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  1. Inaktiver User

    verdi fordert 5% und selbst...

    ... bietet man gerade mal 1,5%.

    "[...]Das Szenario klingt vertraut: Fünf Prozent mehr Geld wollen die Beschäftigten, nur 1,5 Prozent bietet der Arbeitgeber, dazu eine Einmalzahlung von 150 Euro. Normalerweise würde jetzt mit Streik gedroht, aber in diesem Fall geht es um die 3800 Beschäftigten der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, davon 200 im Landesbezirk Berlin-Brandenburg. 2003 haben sie die letzte reguläre Lohnerhöhung erhalten.[...]"

    Quelle

  2. gesperrt

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    AW: verdi fordert 5% und selbst...

    Lohndrücker des Tages: D+W
    Am Sonnabend meldete Bild süffisant: »Auf Bundesebene kämpft die SPD gegen die 40-Stunden-Woche – bei ihren eigenen Firmen drückt sie aber offenbar ein Auge zu.« Die Geschäftsführung der Lübecker Druckerei Dräger+Wullenwever (D+W) will demnach die Wochenarbeitszeit um fünf Stunden verlängern – ohne Lohnausgleich. Betroffen seien rund 80 Mitarbeiter. Das Besondere: D+W gehört zu 70 Prozent der SPD-eigenen Holding Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft (DDVG). Die von der SPD-Schatzmeisterin Barbara Hendricks geführte DDVG hält zumeist Minderheitsanteile an über 70 Zeitungen und besitzt mehrere Druckereien. Zum Portefeuille gehören Titel wie Westfälische Rundschau, Cuxhavener Nachrichten, Braunschweiger Zeitung, Frankfurter Rundschau, Hannoversche Allgemeine und Leipziger Volkszeitung. Der Jahresüberschuß 2008 belief sich auf immerhin 15,5 Millionen Euro, er floß zum großen Teil der SPD zu.

    Wo soviel Ertrag winkt, müssen die Beschäftigten manchmal an die Kandare genommen werden. Am drastischsten zog die DDVG das vor einigen Jahren bei der Frankfurter Rundschau (FR) durch: Nachdem der hessische CDU-Ministerpräsident Roland Koch mit einer Staatsbürgschaft die Zeitung 2003 vor dem Aus gerettet hatte, erwarb die DDVG 90 Prozent am Druck- und Verlagshaus, reduzierte in knapp zwei Jahren die Belegschaft von 1700 Beschäftigten auf 750 und feuerte im Mai 2006 den Chefredakteur Wolfgang Storz, nachdem die damalige DDVG-Chefin und SPD-Schatzmeisterin Inge Wettig-Danielmeier vergeblich eine negativere Berichterstattung über die Linkspartei empfohlen hatte. Wenig später wurde die Mehrheit der Aktien an den Kölner Verlag M. DuMontSchauberg verscherbelt. Seinerzeit protestierte die FR-Redaktion auf Seite eins gegen die Entlassung von Storz. Es half nichts. Auch bei D+W in Lübeck will sich die Belegschaft wehren. (asc)

  3. Inaktiver User

    AW: verdi fordert 5% und selbst...

    Dass die Gewerkschaften zu den unsozialsten Arbeitgebern gehören, ist doch längst bekannt. Bei Anderen hätte Verdi längst zu Klassenkampf und Generalstreik aufgerufen, aber in den eigenen Unternehmen gelten andere Massstäbe. Besonders herrschen immer wieder bemerkenswerte Wissenslücken, wenn es um das deutsche Arbeitsrecht in seiner Anwendung für Arbeitnehmer geht.

  4. gesperrt

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    AW: verdi fordert 5% und selbst...

    Das ist genauso wie bei den Gutmenschen, die immer von andern etwas fordern, den anderen noch ein schlechtes Gewissen einreden und wenn von Ihnen selbst etwas gefordert wird, kommt von den Gutmenschen irgendewelche Ausreden warum das für Sie nicht gilt.

    hier mal ein Bespiel für Verteilungsgerechtigkeit die mit 100% Steuermitteln(Diäten) finanziert wurden:

    Palast der Sozialen Gerechtigkeit

    YouTube - Palast der Sozialen Gerechtigkeit

    gruss, Jack London

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    AW: verdi fordert 5% und selbst...

