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  1. Inaktiver User

    AW: Wahlerfolg von Rechtspopulisten und unsere Gesellschaft

    Zitat Zitat von julia-dt Beitrag anzeigen
    Ja, das denke ich auch.
    Ich habe mir gestern einige Videos mit Wilders angeschaut. Er wirkt sehr charismatisch, engagiert und ernsthaft besorgt um die Zukunft seines Landes bzw. Europas. Das sind keine platten Parolen.

    Die Parteien, die bei uns in diese Richtung gingen, waren gesellschaftlich verpönt. Die NPD und ähnliche Parteien haben eine sehr schmale Zielgruppe und ihre "Anführer" erreichen nur sehr wenige.
    Das liegt daran, dass sie eben NICHT in diese Richtung gingen, in die Wilders geht.

    Für NPD u.ä. Parteien ist das Fremde und aus dem Rahmen Fallende verachtenswert (also Ausländer, andere Hautfarbe, Punks, Homosexuelle etc.)
    Für Wilders ist die Intoleranz nicht tolerierbar.

    Das ist ein großer Unterschied - ja mehr noch: die Haltung von NPD/DVU etc. ist das Gegenteil dessen, was die niederländischen Populisten wollen.
    .
    Geändert von Inaktiver User (05.03.2010 um 13:39 Uhr)

  2. gesperrt

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    AW: Wahlerfolg von Rechtspopulisten und unsere Gesellschaft

    Zitat Zitat von utopia_2020 Beitrag anzeigen
    Dein Posting besteht aus falschen Informationen, pauschalen Behauptungen und den üblichen Rechtschreibfehlern.
    Offenbar machst du dir weder Mühe, deine Postings vor dem Absenden auf Fehler zu prüfen, noch deine Behauptungen zu überprüfen und zu belegen, aber müllst das Forum voll mit dumpfen Vorbehalten.

    Bitte mehr Sorgfalt beim Schreiben von Postings!
    Utopia,
    Fehler meinerseits, nicht 40% Hartz 4 sondern 40% Arbeitslose in manchen Städten, was ja auch schon teuer genug kommt.
    Integrationspolitik

    Zuwanderung – Abrechnung mit einem Mythos

    Von Mariam Lau 10. September 2009, 08:12 Uhr
    Bereicherung oder Bedrohung? Ein US-Journalist hat die Geschichte der Immigration analysiert – und sieht für Deutschland und Europa dramatische Konsequenzen. Europa hat den Bedarf an Arbeitskraft von Zuwanderern überschätzt. Sie beanspruchen die Sozialsysteme mehr, als sie dazu beitragen.



    Die Türken, die noch in den Sechzigerjahren eine höhere Beschäftigungsquote hatten als die Deutschen, stellen heute in manchen Städten bis zu 40 Prozent der Arbeitslosen.

    Integrationspolitik: Zuwanderung - Abrechnung mit einem Mythos - Nachrichten Politik - Deutschland - WELT ONLINE

    gruss, Jack

  3. Inaktiver User

    AW: Wahlerfolg von Rechtspopulisten und unsere Gesellschaft

    Zitat Zitat von Jack-London Beitrag anzeigen
    Zuwanderung – Abrechnung mit einem Mythos

    Von Mariam Lau 10. September 2009, 08:12 Uhr
    Bereicherung oder Bedrohung? Ein US-Journalist hat die Geschichte der Immigration analysiert – und sieht für Deutschland und Europa dramatische Konsequenzen. Europa hat den Bedarf an Arbeitskraft von Zuwanderern überschätzt. Sie beanspruchen die Sozialsysteme mehr, als sie dazu beitragen.

    Integrationspolitik: Zuwanderung - Abrechnung mit einem Mythos - Nachrichten Politik - Deutschland - WELT ONLINE
    Es ist immer wieder interessant zu sehen, wie jemand Deutschland oder Europa von außen betrachtet. Allerdings zeigt sich bei solchen Gelegenheiten, dass eine solche Außensicht manchmal mehr über den Autor sagt als über den Gegenstand seiner Betrachtung.

