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    AW: Obdachlosenhilfe-Maserati als Dienstwagen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hol schon mal den Maserati

    Gemeinnützigkeit mal wieder
    Wenn dem so ist wie in diesem Link zu lesen ist - und davon gehe ich mal aus -, dann ziehe ich den Hut vor diesem Herrn Harald Ehlert.

    Mehr sage ich zu diesem Thema nicht.

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    AW: Obdachlosenhilfe-Maserati als Dienstwagen

    Zitat Zitat von Kappuziner Beitrag anzeigen
    Ich nehme an, dass er das Auto von seinem eigenen Geld (Erspartes, Geerbtes, was auch immer) gekauft hat und nicht von unterschlagenen Spendengeldern.
    Wenn dem so ist, dann denke ich, es ist sein Geld, er kann damit machen, was er will. Als Geschäftsführer hat er sicher einen stressigen Job, und wenn schnelle Autos sein Hobby sind, ich gönne es ihm gern. Andere fahren vielleicht öfter mal in den Urlaub oder so.
    Aber warum soll er päpstlicher sein als der Papst - sollte er vielleicht sein ganzes "überschüssiges" Geld an Obdachlose spenden? Kann er ja, muss er aber nicht.
    ich hab gelesen das der typ gesagt hat das man als verein repräsentieren muss also wird der wagen wohl von vereinsgeld gekauft worden sein.
    Zeige den Menschen die Realität und sie werden dich beschimpfen, dich schlagen, dich verachten, dich ignorieren...
    Zeige ihnen eine Lüge, an der sie kaputt gehen und du bist ihr Gott...


    Am 13.juli 2013 hab ich nach
    6 jahren meinen 5000.beitrag geschrieben.viele
    Mädels schaffen das bei der BRI an einem Tag

  3. gesperrt

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    AW: Obdachlosenhilfe-Maserati als Dienstwagen

    #30 Ganz genau. Wie schon gesagt, sicher haben da außer dem Beschriebenen, auch noch andere in der Berliner verwaltung dicke Autos bekommen.Oder glaubst du daß da nicht mindestens einer der Beamten neidisch wurde und sagte, der X hat jetzt Millionen und ein tolles Auto, irgendwie müßten wir auch was davon abkriegen, ihm wird ja genügend Geld von uns bewilligt. -- So war das zumindest in >95% der Fälle die ich in meinem Leben so beobachtet habe. Deshalb sind Hilfeleistungen über Naturalleistungen besser, zwar auch nicht ohne Reibungsverlusten, aber da ist die Fehlleitung schwieriger und offensichtlicher

    Das 'Ansehen' von Hilfsorganisationen ist nicht nur 99% sondern 100% trügerisch, also keinerlei Kriterium, idR künstlich erzeugter guter Ruf eher sogar eine Kontraindikation. Der Teufel erscheint immer unschuldig wie ein Heiliger. Das Rote Kreuz verscherbelt praktisch 100% der gesammelten Kleider und steckt das Geld ein. Die kath. Kirche gibt nicht einen Pfennig vom 10. an die Armen weiter, verscherbelt außerdem noch Sachhilfen, die verkaufen sogar gespendete Lebensmittel, in manchen Städten gibt es sogar extra Läden der Kirche wo das ganz offiziell abläuft, also die die Sachspenden und Lebensmittel die sie für die Armen erhalten direkt verkaufen. UNICEF wurde schon erwähnt, flog sogar aus verschiedenen Ländern raus. Bei manchen spirituellen Gruppen gibt es auch noch andere Perversitäten, zBsp ist Essen was den Armen verteilt wird, mit Wudu behaftet; soll die Seele der Geber vorwärts bringen auf Kosten des Zurückbleibenden der Empfänger; sollen Schulden oder Verfolgung von Verbrechen auf andere abgeladen werden (nach dem Sündenbock- oder Jesus-Prinzip); bei gebrauchter Wäsche, besonders Schuhen, auch um Krankheiten (nicht nur Flöhe) auf andere abzuladen; usw usf, daher muß man auch vorsichtig sein von wem man was annimmt.

