, 16:56
AW: Waffenexporte
Das hat mein Lieblingskabrettist Christoph Süß in Quer etwa so erklärt:
Laut Wehrbeauftragten mangelt es den Deutschen Streitkräften am Hindukusch an geeigneter Ausrüstung.
Nach der rhetorischen Frage von Herrn Süß: Warum stattet die deutsche Rüstugsindustrie als drittgrößter Waffenlieferant nicht die eigenen Streitkräfte mit deutscher Wertarbeit aus?
wird ein Statement von Brüderle eingeblendet: Wir exportieren nicht in Spannungsgebiete
Süß: Richtig - kriegsähnliche Zustände ...da dürfen wir nichts hinliefern, denn
Brüderle wird eingeblendet: Wir exportieren nicht in Spannungsgebiete.
...Gruß dingsda
Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart.
Der bedeutendste Mensch ist immer der, der Dir gegenübersteht.
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20.03.2010, 19:29Inaktiver User



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