    In diesem Fall macht stutzig, dass ausgerechnet ein Journalist aus einem Land, das ohne seine Einwanderer gar nicht existieren würde, sich gegen Einwanderung ausspricht.

    Ohne sein Buch gelesen zu haben, kann man nichts Näheres sagen, aber zumindest der von dir verlinkte Artikel in der Springerpresse lässt nicht erkennen, dass der Autor wahrnimmt, wie groß der Einfluss der USA auf Deutschland und Europa war und ist - und das ganz ohne massenhafte Einwanderung von US-Bürgern.

    Es wäre sehr spannend der Frage nachzugehen, wer Deutschland und Europa stärker beeinflusst hat: die Einwanderung von Italienern, Portugiesen, Türken usw., oder der Einfluss der USA über Medien, Kultur und Politik.
    Aber vermutlich kam der US-amerikanische Autor gar nicht auf die Idee an US-amerikanischen Einflüssen in der Welt bzw. in Europa irgend etwas auch nur im Entferntesten Bemerkenswertes, Nachdenkenswertes oder gar Kritikwürdiges zu sehen.

    Vollends verblüffend wird seine Argumentation, wenn er sich Italien vornimmt:

    Italien beispielsweise hätte traditionelle Formen der Landwirtschaft nur mit billigen Zuwanderern aus Afrika und dem Mittleren Osten aufrechterhalten können. „Unter den Bedingungen der Globalisierung hätte Italien wahrscheinlich einen Wettbewerbsvorteil, wenn es auf ein Hightech-Wirtschaftsmodell setzen würde, das vielleicht lukrativer wäre – aber eben nicht besonders ‚italienisch‘. Italiener könnten dagegen aufbegehren.“

    Büffelmozzarella aus Kampanien, kostbares Leinen aus der Normandie, Stahl aus Deutschland – ohne Arbeitskraft aus Mali, Anatolien und Algerien müsste man auf Billigersatz und seelenlose Großketten zurückgreifen. „Alles muss sich ändern, damit es so bleiben kann, wie es ist“, zitiert Caldwell den nostalgischen Seufzer aus Giuseppe di Lampedusas „Der Leopard“.
    Er behauptet also, die billigen Zuwanderer und Saisonarbeiter aus Nordafrika etc. bewirken, dass Italiener 'italienisch' bleiben können. Er kritisiert das (!!) und fände es besser, wenn das Land stattdessen auf die Segnungen der Globalisierung und auf Hightech setzen würde (so wie USA oder Singapur?)
    Das wäre zwar "nicht besonders italienisch", wie der Autor sagt, aber dafür wäre Italien weniger dem seiner Meinung nach schädlichen Einfluss der Einwanderer ausgesetzt.
    .. Einem solchen logischen Purzelbaum vermag ich nicht zu folgen.

    Ebenfalls fragwürdig ist die Aussage, es sei "sozialistisch", wenn Deutschland versucht sein Gesellschaftsmodell des sozialen Wohlfahrtsstaates im Zuge des demographischen Wandels durch Zuwanderung zu retten.
    Was sollte Deutschland stattdessen tun?

    Sich dem US-amerikanischen Modell annähern, in dem ein Politiker gesellschaftsfähig, ja fast sogar mehrheitsfähig ist, der vor sozialen Programmen und Mittelschichts-/Mittelstandsförderung warnt ("to spread the wealth around" - John McCain)?
    Sich einem Land annähern, das den Unterschied zwischen 'sozial' und 'sozialistisch' nicht kennt?

    Amerikanisch (bzw. noch amerikanischer als bisher) werden, damit Europa keine anderweitigen Einflüsse erfährt und damit es NICHT (wie die Italiener italienisch) nach eigenem gusto europäisch bleibt?

    Potzblitz! Auf diesen Rat haben wir sehnsüchtig gewartet.

    .
    Geändert von Inaktiver User (05.03.2010 um 14:48 Uhr)

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    AW: Wahlerfolg von Rechtspopulisten und unsere Gesellschaft

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du grübelst ernsthaft?
    Das Wort "grübeln" trifft es vielleicht nicht 100%. Vielleicht eher beobachten oder analysieren.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das liegt daran, dass sie eben NICHT in diese Richtung gingen, in die Wilders geht.

