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    AW: Zu den Schulden. Des Staates, wie auch Eurer.

    Zitat Zitat von Ahab Beitrag anzeigen
    Nichts anderes als Du vorschlägst machen die Zentralbanken ja. Zu welchen Spekulationsblasen aber langfristig niedrige Zinsen führen, dürftest Du ja in den letzten Finanz- Wirtschaftskrisen auch mitbekommen haben.

    Schade, Du hast den "Witz" der von mit oben skizzierten Geschichte nicht verstanden: Geldmenge / Warenmenge.

    Wie soll die Inflation kontrolliert werden, wenn wegen der überhöhten Staatsverschuldung oder Deinen Gefühlen die Zinsen nicht steigen dürfen, weil sonst Wirtschaftszusammenbruch und gleichzeitiger Staatsbankrott? Und wie nützlich ist das denn, wozu führt unkontrollierte Inflation?
    Warte es mal ab, mein Guter.
    Die expansive Geldpolitik geht weiter. Geld zum Nulltarif.
    Lasse irgendwo ein klitzekleines „Feuerchen“ ausbrechen, so schnell kannst du hier keine Beiträge reinstellen, wie das rumst.
    Im Moment bündelt man gerade die Leitungen der Medien um im Notfall den Schalter umzulegen, dann funktioniert kein Handy, kein Internet usw.

  2. gesperrt

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    AW: Zu den Schulden. Des Staates, wie auch Eurer.

    Paul Krugman:
    Wirtschaftsnobelpreisträger trommelt für mehr Schulden

    Wie kein ein anderer Ökonom propagiert der Nobelpreisträger Paul Krugman ein hemmungsloses "deficit spending" im Kampf gegen die Krise. Selbst Obamas riesige Konjunkturprogramme gehen ihm nicht weit genug. Die Argumente seines zentralen Gegenspielers, des Harvard-Ökonomen Ken Rogoff, verwirft er.

    Paul Krugman: Wirtschaftsnobelpreisträger trommelt für mehr Schulden - Politik - Deutschland - Die Schuldenkrise - Staaten am Abgrund - Handelsblatt.com

    ein sehr schlauer Mann dieser Paul Krugman, ist ja schließlich Nobelpreisträger wie sein Kumpel Obama.
    Man kann ja schließlich nicht genug Schulden haben, keine Summe ist zu hoch, logisch das es für diese Erkenntnis einen Nobelpreis geben muß. Den Nobelpreis hat er sich wirklich verdient.

    gruss, Jack

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    AW: Zu den Schulden. Des Staates, wie auch Eurer.

    Zitat Zitat von Ahab
    Schade, Du hast den "Witz" der von mit oben skizzierten Geschichte nicht verstanden: Geldmenge / Warenmenge.
    Sorry,ich bin hier ganz geldfixiert. Aber erzähl ruhig.

    Zitat Zitat von Ahab Beitrag anzeigen
    Nichts anderes als Du vorschlägst machen die Zentralbanken ja.
    Wie soll die Inflation kontrolliert werden, ..?
    Du hast mich vielleicht nicht recht verstanden. Ich kritisiere zwar auch auch das Detail, daß Notenbanken billig Geld ausreichen an die Makler(Geschäftsbanken), worauf diese es postwendend zum X-fachen Zinssatz an Kommunen, Länder, Staaten ohne echte Risikoübernahme weiter verleihen (quasi zurückverleihen!!) , aber meine Überlegung endet nicht damit dem Einhalt zu gebieten.

    Ich will eine Begrenzung des maximalen Zinssatzes auch an (Kredit-)Endverbraucher. Egal ob das Privatlleute, Unternehmen oder öffentl.Stellen sind.
    Die Regulation der Kreditzuteilung erfolgt nicht nach marktwirtschaftlichen Kriterien. Zumindest größtenteils nicht.
    Vielmehr "verdient" sich sozusagen der Kreditnehmer seine Kreditwürdigkeit nach oben. Er beginnt klein, mit kleiner Kreditzusage. Stets gelten eherne Tilgungsbedingungen. Überschaubare Zeiträume, 1-5 Jahre.
    Tilgt er soundsolange korrekt, erwirbt er Anrecht auf weiteren Kredit. Und so weiter. Tilgungstreue wird umgewandelt in Kreditwürdigkeit.
    Natürlich werden auch andere jetzt bereits übliche Kriterien berücksichtigt wie zb Lebensalter/Sicherheiten.

