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    AW: Kopfpauschale / Gesundheitsprämie / Bürgerversicherung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nenn bitte einen Grund, warum der Patient eine beliebig hohe Rechnung nicht gegenzeichnen sollte, wenn das für ihn keinerlei Konsequenzen (Selbstbeteiligung oder auch nur Vorstrecken der Kosten) hat.
    .

    Ich meine, es gibt da noch einen zweiten Aspekt: dass bei Verdacht einer falschen Abrechnung die KK informiert wird.

  2. Inaktiver User

    AW: Kopfpauschale / Gesundheitsprämie / Bürgerversicherung

    Zitat Zitat von schnarchstop Beitrag anzeigen
    Ich meine, es gibt da noch einen zweiten Aspekt: dass bei Verdacht einer falschen Abrechnung die KK informiert wird.
    Dann wird der Arzt seine falschen Abrechnungen eben kaschieren, so dass es für den Patienten nicht ersichtlich ist. Ich bin überzeugt, dass das angesichts der Abrechnungsnummern und lateinischen Fachausdrücke bei entsprechender krimineller Energie überhaupt nicht schwierig wäre.

    Des weiteren kann der Arzt dem Patienten ("so ganz im Vertrauen") sagen, dass er die eine oder andere Leistung nicht verschreiben bzw. erbringen darf und sie deshalb in etwas anderem verstecken muss. ("ja ja, Sie wissen ja, die Kassen! die Bürokratie! und Sie als Patient und wir als Ärzte sind die Leidtragenden! tss")

    Dies nur so aus dem Handgelenk als Anregung; Weiteres überlasse ich deiner eigenen Phantasie ...

    Zugleich sehe ich ein anderes Risiko: dass der Patient sich nämlich vorrechnet, was er im Moment an Beiträgen zahlt, und was er sozusagen an Arztrechnungen "rauskriegt".

    So wie ich die Gattung Mensch bzw. "Krankenversicherter" einschätze, ist nämlich ganz weit weg, was ein einzelner schwerer Unfall kostet, oder eine Herz-OP, oder ein paar Wochen Intensivstation. Was hingegen präsent ist, ist die Irritation, wie wenig ein Arzt für alltägliche Leistungen erhält (und dass die KV-Beiträge "folglich" überhöht sein müssten).
    .
    Geändert von Inaktiver User (03.02.2010 um 15:25 Uhr)

  3. gesperrt

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    AW: Kopfpauschale / Gesundheitsprämie / Bürgerversicherung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dann wird der Arzt seine falschen Abrechnungen eben kaschieren, so dass es für den Patienten nicht ersichtlich ist. Ich bin überzeugt, dass das angesichts der Abrechnungsnummern und lateinischen Fachausdrücke bei entsprechender krimineller Energie überhaupt nicht schwierig wäre.

    Des weiteren kann der Arzt dem Patienten ("so ganz im Vertrauen") sagen, dass er die eine oder andere Leistung nicht verschreiben bzw. erbringen darf und sie deshalb in etwas anderem verstecken muss. ("ja ja, Sie wissen ja, die Kassen! die Bürokratie! und Sie als Patient und wir als Ärzte sind die Leidtragenden! tss")
    Nun, ich bin davon überzeugt, dass sich sowas rumspricht. Da wird schnell mal nach der Verschlüsselung gegoogelt.

    Zugleich sehe ich ein anderes Risiko: dass der Patient sich nämlich vorrechnet, was er im Moment an Beiträgen zahlt, und was er sozusagen an Arztrechnungen "rauskriegt".

    Diese Unsitte ist m.E momentan stark verbreitet, wie allerdings auch bei anderen Versicherungsarten.
    Ich sehe also noch keinen Grund, warum es bei Privaten klappt und bei Gesetzlichen nicht.

    Womöglich hält so eine Regelung auch einige Ärzte davon ab, nicht erbrachte Leistungen in Rechnung zu stellen.
    Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

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    AW: Kopfpauschale / Gesundheitsprämie / Bürgerversicherung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nenn bitte einen Grund, warum der Patient eine beliebig hohe Rechnung nicht gegenzeichnen sollte, wenn das für ihn keinerlei Konsequenzen (Selbstbeteiligung oder auch nur Vorstrecken der Kosten) hat.
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    Es gibt keinen Grund! ist meine Rede!
    Jeder Patient hätte Einsicht in die Kosten, die er verursacht hat. Eine Kontrolle durch die Versicherten selbst! Im Gegenzug können die kassenärztlichen Vereinigungen aufgelöst werden, deren Sinn es offensichtlich ist, Kosten zu verschleiern.