    Zitat Zitat von Jack-London Beitrag anzeigen
    Das ist genauso wie bei den Gutmenschen, die immer von andern etwas fordern, den anderen noch ein schlechtes Gewissen einreden und wenn von Ihnen selbst etwas gefordert wird, kommt von den Gutmenschen irgendewelche Ausreden warum das für Sie nicht gilt.

    hier mal ein Bespiel für Verteilungsgerechtigkeit die mit 100% Steuermitteln(Diäten) finanziert wurden:

    Palast der Sozialen Gerechtigkeit

    YouTube - Palast der Sozialen Gerechtigkeit

    gruss, Jack London
    Was schließen wir daraus?

    Oskar Lafontaine ist vermögend, aber sein Herz schlägt links.

    Bei dir ist es wohl umgekehrt ....

  6. gesperrt

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    AW: verdi fordert 5% und selbst...

    damit das mit der Parteien Ausgewogenheit wieder passt:

    Der unbestechliche Helmut Kohl CDU

    YouTube - Der unbestechliche Helmut Kohl CDU

    Der war Chef der CDU und wusste nichts von den Konten. LOL
    Dann hat der noch die Frechheit die Spender nicht zu nennen.

    Er war Jahre lang Bundeskanzler und somit indirekt auch Chef der Finanzämter.

    Jeder Bürger der sowas gemacht hätte wäre Im Knast gelandet.

    Er selber verlangte Steuerehrlichkeit, hält sich aber nicht an seine eigenen Vorgaben! Womit wir wieder beim Thema wären.

    gruss, Jack London

    Ich hatte ja schon ein Youtube von Joschka Fischer und von Oskar Lafontaine reingestellt. SPD kommt auch noch dran!

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    AW: verdi fordert 5% und selbst...

    maddin, danke!

    ich hab' noch nach gründen gesucht, die mein bauchgefühl: "liz, du gibst jetzt endlich diese ver.di-mitgliedschaft auf" auf 100% steigen lässt!


  8. Inaktiver User

    AW: verdi fordert 5% und selbst...

    Egal, wer welche Videos mit welchen Ironien und Botschaften noch einstellt, eines scheint doch zu sein:

    Alle, die auf der politischen Bühne - dazu gehören Politiker, Gewerkschaftler, Verbandsoberste und die obersten Unternehmenslenker - in den ersten Reihen mitspielen, sind macht- und geldgeil. Welcher Farbe sie auch immer angehören, spielt m. E. keine Rolle. Ich erinnere mich noch an den Start der Grünen vor Urzeiten. Alle Joschkas und wie sie hiessen, mussten alle Einnahmen über - ich meine DM 1.400,00 - an die Partei abgeben. Eines Tages lebte Joschka dann aber doch in Frankfurts prächtigem Villenviertel in einer wunderschönen Jugendstilvilla.

    Mir fehlt derzeit der Respekt vor allen Politikern, aber verlogen finde ich besonders die rot gefärbten, die unter dem Deckmäntelchen der Nächstenliebe für sich ebenso wie die Andersfarbigen in allererster ihren persönlichen Machterhalt im Auge haben. Nicht anders ist es aus meiner Sicht mit den Gewerkschaftsbossen: Gleichheit für alle fordern und gegen den Kapitalismus wettern, aber mit dem 500er Mercedes fahren und mit erster Klasse Gratisticket in Urlaub gehen. Abgesehen davon, dass sie auch zu den Großverdienern dieser Republik gehören.

  9. Inaktiver User

    AW: verdi fordert 5% und selbst...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Egal, wer welche Videos mit welchen Ironien und Botschaften noch einstellt, eines scheint doch zu sein:

    Alle, die auf der politischen Bühne - dazu gehören Politiker, Gewerkschaftler, Verbandsoberste und die obersten Unternehmenslenker - in den ersten Reihen mitspielen, sind macht- und geldgeil. Welcher Farbe sie auch immer angehören, spielt m. E. keine Rolle. Ich erinnere mich noch an den Start der Grünen vor Urzeiten. Alle Joschkas und wie sie hiessen, mussten alle Einnahmen über - ich meine DM 1.400,00 - an die Partei abgeben. Eines Tages lebte Joschka dann aber doch in Frankfurts prächtigem Villenviertel in einer wunderschönen Jugendstilvilla.
    Du hast eine wirklich merkwürdige Erwartungshaltung an Politiker. Du scheinst von ihnen zu erwarten, dass sie wie Diogenes in der Tonne hausen sollten.

