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  1. Inaktiver User

    AW: Verändert sich Ihr Vertrauen in die katholische Kirche?

    Zitat Zitat von Kraaf Beitrag anzeigen
    ... und was soll uns das jetzt sagen?
    vielleicht, dass Menschen auch Gutes durch die Kirche widerfährt.
    Soll ja vorkommen..
    sky

  2. User Info Menu

    AW: Verändert sich Ihr Vertrauen in die katholische Kirche?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das war eine Information der Vollständigkeit halber, wie ich übrigens schon schrieb.

    Nicht mehr und nicht weniger.
    Ich ahnte nicht, dass es derart schlimm ist, dass es bereits einen Newswert hat und der Vollständigkeit halber erwähnt gehört, dass jedenfalls ein Einzelner von den Vorwürfen nicht betroffen ist.

    Na immerhin. Gut zu wissen.
    aufgewacht und umgezogen: befriendsonline.net

  3. Inaktiver User

    AW: Verändert sich Ihr Vertrauen in die katholische Kirche?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich wünsche mir auch eine Reform, teilweise gibt es ja schon Mischformen, den Vikar z.B., der nicht zölibater lebt.
    Es mag hier sehr makaber rüberkommen. Aber, ich finde, viele Pfarrer sind schlichtweg überfordert und einsam.
    In einem katholischen Krankenhaus, Abteilung Geriatrie waren zwei Pfarrer als Patienten, schwerst akoholabhängig stationiert.

    Die Kirche kommt wohl nicht umhin, auch für ihre eigenen Pfarrer so was wie Betreuung, Seelsorge, Coaching zu organisieren.
    Wie in jedem anderen Berufsstand auch, speziell bei denen im sozialen Bereich.
    sky
    Diese seelsorgliche Betreuung bzw. das Coaching gibt es schon in mehreren Diözesen. In Münsterschwarzach z. B. gibt es das Recollectio-Haus mit diesem Angebot für kirchliche Mitarbeiter.

    Ich bin absolut auch der Meinung, dass der Zölibat nur auf freiwilliger Basis sein sollte. Und das mit der Überforderung und vor allem Einsamkeit stimmt auch, wie ich aus Gesprächen mit befreundeten Geistlichen weiß.

  4. Inaktiver User

    AW: Verändert sich Ihr Vertrauen in die katholische Kirche?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich bin absolut auch der Meinung, dass der Zölibat nur auf freiwilliger Basis sein sollte.
    Leider sieht die heilige katholische Kirche, an die man als Katholik bedingungslos glauben muss, das anders.

    Jeder Katholik, der an der heiligen Messe teilnimmt,
    muss das mit dem Glaubensbekenntnis doch immer wieder neu bestätigen.
    Oder wird das einfach nur so dahergebrabbelt?

    Lügen ist doch Sünde
    Geändert von Inaktiver User (16.04.2010 um 11:49 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: Verändert sich Ihr Vertrauen in die katholische Kirche?

    Zitat Zitat von Kraaf Beitrag anzeigen
    Ich ahnte nicht, dass es derart schlimm ist, dass es bereits einen Newswert hat und der Vollständigkeit halber erwähnt gehört, dass jedenfalls ein Einzelner von den Vorwürfen nicht betroffen ist.

    Na immerhin. Gut zu wissen.
    Deine Reaktion ist geradezu symptomatisch.

    Ach ja, meine regionale Tageszeitung fand es immerhin auf erwähnenswert, neben den Infos, die Nichtmehron hier postete.
    ,-)

  6. Inaktiver User

    AW: Verändert sich Ihr Vertrauen in die katholische Kirche?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Leider sieht die heilige katholische Kirche, an die man als Katholik bedingungslos glauben muss, das anders.

    Jeder Katholik, der an der heiligen Messe teilnimmt,
    muss das mit dem Glaubensbekenntnis doch immer wieder neu bestätigen.
    Oder wird das einfach nur so dahergebrabbelt?

    Lügen ist doch Sünde
    Ich brabble das nicht so daher. Nur verstehe ich unter diesem Bekenntnis etwas anderes als du. Nicht "die" Kirche sieht das anders, sondern der Papst und seine Berater. Sie sind aber nicht die Kirche, sondern nur ihre obersten Vertreter. Und beim Glaubensbekenntnis heißt es nicht: Ich glaube an den Papst, die Bischöfe, usw. Und von bedingungslos ist nirgends die Rede.

    Ich verstehe das Glaubensbekenntnis so, dass ich daran glaube, dass die KK die von Christus eingesetzte Gemeinschaft der Gläubigen ist.

    Mit einem befreundeten Dogmatikprofessor (der ja immerhin die Lehre der KK vertritt) habe ich schon oft über das Thema Zölibat gesprochen und er ist auch der Meinung, dass es unbedingt freiwillig sein müsse. Und ich denke, dass er darin keinen Widerspruch zum Glaubensbekenntnis sieht.

