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19.05.2010, 19:22Inaktiver User
AW: Verändert sich Ihr Vertrauen in die katholische Kirche?
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19.05.2010, 20:49Inaktiver User
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19.05.2010, 21:16
AW: Verändert sich Ihr Vertrauen in die katholische Kirche?
Vielleicht ist er ein kranker Christ.
Wen soll man noch rauswerfen? Kriminelle Banker? Ärzte, die abtreiben, Eltern, die die Kinder schlagen?......
Es ist so einfach, andere aus einer Gemeinschaft auszuschließen.
Sie sollen aus der christlichen Gemeinschaft herausgeworfen werden, um dort die Kinder zu schützen? Und was ist mit den anderen (nichtchristlichen) Kindern.Wenn jemand Kinder missbraucht, muss er ins Gefängnis, und nicht nur aus der christlichen Gemeinschaft rausfliegen. Dort sollte er drinbleiben dürfen. Warum rauswerfen?
zur Besinnung bringen? Durch Ausschluss aus der christlichen Gemeinschaft? Nein, da hilft vielleicht wegschließen, vielleicht ein Psychologe oder was auch immer.
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Ich denke da an einen Film: "M-Eine Stadt sucht einen Mörder". In einer Szene zum Schluss stellt eine Gruppe von Klein-und Großkriminellen einen Kindermörder. Es kommt zu einem Wortwechsel. Der Mörder (wahnsinnig gut gespielt von Peter Lorre) sagt sinngemäß zu den Kriminellen: "Wer ist hier der Schlimme? Der Mörder, der nicht anders kann, weil es ihm eine innere Stimme befiehlt, oder ihr Kriminellen, die ihr euch freiwillig entschieden habt, kriminell zu sein?.Geändert von Wolfgang60 (19.05.2010 um 21:35 Uhr)
Ich bin, also denke ich
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19.05.2010, 21:39Inaktiver User
AW: Verändert sich Ihr Vertrauen in die katholische Kirche?
Ich würde sowas auch nie behaupten. Ich glaube ich schrieb hier schon mal (oder zumindest habe ich das schon mal gedacht), daß das Zölibat nicht schuld ist. So anachronistisch es auch immer sein mag. Aber ich glaube, daß eine Organisation die Sexualität ausblendet manche anzieht die merken, daß mit ihrer Sexualität etwas nicht stimmt.
Und zwar glaube ich sogar noch nicht einmal mit dem Gedanken sich dort auszutoben, sondern vielmehr sogar in der Hoffnung dem ganzen zu entgehen.
Dummerweise klappt das aber nicht. Wir Menschen können unserer Sexualität nicht entgehen, sie ist einfach ein Teil von uns.
Leider findet man aber keine Hilfe durch Verleugnung.
Das sehe ich ganz anders. Auch Christen können fehlgehen. Wir sind Menschen, mit allen unseren guten und schlechten Seiten.In meinen Augen ist ein Christ kein Christ mehr, wenn er Kinder mißbraucht.
Ob er nun katholisch, evangelisch ist oder vorgibt ein ZJ zu sein.
Er hat eine schwere Schuld auf sich geladen und ja es ist verwerflich.Er hat Gott und seinen Glauben verraten. Und das ist in meinen Augen verwerflich.
Aber ob Gott sich verraten fühlt, darüber mag ich nicht urteilen. Das steht mir nicht an.
Ich erschaudere vor deinem Bild des christseins. Ja, es macht mir sogar Angst.In meinen Augen ist er in diesem Moment kein Nachfolger Jesu mehr und gehört aus der christlichen Gemeinschaft ausgeschlossen und weggesperrt.
Um die anderen Kinder und sich selbst zu schützen.
Und ihn, wenn möglich zur Besinnung zu bringen.
Ich bin durchaus der Meinung, daß ihn die volle Härte des Gesetzes treffen muß.
Auch mit dem wegsperren gehe ich mit dir einig.
Aber Christentum wie ich es aus der Lehre unseres Herrn verstehe, schließt nicht aus. Auch derjenige der schwere Schuld auf sich geladen hat, bleibt meine Schwester oder mein Bruder in Christi.
Wir haben nicht zu entscheiden wer aus der Gemeinschaft ausgeschlossen wird. Die Einladung Jesu galt allen Menschen, auch den Sündern und Straftätern.
Ich habe auch mein Kreuz zu tragen, nein, ich habe niemanden missbraucht. Aber ich habe auch einige Sünden auf dem Kerbholz.
Ich habe die Ehe gebrochen und ich habe Freunde belogen. Ich habe also gegen Gottes Gebote verstossen.
Und ich bin nach ganz unten durchgefallen. Aber hätte ich nicht in den schlimmsten Stunden meinen Glauben und meine Kirche an meiner Seite gehabt, ich weiß nicht was passiert wäre.
Aber meine Kirche und meine Geistlichen waren für mich da und haben mich nicht ausgestossen. Das ist unter anderem ein Grund warum ich bei aller Kritik und trotz aller Angriffe gerne bekenne Christ zu sein und für meine evangelische Kirche eintrete. Das andere war uind ist der Beistand in schweren Krankheiten.
Natürlich hat meine Pfarrerin mir auch den Kopf gewaschen, nicht alle Gespräche waren angenehm. Aber Fakt ist, ich bin Christ und durfte es auch bleiben. Und was mich besonders glücklich macht, auch einige Freunde haben mir vergeben. Auch dafür bin ich sehr , sehr dankbar.
Und eins steht für mich fest egal was jemand gemacht hat, die irdische Strafe ist das eine, aber aus der Gemeinschaft Christi stößt man niemanden aus. Wir haben nicht das Recht darüber zu urteilen wem die Liebe Gottes und Jesu zusteht.Geändert von Inaktiver User (19.05.2010 um 23:16 Uhr)
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19.05.2010, 21:41
AW: Verändert sich Ihr Vertrauen in die katholische Kirche?
wer kein Vertrauen in die katholische Kirche hat braucht ja nicht hinzu gehen.
Wird ja keiner zu gezwungen.
Verstehe die ganze Diskussion nicht mehr.
Falls es Straftaten gegeben haben sollte ist die Juzitz zu ständig.
gruss, Jack
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19.05.2010, 23:10
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19.05.2010, 23:28Inaktiver User
AW: Verändert sich Ihr Vertrauen in die katholische Kirche?
Dann hat aber auch kein Mensch (also auch kein Priester) das Recht, einem anderen Menschen nach einer Beichte Absolution durch Auflegung bestimmter Rituale auszusprechen.
Somit wird für mich auch das Beichtgeheimnis hinfällig ...
Denn wenn ein Mensch nicht das Recht besitzt, darüber zu urteilen wem die Liebe Gottes und Jesu zusteht ... dann besitzt auch kein Mensch das Recht, darüber zu urteilen, wem Gott und Jesus, durch was, verzeihen können.
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19.05.2010, 23:31Inaktiver User
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19.05.2010, 23:35
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20.05.2010, 01:45Inaktiver User



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