    Irgendwann sind halt für jeden die Wohngemeinschaftszeiten bzw. die Zeiten von Appartments mit Matratze auf dem Boden vorbei. Das gilt sogar für Politiker.

    Aber vielleicht bist du da ganz anders. Vielleicht solltest du in die Politik gehen. Du würdest bestimmt alles, was oberhalb von 800-1000 Euro liegt, umgehend bei der Caritas abliefern, stimmt's?


    Mir fehlt derzeit der Respekt vor allen Politikern, aber verlogen finde ich besonders die rot gefärbten, die unter dem Deckmäntelchen der Nächstenliebe für sich ebenso wie die Andersfarbigen in allererster ihren persönlichen Machterhalt im Auge haben. Nicht anders ist es aus meiner Sicht mit den Gewerkschaftsbossen: Gleichheit für alle fordern und gegen den Kapitalismus wettern, aber mit dem 500er Mercedes fahren und mit erster Klasse Gratisticket in Urlaub gehen. Abgesehen davon, dass sie auch zu den Großverdienern dieser Republik gehören.
    Ich habe noch nie verstanden, wie man jemandem Machtorientierung vorwerfen kann, zu dessen Beruf die Machtgewinnung und Machtausübung untrennbar dazu gehört.
    Das ist so, als wollte man einem Berufstänzer vorwerfen, den ganzen Tag nur zu tanzen.
    .
    Geändert von Inaktiver User (13.02.2010 um 03:01 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: verdi fordert 5% und selbst...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du hast eine wirklich merkwürdige Erwartungshaltung an Politiker. Du scheinst von ihnen zu erwarten, dass sie wie Diogenes in der Tonne hausen sollten.

    Irgendwann sind halt für jeden die Wohngemeinschaftszeiten bzw. die Zeiten von Appartments mit Matratze auf dem Boden vorbei. Das gilt sogar für Politiker.

    Aber vielleicht bist du da ganz anders. Vielleicht solltest du in die Politik gehen. Du würdest bestimmt alles, was oberhalb von 800-1000 Euro liegt, umgehend bei der Caritas abliefern, stimmt's?

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    Nö, bestimmt nicht. Ich finde es gut, genug Geld zu verdienen und einen ganz angenehmen Lebensstandard zu haben. Aber ich predige auch nicht gegen die Kapitalisten wie die Herren Lafontaine und Bsirski und Co. Da frage ich mich, wie man diese innere Grätsche herstellt.

    Da gefällt mir Deine Signatur gut: Wenn Du einen Sumpf trocken legen willst, beauftrage nicht die Frösche. Egal welche politische Farbe sie haben, mit persönlicher Machtgeilheit wird sich kaum eine Veränderung durchführen lassen.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen


    Ich habe noch nie verstanden, wie man jemandem Machtorientierung vorwerfen kann, zu dessen Beruf die Machtgewinnung und Machtausübung untrennbar dazu gehört.
    Das ist so, als wollte man einem Berufstänzer vorwerfen, den ganzen Tag nur zu tanzen.
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    Ich werfe es niemandem vor. Ich gebe Dir sogar recht, dass es den Politikern um Mauchtausübung und -gewinnung geht. Aber ich habe noch keinen Politiker und keinen Gewerkschaftsboss sagen hören, dass ihn an seinem Job die Machtkomponente so begeistert. Und ich habe noch keinen linken Politiker sagen hören, dass er persönlich seinen Reichtum gut findet, aber aus politischen Gründen bei Anderen dagegen ist.

    Und das ist dann eben auch bei Verdi so: von den Anderen 5% fordern, aber im eigenen Laden nur 1,5% bieten. Das ist für mich unehrlich. Aber es gibt bestimmt gute Gründe, warum das genau richtig ist - sie erschliessen sich mir nur nicht.

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