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    AW: Verändert sich Ihr Vertrauen in die katholische Kirche?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wir sollten nicht vergessen, dass es "die 68er" waren, die freizügigen Sex auch mit Kindern propagiert haben, im Rahmen der "sexuellen Befreiung". ....

    ... wie sie überhaupt an allem schuld sind.


    Eine völlig lächerliche Aussage.

  2. Inaktiver User

    AW: Verändert sich Ihr Vertrauen in die katholische Kirche?

    Genauso lächerlich wie die Angriffe auf die katholische Kirche ....



    Stellst du in Frage, dass die 68er auch eine sexuelle Revolution gefordert haben und in Teilen Sex mit Kindern freigeben wollten - zur freien Entwicklung von deren Persönlichkeit ???

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    AW: Verändert sich Ihr Vertrauen in die katholische Kirche?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Meinst du ernsthaft, dass die katholische Kirche dafür verantwortlich ist, dass es in unserer Gesellschaft Pädophile gibt ????
    Natürlich nicht. Was für eine blöde Frage.

    Aber meiner Meinung nach (und der einiger katholischer Theologen) sind der Zölibat und die Machtstrukturen der KK mitverantwortlich für den massiven Missbrauch.

    denn man sieht es den Leuten eben nicht an, was ihre sexuelle Ausrichtung ist.
    Nein, das nicht. Aber selbst wenn einem Bischof bekannt war, dass ein Priester sich vergangen hatte, wurde er einfach woandershin versetzt. Und tat da munter weiter.

    Stellst du in Frage, dass die 68er auch eine sexuelle Revolution gefordert haben und in Teilen Sex mit Kindern freigeben wollten - zur freien Entwicklung von deren Persönlichkeit ???
    Die alte Taktik der Ablenkung: Andere haben auch Böses getan, damit ist die eigene Schuld nicht so schlimm. Dann wird über die "Anderen" diskutiert, und nicht über die eigenen Verfehlungen.
    Geändert von 3146 (23.03.2010 um 09:31 Uhr)

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    AW: Verändert sich Ihr Vertrauen in die katholische Kirche?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Genauso lächerlich wie die Angriffe auf die katholische Kirche ....



    Stellst du in Frage, dass die 68er auch eine sexuelle Revolution gefordert haben und in Teilen Sex mit Kindern freigeben wollten - zur freien Entwicklung von deren Persönlichkeit ???
    Red nicht herum, schwätz nicht von Sachen, nach denen ich nicht gefragt habe, belege mal deine lächerliche Behauptung:

    Zitat von djgm01
    Wir sollten nicht vergessen, dass es "die 68er" waren, die freizügigen Sex auch mit Kindern propagiert haben, ...

    oder nimm sie gleich zurück.

  5. Inaktiver User

    AW: Verändert sich Ihr Vertrauen in die katholische Kirche?

    Zitat Zitat von 3146 Beitrag anzeigen
    Aber meiner Meinung nach (und der einiger katholischer Theologen) sind der Zölibat und die Machtstrukturen der KK mitverantwortlich für den massiven Missbrauch.
    Ich glaube das (inzwischen) so explizit nicht mehr.
    Ein Leiter der Odenwaldschule z.B. antwortete auf die Frage, ob der offene und partnerschaftliche Umgang zwischen Schülern und Pädagogen den Missbrauch begünstigt oder gar gefördert habe, dass in in christlich geführten Internaten ja das quasi krasse Gegenteil gäbe, aber auch dort eben Missbrauch stattfände ...

    Ergo: weder Zölibat noch sexuelle Revolution können als alleinige Hauptfaktoren festgestellt werden.

    Ich würde sagen, die unmittelbare Nähe (und die somit, ich nenns mal günstige Gelegenheit) gab den Vorschub für ein derart hohes Aufkommen von Missbrauchsfällen.
    Nicht umsonst findet ansonsten Missbrauch am häufigsten innerhalb der Familie und/oder Verwandtschaft statt. Auch dort herrscht unmittelbare Nähe zwischen Täter und Opfer.

  6. Inaktiver User

    AW: Verändert sich Ihr Vertrauen in die katholische Kirche?