    Dann wird der Arzt seine falschen Abrechnungen eben kaschieren, so dass es für den Patienten nicht ersichtlich ist. Ich bin überzeugt, dass das angesichts der Abrechnungsnummern und lateinischen Fachausdrücke bei entsprechender krimineller Energie überhaupt nicht schwierig wäre.

    Des weiteren kann der Arzt dem Patienten ("so ganz im Vertrauen") sagen, dass er die eine oder andere Leistung nicht verschreiben bzw. erbringen darf und sie deshalb in etwas anderem verstecken muss. ("ja ja, Sie wissen ja, die Kassen! die Bürokratie! und Sie als Patient und wir als Ärzte sind die Leidtragenden! tss")
    Tja, so kann man argumentieren und auszuschließen ist das nicht. Aber so etwas müßte dann auch bei Privatpatienten zu Hauf ablaufen. Tut es das?
    Und ich denke, dass medizinische Fachbegriffe auf dem Beipackzettel erläutert werden könnten.

    Natürlich gibt es Menschen, die bei jeder Versicherungsform, die sie abschließen auf ihren persönlichen Gewinn achten. Bei der KFZ-und der privaten Haftplicht. "Jetzt habe ich so viel eingezahlt, jetzt will ich das wieder raushaben." Zum Glück machen das nicht alle, sonst gäbs keine Versicherungen mehr.
    Geändert von Opelius (03.02.2010 um 17:31 Uhr)
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  5. gesperrt

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    AW: Kopfpauschale / Gesundheitsprämie / Bürgerversicherung

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Natürlich gibt es Menschen, die bei jeder Versicherungsform, die sie abschließen auf ihren persönlichen Gewinn achten. Bei der KFZ-und der privaten Haftplicht. "Jetzt habe ich so viel eingezahlt, jetzt will ich das wieder raushaben." Zum Glück machen das nicht alle, sonst gäbs keine Versicherungen mehr.
    Kein Problem, man braucht ihnen nur eine Lebensversicherung aufzuschwatzen ...Dann selbstentsorgen die sich schnell, um das Verhältnis insgesamt-Beiträge/Rückzahlung zu optimieren

    Wo ich wohne, erhalte ich alle paar Monate ein info der KV, was sie an Ärzte, Apotheken usw zahlt. Ist mir aber egal, da ich sowieso kostenlos versichert bin

    Mein Arzt verschreibt mir immer Sojamilch mit Vitamine (Renutril), 30 Dosen mtl, und andere gute Sachen. Ich geh nur 1x mtl. zum Arzt Die Kosten wegen mir sind nicht hoch, ca. 220-260 Euro mtl

    Ich bin zwar nicht krank, aber mit der KV sehr zufrieden
    Geändert von fifi1234 (04.02.2010 um 03:21 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: Kopfpauschale / Gesundheitsprämie / Bürgerversicherung

    - Sojamilch mit Vitaminen, bezahlt von der Krankenkasse
    - gesund, geht aber jeden Monat zum Arzt
    - zahlt zwar keinen Cent ein, verursacht (als Gesunder!) aber "nur" 220-260 Euro Kosten pro Monat
    - die Kosten sind ihm egal, denn er zahlt sowieso keine Rechnungen (und hält Geld für überflüssig)
    - ist mit sich und seiner Krankenkasse "sehr zufrieden" ..


    bei dir, @fifi, fehlen mir echt die Worte


    gut, dass es Emoticons gibt, sonst würde ich platzen


    Geändert von Inaktiver User (04.02.2010 um 14:57 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: Kopfpauschale / Gesundheitsprämie / Bürgerversicherung

    Man muss nicht alles so ernst nehmen


  8. Inaktiver User

    AW: Kopfpauschale / Gesundheitsprämie / Bürgerversicherung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Man muss nicht alles so ernst nehmen

    Leider habe ich von diesem User schon zu viel gelesen als dass ich an einen Scherz glauben könnte.
    Der meint das. Und der meint noch ganz andere Dinge.

  9. gesperrt

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    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    gut, dass es Emoticons gibt, sonst würde ich platzen
    So wie ich dich kenne, nur weil du eine gute Lebensversicherung hast ...

  10. Inaktiver User

    AW: Kopfpauschale / Gesundheitsprämie / Bürgerversicherung

    Zitat Zitat von fifi1234 Beitrag anzeigen
    So wie ich dich kenne, nur weil du eine gute Lebensversicherung hast ...
    Ach nee. Wie kommst du darauf, dass ich eine Lebensversicherung abgeschlossen hätte?
    Und was hat das mit dem Strangthema zu tun?

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