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20.05.2010, 10:55Inaktiver User
AW: Verändert sich Ihr Vertrauen in die katholische Kirche?
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20.05.2010, 10:56Inaktiver User
AW: Verändert sich Ihr Vertrauen in die katholische Kirche?
@LunaLimette
Ich stimme dir vorbehaltlos zu! (zum vorletzten Post, nicht dazu, dass du keine Ahnung hast
). Aber das letzte war vorher noch nicht da.
Geändert von Inaktiver User (20.05.2010 um 11:02 Uhr) Grund: doofen RS-Fehler korrigiert
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20.05.2010, 11:01Inaktiver User
AW: Verändert sich Ihr Vertrauen in die katholische Kirche?
Dann sind wir uns ja wieder einig.

Was ich übrigens auch glaube: Wenn man den Dingen auf den Grund geht, dann sind sich letztlich alle Menschen einig, was ihre Sehnsüchte und Ziele angeht. Nur wie man dies erreichen kann, über diese Frage gibt`s Geprügel und Köpfe einschlagen. Eigentlich völlig absurd.
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20.05.2010, 13:42
AW: Verändert sich Ihr Vertrauen in die katholische Kirche?
Die Sache wird für mich langsam zu kompliziert:
Ich zitiere: „So spreche ich dich los von deinen Sünden im Namen des + Vaters und des + Sohnes und des + Heiligen Geistes. „
Das sagt der Priester bei der Beichte.
Müsste er nicht sagen: „So spreche ich dich los von deinen Sünden, die du hier und heute gebeichtet hast, im Namen des Vaters......“ denn LunaLimette sagt:„Nee nee, immer schön der Reihe nach. Jeweils natürlich nur die Sünde, die du gerade gestanden hast.“
Und dann wird es noch komplizierter: Was ist wenn jemand beichtet, und keine Reue verspürt. Sind dann die Sünden trotzdem vergeben? Wenn nicht, müsste der Priester sagen: „So spreche ich dich los von deinen Sünden, die du hier und heute gebeichtet hast, und die du zudem auch bereust, im Namen....
Ich sehe, dass auch einige hier unterschiedliche Meinungen vertreten:
im Gegensatz zu Lunalimtte, die nur die gebeichteten Sünden als vergeben betrachtet, sagt Pelzpfote: "Alle! Außer man hat bewusst etwas verschwiegen“
Und was hat es damit auf sich, was Lunalimette sagt? „Höchstens auf dem Sterbebett, da geht es möglicherweise pauschal um alles, was noch offen ist und was noch nicht weggebeichtet ist.“
Beispiel: Da begeht jemand einen Sexualmord an einem Kind, wird auf der Flucht lebensgefährlich verletzt, liegt zwei Tage im Koma, bevor er stirbt. Und in diesen 2 Tagen kann ihn ein Pfarrer von all seinen Sünden befreien? Ist doch absurd.
Dann lieber ein grundanständiger Ungläubiger oder Protestant, die mit ihren Missetaten selbst klarkommen müssen, als ein mordender Katholik, der zum Schluss noch die katholische Lossprechung von den Sünden erhält. Das was die Katholiken da zelebrieren hat mit Glauben wenig zu tun, eher mit schlechtem Theater.Geändert von Wolfgang60 (20.05.2010 um 13:49 Uhr)
Ich bin, also denke ich
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20.05.2010, 14:07Inaktiver User
AW: Verändert sich Ihr Vertrauen in die katholische Kirche?
Luna hat mittlerweile geschrieben, dass sie keine Ahnung hat, sondern nur vermutet.

Nein, denn die Voraussetzung zur Sündenvergebung ist die Reue. Jeder, der (ehrlichen Herzens) beichtet, weiß das. Deshalb braucht das der Priester nicht ausdrücklich zu betonen.Und dann wird es noch komplizierter: Was ist wenn jemand beichtet, und keine Reue verspürt. Sind dann die Sünden trotzdem vergeben?
Kann der Priester nicht. s. o. Er kann für ihn beten und ihm die Sterbesakramente spenden. Eine Lossprechung ist doch kein Zauberspruch.Beispiel: Da begeht jemand einen Sexualmord an einem Kind, wird auf der Flucht lebensgefährlich verletzt, liegt zwei Tage im Koma, bevor er stirbt. Und in diesen 2 Tagen kann ihn ein Pfarrer von all seinen Sünden befreien? Ist doch absurd.
Ich denke, das kann ein Außenstehender nicht beurteilen.Dann lieber ein grundanständiger Ungläubiger oder Protestant, die mit ihren Missetaten selbst klarkommen müssen, als ein mordender Katholik, der zum Schluss noch die katholische Lossprechung von den Sünden erhält.
Natürlich wird es Katholiken geben, die meinen, mit einem äußerlichen Bekenntnis sei alles erledigt. Deshalb habe ich ja oben geschrieben, dass die Voraussetzung wirkliche Reue ist und der Vorsatz, es nicht mehr zu tun und dass vor allem die Gesinnung das Wichtigste ist.
Die Katholiken gibt es genauso wenig wie die Deutschen, die Ausländer, die Muslime, ......Das was die Katholiken da zelebrieren hat mit Glauben wenig zu tun, eher mit schlechtem Theater
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20.05.2010, 14:24
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20.05.2010, 14:47
AW: Verändert sich Ihr Vertrauen in die katholische Kirche?
Mit circa 13 Jahren ging ich das letzte Mal zum Beichten, da mir der Pfarrer zig Fragen hinsichtlich meiner Unkeuschheit stellte und mich damit völlig überforderte. Da meine Verwandtschaft zur Hälfte aus Evangelischen besteht, ging ich mit meinen Cousinen eben zum Beichtgottesdienst.
Die Kunst der Wahrnehmung
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20.05.2010, 15:04
AW: Verändert sich Ihr Vertrauen in die katholische Kirche?
Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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20.05.2010, 15:20
AW: Verändert sich Ihr Vertrauen in die katholische Kirche?
OK, Opelius, Entschuldigung.
Ich lasse den Ausdruck im vorigen Mail stehen, so dass die Zusammenhänge der Diskussion bestehen bleiben, ziehe meine Aussage trotzdem zurück.Ich bin, also denke ich
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20.05.2010, 15:30Inaktiver User
AW: Verändert sich Ihr Vertrauen in die katholische Kirche?
Hallo Opelius,
ich nehme nicht an, dass Wolfgang vom Glauben an sich redet, wenn er etwas als Kokolores bezeichnet. Er wird wohl diese Rituale des Sündenablasses bis hin zur Absolution meinen.
Ich gehe bei Sündenablass gar nicht von Extremen wie Mord oder Totschlag aus, sondern von z.B. von den sieben Hauptsünden (sieben Todsünden) also Hochmut, Neid, Zorn, Trägheit, Habgier, Völlerei und Wollust ... wobei diese im einzelnen natürlich zu abstrahieren sind.
Gerade bei "Sünden" unter diesen Aspekten, ist die Freisprechung von Sünden durch die Beichte der Wegbereiter für mindestens Bigotterie und Heuchelei.



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