Was hat diese Aussage mit den Tausenden von Blogs und Videos zu tun, die im Internet kursieren? Was du sagst, gilt doch für das Internet überhaupt nicht. Das gibt das Medium nicht her.
Dort ist "richtig", was möglichst oft angeklickt wird. Wer sollte - rein technisch - die Möglichkeit haben Fehler, Irrtümer, bewusste Falschinformation, manipulativ zusammengeschnittene Bilder u.ä. zu identifizieren und aus- bzw. aufzuräumen?
Es gibt im Internet keinen Lektor, keinen Verantwortlichen, der prüft und gegenprüft. Es gibt keinen Faktencheck, keine Sicherheit, dass derjenige, der felsenfest irgendwas behauptet, auch nur den Dunst einer Ahnung hat, wovon er redet.
Wenn er es geschickt anstellt, wird geglaubt. Und zwar hauptsächlich von einer jungen Generation, die nicht weiß, wie man Texte überhaupt evaluiert.
Diejenigen, die das Internet als Informationsquelle nutzen, wissen im allgemeinen weder woher eine Behauptung kommt noch ob sie geprüft wurde. Sie glauben, verlinken weiter. Und wenn genügend Leute klicken und glauben und weiterverlinken, wird aus einer fetten Lüge oder einer aus der Luft gegriffenen Vermutung allmählich Wahrheit ...
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Ergebnis 11 bis 20 von 59
Thema: Journalismus und Internet
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10.02.2010, 16:22Inaktiver User
AW: Journalismus und Internet
Geändert von Inaktiver User (10.02.2010 um 17:14 Uhr)
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10.02.2010, 17:34Inaktiver User
AW: Journalismus und Internet
Nein, das sagt hoechstens etwas ueber den Beliebtheits- oder den Interessegrad aus, den die angeklickte Nachricht ausloest, aber nichts ueber deren Wahrheitsgehalt. Wusstest Du das nicht?
Stattdessen wird es schoen demokratisch - i pfui!- den Nutzern ueberlassen, was sie von den angebotenen Informationen/Sensationen/Halbthesen usw. glauben, was nicht.
Und ja, in einem stimme ich Dir zu: Sicherheit gibt es im Netz ueberhaupt nicht. In vielerlei Sinn. Und dennoch benutzen wir- Du, ich - es froehlich.
Wissen "wir" denn immer genau, woher die von Dir zitierten serioesen Zeitungen ihre Informationen haben? Und ob die alle so genau stimmen? Die von Dir sehr haeufig zitierte SZ vertritt meist eine andere Haltung, inklusive Faktenlage und -gewichtung als die WELT, z.B. bezueglich der Islamdebatte. Sind die von Dir zitierten Quellen automatisch die serioeseren? Oder automatisch die wahreren?
Ganz so einfach wie "die guten ins Zeitungs-Toepfchen, die schlechten ins Internet-Kroepfchen" funktioniert es eben nicht.
Und siehe den von Dir als Paradebeispiel zitierten user:
Man kann ueber Umwege und verquere Verschwoerungstheorien auch zu den "Fakten" geraten-
Alle cum grano salis, empfiehlt ja der Forumsrabe.
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10.02.2010, 17:40
AW: Journalismus und Internet
Ja, ich habe mir das angesehen!
Was da berichetet wird haben wir auch schon hier in der Bricom gehabt. Über den 9.11. sind hier -soweit ich mich erinnere - zwei extrem lange Stränge gelaufen.
Zeitweilig habe ich mich daran beteiligt und mich dabei immer wieder gefragt, was wollen diese Verschwörungstheoretiker damit eigentlich erreichen.
Den Teil, in dem das Video über den Antisemitismus im Netz läuft, haben wir hier auch schon gehabt. Auch da fragte ich mich immer wieder: Was soll das?!
ich habe im Prinzip nichts gegen Verschwörungstheorien, ich lese sie in Büchern unheimlich gerne, aber da ist wenigstens etwas aufregend Neues drin, aber die primitive Art, über die ARTE berichtet, finde ich widerlich.