    Für NPD u.ä. Parteien ist das Fremde und aus dem Rahmen Fallende verachtenswert (also Ausländer, andere Hautfarbe, Punks, Homosexuelle etc.)
    Für Wilders ist die Intoleranz nicht tolerierbar.

    Das ist ein großer Unterschied - ja mehr noch: die Haltung von NPD/DVU etc. ist das Gegenteil dessen, was die niederländischen Populisten wollen.
    .
    Nunja, die Thesen oder Forderungen überschneiden sich durchaus, auch wenn sie in einem völlig anderen Zusammenhang stehen und sich Wilders selbst vom Rechtsextremismus klar abgrenzt (was meiner Meinung auch korrekt ist).

    Ich denke aber, dass es auch immer eine Frage ist, wie man seine Thesen verpackt oder vermittelt. Mit der Forderung nach Toleranz kann ich meine eigene Intoleranz begründen. Ob ich nun sage: "Ich fordere ein Kopftuchverbot, da wir hier in einem Rechtsstaat leben und die Muslime das anzuerkennen haben" oder "Ich fordere ein Kopftuchverbot, da ich für eine tolerante Gesellschaft eintrete" ist letztendlich in der Kernaussage identisch, in der Argumentation aber ein himmelweiter Unterschied.

  5. gesperrt

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    AW: Wahlerfolg von Rechtspopulisten und unsere Gesellschaft

    Zitat Zitat von julia-dt Beitrag anzeigen
    Das Wort "grübeln" trifft es vielleicht nicht 100%. Vielleicht eher beobachten oder analysieren.



    Nunja, die Thesen oder Forderungen überschneiden sich durchaus, auch wenn sie in einem völlig anderen Zusammenhang stehen und sich Wilders selbst vom Rechtsextremismus klar abgrenzt (was meiner Meinung auch korrekt ist).

    Ich denke aber, dass es auch immer eine Frage ist, wie man seine Thesen verpackt oder vermittelt. Mit der Forderung nach Toleranz kann ich meine eigene Intoleranz begründen. Ob ich nun sage: "Ich fordere ein Kopftuchverbot, da wir hier in einem Rechtsstaat leben und die Muslime das anzuerkennen haben" oder "Ich fordere ein Kopftuchverbot, da ich für eine tolerante Gesellschaft eintrete" ist letztendlich in der Kernaussage identisch, in der Argumentation aber ein himmelweiter Unterschied.
    Unter Tolleranz verstehe ich wenn ich in einem fremden Land bin das ich Rücksicht auf die Kultur vor Ort nehme und mich dem entsprechent verhalte und nicht auffällig werde.
    Genauso sehe ich das aber auch umgekehrt wenn fremde Menschen hier sind.
    Ich gehe mal davon aus das das eine normale Haltung ist.

    gruss, Jack London

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    AW: Wahlerfolg von Rechtspopulisten und unsere Gesellschaft

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nach dem was ich beobachte kann ich einen großen Zulauf zu rechtspopulistischen Bewegungen in Deutschland zum Glück nicht erkennen.
    Bei den letzten Wahlen konnten diese Gruppierungen keine großen Stimmgewinne verzeichnen.
    und wenn mal einer auftauchte dann verschwand der schaumschläger oder brüllaffe schnell wieder.
    wird in holland dasselbe sein und ich vermute mal das auch beim diesem saubermann bald irgendwas auftaucht was ihm die maske von der fratze reisst.
    Zeige den Menschen die Realität und sie werden dich beschimpfen, dich schlagen, dich verachten, dich ignorieren...
    Zeige ihnen eine Lüge, an der sie kaputt gehen und du bist ihr Gott...


