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    AW: Zu den Schulden. Des Staates, wie auch Eurer.

    Zitat Zitat von hombre Beitrag anzeigen
    1, nehmen wir doch mal Aktien.

    Die werden tatsächlich betriebswirtschaftlich als Cash-Äquivalent angenommen.

    Ich sehe aber keinen Sinn die Inflationsrate an BeWertungsschwankungen von Aktiendepots zu messen.
    Macht man auch nicht.

    Weil nicht realisierte Bewertungssteigerungen faktisch volkswirtschaftlich irrelevant sind, rein für die Psyche des Halters gut quasi.

    zu deutsch: Du musst deine Aktie erst zu Geld machen, willst du dir was kaufen für. Und seien es selbst nur andere Aktien.

    (als indirekte Realisierung sehe ich aber die Beleihung eines Depotwerts. Die Beleihungsbasis wird also erstmal nur breiter. So man denn seitens der Bank nicht synchron den maximalen Beleihungsgrad des Depots herabsetzt. So what, alles unter Kontrolle)


    2, Mittel- und langfristig kann es nicht Ziel irgendeines größeren Wirtschaftsraumes sein auf nichtregenerative oder nicht ökologisch sinnvoll nutzbare Weltressourcen angewiesen zu sein. Uran, Mineralöl zb.

    Kurzfristig tauscht man was man zu bieten hat und die Rohstoffanbieter haben wollen. Dabei denkt man zuletzt an Waffenexport. Zuerst zb an Organisationsinfrastruktur, oder Süßwassergewinnungsanlagen, betrieben mit Sonnen/Windenergie bspw.

    Der Einkaufspreis wird so mal steigen , mal fallen. So what?
    Das ist halt Wunschdenken. Man kann aber doch nicht ernsthaft auf der Basis diskutieren, ein Währungssystem dannach auszurichten, dass es eigentlich falsch ist von ausländischen Rohstoffen abhängig zu sein und in ferner Zukunft hoffentlich mal anders, und wir, damit wir den Wertverlust unsere Währung nicht so spüren, mit China Solarzellen gegen Computer tauschen. Das ist doch Gaga, für mich ist hier schluss.

    Du lenkst ab mit Spekulationen, wie sich die Inflation entwickeln würde, und wie andere Geldbestandteile oder Tauschmittel in der Realität genutzt würden.

    Aber: das ist ja schon mal ein Schritt weiter. Bis vor kurzem glaubtest Du noch, es gäbe gar keine Inflation, wenn Du die Zügel in der Hand hälst. Und natürlich geht es nicht nur um Rohstoffpreise, sondern um Preise aller Importwaren. Wie kommst Du darauf, dass sich das immer einpendelt. Schau Dir die Währungsentwicklungen in der Realität doch mal an.

    Womit die Menschen dann bezahlen, das haben wir in der Geschichte doch schon oft beobachten können. Und natürlich sind Firmenanteile als Geld (sic!) für grosse Summen weit verbreitet, und müssen nicht erst in Geld umgetauscht werden, was für ein Schwachsinn. Eben erst hat Daimler darauf geeinigt Anteile von Renault gegen eigene zu tauschen. Das kommt ständig vor, das sich Unternehmen bei Firmenkäufen nicht in bar bezahlen, sondern in Aktien, völlig ohne zwischegeschalteten Umtausch in Bargeld oder Sichteinlagen. Und für kleine Beträge nimmt man bei Hyperinflation dann halt Zigaretten. Bei Inflation weitet sich halt nicht nur die Bargeldmenge sondern auch die Definition der tatsächlichen Geldmenge aus.
    Geändert von Ahab (08.04.2010 um 11:01 Uhr)

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    AW: Zu den Schulden. Des Staates, wie auch Eurer.

    Nachtrag: Du solltest Dir auch bewusst machen, dass die Lenkung der Bargeldmenge ohne Zinsschraube noch schwieriger als sowieso schon, denn wie willst Du verhindern, dass bsplsw. im Falle von etwas Inflation z.B. die Bundesbürger Ihre mehreren Bio. Erspartes auf den Markt werfen um es in Sachwerte oder Fremdwährung zu tauschen. Und schon hast Du Hyperinflation.