    Allenfalls ein kleines Kontigent (10% der Geldmenge zb) wird für marktwirtschaftlich geregelte Kreditvergaben bereitgestellt, für ein kontrollierbares Risiko-Biotop sozusagen. Für riskante, schnelle Projekte zb, jedoch auch da nur realwirtschaftlicher Art.
    Dort hätten dann auch Banken noch Spielraum mit Zinsdifferenzgeschäften zu "spekulieren".

    Sonst nicht. Ganz überwiegend wird Kreditvergabe zu einem reinen kontrollierten Vergabe/Verwaltungsakt. Nach klaren Kriterien, sogar einklagbar.

    Es gäbe also nur noch einen entsprechend rudimentären Finanzmarkt.
    Der reale Hintergrund einer Wertschöpfung durch reine Finanzgeschäfte wie sie in volkswirtschaftlichen Rechnungen behauptet wird, ist für mich nie ersichtlich geworden bisher. Mir unvorstellbar geradezu noch dazu in den genannten Größenordnungen von zb 16% der gesamten Wirtschaftsleistung wie in den USA ausgewiesen!?

    35% aller Vorsteuer-Gewinne aller US-(Aktien?) Unternehmen entfielen auch im Krisenjahr 2009 wieder auf den "finanziellen Sektor" ,also Banken/Versicherungen.
    Das kann nur krank sein.
    Geändert von hombre (08.04.2010 um 08:34 Uhr)

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    AW: Zu den Schulden. Des Staates, wie auch Eurer.

    Zitat Zitat von hombre Beitrag anzeigen
    Sorry,ich bin hier ganz geldfixiert. Aber erzähl ruhig.
    Hää? hab ich doch schon? Haste wirklich nichts verstanden?
    Du hast mich vielleicht nicht recht verstanden. Ich kritisiere zwar auch auch das Detail, daß Notenbanken billig Geld ausreichen an die Makler(Geschäftsbanken), worauf diese es postwendend zum 5- oder 10-fachen Zinssatz an Kommunen, Länder, Staaten weiter verleihen (besser: ohne echte Risikoübernahme zurückverleihen!!) , aber meine Überlegung endet nicht damit dem Einhalt zu gebieten.

    Ich will eine Begrenzung des maximalen Zinssatzes auch an (Kredit-)Endverbraucher. Egal ob das Privatlleute, Unternehmen oder öffentl.Stellen sind.
    Die Regulation der Kreditzuteilung erfolgt nicht nach marktwirtschaftlichen Kriterien. Zumindest größtenteils nicht.
    Vielmehr "verdient" sich sozusagen der Kreditnehmer seine Kreditwürdigkeit nach oben. Er beginnt klein, mit kleiner Kreditzusage. Stets gelten eherne Tilgungsbedingungen. Überschaubare Zeiträume, 1-5 Jahre.
    Tilgt er soundsolange korrekt, erwirbt er Anrecht auf weiteren Kredit. Und so weiter. Tilgungstreue wird umgewandelt in Kreditwürdigkeit.
    Natürlich werden auch andere jetzt bereits übliche Kriterien berücksichtigt wie zb Lebensalter/Sicherheiten.

    Allenfalls ein kleines Kontigent (10% der Geldmenge zb) wird für marktwirtschaftlich geregelte Kreditvergaben bereitgestellt, für ein kontrollierbares Risiko-Biotop sozusagen. Für riskante, schnelle Projekte zb, jedoch auch da nur realwirtschaftlicher Art.
    Dort hätten dann auch Banken noch Spielraum mit Zinsdifferenzgeschäften zu "spekulieren".

