Ich weiss ja nicht, woher du deine Informationen hast, aber da habe ich was ganz anderes gesehen.
In Michael Moores Beispielen haben sich sogar einige den Zwangsvollstreckungen widersetzt.
Schuldenfrei und dafür obdachlos zu sein, ist ja nun auch nicht der Hit.
Außerdem wurden zum Teil bereits abbezahlte Häuser durch Kredite geschluckt, die den Leuten aufgeschwatzt wurden.
Antworten
Ergebnis 571 bis 580 von 1567
-
14.05.2010, 18:55Inaktiver User
AW: Sinn und Unsinn einer Rettung Griechenlands
-
14.05.2010, 23:07Inaktiver User
AW: Sinn und Unsinn einer Rettung Griechenlands
OK also sind die Banker an allem Schuld ?
So unschuldig sind US Verbraucher wohl nicht an der Misere die ticken nur ein wenig anders als hier in Deutschland indem sie mit ihren Payments bis and absolute Limit gingen und ihre Häuser als Guthabenkonto benutzt haben . Damit hat München Ingolstadt und Zuffenhausen sehr viel Geld verdient . Als dann die Bank erzählt hat es gibt nichts mehr auf Kredit weil das Haus nicht mehr soviel Wert ist fragt sich der Ami natürlich nicht ganz unberechtigt , warum zahle ich dann überhaupt noch die Raten für die Hütte . Also gibt er das Haus an die Bank zurück und die merken dann eben dass sie sich verpokert haben und rufen um Hilfe .
Ergo : Zum Aufschwatzen gehört halt auch immer ein Trolli der sich etwas aufschwazen lässt .
-
15.05.2010, 07:49Inaktiver User
-
15.05.2010, 09:41
AW: Sinn und Unsinn einer Rettung Griechenlands
Denn letzten Medienmeldungen zu Folge setzt sich wenigsten langsam die Erkenntnis des tatsächlichen Problems durch: Haushaltsdefizite in der Eurozone.
-
15.05.2010, 10:16Inaktiver User
AW: Sinn und Unsinn einer Rettung Griechenlands
Nicht jeder, der (gezwungenermaßen) an etwas teilzunhemen gedrängt wird (Riester, Rente), verfügt über das notwendige Studium, alles bis in die letzte Konsequenz verstehen zu können. Zudem würde ich nicht defensiv agieren und solchen "Opfern" a priori Dummheit oder Gier unterstellen, sondern offensiv verhindern, daß überhaupt jemand über`s Ohr gehauen werden kann.
-
15.05.2010, 14:57Inaktiver User
AW: Sinn und Unsinn einer Rettung Griechenlands
@WuesterGrobiNicht jeder, der (gezwungenermaßen) an etwas teilzunhemen gedrängt wird (Riester, Rente), verfügt über das notwendige Studium, alles bis in die letzte Konsequenz verstehen zu können. Zudem würde ich nicht defensiv agieren und solchen "Opfern" a priori Dummheit oder Gier unterstellen, sondern offensiv verhindern, daß überhaupt jemand über`s Ohr gehauen werden kann.
Obwohl ich denke, dass frau/man kritisch denken und nicht alles glauben sollte, was einer/einem gesagt wird, so bin ich auch der Auffassung, dass Beratung eben auch Beratung (mit entsprechender Verwantwortung) zu sein hat, und nicht am Ende die schlecht Beratenen selber Schuld an ihrer Miesere haben.
Wenn es Gier ist, in einem netten Haus in netter Umgebung anstatt in einer lärmigen Wohnung wohnen zu wollen, was ist dann die Forderung Georg Funkes (HypoRealEstate)?
Aber vielleicht sind Anliegen, die mit größtmöglicher Unverschämtheit vorgetragen werden, die berechtigten, eben wegen der Unverschämtheit.
Soeben gehört:
es spart und ackert jedermann
am Ende erntet Ackermann
-
15.05.2010, 15:55
AW: Sinn und Unsinn einer Rettung Griechenlands
interessanter Beitrag aus dem Jahr 2013
Griechenlands Krise: Ein Blick zurück aus dem Jahr 2013: Die Alternative - Euro-Krise - Wirtschaft - FAZ.NETIch bin, also denke ich
-
15.05.2010, 18:36Inaktiver User
AW: Sinn und Unsinn einer Rettung Griechenlands
@Wolfgang
Gruselig.
Erinnert in weiten Teilen an den Völkerbund, an Österreich nach dem Weltkrieg Eins und an die Sparmaßnahmen der Regierung, die letztlich die furchtbare Arbeitslosigkeit teilverschuldeten, mit dem Ergebnis, dass das Land von einer Diktatur in die nächste stolperte.
-
17.05.2010, 01:11Inaktiver User
AW: Sinn und Unsinn einer Rettung Griechenlands
Vor einem Jahr waren sich auch noch alle einig, daß 1929 ganz anders war, Staaten nicht pleite gehen können und das Ganze nur eine kleine Delle ist. Bin schon gespannt, welcher Lehrsatz sich als Nächstes in Rauch auflöst.
-
17.05.2010, 09:59Inaktiver User
AW: Sinn und Unsinn einer Rettung Griechenlands
Hier eine Zusammenfassung eines interessanten Ausschnittes aus einem Buch des Wirtschaftswissenschafters und Journalisten Ingacio Ramonet:
Wie es zur Finanzkrise von 2008 kam, wird im Buch vor allem am Beispiel der USA eindrucksvoll dargestellt. Ramonet legt dabei besonderen Wert auf zwei Feststellungen: Erstens wurde der Aufbau jener Spekulationsblase, deren Platzen die Finanzkrise auslöste, erst dadurch möglich, dass staatliche Regulierungsmechanismen für den Finanzsektor, die im Wesentlichen aus der Zeit der Bewältigung der Krise von 1929 stammten, seit den 80er Jahren von den US-Administrationen demontiert wurden. Das tat nicht nur Ronald Reagan, der 1981 mit der Formel »Der Staat ist nicht die Lösung, sondern das Problem« die Deregulierung einleitete, sondern so verfuhr auch Bill Clinton, der 1999 Roosevelts Bankgesetz von 1933 aufhob, wodurch sich die Tore für jede Art von Exzess für diejenigen Banker weit öffneten, die es auf Superprofite abgesehen hatten. Die sozialdemokratischen Regierungen in Europa – Ramonet nennt Großbritannien, Spanien und Portugal – hätten u. a. durch Zerschlagung des öffentlichen Sektors ihren Teil zur ungebremsten Entfaltung der Marktkräfte beigetragen.
Betrifft zwar die Banken, die aber an der Krise Griechenlands nicht unbeteiligt waren und sind.



Zitieren