    Wirklich das EINZIGE objektive Kriterium ist, nicht ob was eingesammelt wird, sondern ob nachweislich (nicht nur angeblich in Afrika oder auf dem Mond) was gegeben wird. Bevor du Hilfsorganisationen was gibst, mache Stiftung Warentest, zieh mal Kleider mit Löchern an, möglichst zusammen mit einem/r Bekannten, und geht da mal hin und versuche was zu erhalten. Die selben Ausreden die du dann hörst, benutzt du künftig auch wenn die was von dir einsammeln wollen.
    Geändert von fifi1234 (19.02.2010 um 19:41 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: Obdachlosenhilfe-Maserati als Dienstwagen

    Wie es der Zufall will: Im vergangenen Jahr habe ich die Bekannte einer Bekannten kennengelernt, die damals bei der Treberhilfe gearbeitet hat.

    Sie hat ziemlich ausführlich von diesem Verein erzählt und ich bin schon damals zu dem Schluss gekommen, dass man Spendengelder anderswo sicherlich sinnvoller einsetzen kann. (Vorsichtig ausgedrückt.)
    Allerdings scheint ein solcher Wildwuchs bei solchen gemeinnützigen Vereinen nicht einmal ungewöhnlich zu sein. Das hat sie mir auch bestätigt.
    Es geht dabei nicht unbedingt um die Veruntreuung von Spendengeldern. Aber man kann wohl große Beträge in eine schicke Büroeinrichtung, repräsentative Gebäude (und elegante Dienstfahrzeuge) investieren, die bei den Bedürftigen eigentlich besser aufgehoben wären. Das kann durchaus gesetzeskonform sein.

    Die junge Frau hat eigentlich gerne mit den Wohnsitzlosen gearbeitet, war durch die Zustände in diesem Verein aber komplett desillusioniert und frustriert. Als Kapitalismus pur im Sozialbereich hat sie das bezeichnet. Über den Chef der Treberhilfe wusste sie auch manches zu erzählen, die Geschichte mit dem Dienstfahrzeug passt ins Bild. Ich habe mich über diese Meldung überhaupt nicht gewundert.

    Dass die jungen Mitarbeiter mit eigentümlichen Knebelverträgen beschäftigt werden, die eigentlich klar gegen das Arbeitsrecht verstoßen, sei am Rande erwähnt.

    (Es ist natürlich etwas problematisch, hier über Dinge zu schreiben, die man nur vom Hörensagen weiß.)

  5. Inaktiver User

    AW: Obdachlosenhilfe-Maserati als Dienstwagen

    Weil`s so eindrücklich ist, nochmals der Link zu einem Teil der Praktiken innerhalb der Armutsindustrie

  6. gesperrt

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    AW: Obdachlosenhilfe-Maserati als Dienstwagen

    Der Staat verletzt damit seine Pflichten nach Internationalem Recht - etwa den Resolutionen der UNO 2200-A oder der OAS 30 - wonach er Fürsorge an die Bedürftigen zu leisten hat, nicht an Dritte. Da die höchstnotdürftige Versorgung schon indisponibel für Verzicht durch die Betroffenen ist, könnten selbst diese nicht wirksam einen Bevollmächtigten bestellen (allenfalls einen Besitzdiener zum Überbringen falls sie selbst krank), noch weniger kann der Staat Dritte bestellen und an sie leisten, ohne daß ihn das von seiner direkten Leistungspflicht unmittelbar an die Bedürftigen befreien würde.

    Daran ändert auch vermeintliche Souveränität nichts. In deinem Haus kannst du ja auch nicht machen was du willst, etwa einfach jemand umbringen, sondern ist externes recht vorrangig. Wird internationales Recht nicht respektiert, geht umgekehrt das Recht des Staates auf Frieden, Souveränität, Rechtserheblichkeit, inneres Recht und jede Legitimation seiner Beamten unter. Schon da Friede, Souveränität Objekte des int.Rechtes sind; wer das verneint, verneint auch sie - Int.Recht ist somit nationaler Souveränität vorrangig und überrangig, nicht eine a-posteriori-Einschränkung sondern a-priori-Bedingung und Grenze für den Umfang jedweder Souveränität. Im verhältnis zu anderen Staaten auch deshalb, weil wer selbst int. Recht mißachtet, nicht von anderen verlangen kann es für sich beachtet zu bekommen. Die Souveränität ist keine Selbverständlichkeit; Deutschland erkennt seinerseits nicht Hinz und Kunz als Staat oder auch nur Volk an zBsp Indianer, Fulas, Zigeuner, Palestinenser. Eine Rechtserwartung auf Anerkennung hängt von Bedingungen stns des Kandidaten ab, wozu gehören: respekt und Erfüllung Int. Rechtes nach außen (zu dem Volk/Staat von dem Anerkennung erbeten wird) und nach innen (zur eigenen Bevölkerung); effektiver Besitz; effektive Öfftl. Dienste (die deshalb dem intern. öfftl. Recht angehören) usw usf. Heutzutage existiert kein ius advocati und keine internationale Treuepflicht für seinen eigenen Staat mehr, hat selbst jede Person Rechtstand für seine Rechte nach int. recht unabhängig oder gar gegen die seines eigenen Staates; daher kann jede Person individuell eigenen oder fremde Staaten nur soweit als legitim ansehen, wie sie ihm gegenüber seine persönlichen rechte und ihre Pflichten aus Int. Recht erfüllen.

