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07.03.2010, 18:28
AW: Nockherberg 2010 - Bruder Barnabas
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07.03.2010, 18:31Inaktiver User
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07.03.2010, 18:41Inaktiver User
AW: Nockherberg 2010 - Bruder Barnabas
Nein, nein, nein. "Arbei muss sich wieder lohnen" hat per se nicht das Geringste mit "Arbeit macht frei" zu tun. Und jemand, der sagt: "Die Steuern runter, damit Arbeit sich wieder lohnt" steht dadurch nicht unter Rechtsextremismus-Verdacht.
So unerträglich ich die Äußerungen von Herrn Westerwelle auch finde (Stammtischniveau ist der absolut passende Begriff), so gering ich seine Wirtschaftskompetenz auch einschätze, so wenig ich von der FDP-Klientelpolitik halte, so sehr ich dieses Herumhacken auf den Schwächsten der Gesellschaft verabscheue: Dieser Vergleich ist unpassen, unbegründet und völlig unmöglich.
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07.03.2010, 18:49Inaktiver User
AW: Nockherberg 2010 - Bruder Barnabas
Dieser Vergleich war zwar nicht gerade geschmackvoll, aber dass der Zentralrat der Juden die Regeln für politisches Kabarett in Deutschland bestimmt, finde ich grotesk.
Vielleicht sollte diese unsägliche Charlotte K. sich mal das Grundgesetz durchlesen (und anschließend darüber aufregen).
In Artikel 5 GG steht nämlich nicht: "Presse, Meinung und Kunst sind frei, solange der Zentralrat der Juden sich nicht düpiert fühlt." Eigentlich ein Skandal, das.
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07.03.2010, 18:51
AW: Nockherberg 2010 - Bruder Barnabas
Was mit den Juden passiert ist, ist nicht über Nacht passiert.
Es hat mit mehr oder weniger kleinen pauschalen Hetzkampagnen gegen bestimmte Bevölkerungsgruppen begonnen.
Na, siehst Du da eine gewisse Ähnlichkeit?
Ich finde, das kommt schon sehr nahe an das heran, wie es damals begann.
Wir sollten wachsam sein, damit so etwas nie wieder passiert,
heißt es immer wieder.
Nichts anderes hat Lerchenberg getan, also davor zu warnen.
Keine Zeit und keine Bevölkerungsgruppe ist davor gefeit,
dass sich bei ihr ähnliches wiederholt.
So, jetzt habe ich nachgedacht.
Ich frage mich immer noch,
wofür Herr Lerchenberg sich entschuldigen sollte.
Ich komme nicht drauf.
Hilfst Du mir auf die Sprünge?
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07.03.2010, 18:51
AW: Nockherberg 2010 - Bruder Barnabas
Nicht jeder Witz ist gut. Das war daneben. Ich hätte eine Entschuldigung auch für angebracht gehalten. Das Feld hätte
Lerchenberg deshalb nicht räumen müssen.
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07.03.2010, 19:03Inaktiver User
AW: Nockherberg 2010 - Bruder Barnabas
Ich bezweifle, dass der Druck von der Paulaner Brauerei kam, sondern glaube eher, dass der Druck auf die Paulaner Brauerei ausgeübt worden ist - und zwar anscheinend zuerst von jener Charlotte Knobloch. - Das wiederum wurde von Westerwelle ausgenutzt. Solche Majestätsbeleidigung wie die in der Fastenrede wollte er nicht auf sich sitzen lassen. So kam Knoblochs Empörung gerade recht. Vor allem aber wollte er derartige Kritik an der FDP auch für die Zukunft unterbinden.
Des weiteren haben einige Politiker der CSU, die sich beim Interview nach der Veranstaltung noch positiv geäußert hatten, die Gelegenheit nicht verstreichen lassen einen so beliebten und zugleich harten Kritiker los zu werden. Sie finden anscheinend, dass der Nockherberg in erster Linie ihrer Erbauung zu dienen habe.
Lerchenberg musste das Feld räumen, weil die CSU in Bayern sowie Herr Guido sich derartig harsche Kritik nicht noch einmal bieten lassen wollten.
Lerchenberg ist viel zu beliebt und etabliert, als dass man ihn so einfach losgeworden wäre wie Django Asül. Aber Knoblochs Zwergerlaufstand war DIE Gelegenheit sich seiner zu entledigen.
.Geändert von Inaktiver User (07.03.2010 um 19:13 Uhr)
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07.03.2010, 19:14Inaktiver User
AW: Nockherberg 2010 - Bruder Barnabas
Offen gestanden verstehe ich diese Kritik nicht. Frau Kobloch hat sich (in ihrer Eigenschaft als Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland) verärgert über die genannte Passage geäußert.
Das wird man ihr im Rahmen der freien Meinungsäußerung wohl zubilligen dürfen. Die Freiheit der Kunst und Presse bedeutet keineswegs, dass man an Künstlern oder Medienvertretern nicht auch Kritik üben dürfte.
Im Übrigen hat der ZJD nicht die Handhabe, die Regeln für das politische Kabarett in Deutschland zu bestimmen. Wie auch?
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07.03.2010, 19:18Inaktiver User
AW: Nockherberg 2010 - Bruder Barnabas
Ja sicher, so war es doch schon immer. Die Juden sitzen an den Schaldhebeln der Macht, dominieren insbesondere die deutschen Großkonzerne (und natürlich auch das internationale Kapital und die sozialistischen Parteien ohnehin).
Und die Paulaner Brauerein ist auf Gedeih und Verderb dem Wohlwollen der Frau Knobloch ausgeliefert.
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07.03.2010, 19:19Inaktiver User
AW: Nockherberg 2010 - Bruder Barnabas
Die Freiheit der Kunst beinhaltet, dass ein Kabarettist sagen darf, was das Grundgesetz hergibt - und zwar ohne Frau Charlotte um Erlaubnis zu fragen.
Von mir aus kann sie Kritik üben, so lange sie will - sofern sie nicht den Anspruch erhebt, dass man ihre Kritik an irgendwem oder irgendwas ernster nehmen müsse als z.B. meine Kritik an ihr.
Mich wundert das allerdings auch, wie ein solcher Zwergerlverein, von dem sich nicht einmal alle Juden - geschweige denn andere Teile der Bevölkerung - vertreten fühlen, derartigen politischen Einfluss entfalten kann. Aber leider ist es so.Im Übrigen hat der ZJD nicht die Handhabe, die Regeln für das politische Kabarett in Deutschland zu bestimmen. Wie auch?
In diesem Fall muss man ihr aber zugute halten, dass Westerwelle und Teile der CSU ihre Empörung einfach als Vorwand nutzten um unliebsame Kritik loszuwerden - und zwar ganz unabhängig von dem von Knobloch beanstandeten Satz.Geändert von Inaktiver User (07.03.2010 um 19:24 Uhr)



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