Sorry, bin gerade vor Lachen vom Stuhl gefallen.
„..die verschiedene Herangehensweise bei einer „solchen Sache““
Wenn es eine Lösung für „eine solche Sache“ gäbe, dann gäbe es auch keine Insolvenzen.
Ja, zaubern müsste man können, wir befinden uns aber noch in der Phase „Pipi Langstrumpf“, ich male mir die Welt, wie sie mir gefällt.
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17.02.2017, 09:24
AW: Sinn und Unsinn einer Rettung Griechenlands
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17.02.2017, 10:03
AW: Sinn und Unsinn einer Rettung Griechenlands
Soll ich dir wieder aufhelfen?

Insolvenzen sind nicht schlimm.„..die verschiedene Herangehensweise bei einer „solchen Sache““
Wenn es eine Lösung für „eine solche Sache“ gäbe, dann gäbe es auch keine Insolvenzen.
Kapitalismus ist so gestrickt, dass er eigentlich durchlässig für Insolvenzen sein muss und das ausdrücklich einplant. Das Gute an einem strukturierten Konkursverfahren ist am Ende, dass die Gläubiger ihr Geld wieder bekommen. Ist ja ne gute Sache.
Bei dieser fürchterlichen Methode, die momentan angewandt wird, passiert schlicht nur eins: Wir Steuerzahler zahlen den Gläubigerbanken Griechenlands Geld(die wir eigentlich selbst sind bzw. Fr. und dt. Banken). Von dem Geld das Griechenland bekommt, landet ja sprichwörtlich (soweit ich weiß) absolut nichts in Griechenland.
Einige Zeitungen heizen dabei noch die Stimmung auf, damit wir gegen die Griechen hetzen (Bild Zeitung) obwohl "die Griechen" überhaupt nichts dafür können. Der gesamte "Bockmist" waren faule Kredite und idiotische Politiker und massenweise natürlich Steuerflucht als es hart auf hart kam.
Griechenland hat dadurch dass wir die Banken bezahlen, die die faulen total überrisikobehafteten Kredite gegeben haben, wider jeder Vernunft, weder eine stärkere Wirtschaft, noch wurden die massenhaften Steuerfluchten eingetrieben...nichts hat sich verbessert oder das Land resilenter gemacht. Im Gegenteil.
Ein geordnetes Konkursverfahren (ich benutze absichtlich das Wort und nicht das was dafür im Umlauf ist), würde Griechenland am wahrscheinlichsten in die Position bringen, seine Schulden tatsächlich auch selbst zu zahlen.
Schäuble weiß das auch. Er hat aus politischen Gründen gehandelt, damit Portugal, Spanien und Italien das nicht auch passiert und sie über den Berg kommen. So lange muss Griechenland halt in den Seilen hängen.
Es ist eigentlich viel interessanter, was mit den Ländern passiert. Und politisch ist es für Schäuble auch - quasi gut - dass die Durststrecke eine Linke Regierung verwaltet. Denn die werden die Schelte dafür einheimsen.Geändert von Nicole1965 (17.02.2017 um 10:18 Uhr)
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17.02.2017, 11:03Inaktiver User
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17.02.2017, 11:05
AW: Sinn und Unsinn einer Rettung Griechenlands
Staaten sind keine Geschäfte. Staaten sind nie masselos und verschwinden auch nicht.
und ehrlich: wer Griechenland in den Nullerjahren Kredite gegeben hat, hat doch hoffentlich sämtliche Arbeitserlaubnis inkl. Abmahung verloren. Leider weiß man, dass dem nicht so ist.
Da haben Banken massenweise Hochrisikokredite an ein Land vergeben, das defakto bankrott ist und zwar schon länger als 2014/15. Ich meine nicht die Gelder die jetzt fließen. Sondern, die der Jahre davor, die jetzt mühsam vom Steuerzahler aufgefangen werden.
Wir bezahlen nicht Griechenland, sondern die Banken, die darauf gezählt haben, dass schon irgendjemand um die Ecke kommt. Ist halt so, da muss man jetzt irgendwie raus kommen. Was mich allerdings an der Diskussion stört, ist dass Griechenland oder am liebsten noch "die Griechen" und nicht die Kreditgeber solcher Hochrisikokredite verantwortlich gemacht werden und eine Lösung dafür gesucht wird, wie man solch ein Vorgehen der Banken in Zukunft verhindern kann.Geändert von Nicole1965 (17.02.2017 um 11:13 Uhr)
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17.02.2017, 11:43
AW: Sinn und Unsinn einer Rettung Griechenlands
Worauf wollen wir bei Griechenland noch hoffen? Die Drohung von Tsipras an Schäuble ist eine Unverfrorenheit, wobei Tsipras genau weiß, wie er es anstellen muss, um erneu das Geld der Deutschen zu bekommen.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/griechenland-tsipras-warnt-schaeuble-vor-spiel-mit-dem-feuer-14872963.html
Welt des Geldes und der Wertschöpfung funktioniert überall auf der Welt gleich, warum sollen es die Griechen schwerer haben? Sie sind nur bequemer, wollen aber auf Annehmlichkeiten und andere Bequemlichkeiten nicht verzichten und nutzen dazu das Geld der Deutschen.
Bei Politikern mittleren Alters kann man noch auf Einsicht und Lernfähigkeit hoffen, bei Altersstarrsinn ist jede Hoffnung zwecklos, dieser Prozess ist unumkehrbar, zumindest hat sich das die Natur so ausgedacht, aber Schäuble hat gewiss auch dafür eine „Erklärung“, wir nennen so etwas „billige Ausrede“.
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17.02.2017, 12:26Inaktiver User
AW: Sinn und Unsinn einer Rettung Griechenlands
es ist Wahlkampf und die Zeitungen müssen auch gefüllt werden,
Die Europartner hatten sich Mitte 2015 auf ein drittes Hilfsprogramm in Höhe von bis zu 86 Mrd. Euro geeinigt. Die nächste Tranche von 7,5 Mrd. Euro benötigt Athen im Juli. -
wurden damals nicht als Soforthilfe, während der Verhandlungen dieses Geld freigegeben, daß im Juli um(neu)geschuldet wird.
Neue Eskapaden um griechisches Hilfspaket - Griechenland in der Krise - derStandard.at › Wirtschaft
und bisher wurde bei jeder Teilauszahlung von GR neue/andere Sparmaßnahmen verlangt.
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17.02.2017, 13:53
AW: Sinn und Unsinn einer Rettung Griechenlands
Ja wir bezahlen unsere Banken, die damals sinnlos Kredite an bankrotte Staaten vergeben haben...
malwieder.
Tsipras weiß, wohin das Geld wandert. Es landet nicht bei ihm und auch nicht bei der Griechischen Bevölkerung. Das wird auch so weiter gehen, bis Portugal, Spanien und Italien irgendeine Lösung gefunden haben, damit sie nicht das selbe verlangen wie Griechenland.



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