    Sonst nicht. Ganz überwiegend wird Kreditvergabe wird zu einem reinen staatskontrollierten Vergabe/Verwaltungsakt. Nach klaren Kriterien, sogar einklagbar.
    Sag doch mal was zur Inflationsproblematik bei den niedrigen Zinssätzen, dafür ist's doch egal, ob die Zentralbanken das so machen, oder nach Deiner Regelung.

    Weiteres Problem ist doch, Du willst eine einfache Lösung für alles, dann merkst auch Du, dass alles so verzahnt ist, dass es keine einfache Lösung gibt, und schon muss der sozialistische Restriktionsstaat mit Weltherrschaftsanspruch bei gleichzeitiger Totalabschottung, Totalüberwachung und Umerziehung, einfaches Spielen auf der Klaviatur der Anlegerpsyche etc. anfangen, damit das "einfache" Konzept überhaupt auch nur aufgehen könnte.

    Also, was ist mit der Inflation, was ist mit den Blasen am internationalen Kapitalmarkt aufgrund der niedrigen Zinsen. Kapitalmarkt übrigens, nicht Geldkapitalmarkt, eine solche Einschränkung wiederspräche jeder Logik und ist fernab der Realität.
    Geändert von Ahab (08.04.2010 um 08:40 Uhr)

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    AW: Zu den Schulden. Des Staates, wie auch Eurer.

    Zitat Zitat von Jack-London Beitrag anzeigen
    Man kann ja schließlich nicht genug Schulden haben, keine Summe ist zu hoch, logisch das es für diese Erkenntnis einen Nobelpreis geben muß.
    Wie kannst du nach Dutzenden Beiträgen dazu, beginnend mit Einführungsbeitrag, noch weiter deine Schuldenphobie pflegen und verbreiten,.. und dich dabei sogar noch nebenbei gegen Nobelpreisträger Krugman aufmanndeln

    Speziell für dich werde ich also nicht müde auch noch tausendmal zu wiederholen:

    Willst du Geldvermögen?
    Wenn ja, dann musst du Schulden akzeptieren. Oder ein alternatives Buchungssystem entwerfen, - viel Spaß dabei


    Hauptsatz 1:
    Schulden im System sind unvermeidlich.
    Lemma 1:
    Ob und inwieweit Schulden weh tun, hängt massgeblich von Höhe des Zinssatzes ab.
    Geändert von hombre (08.04.2010 um 08:55 Uhr)

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    AW: Zu den Schulden. Des Staates, wie auch Eurer.

    Zitat Zitat von Ahab Beitrag anzeigen
    Also, was ist mit der Inflation..
    Wo soll denn Inflation herkommen?

    Ich kontrolliere nach Belieben die Geldmenge.
    ( über Justierung meiner Vergabekriterien, und über die absolute Menge an Kredit, die ich per Zeitraum zulasse)

    was ist mit den Blasen am internationalen Kapitalmarkt aufgrund der niedrigen Zinsen.
    Sollte sich beantwortet haben mittlerweile.
    Niedriger Zins bedeutet bei mir NICHT automatisch Ausweitung von Geldmenge. Geldmengenregelung ist abgekoppelt von Zinssatz.

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    AW: Zu den Schulden. Des Staates, wie auch Eurer.

    Wenn Du nicht weisst wo Inflation herkommt, dann wird ein Blick ins Lexikon Dir weiterhelfen können.

    Die Geldmenge kannst Du auf Deinem Planeten nur deshalb nach belieben steuern, weil Du Deine Annahme als wahr erklärst, das Geld nur Bargeld + Sichteinlagen sind. Die Realität sieht anders aus. Insbesondere bei Inflation gewinnen alternative Geldformen an Bedeutung und Deine "Steuerung" würde immer mehr ins Leere laufen - da kannst Du das, was Du als Geld definierst noch so verknappen, die Leute weichen einfach auf Alternativen aus, die eben in Realität auch als Geld funktionieren.