    Am 13.juli 2013 hab ich nach
    6 jahren meinen 5000.beitrag geschrieben.viele
    Mädels schaffen das bei der BRI an einem Tag

  7. Inaktiver User

    AW: Wahlerfolg von Rechtspopulisten und unsere Gesellschaft

    Zitat Zitat von niederrheiner Beitrag anzeigen
    und wenn mal einer auftauchte dann verschwand der schaumschläger oder brüllaffe schnell wieder.
    wird in holland dasselbe sein und ich vermute mal das auch beim diesem saubermann bald irgendwas auftaucht was ihm die maske von der fratze reisst.
    Der letzte an den ich mich erinnere sprang aus einem Flugzeug und benutzte seinen Fallschirm nicht.

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    AW: Wahlerfolg von Rechtspopulisten und unsere Gesellschaft

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    In diesem Fall macht stutzig, dass ausgerechnet ein Journalist aus einem Land, das ohne seine Einwanderer gar nicht existieren würde, sich gegen Einwanderung ausspricht.



    .
    Du übersiehst, dass die angelsächsischen Länder, im Gegensatz zu den meisten Ländern Europas, eine sehr rational-egoistische Einwanderungspolitik betreiben.
    Sie sieben gnadenlos aus.
    Die Begabten dürfen rein.
    Dazu braucht es keine IQ-Tests, es reicht ja der Nachweis, dass sie eine hochwrtige Ausbildung bereits erfolgreich absolviert haben.
    So erspart sich das Einwanderungsland auch noch die Kosten der Ausbildung, bekommt fast nur überdurchschnittlich intelligente Einwanderer.

    Wir dagegen spielen gutmenschlich-korrekt das Sozialamt der Welt, lassen viele einwandern, die weder bildungswillig noch -fähig sind, die ein Leben lang von Sozialhilfe leben werden und wahrscheinlich auch ihre zahlreichen Kinder.

    Eine verheerende Entwicklung:

    Heinsohn hat sie hier beschrieben.

    Die USA, Kanada, Australien etc., sie werden stärker durch Einwanderer, weil sie wie Vampire die Begabten absaugen.
    Wir saugen, Klartext, die Dummen ab.

    Und der IQ hat einen Erblichkeitsfaktor von 0,5 (bei Kindern)-0,8 (bei Erwachsenen).
    Was das für die Nachkommen bedeutet, das kann man sich denken.

    Dass es so ist, ist empirisch gut belegt, jedoch dem herrschenden ideologischen Klüngel der biologisch verblendeten "Soziologisten" nicht genehm.
    Darum redet in den "gemeinen" Medien kaum jemand darüber, es ist ja politisch nicht korrekt und Korrektheit ist wichtiger als Wahrheit und Klarheit.
    Das ist gespenstisch.
    Geändert von arouet58 (05.03.2010 um 23:01 Uhr)
    Cum grano salis

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    AW: Wahlerfolg von Rechtspopulisten und unsere Gesellschaft

    Zitat Zitat von arouet58 Beitrag anzeigen

    Wir dagegen spielen gutmenschlich-korrekt das Sozialamt der Welt, lassen viele einwandern, die weder bildungswillig noch -fähig sind, die ein Leben lang von Sozialhilfe leben werden und wahrscheinlich auch ihre zahlreichen Kinder.

    Eine verheerende Entwicklung:

    Wir saugen, Klartext, die Dummen ab.
    Genauer: welche Nationalitäten sind das?

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    AW: Wahlerfolg von Rechtspopulisten und unsere Gesellschaft

    Zitat Zitat von arouet58 Beitrag anzeigen

    Und der IQ hat einen Erblichkeitsfaktor von 0,5 (bei Kindern)-0,8 (bei Erwachsenen).
    Was das für die Nachkommen bedeutet, das kann man sich denken.

    Dass es so ist, ist empirisch gut belegt, jedoch dem herrschenden ideologischen Klüngel der biologisch verblendeten "Soziologisten" nicht genehm.
    Darum redet in den "gemeinen" Medien kaum jemand darüber, es ist ja politisch nicht korrekt und Korrektheit ist wichtiger als Wahrheit und Klarheit.
    Das ist gespenstisch.
    Wäre da im Sinne der Volksgesundheit nicht eine Unfruchtbarmachung dieser Einwanderer zu fordern?

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