Ich habe da immer nur Erklärung für: irgendjemand verdient damit Geld. Einem Buchschreiber gönne ich das Geld, er hat sich zumindest viel Mühe gemacht und fesselt den Leser, aber die Gurus der Internetverschwöungen finde ich primitiv.
Diese Frage ist berechtigt, aber eine Zeitung ist ein Unternehmen, das vom Vertrauen (und Geld) der Abonnenten lebt. Wer beim Lügen erwischt wird, macht es nicht lange. Ich erinnere an den Skandal der "Hitlertagebücher" 1983 im Stern. Davon hat sich die Zeitschrift bis heute nicht so recht erholt.Wissen "wir" denn immer genau, woher die von Dir zitierten serioesen Zeitungen ihre Informationen haben? Und ob die alle so genau stimmen?
Für "Nachrichtenmacher" im Netz ist solche eine Konsequenz egal, es kostet nicht ihre Existenz.Geändert von Opelius (10.02.2010 um 17:48 Uhr)
Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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10.02.2010, 17:59Inaktiver User
AW: Journalismus und Internet
Und, hat sich schon eine fundierte Diskussion entwickelt? :)
Zitat von Inaktiver User
Etwas süffisant scheint er zu sein.Eine Frage: hat irgendwer von euch meine Links zum ARTE-Themenabend angesehen?
Ich frage mich gerade, wie man einen Beitrag von Arte (oder jedweden anderen Mediums), der gerne kritisch gemeint sein kann, heranziehen darf, um zu schließen:Dies nur als kurze Erklärung, wieso ich dieses wichtige Thema dieses bemerkenswerten Themenabends hier überhaupt hineingestellt habe, und zwar vorerst unkommentiert.
"Der Journalismus X leidet unter Verschwörungstheorieinflation, aber wir klären auf." oder jedes andere Statement tun zu können bzw. jedwedes Statement der Sendung selbst bejahen oder ablehnen zu können? Es ist paradox - und das meine ich als rein theoretische Ausführung.
Quis custodiet ipsos custodes?
Das ist ein Trugschluß. Siehe Parteien, siehe Bild etc etc. Manchmal meine ich, die Ursache ob etwas überlebt oder nicht, ist in den Faktoren Charisma, Dreistigkeit, Versimplifizierung (somit gute Konsumierbarkeit) oder Aufsehenerregunspotential zu suchen. Oder man sagt einfach "Isch geh nät!" oder "Kann mich nicht erinnern." Ich nenne es den Helmut Hilton-Effekt.
Zitat von Opelius
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10.02.2010, 18:00
AW: Journalismus und Internet
Wirklich ein Schenkelklopfer

Das mag ja vielleicht für eine fundierte Ausbildung noch stimmen.
Aber im wirklichen Leben zählt oft nur noch Auflage, bzw. Einschaltquote.
Und in diesem Zusammenhang geht es heute offensichtlich mehr darum als Erster eine neue Nachricht zu verbreiten.
Der Wahrheitsgehalt tritt oft damit in den Hintergrund.
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10.02.2010, 18:14Inaktiver User
AW: Journalismus und Internet
Was meinst du mit "benutzen"?
Ich schreibe e-mails, ja. Lese die Online-Ausgaben von diversen Printmedien. Ich buche Flüge, downloade Verbraucherinformationen, verfolge Wertpapierkurse, schreibe im Forum einer etablierten Frauenzeitschrift, suche Rezepte, nutze Wikipedia als bequemes Lexikon. - Ja. Alles richtig.
Ich lese sogar eine Internetzeitung (Huffington Post). Blogs lese ich aber überhaupt nicht. Wenn Hinz und Kunz die Welt erklären, bin ich nicht interessiert. ich befasse mich nicht mit Verschwörungstheorien und lasse mich nicht von irgendwelchen Lobbygruppen und politischen Propagandisten manipulieren.