    Edit:
    Ausserdem basiert Deine Annahme natürlich auf einer von Dir kontrollierten Weltwährung oder einer isolierten Nationalstaatlichen Währung, denn selbst mal angenommen Deine Steuerung würde wirken (was sie nicht würde, weil: ), dann doch nur nach innen, und nicht auf den Aussenwert. Rohstoffe muss Deutschland aber immer noch ausserhalb seines Währungsraumes beschaffen - was Dir auch in Hinblick auf das Entstehen von Inflation abseits Deiner Steuerung einen Hinweis liefern könnte.
    Geändert von Ahab (08.04.2010 um 09:27 Uhr)

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    AW: Zu den Schulden. Des Staates, wie auch Eurer.

    Zitat Zitat von Ahab Beitrag anzeigen
    Die Realität sieht anders aus. Insbesondere bei Inflation gewinnen alternative Geldformen an Bedeutung und Deine "Steuerung" würde immer mehr ins Leere laufen - da kannst Du das, was Du als Geld definierst noch so verknappen, die Leute weichen einfach auf Alternativen aus, die eben in Realität auch als Geld funktionieren.
    Nenn doch mal konkret dein Alternativgeld!

    ..und:

    Wo soll in meinem System denn überhaupt ein inflationärer Antrieb sein?

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    AW: Zu den Schulden. Des Staates, wie auch Eurer.

    Zitat Zitat von hombre Beitrag anzeigen
    Nenn doch mal konkret dein Alternativgeld!

    ..und:

    Wo soll in meinem System denn überhaupt ein inflationärer Antrieb sein?
    Ok, ich bin zu ungeduldig, dabei hab ich doch alles schon ausgeführt:

    1. Alles was in der Realität zur relevanten nationalen Geldmenge zählt (eben deshalb ja): Schuldverschreibungen auf Sachwerte, also Aktien und Anleihen etc. + Fremdwährung, also Gold, Dollar, Sfr, etc.
    Bei steigender Inflation dann direkte Tauschwert von Dienstleistung bis Zucker.

    2. z.B. Rohstoffpreisanstieg, Aussenwertvwerlust Deiner Währung, etc

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    AW: Zu den Schulden. Des Staates, wie auch Eurer.

    1, nehmen wir doch mal Aktien.

    Die werden tatsächlich betriebswirtschaftlich als Cash-Äquivalent angenommen.

    Ich sehe aber keinen Sinn die Inflationsrate an BeWertungsschwankungen von Aktiendepots zu messen.
    Macht man auch nicht.

    Weil nicht realisierte Bewertungssteigerungen faktisch volkswirtschaftlich irrelevant sind, rein für die Psyche des Halters gut quasi.

    zu deutsch: Du musst deine Aktie erst zu Geld machen, willst du dir was kaufen für. Und seien es selbst nur andere Aktien.

    (als indirekte Realisierung sehe ich aber die Beleihung eines Depotwerts. Die Beleihungsbasis wird also erstmal nur breiter. So man denn seitens der Bank nicht synchron den maximalen Beleihungsgrad des Depots herabsetzt. So what, alles unter Kontrolle)


    2, Mittel- und langfristig kann es nicht Ziel irgendeines größeren Wirtschaftsraumes sein auf nichtregenerative oder nicht ökologisch sinnvoll nutzbare Weltressourcen angewiesen zu sein. Uran, Mineralöl zb.

    Kurzfristig tauscht man was man zu bieten hat und die Rohstoffanbieter haben wollen. Dabei denkt man zuletzt an Waffenexport. Zuerst zb an Organisationsinfrastruktur, oder Süßwassergewinnungsanlagen, betrieben mit Sonnen/Windenergie bspw.

    Der Einkaufspreis wird so auf kurze Sicht mal steigen , mal fallen. So what?
    Auf lange Sicht wird es eh unerheblich, wie gesagt.
    Geändert von hombre (08.04.2010 um 10:56 Uhr)

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