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    AW: Zu den Schulden. Des Staates, wie auch Eurer.

    Zitat Zitat von Ahab Beitrag anzeigen
    Das ist halt Wunschdenken. Man kann aber doch nicht ernsthaft auf der Basis diskutieren, ein Währungssystem dannach auszurichten, dass es eigentlich falsch ist von ausländischen Rohstoffen abhängig zu sein und in ferner Zukunft hoffentlich mal anders. Das ist doch Gaga.
    Ich denke weniger mithilfe der Vokabel "ausländisch" als mit "global".
    und es ist nur nicht gaga, sondern das gegenteil sich unabhängig von endlichen Weltressourcen zu machen und ökologisch unguter Produktion/Gewinnung.
    Oder kannst du dir etwa ein vernünftig-verantwortliches Weltwirtschaften vorstellen, das darauf nicht Rücksicht nimmt ?
    Du lenkst ab mit Spekulationen, wie sich die Inflation entwickeln würde, und wie andere Geldbestandteile oder Tauschmittel in der Realität genutzt würden.
    Ich weiss nicht wovon du gerade sprichst.

    Womit die Menschen dann bezahlen, das haben wir in der Geschichte doch schon oft beobachten können....Und für kleine Beträge nimmt man bei Hyperinflation dann halt Zigaretten.Bei Inflation weitet sich halt nicht nur die Bargeldmenge sondern auch die Definition der tatsächlichen Geldmenge aus
    Hehe, bleiben wir doch bitte mal auf dem Teppich. Wir planen und reden nicht auch noch für die Zeit danach, okay? Das Jüngste Gericht wird immer selbst seine Regeln machen wollen

    Und natürlich sind Firmenanteile als Geld für grosse Summen weit verbreitet, und müssen nicht erst in Geld umgetauscht werden, was für ein Schwachsinn. Eben erst hat Daimler darauf geeinigt Anteile von Renault gegen eigene zu tauschen. Das kommt ständig vor, das sich Unternehmen bei Firmenkäufen nicht in bar bezahlen, sondern in Aktien, völlig ohne zwischegeschalteten Umtausch in Bargeld oder Sichteinlagen.
    Meinst du das wäre mir neu? Scheint mir Sonderfall, der nicht der Rede wert.
    Ist doch völlig irrelevant für die Geldmenge wenn börsennotierte Unternehmen Anteile tauschen. Man will so nur Kursverwerfungen im Zuge der Abwicklung vermeiden.
    Abgesehen davon kommt das nun wirklich nicht "häufig" vor.
    Meinethalben kannst du auch mit deinem Kumpel ganze Depots tauschen. Irrelevant.

    Ich finde es im übrigen ok, daß du dich zunächst mit Händen und Füßen wehren
    willst gegen die Einsicht, daß man viele relevante Betrachtungen zunächst auf M1 beschränken kann (aber sag nicht immerwieder "Bargeld" dazu bitte. Das ist doch völlig falsch und deplaziert und kommt mir vor als ob du billig und unseriös Land gewinnen wolltest.)

    Mit M2, M3 wirds halt etwas aufwändiger zur Gesamtbetrachtung, aber nicht wesentlich anders vom Ergebnis... wie war das nochmal betreff der Unterschiede...es ging um Listung nach "Laufzeiten" des "Geldes": Wie lange es hat um sich in Element aus M1 zu verwandeln.
    Geändert von hombre (08.04.2010 um 11:35 Uhr)

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    AW: Zu den Schulden. Des Staates, wie auch Eurer.