    Zitat Zitat von perls Beitrag anzeigen
    Zitat von pelzpfote "Ich weiß das. Meine Anmerkung bezog sich darauf, dass die katholische Erziehung schuld sei, wenn die Kinder nichts sagen. "

    Meine Freundinnen und ich getrauten uns erst im jungen Erwachsenenalter über die beschämenden Beichten zu sprechen. die wir als Jugendliche über uns ergehen lassen mussten. Und glaube mir Pelzpfote, wir machten uns schon damals Gedanken über die sexualfeindlichen Fragen.

    Kennst du die Heiligsprechung von Maria Goretti?
    Maria Goretti wurde 1902 mit 11 Jahren Opfer eines Sexualmordes und dafür 1950 heiliggesprochen. Begründung der Kirche: Maria Goretti ehrt die katholische Kirche auch unzählige andere, die den Tod der Sünde vorzogen.
    Nach Auffassung der Kirche begeht ein 11-jähriges Kind, das vergewaltigt wird eine Sünde.
    Ich weiß um das Problem der sexualfeindlichen Erziehung der KK - mein Einwand sollte nur verdeutlichen, dass das nicht allein für das Schweigen der Opfer verantwortlich ist, weil ja wie gesagt auch die Opfer der reformpädagogischen Schule u. a. auch geschwiegen haben.

    Natürlich kenne ich die Geschichte von Maria Goretti. Wie kommst du darauf, dass die KK behauptet, dass ein Kind eine Sünde begeht, wenn es vergewaltigt wird?

  7. Inaktiver User

    AW: Verändert sich Ihr Vertrauen in die katholische Kirche?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wir sollten nicht vergessen, dass es "die 68er" waren, die freizügigen Sex auch mit Kindern propagiert haben, im Rahmen der "sexuellen Befreiung". Was nicht bedeutet, dass alle "68er" Sittenstrolche waren ....
    Da kann man aber echt froh sein, dass du diese Einschränkung machst. Vermutlich nennst du das dann auch noch "ausgewogen".


    Was mich an dieser Diskussion stört ist, dass es nur um die Vergehen von Angehörigen der katholischen Kirche geht
    Es sind in Deutschland, in Irland, in USA immer und immer wieder genau die Vertreter der zölibatären katholischen Kirche - und zwar nicht in Einzelfällen, sondern in Dutzenden und Aberdutzenden von Fällen. Pädophilie gibt es in allen Teilen der Gesellschaft, aber diese Häufung ist schon sehr auffällig.

    Was mich an dieser Diskussion stört, ist, dass die Straftaten von Vertretern der katholischen Kirche nun auf perfideste Weise ausgerechnet denen in die Schuhe geschoben werden, die damit am allerwenigsten zu tun haben: die Achtundsechziger.


    Das Problem sind nicht die Bischöfe der katholische Kirche (oder die Kultusminister der SPD) sondern die Frage, wie wir ganz allgemein das Risiko verringern können, dass Kinder und Jugendliche (oder ganz allgemein: Schutzbefohlene) von pädophilen Betreuern sexuell ausgebeutet werden.
    Das sehe ich aber sehr anders.

    Das Problem sind diejenigen Teile der Gesellschaft, die zwar auf Moral und Ethik abonniert sind, aber Sexualdelikte sowie Körperverletzung unter Ausschluss der Strafverfolgungsbehörden intern "aufklären" und "entschädigen" möchten und Straftäter nicht der Justiz überantworten, sondern mal eben in eine ahnungslose andere Umgebung mit gleichem Zugang zu potenziellen Opfern versetzen.

    Zollitsch hat sich aufgeregt, als die Justizministerin eine unzureichende Bereitschaft der Kirche zur Zusammenarbeit mit Strafverfolgungsbehörden konstatiert hat. Angesichts der Faktenlage muss man sich schon sehr wundern, woher der Mann eigentlich die Frechheit nimmt, der Justizministerin bar jeglicher Einsicht auch noch ein Ultimatum für ihre öffentliche Entschuldigung zu stellen.

    Die mehr als schäbige Schutzbehauptung bezüglich der schädlichen Einflüsse der Achtundsechziger auf die Sexualmoral der Pfarrer, eine Schutzbehauptung, die offenbar aus den Räumen entwichen ist, in denen man jahre- und jahrzehntelang die Vertuschungen geplant und organisiert hat, lässt wenig Hoffnung auf die Einsicht der Täter sowie der kirchlichen Strafvereitler zu.
    .
    Geändert von Inaktiver User (23.03.2010 um 12:08 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: Verändert sich Ihr Vertrauen in die katholische Kirche?