Dass ich häufig aus der SZ zitiere, entspricht meinem persönlichen Geschmack. Es könnte genauso gut die FAZ sein, denn diese ist nicht weniger seriös. Früher, d.h. vor dem Umbau der Internetpräsenz, habe ich auch oft aus der FTD zitiert. - Das alles sind seriöse deutschsprachige Zeitungen. Die WELT gehört nicht in diesen Kreis.Wissen "wir" denn immer genau, woher die von Dir zitierten serioesen Zeitungen ihre Informationen haben? Und ob die alle so genau stimmen? Die von Dir sehr haeufig zitierte SZ vertritt meist eine andere Haltung, inklusive Faktenlage und -gewichtung als die WELT, z.B. bezueglich der Islamdebatte. Sind die von Dir zitierten Quellen automatisch die serioeseren? Oder automatisch die wahreren?
Auch im Ausland gibt es viele qualitativ hochwertige Blätter. Ich vertraue ihnen, wenn ich sie kenne und weiß, was sie sind oder nicht sind.
Wie Opelius richtig sagt: solche professionellen Medien haben einen Ruf zu verlieren, und mit dem Ruf die wirtschaftliche Existenz. Wenn sie Fehler machen - und selbstverständlich machen auch sie mitunter Fehler - dann werden diese i.d.R. eingestanden und korrigiert. Wenn die Fehler zu gravierend waren, dann war's das.
Wenn sich jemand hingegen mit seiner Website "Institut für Wahrheit" kompromittiert hat, kann er unter einem anderen klangvollen Namen sofort eine neue eröffnen, und niemand wird wissen, dass dahinter die gleiche Person bzw. der gleiche Personenkreis steckt.
Ja: selbst die Entlarvung ist nicht wirklich möglich, weil das flüchtige Medium 'Internet' das schlichtweg nicht her gibt.
Internet-Blogs und sonstige politische Websites sind von einer anderen Qualität als professionelle Medien. In aller Regel weiß der User über die Macher absolut nichts. Sie müssen nicht einmal ausgebildete Journalisten, Juristen oder Kulturwissenschaftler sein. Es können Selbstdarsteller, Vollidioten, Lobbyisten und Propagandisten sein.
Sie verfügen nicht über die politischen und gesellschaftlichen Kontakte eines renommierten Journalisten einer angesehenen Zeitung. Sie recherchieren nichts - nicht nur, weil sie dazu gar nicht die Mittel hätten, sondern auch, weil sie daran in aller Regel kein Interesse haben. Ihr Blick ist ein Tunnelblick.
Er ist in aller Regel gerichtet auf ein bestimmtes Ziel, auf eine bestimmte Botschaft. Alles, was nicht passt, wird passend gemacht. Viele dieser Websites enthalten Manipulationen und bewusst falsche Aussagen, darüber hinaus Vermutungen - als Gewissheiten verkauft, Verdächtigungen, Spekulationen. Das alles untermauert durch Websites, die mit ihnen möglicherweise in einem Netzwerk verbunden sind und auf der gleichen Klaviatur spielen.
Beispiele, wie sowas aussieht, liefert die ARTE-Reportage, insbesondere das letzte Beispiel mit dieser Hisbollah-nahen "Presseagentur".
.Geändert von Inaktiver User (10.02.2010 um 19:11 Uhr)
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10.02.2010, 19:13
AW: Journalismus und Internet
[Das ist ein Trugschluß. Siehe Parteien, siehe Bild etc etc.Muss ich hier den Unterschied von Boulevardzeitung und Abonnenten-Zeitung erläutern?Wirklich ein Schenkelklopfer
Das mag ja vielleicht für eine fundierte Ausbildung noch stimmen.
Aber im wirklichen Leben zählt oft nur noch Auflage, bzw. Einschaltquote.
Und in diesem Zusammenhang geht es heute offensichtlich mehr darum als Erster eine neue Nachricht zu verbreiten.
Der Wahrheitsgehalt tritt oft damit in den Hintergrund.
