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22.02.2010, 14:55
AW: FDP und ihre "geistig-politische Wende"
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22.02.2010, 15:01Inaktiver User
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22.02.2010, 15:10
AW: FDP und ihre "geistig-politische Wende"
Nach eurem Verständnis ist FDP-Klientel die "Besserverdienenden". Das sind doch die, die statistisch gesehen 90 % des Steueraufkommens erarbeiten, das dann umverteilt wird und den Sozialstaat erst möglich macht. Schon vergessen?
Es ist doch merkwürdig: überall explodieren die Kosten, aber sparen will keiner. Im Gegenteil: es wird immer mehr verlangt. Wer soll denn das bezahlen? Die "Besserverdienenden" mit ihren durchschnittlich 37500 Eure Jahresbrutto?
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22.02.2010, 15:16
AW: FDP und ihre "geistig-politische Wende"
Auch alles schon hundert mal durchgekaut und richtig gestellt.
Was ist jetzt mit der Kopfpauschale, wodurch die KV-Beiträge der Besserverdienenden gesenkt werden und die Fehlbeträge von Steuern ersetzt werden, die auch für die Besserverdienenden gesenkt werden? Das Melken des Sozialstaats durch Rösler, Brüderle, Niebel und die andere Leistungsträger.
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22.02.2010, 15:21Inaktiver User
AW: FDP und ihre "geistig-politische Wende"
Es gibt viele Merkwürdigkeiten in der Politik.
Besonders merkwürdig ist, dass die FDP angesichts von gigantischen Haushaltslöchern auf einer Steuersenkung beharrt und die Bedenken des Finanzministeriums, das sei schlicht nicht finanzierbar, als Gezicke und Verstoß gegen den Koalitionsvertrag ansieht.
Ebenfalls merkwürdig ist, dass die FDP zugleich ein Gesundheitssystem anstrebt, das zwischen 20 und 40 Milliarden zusätzlich kostet und - last not least - dass sie behauptet, den Haushalt konsolidieren zu wollen.
Gemessen an diesen einander absolut widersprechenden, ja miteinander unvereinbaren FDP-Politikparolen und angesichts des vielsagenden Anfangs in Form eines nicht ganz nachvollziehbaren Goodies für Hoteliers kann selbst die Linkspartei (die ich selber nie wählen würde) noch als Gipfel der Seriosität gelten.
Und das will wirklich was heißen.
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22.02.2010, 15:25
AW: FDP und ihre "geistig-politische Wende"
Auch die "Besserverdienenden" sollte man mit kleinen Geschenken bei Laune halten, sonst haben sie irgendwann keine Lust mehr, die ganze Bagage mitzuziehen. Und das könnte ich sogar gut verstehen, bei dem ganzen Umverteilungswahn der Sozis. "Leistungsträger" ist ja für die ein Schimpfwort.
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22.02.2010, 15:31
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22.02.2010, 15:31Inaktiver User
AW: FDP und ihre "geistig-politische Wende"
Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft.
Und wer wäre darauf mehr angewiesen als die 6-14%-Partei FDP.
Wer wird da so kleinlich sein und daran erinnern wollen, dass willkürliche Subventionen u.a. rational kaum nachvollziehbare "Geschenke" von ebendieser Partei viele Jahre lang lautstark abgelehnt worden sind.
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22.02.2010, 15:41
AW: FDP und ihre "geistig-politische Wende"
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22.02.2010, 16:00
AW: FDP und ihre "geistig-politische Wende"
Bürger sind wir alle, denke ich, auch Menschen über 37500 Jahresbrutto, denn dazu zähle ich ja auch.
Ich bin nur dagegen, dass die gesetzliche Krankenversicherung kaputt gemacht wird - und manches andere mehr durch die FDP.
Leistungsträger ist mittlerweile unbrauchbar geworden, weil es einen Bedeutungswandel erfahren hat.
Die Mißbraucher dieses Begriffs meinen ja damit nicht Sanitärhandwerker, Verkäuferinnen, Metallarbeiter, Lehrerinnen, Intensivschwestern u.ä. sondern vorwiegend solche, deren Leistung darin besteht, ihr Vermögen schwarz in ein Steuerparadies zu transferieren, um den Staat und seine Bürger zu betrügen.
Denen will ich nicht dankbar sein, die soll der Teufel holen.



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