    Ich finde, djgm macht genau das, was das alles so lange ermöglicht. Immer schön ablenken. Sexueller Missbrauch in der Katholischen Kirche? Das kann ja nicht das eigentliche Problem sein... Laßt uns doch lieber über 1968 reden....*ironiemodusaus* Das ist erstens herrlich weit weg vom heutigen Problem und nebenbei kann man auch noch auf denen rumhacken, die man eh nicht ab kann.

    Das Problem sind nicht die 68er.
    Das Problem ist die katholische Kirche und ihre Haltung zur Sexualität. Punkt.

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    AW: Verändert sich Ihr Vertrauen in die katholische Kirche?

    djgm01 ...wenn wir schon dabei sind ...:

    So sprechen die Unbelehrbaren, die noch krampfhaft nach Ausfluchten, Ausweich- und Umleitplätzen suchen, wenn es längst nichts mehr zu leugnen gibt.

    Nimm bitte einfach hin:

    1, Nicht nur Juden können Schweine sein, sondern auch Nichtjuden.
    Und allein die Anzahl bedingt schon, daß es mehr nichtjüdische Schweine hat.

    2, Der kath. Apparat strotzt ganz offenbar vor Perversen.
    Das kommt nicht daher, daß Katholiken im allgemeinen perverser wären, aber es wird sicher Gründe haben!
    Vorstellbar ist erstens, daß Perverse sich in der KK beste Rahmenbedingungen versprachen
    (Sehet an der Verwendung des Präteritums, daß ich nicht allzu hart sein will) .
    Während evangele Perverse eher anderswo Unterschlupf suchen.

    Interessant in dem Zusammenhang könnte sein die Statistik (auch wenn wohl eher kleine Zahlen) über diejenigen Priester, die das konfessionelle Lager wechselten bzw gewechselt hatten (vor allem auch zeitnah vor der Ausbildung!) ?

    Wobei wir die Frauen übrigens auch nicht ganz aus dem Blick verlieren sollten. Da täte man ihnen unrecht Die Ordensschwestern, die mit- und zuspielten, zuschlugen, und auch seelisch quälten, waren ja wohl auch nicht toller? ...gemäß ihrem Rollenverständnis und ihrer sexuellen Anlage geschlechtsspezifisch eingeschränkt halt.
    Geändert von hombre (23.03.2010 um 13:30 Uhr)

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    AW: Verändert sich Ihr Vertrauen in die katholische Kirche?

    ANTWORT AN djgm01 ; Seite 11


    ... na deshalb nicht, weil es hier klar und deutlich einfach um jene bekannt gewordenen Fälle innerhalb von Schulen, Internaten geht, um deren Lehrkräfte, Pfarrer und so weiter.

    Eins nach dem anderen, würde ich mal sagen.
    Sonst müsste hier " KINDESMISSBRAUCH " allgemein zum Thema gemacht werden...

    Und ich finde , dass dies hier allein doch schon alles beinhaltet, was diskussionsangemessen ist.

    Was mich neuerlich erstaunt, ist, dass nun wieder mal über die Beseitigung des ZÖLIBATS
    allgemein öffentllich diskutiert wird... UNd man fragt sich stirnrunzelnd, was denn bitte das vielleicht irgendwann
    erlaubte erotische Verhälttnis zu Frauen mit der PÄDOPHILIE zu tun haben soll?

    Ja würde denn dann aus einem PÄDOPHILEN urplötzlich ein HETEROSEXUELL Umgeschulter ?
    Also wie so eine Erlaubnis ( Aufhebung des ZÖLIBATS ) dann die psychisch verwurzelte Neigung zu KIndern per Pabst- Erlass dann den Kindsmißbrauch einschränken soll, das mag der Himmel wissen, und das soll mir mal bitte
    ein Kirchenfürst fein säuberlich und sachlich fachlich erklären...:)

    Schöne Grüße, Jürgen E.
    Geändert von JEGesang (23.03.2010 um 15:34 Uhr)

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