"In Boulevardzeitungen werden vor allem Themen behandelt, die sich zum Ansprechen von Emotionen eignen. Nachrichten mit deutlich sachbetontem Gegenstand werden personifiziert, oder weniger bedeutsame emotionale Komponenten werden der Kernaussage zugeordnet. Besondere Beachtung im Boulevardbereich findet die Polizei- und Gerichtsberichterstattung und der Bereich Prominente.
Neben den „Sensations-Themen“ wird in nahezu allen Boulevardzeitungen der Sport als wichtiges Element gesehen" aus Wikipedia.
Boulevardzeitungen wurden früher im Strassenverkauf, heute über Kioske und Tankstellen verkauft. Sie haben so gut wie keine Abonnenten. Sie müssen mit ihren gewaltigen Schlagzeilen sich täglich präsentieren und verkaufen lassen.
Regional- und Lokalzeitungen leben von den Abonnenten (und den Anzeigen). Es gibt 334 Lokal- und Regionalzeitungen mit einer Gesamtauflage von 14,85 Millionen. Die überregionalen Zeitungen wie FAZ, SZ, FR, taz und Welt erreichen etwa 6 Millionen Leser.
Ihr Wohl und Wehe hängt an ihrer journalistischen Zuverlässigkeit, sonst verlieren sie die Abonnenten oder Anzeigenkunden, was meistens schlimmer ist.
Die meisten Lokal- und Regionalzeitungen erscheinen mit einem "Mantel". Der Mantel ist der überregionale Teil einer Tageszeitung. Er besteht in der Regel aus der Titelseite, Politik, Wirtschaftnachrichten, überregionalem Feuilleton und Sport sowie gelegentlich Meinungsseiten. Für diesen Teil der Zeitungen besteht eine überörtliche Redaktion, ansonsten ist für den Leser der örtliche Teil das eigentlich interessante und wird von der Lokalredaktion geschrieben.
Nachrichten, die schnell laufen sollen, werden über die vielen Fernsehsender verbreitet. Jeder weiß aus eignener Anschauung, welche Nachrichten halbwegs seriös sind und welche, die den Boulevardjournalimus bevorzugen.Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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10.02.2010, 19:39Inaktiver User
AW: Journalismus und Internet
Blautanne, schade, jetzt hast Du Dein Zitat geaendert
, da ich gerade Deine selbstattestierte Urteilsfaehigkeit bezueglich der WELT (oder gar: der Welt) zitieren wollte. Du entscheidest, was serioes ist. Dachte ich mir schon. Fuer Dich, musst Du dazusagen und es anderen, bitte, ebenso zugestehen. Die Urteilsfaehigkeit.
Und bitte, bitte aushalten, dass andere sich in der Welt und selbst in der WELT umschauen, andere Schluesse ziehen, andere Quellen zitieren und auch meinen, das (annaehernd) Richtige zu meinen.
Zu Deiner Frage:
"Benutzen" des Internets meine ich im groesstmoeglichen und unchinesischsten, uniranischsten, also unzensiertesten Sinne- und bei manchen blogs, ich denke da sogar an rosafarbene Brigewaechse, entgeht Dir wirklich was
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Nachtrag 1: Trauriges Beispiel, wie sehr Missinformation weitergereicht wird zwischen Internet und den angeblich kontraer serioesen Nachrichtensendern und -medien: Die Verwechslung der Neda Soltani. (zitiert aus dem SZ-Magazin ;-))
Nachtrag 2: Zu meinen Lieblingslektueren zaehlen im Internet zwei blogs interessanter Beobachter, ein Antimainstreamnetzwerk (Du weisst sicher, welches), Times online, perlentaucher, BUNTE (ich liebe Klatsch aus der deutschen Heimat), SPIEGEL, twitter, Phoenix-Diskussionen, ard und zdf mediathek (wegen der Krimis) und an Zeitungen die TIMES, FAZ und wofuer Zeit bleibt und was mir in die Finger kommt. Und an vielen Tagen bin auch richtig informationsmuede und nachrichtenmatt und habe den Eindruck des "Und ewig ruft das Murmeltier" (werde alt?) und lese viel lieber ein Buch.Geändert von Inaktiver User (10.02.2010 um 19:59 Uhr) Grund: Nachtragshunger
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10.02.2010, 19:50Inaktiver User
AW: Journalismus und Internet
Was ist der Grund für diese vielen Zeitungen? National würde eine genügen. Dennoch stehen sie im Wettbewerb, obwohl jedes Ding immer nur 1x passiert und man theoretisch nur 1x in einer einzigen Weise darüber berichten kann. Offenbar gibt es also Leserschaft, die mal eher dieser, mal eher jener Zeitung zugeneigt ist. Liegt es am Preis? An der Schriftart? Oder daran, welche Zeitung dem eigenen WELT BILD entsprechend berichtet und je nachdem wird die Art der Information, tendenzielle Interpretation etc u.U. eine ganz andere sein. Eine FAZ wird anders berichten, als eine SZ. Wer hat nun recht, wer berichtet seriöser?