    Zitat Zitat von Ahab Beitrag anzeigen
    Nachtrag: Du solltest Dir auch bewusst machen, dass die Lenkung der Bargeldmenge ohne Zinsschraube noch schwieriger als sowieso schon, denn wie willst Du verhindern, dass bsplsw. im Falle von etwas Inflation z.B. die Bundesbürger Ihre mehreren Bio. Erspartes auf den Markt werfen um es in Sachwerte oder Fremdwährung zu tauschen. Und schon hast Du Hyperinflation.
    Wasn nu los? dir scheinen ja keine Fluchtpfade abwegig genug

    1, wir haben keine Inflation. Auch keine beginnende..

    2, Du kannst Geld nicht mittels Investition in Sachwerte zum Verschwinden bringen. Keinen Cent !

    3, Warum sollten sie in Fremdwährung tauschen wollen?
    Wer wollte all dies "deutsche/europäische" Geld übernehmen ?
    Völlig abstrus und irreale Vorstellungen, die mir nun wirklich zu abwegig sind.
    Nur soviel: Auswandern ist erlaubt, denn ich bin Optimist. Und überzeugt dann ein System zu haben, das wesentlich eins in jeder Hinsicht befördert: Die Attraktivität meines Standorts.
    Geändert von hombre (08.04.2010 um 11:39 Uhr)

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    AW: Zu den Schulden. Des Staates, wie auch Eurer.

    Was willst Du eigentlich? Meine Frage an Dich war: Wie kontrollierst Du die Inflation wenn Du die Zinsen nicht anheben kannst. Darauf hin kommt nun von Dir seitenlanges Rumgeschwurbel: Wir müssen uns von Ressourcen unabhängig machen etc. oder Haarspaltereien darüber ob Akteinkursschwankungen in die Inflationsrate gehören oder nicht. Und das soll ich nicht für Ablenkung halten? Was hat das mit der Frage zu tun?

    Also, was ist nun? Halten wir uns an die Realität: Inflation kommt aufgrund verschiedener Faktoren zusammen, z.B. veränderte Importpreise, Fremdwährungskurse, oder das Zuführen von dem Markt bisher entzogenen Spargeldern.
    Wie steuerst Du dem ohne Zinsschraube entgegen?

    Und Sorry: M1 ist die Bargeldmege + Sichteinlagen, und nichts anderes. Was bitteschön soll daran "völlig falsch und deplaziert" sein?Geht's noch? Es kann doch wohl nicht war sein, dass Du Dir immer noch nicht die aller rudimentärsten Grundlagen angeignet hast, aber trotzdem die Welt belehren willst?

    Selbstverständlich ist es nicht so, dass Du nur M1 anschauen kannst, und das dann auf alle Geldmenge ausweiten kannst, eben genau deshalb, weil die Zentralbank die Bargeldmenge direkt steuern kann, ihr aber die Steuerung der anderen Geldmengenbestandteile nur sehr indirekt, wenn überhaupt möglich ist.

    Also, jetzt nochmal ohne Traumwelt mit Ressourcenunabhängigkeit und Tauschaussenhandleswirtschaft etc: Wie steuerst Du die Inflation wenn Du die Zinsen nicht anheben kannst, entweder weil die Banklen Deinen Gesetzen unterliegen, oder ganz real, weil der Staat sonst direkt Bankrott ist und die Wirtschaft zusammenbricht? Wie?

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    AW: Zu den Schulden. Des Staates, wie auch Eurer.

    Zitat Zitat von hombre Beitrag anzeigen
    Wasn nu los? dir scheinen ja keine Fluchtpfade abwegig genug

    1, wir haben keine Inflation. Auch keine beginnende..
    Geh Dich informieren. Nur weil gerade in dieser Minute keine Inflation ist, wirst Du doch wohl nicht die Geldentwertungskurve der letzten 60 Jahre verleugnen.

    2, Du kannst Geld nicht mittels Investition in Sachwerte zum Verschwinden bringen. Keinen Cent !
    Du hast mal wieder nichts verstanden: Durch Tausch von Spargeld in Sachwerte verschwindet das Geld nicht, sondern eben im Gegenteil , nachdem es auf dem Sparbuch dem Markt entzogen war und nin in Gold getausch istt, steht es dem Markt komplett zur Verfügung, also mehr Geld auf dem Markt bei gleicher Warenmenge. Also Inflation.

