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    AW: Sinn und Unsinn einer Rettung Griechenlands

    Zitat Zitat von Wolfgang60 Beitrag anzeigen
    Das beste, was Griechenland passieren könnte: Wieder ohne den Euro wirtschaften:
    Finanzhilfen der EU: Ein griechischer Albtraum - Der Kommentar - Wirtschaft - FAZ.NET
    Und was passiert dann mit den Altschulden in Euro?

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    AW: Sinn und Unsinn einer Rettung Griechenlands

    Zitat Zitat von Ahab Beitrag anzeigen
    Und was passiert dann mit den Altschulden in Euro?
    Die Banknoten kann man belassen, die werden als Bargeld immer benötigt.
    Wie buchungstechnisch (Altschulden etc) zu verfahren wäre, ist schwer zu sagen. Wenigstens für mich, so ad hoc.

    Auf jeden Fall wird die ganze Griechenland-Geschichte eine teure Angelegenheit für uns, egal, zu welcher Lösung man sich durchringt.
    Ich bin, also denke ich

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    AW: Sinn und Unsinn einer Rettung Griechenlands

    Hier nochmal eine Meinung zu den CDS und Auswirkungen auf den Anleihepreis (n-tv.de):


    Derzeit haben die CDS für Griechenland über 400 Punkte. Das heisst, dass die Ausfallsversicherung über 4 % der Anleihe kostet. Was marktlogisch ist, da die Griechenlandanleihe damit eine sichere Sache wird, ist die Rendite einer versicherten Griechenanleihe damit auch nicht mehr höher als bei einer anderen sicheren Anleihe.

    Allerdings sind nur etwa 10 % der Anleihen so gegen Ausfall abgesichert, somit die CDS also nur einige Zehntel "Druck" auf die Rendite/ Zinsen am Markt bedeuten, was sich jeder selbst ausrechnen kann. Davon, dass die Zinsen "vor allem", oder auch nur "wesentlich" von den CDS getrieben seien, kann also gar keine Rede sein!

    Vor allem erklärt das eben nicht, warum die Alteigentümer von Anleihen diese nun so dringend verkaufen wollen, dass sie hohe Verluste in Kauf nehmen - die Ursache hierfür erscheint mir daher vielmehr der springende Punkt.
    Geändert von Ahab (25.04.2010 um 11:36 Uhr)

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    AW: Sinn und Unsinn einer Rettung Griechenlands

    Die erschreckende Nachricht ist die, dass die Griechen das Geld angeblich schon nächste Woche bräuchten.
    Damit wäre erwiesen, dass die Griechen das Geld nicht nur zum Umschulden der alten Kredite bräuchten sondern zum begleichen laufender Verbindlichkeiten aller Couleur.

    Die können also schon jetzt nicht mehr ihren normalen „Staatsbetrieb“ aufrechterhalten.

    Die sind am Ende, klar, wenn man streikt wird auch nicht gearbeitet.

    Ich denke, über Nachte werden die griechischen Banken NUR noch eine Parallelwährung im Verhältnis 1:1 zum Euro ausgeben die NUR in Griechenland als Zahlungsmittel gilt, diese wird die restlichen kursierenden Eurs ablösen und dann wird das Wechselverhältnis dieser neuen Währung zum Euro sich allein einpendeln.

    Damit wird der Tourismus wieder attraktiv, weil billiger, die Waren der Griechen werden billiger usw.

    Alles andere, wie Geld leihen usw., führt in den Ruin.

    Eines wir definitiv nicht geschehen, dass wir ununterbrochen, und das müssten wir, die Griechen mit durchfüttern.

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    AW: Sinn und Unsinn einer Rettung Griechenlands

    Zitat Zitat von Wolfgang60 Beitrag anzeigen
    Die Banknoten kann man belassen, die werden als Bargeld immer benötigt.
    Wie buchungstechnisch (Altschulden etc) zu verfahren wäre, ist schwer zu sagen. Wenigstens für mich, so ad hoc.

    Auf jeden Fall wird die ganze Griechenland-Geschichte eine teure Angelegenheit für uns, egal, zu welcher Lösung man sich durchringt.
    Die werden gestundet und die Zinsen mit Exporten verrechnet.