  7. Inaktiver User

    AW: Verändert sich Ihr Vertrauen in die katholische Kirche?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich brabble das nicht so daher. Nur verstehe ich unter diesem Bekenntnis etwas anderes als du. Nicht "die" Kirche sieht das anders, sondern der Papst und seine Berater. Sie sind aber nicht die Kirche, sondern nur ihre obersten Vertreter. Und beim Glaubensbekenntnis heißt es nicht: Ich glaube an den Papst, die Bischöfe, usw. Und von bedingungslos ist nirgends die Rede.

    Ich verstehe das Glaubensbekenntnis so, dass ich daran glaube, dass die KK die von Christus eingesetzte Gemeinschaft der Gläubigen ist.

    Ach so funktioniert das also. Ich habe mich schon oft gefragt wie man das als gläubiger Christ überhaupt mit seinem Gewissen vereinbaren kann dieser Kirche anzugehören.
    Der Papst und seine Berater sind gar nicht die Kirche. Aber irgendwie doch schon oder, bin gerade total verwirrt.

  8. User Info Menu

    AW: Verändert sich Ihr Vertrauen in die katholische Kirche?

    Bischof Mixa unter Druck: "Watschen kann ich nicht ausschließen" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama

    herr Mixa, kennen Sie die 10 Gebote? Wohl im Reli-Unterricht gepennt?

    Gibt es überhaupt noch jemanden, außer Extremkatholiken, die noch Vertrauen zur Kk haben? ich glaube, bestimmt nicht.
    Ich bin, also denke ich

  9. Inaktiver User

    AW: Verändert sich Ihr Vertrauen in die katholische Kirche?

    Der Papst ist und bleibt nunmal das Oberhaupt der katholischen Kirche (an die du glaubst [@Pelzpfote]) und gilt als unfehlbar.

    Außerdem bekennt man, an Gott den allmächtigen Vater zu glauben,
    und die KK versteht den Papst als seinen irdischen Stellvertreter.

    Wahrscheinlich werden sich aber viele das Glaubensbekenntnis zurechtbiegen, verstehen sich zwar als katholisch, aber stehen gar nicht wirklich vollständig dahinter - was aber eigentlich von der Kirche vorausgesetzt, sogar verlangt wird (bedingungsloser Gehorsam).

    Es wird sicher auch Menschen geben, die obwohl sie geschieden und wiederverheiratet sind, weiterhin an der Kommunion teilnehmen. Von der Kirche aus ist das aber nicht erlaubt, wer ein zweites Mal heiratet, wird exkommuniziert. In einer großen Gemeinde fällt das ja vielleicht nicht auf. Und ein Geschiedener gilt aus Kirchen-Sicht (aus dem, was sie lehrt), weiterhin als (mit dem ersten Ehepartner) verheiratet.

    Im Übrigen bekennt man mit diesem Gebet noch ganz andere Dinge:

    Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen,
    den Schöpfer des Himmels und der Erde.

    Und an Jesus Christus,
    seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
    empfangen durch den Heiligen Geist,
    geboren von der Jungfrau Maria,
    gelitten unter Pontius Pilatus,
    gekreuzigt, gestorben und begraben,
    hinabgestiegen in das Reich des Todes,
    am dritten Tage auferstanden von den Toten,
    aufgefahren in den Himmel;
    er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters;
    von dort wird er kommen,
    zu richten die Lebenden und die Toten.

    Ich glaube an den Heiligen Geist,
    die heilige katholische Kirche,
    Gemeinschaft der Heiligen,
    Vergebung der Sünden,
    Auferstehung der Toten
    und das ewige Leben. Amen.


    Da ich das alles wörtlich nahm, aber nicht glauben konnte,
    bin ich vor Jahren aus der KK ausgetreten.
    Geändert von Inaktiver User (16.04.2010 um 12:55 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Verändert sich Ihr Vertrauen in die katholische Kirche?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ach so funktioniert das also. Ich habe mich schon oft gefragt wie man das als gläubiger Christ überhaupt mit seinem Gewissen vereinbaren kann dieser Kirche anzugehören.
    Der Papst und seine Berater sind gar nicht die Kirche. Aber irgendwie doch schon oder, bin gerade total verwirrt.
    Es wurde hier schon oft geschrieben. Kirche ist die Gemeinschaft der Gläubigen, jeder einzelne Gläubige ist Teil der Kirche. Der Papst und die Bischöfe sind nicht "die" Kirche, sie sind die Vertreter/Repräsentanten dieser Gemeinschaft. Sie legen die Leitlinien fest. Aber nicht alles, was sie verlautbaren lassen, sind unumstößliche Glaubenssätze (Dogmen). Der Zölibat ist z. B. kein Dogma.

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