Aus dem Grund zog die SZ glaube ich einen hoch kritischen Artikel über Aldi zurück bzw. brachte eine "Klarstellung". Was ist nun Wahrheit, was Lüge? Beides stand in derselben Zeitung.Ihr Wohl und Wehe hängt an ihrer journalistischen Zuverlässigkeit, sonst verlieren sie die Abonnenten oder Anzeigenkunden, was meistens schlimmer ist.
Naja, jede seriöse Zeitung war anfangs der Ansicht, Karl Theodor Goofy zu Guttenberg hieße wirklich so. Nur ein Beispiel.Nachrichten, die schnell laufen sollen, werden über die vielen Fernsehsender verbreitet. Jeder weiß aus eignener Anschauung, welche Nachrichten halbwegs seriös sind und welche, die den Boulevardjournalimus bevorzugen.
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11.02.2010, 08:52Inaktiver User
AW: Journalismus und Internet
Zum ersten Punkt: ich habe mein voriges Posting mehrfach geändert, denn ursprünglich war es unzumutbar lang, wurde zwischendurch sogar noch länger, dann zusammengestrichen und auf wesentliche Aussagen gekürzt. - Umso bedauerlicher, dass du dich mit meinen Kernaussagen eigentlich nicht auseinandersetzt.
Wenn dich meine Meinung bezüglich des Machwerks 'WELT' interessiert, dann such auf diesem Politikforum mal nach Leon de Winters Artikel über Obama. Ich habe ihn hier in einem der Obama-Stränge nach den Regeln objektiver Beurteilung zerlegt und detailliert nachgewiesen, dass er manipulativ, ehrabschneiderisch und durch und durch rassistisch war.
Die WELT bietet solchen Autoren ein Forum; sie lässt sich von einem halbseidenen Ministerpräsidenten unreflektiert für seine ausländerfeindlichen Kampagnen einspannen, gab in einem konkret verfolgten Fall zum Gaza-Konflikt eine bewusste Halbwahrheit zum Besten. (Halbwahrheiten, eine Spezialität des Springerkonzerns, haben den großen Vorteil, nicht sofort als Lügen entlarvt zu werden.)
Meine Urteilsfähigkeit bezüglich Medien beruht nicht auf Nasenfaktor und Geschmacksfragen, sondern lässt sich sachlich begründen. Ich täusche mich durchaus auch, mache Fehler, aber ich falle auf vieles nicht herein, auf das andere bereitwillig einsteigen. Ich bestreite entschieden, dass Qualität von Medien subjektive Entscheidung des Einzelnen ist. Vielmehr lässt sie sich an eindeutigen Sachkriterien festmachen.
Ganz bestimmt entgeht mir da was, fragt sich nur was."Benutzen" des Internets meine ich im groesstmoeglichen und unchinesischsten, uniranischsten, also unzensiertesten Sinne- und bei manchen blogs, ich denke da sogar an rosafarbene Brigewaechse, entgeht Dir wirklich was
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Es gibt darunter welche, die ich gar nicht kritisieren würde, aber zwischen ein paar Perlen sehr viel Müll, inklusive Giftmüll.



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