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    AW: Sinn und Unsinn einer Rettung Griechenlands

    Zitat Zitat von frank60 Beitrag anzeigen
    Die werden gestundet und die Zinsen mit Exporten verrechnet.
    Das reicht ja nicht. Mit der griechischen, dann fallenden Währung könnten die ja nie mehr beglichen werden. Die müssten gekürzt und in die neue Schwachwährung getauscht werden. Keine Ahnung wie das gehen soll.

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    AW: Sinn und Unsinn einer Rettung Griechenlands

    Staat vor dem Bankrott: Griechenland braucht noch mehr Geld - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft


    Wenn man das liest dann kann einem ja wirklich nur schlecht werden.
    Und in Deutschland ist bisher auch kein Willen erkennbar, etwas am eigenen Schuldenberg zu ändern.

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    AW: Sinn und Unsinn einer Rettung Griechenlands

    Zitat Zitat von Ahab Beitrag anzeigen
    Das reicht ja nicht. Mit der griechischen, dann fallenden Währung könnten die ja nie mehr beglichen werden. Die müssten gekürzt und in die neue Schwachwährung getauscht werden. Keine Ahnung wie das gehen soll.
    Ahab, Mir geht es auch so. Wie soll das gehen?

    Wir stehen vor folgender Situation: Griechenland benötigt sehr schnell 45 Mrd, 15 Mrd von dem IWF, 30 Mrd von Europa.

    Auf Dauer braucht Griechenland vielleicht 100 Mrd oder weit mehr. Griechenland fehlen die Möglichkeiten, dies jemals wieder zurückzuzahlen, egal was uns Herr Schäuble und Frau Merkel weismachen wollen.

    Zahlen müssen wir eh.

    Idee, Ahab: Du hast vorher mal GM/Opel angesprochen. In Amerika "rettete" ma GM, indem man GM in Konkurs gehen ließ, und anschließend wieder auf die Beine half. Zum Leidwesen mancher Gläubiger wie Banken und Aktionäre.

    Stellen wir uns mal solch ein Szenario mit Griechenland vor:
    Griechenland wäre pleite, wie ich in einem anderen Beitrag schon mal erläuterte. Im Rahmen der gesamten Abwicklung erhält Griechenland eine eigene (für Griechenland bessere) Währung. Abgewertet um 40 Prozent. Die Griechenland-Kredite werden umgeschrieben auf die neue Währung, auch mit diesem Abschlag von 40 Prozent.
    Auf Dauer könnte Griechenland wieder an Wettbewerbsfähigkeit zulegen.

    Europa müsste zahlen, genau wie alle anderen Gläubiger, egal ob Bürger, Banken oder wer auch immer.

    Aber auch, wie es jetzt vorgesehen ist entstehen ja auch die Verluste. Es kann niemand allen Ernstes behaupten, dass Griechenland diese Darlehen zurückzahlen kann.

    Aber auf Dauer könnte ganz Europa inkl. Griechenland mit dieser Pleiteversion profitieren. Nur welcher Politiker in Europa getraut sich, solche Ideen zu äußern.
    Ich bin, also denke ich

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    AW: Sinn und Unsinn einer Rettung Griechenlands

    Doch es geht ganz einfach.

    Die Griechen bekommen ab sofort und ohne Ankündigung NUR noch Drachmen als Gehalt, Lohn, Rente und Pension überwiesen.

    Die Banken dürfen NUR noch Drachmen ausgeben, Euro ist Tabu.
    Kurs 1:1.
    Steuern, Strom, Wasser, Mühlabfuhr dürfen nur noch in Drachmen beglichen werden.

    Am Anfang wird keiner die Drachmen nehmen, aber spätestens am 3. oder 4. Tag wird auf den Märkten der Drachmen normale Währung.

    Touristen müssen bei den Banken Euros in Drachmen tauschen und können NUR mit Drachmen zahlen.

    Geschäften ist bei drastischen Strafen untersagt in Euro zu handeln, nur die Banken dürfen das.

    Nach 3 – 4 Wochen ist die „neue“ Währung Normalität.

    Der Kurs wird sich zu Gunsten des Euro angleichen, die Nachfrage nach „preiswerten“ Urlaub und Waren aus Griechenland steigt. Die Einnahmen der Griechen steigen.
    O.K. Shopping griechischer Rentner und Pensionäre in Berlin, Paris und Rom wird etwas teuerer.

    Die Euroländer übernehmen vorübergehend die bestehenden Schulden in Euro von Griechenland.

    Das kostet uns „nur“ die Zinsen.

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    AW: Sinn und Unsinn einer Rettung Griechenlands


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