    Aber trotz den größten Anstrengungen der Rechts-Fritzen wie zBsp Kelsen, es absolut und unabhängig zu begründen, ist Recht nicht mehr als irgendwas was irgendjemand als relevant postuliert wo sich andere nach zu richten haben, einschließlich er sich dann selbst nicht dran hält. Schon in der Edda steht das so daß alle hoch und heilig beschworenes Recht hinterher nie beachtet wird, insbesondere im Völkerrecht. Recht sind abstrakte Regeln, was wie der Teufel darum bittet doch beachtet zu werden bzw. sich mit List einnistet, ansonsten für sich ganz machtlos ist. Relevant ist nur was konkret durchgesetzt wird - dazu dann bedarf es aber keinem recht mehr.

    Ohne dem Nachkommen seiner sozialen Pflicht, stellt ein Staat nicht nur de iure sondern auch de facto seine Souveränität und Existenzberechtigung in Frage. Unter solchen Umständen entstehen schnell nicht mehr vom Staat sondern anderweitig kontrollierte Gebiete. Das sieht man u.a. in den slums der 3. Welt ; in 90% des Gebietes von Frz-Guyana wo die Franzosen kein Geld für öfftl. Präsenz und Dienste ausgeben wollen und de facto brasilianische Verwaltung besteht; in Gebieten wie Yemen, Afghanistan, wo um sie dauerhaft zu kontrollieren die USA viel Hilfe an die Bevölkerung zu zahlen haben wird.

    Ich war zwar schon lange nicht mehr in Deutschland, aber ich kann mir gut vorstellen, daß da mittlerweile abnehmende soziale Versorgung auch zunächst urbaner gewalt, dann schnell paralleler Organisation und Machtausübung Raum macht. Das ist auch ganz richtig so.
    Geändert von fifi1234 (20.02.2010 um 15:28 Uhr)

  7. gesperrt

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    AW: Obdachlosenhilfe-Maserati als Dienstwagen

    Hier noch ein aktueller Bericht zu einer der Familien der Kinder aus Haiti:

    AP finds all Baptist group's 'orphans' had parents - Yahoo! News

    Komisch daß die Baptisten nur den Kindern helfen, nicht der armen kranken Mutter ... 'ungünstigstenfalls' AUCH, dh neben den Kindern, also die ganze Familie mitnehmen ... Sie wollen aber nur die Kinder !

  8. Inaktiver User

    AW: Obdachlosenhilfe-Maserati als Dienstwagen

    Habe jetzt gelesen was der Maserati-Fahrer zu der Angelegenheit meint...er wäre sowas wie ein Unternehmer und sein Verein investiert schließlich auch und da wäre das angemessen mit dem Maserati...

    So ungefähr.

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    AW: Obdachlosenhilfe-Maserati als Dienstwagen

    Ja, so etwas habe ich auch gelesen. ...er könne ja nicht bei anderen Investoren mit dem Kleinwagen vorfahren.

    O.k., da gebe ich ihm recht. Allerdings gibt es zwischen einem Kleinwagen und einem Maserati noch zig andere Autos, die angemessen wären.

  10. gesperrt

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    AW: Obdachlosenhilfe-Maserati als Dienstwagen

    Zitat Zitat von Streuner Beitrag anzeigen
    Wenn dem so ist wie in diesem Link zu lesen ist - und davon gehe ich mal aus -, dann ziehe ich den Hut vor diesem Herrn Harald Ehlert.

    Mehr sage ich zu diesem Thema nicht.

    Jedem sein kleines Königreich - so kommt das rüber.

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