    Mir scheint, Du weisst nicht nur immer noch nicht, was M1 ist, Du weisst offenbar nichtmal was Inflation ist. Gehs mal nachschauen, dann reden wir weiter.

    , Warum sollten sie in Fremdwährung tauschen wollen?
    Wer wollte all dies "deutsche/europäische" Geld übernehmen ?
    Völlig abstrus und irreale Vorstellungen, die mir nun wirklich zu abwegig sind.
    Hallo??? jemand zuhause??? Das ist doch nicht mehr wahr. Zahlst Du Silizium in Hombretalern oder was ?

  7. gesperrt

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    AW: Zu den Schulden. Des Staates, wie auch Eurer.

    Zitat Zitat von Ahab Beitrag anzeigen
    Geh Dich informieren. Nur weil gerade in dieser Minute keine Inflation ist, wirst Du doch wohl nicht die Geldentwertungskurve der letzten 60 Jahre verleugnen.



    Du hast mal wieder nichts verstanden: Durch Tausch von Spargeld in Sachwerte verschwindet das Geld nicht, sondern eben im Gegenteil , nachdem es auf dem Sparbuch dem Markt entzogen war und nin in Gold getausch istt, steht es dem Markt komplett zur Verfügung, also mehr Geld auf dem Markt bei gleicher Warenmenge. Also Inflation.

    Mir scheint, Du weisst nicht nur immer noch nicht, was M1 ist, Du weisst offenbar nichtmal was Inflation ist. Gehs mal nachschauen, dann reden wir weiter.



    Hallo??? jemand zuhause??? Das ist doch nicht mehr wahr. Zahlst Du Silizium in Hombretalern oder was ?
    gibs einfach auf! Hombre versteht die Zusammenhänge nicht b.z.w. will Sie nicht verstehen, auch wenn Sie noch so logisch sind.
    gruss, Jack

  8. Inaktiver User

    AW: Zu den Schulden. Des Staates, wie auch Eurer.

    Zitat Zitat von Jack-London Beitrag anzeigen
    gibs einfach auf! Hombre versteht die Zusammenhänge nicht b.z.w. will Sie nicht verstehen, auch wenn Sie noch so logisch sind.
    gruss, Jack
    Mein lieber Jack, die von Ihnen zitierte Passage Ahabs ist Unfug.

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    AW: Zu den Schulden. Des Staates, wie auch Eurer.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mein lieber Jack, die von Ihnen zitierte Passage Ahabs ist Unfug.
    Meine oben zitierte Aussage enthält drei Punkte:

    1. In den letzten 60 Jahren gab es Inflation. (Davor natürlich erst recht)

    2. Geld welches auf Sparkonten liegt ist auf dem Markt nicht verfügbar (zählt auch nicht zur Sichteinlage), wenn davon Realwerte gekauft werden, dann ist das Geld auf dem Markt. Mehr Geld bei gleichbleibender Warenmenge ist Inflation.

    3. Rohstoffe werden in ausländischer Währung bezahlt.

    Wenn Sie diese einfachen Wahrheiten für Unfug halten, dann ist Ihnen wirklich nicht mehr zu helfen. Andernfalls klären Sie mich bitte auf.

  10. gesperrt

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    AW: Zu den Schulden. Des Staates, wie auch Eurer.

    nur mal so zur allgemeinen Information:
    wenn man die Geldmenge stärker erhöht als das Wirtschaftswachstum ist, ist das eine Inflation (Ausdehnung des Geldes). Dabei ist es völlig egal wo das Geld angelegt wird; Aktien, Festgeld; Rohstoffe etc. Die Geldmenge wird im Verhältnis zu den Produzierten / zur Verfügung stehenden Gütern und Dienstleistungen größer somit steigen auch im Durchschnitt die Preise.
    War immer so und wird auch immer so bleiben (auch wenn es mal mit ein, zwei Jahren Verzögerung eintritt).

    gruss, Jack

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