Ich konnte das auch nie, mir den Glauben zurechtbiegen. Viele gläubige Katholiken müssen das aber können. Beherrscht man erst mal diese Fähigkeit kann man auch leichter mit dem ganzen Missbrauchsdebakel umgehen.
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16.04.2010, 12:55Inaktiver User
AW: Verändert sich Ihr Vertrauen in die katholische Kirche?
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16.04.2010, 12:55Inaktiver User
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16.04.2010, 12:58Inaktiver User
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16.04.2010, 12:58Inaktiver User
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16.04.2010, 12:58Inaktiver User
AW: Verändert sich Ihr Vertrauen in die katholische Kirche?
Stimmt so nicht - er gilt nur als unfehlbar bei Aussagen, die er "ex cathedra", macht.Der Papst ist und bleibt nunmal das Oberhaupt der katholischen Kirche (an die du glaubst) und gilt als unfehlbar.
Quelle WikiNur wenn in aller Form (ex cathedra) eine Glaubensüberzeugung zum Dogma erklärt wird, gilt diese als verbindlich und irrtumsfrei. Es können jedoch nur solche Glaubensüberzeugungen als „festzuhalten“ zum Dogma erklärt werden, die nicht im Widerspruch zur Bibel und zur apostolischen Tradition stehen, wie sie in der katholischen Kirche geglaubt (sensus fidei) werden. Die Intention der päpstlichen Unfehlbarkeit ist also, dass der Papst bei einem Streit innerhalb der Kirche das „letzte Wort“ hat. Das Unfehlbarkeitsdogma darf nicht als Freibrief für willkürliche Erfindungen interpretiert werden.
Ist nicht richtig; wer geschieden ist und wieder verheiratet, ist offiziell vom Empfang der Eucharistie (Kommunionempfang) ausgeschlossen, aber nicht exkommuniziert.Von der Kirche aus ist das aber nicht erlaubt, wer ein zweites Mal heiratet, wird exkommuniziert.
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16.04.2010, 13:01Inaktiver User
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16.04.2010, 13:05Inaktiver User
AW: Verändert sich Ihr Vertrauen in die katholische Kirche?
"Verglichen mit den Kontroversen, welche die Verkündung des Dogmas 1870 hervorgerufen hat, ist seine praktische Bedeutung sehr gering. Nur einmal hat ein Papst, Pius XII., seither davon Gebrauch gemacht, als er 1950 mit dem Schreiben Munificentissimus Deus die leibliche Himmelfahrt Marias verkündete."
Wikipedia
... dann muss das wohl stimmen ...
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16.04.2010, 13:48Inaktiver User
AW: Verändert sich Ihr Vertrauen in die katholische Kirche?
Als Zurechtbiegen sehe ich das, was ich geschrieben habe, nicht. Ich könnte auch sagen, du biegst dir dein Feindbild KK so zurecht, dass du einen Grund hattest, auszutreten.

Ich denke, bevor man über etwas urteilt, sollte man wenigstens über die sachlichen Grundlagen Bescheid wissen.
Nein, das finde ich nicht richtig und es gibt schon etliche Seelsorger, die das auch nicht mehr so eng sehen. Auch in "höheren" kirchlichen Kreisen gibt es schon längst die "Anweisung" an die Geistlichen, das vor Ort und im Einzelfall zu entscheiden, wenn von den Betroffenen das in einem Gespräch gewünscht wird.
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16.04.2010, 13:49
AW: Verändert sich Ihr Vertrauen in die katholische Kirche?
In meiner Verwandtschaft gibt es einen ehemaligen Priester, der natürlich Einblick in das Leben seiner Ex-Kollegen hat.
Zitat von sky
Entweder entkommen diese Leute ihrer Einsamkeit, indem sie eine Freundin/einen Freund haben und sich mit ihrem schlechten Gewissen herumschlagen, oder sie ertränken ihre Depressionen in Alkohol.
Es gibt nur ganz wenige, die mit ihrem (selbstgewählten) Schicksal gut zurechtkommen.
Glückliche und zufriedene Menschen lassen ihren Frust nicht an wehrlosen Kindern aus.
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16.04.2010, 14:03
AW: Verändert sich Ihr Vertrauen in die katholische Kirche?
Ich hoffe, dass Bischof Mixa baldmöglichst zurücktritt.
Hier in Bayern kommt in jeder Stunde ein Bericht über Mixa. Kommt es denn außer mir niemand komisch vor, dass z.B. die Reporterin über vor 20 Jahren verabreichte Ohrfeigen "tief bestürzt" ist. Diese Emotion kann sie aber gut verbergen, wenn sie anschließend von den in den letzten Tagen getöteten Soldaten berichtet.
Meine echten Freunde kann ich an einer Hand abzählen. Es sind tolle Menschen (sonst wären sie auch nicht meine Freunde) und aus Zufall bis auf eine katholisch. Sie sind aber allesamt in der Lage, über ihr Leben selbst zu bestimmen und sich nicht von Medien beeinflussen zu lassen.
Sie stehen, soweit ich das beurteilen kann, ihrer Kirche schon immer kritisch gegenüber und sind von dem Thema eigentlich nur genervt.Gruß dingsda
Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart.
Der bedeutendste Mensch ist immer der, der Dir gegenübersteht.


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