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    AW: Sinn und Unsinn einer Rettung Griechenlands

    Und der Betrag ist m.E. weit unterhalb einer "Luxusrente".
    Je nachdem, wieviel Sozialabgaben/Steuern darauf zu bezahlen sind und ob davon noch ein Ehepartner mitleben muß, bleibt dann zum Leben auch kein üppiges Budget mehr.
    äh wie belieben?
    der durchschnittsverdienst beträgt aktuell etwa 1.400 netto. nach 45 arbeitsjahren bleiben davon im schnitt 50%, d.h. 700 euro rente übrig. 2.200 ist im vergleich dazu ja wohl eine sehr ordentliche rente. wenn ein ehepartner mitfinanziert werden muss, dürfte die steuerliche belastung eher gering ausfallen, und wer in dieser größenordnung verdient hat, hat in der regel auch wohneigentum, muss also keine volle miete mehr zahlen.
    Der Charakter eines Menschen läßt sich daran erkennen, wie er mit Leuten umgeht, die nichts für ihn tun können. by courtesy of ravina

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    AW: Sinn und Unsinn einer Rettung Griechenlands

    Zitat Zitat von Coco-Lores Beitrag anzeigen
    ....nach 45 arbeitsjahren bleiben davon im schnitt 50%....
    Ja, in Deutschland. Ein Grieche erhält etwa 80% des letzten Nettogehalts (wofür er aber keine 45 Jahre arbeiten muss).

  3. gesperrt

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    AW: Sinn und Unsinn einer Rettung Griechenlands

    Ui ui und dann sind die Griechen oft noch mit einem biblichen Alter von über 100 Jahren gesegnet auch wenn sie schon lange körperlich tot sind . Kann irgendwie nicht gutgehen . Schade daß wir nicht so bescheissen können .

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    AW: Sinn und Unsinn einer Rettung Griechenlands

    Mich würde zunächst erstmal interessieren, wieviele der griechischen Rentner überhaupt die Höchstrente beziehen bzw. in die Nähe davon kommen. Das ist nämlich immer so eine Sache, die auch von der Presse wunderbar geschürt wird. Höchsterente hin oder her, es werden die wenigsten sein, die sie bekommen, in Griechenland ebenso wenig wie in Deutschland.
    "Sie können gerne ihr Toilettenpapier dreimal wenden. Es hilft aber nichts, solange die Inder mehrheitlich in den Bach scheißen." RG

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    AW: Sinn und Unsinn einer Rettung Griechenlands

    Zitat Zitat von knallprijcen Beitrag anzeigen
    Mich würde zunächst erstmal interessieren, wieviele der griechischen Rentner überhaupt die Höchstrente beziehen bzw. in die Nähe davon kommen...
    Genaue Zahlen wurden leider keine dazu veröffentlicht. Aber immerhin waren die Deckelung u. Kürzung der Renten plus Gebühren bei Arztbesuchen die Hauptpunkte, um in zwei Jahren weitere 11,5 Milliarden Euro einzusparen. Ganz so wenig können es also nicht sein, wenn dadurch Milliarden-Einsparungen zustande kommen.

    Kann natürlich aber auch sein, dass es mal wieder nur ein Trick der griechischen Regierung war, um die Troika und den Rest Europas zu veräppeln. Glauben kann man den Griechen ja nun gar nichts mehr. Weiß gar nicht, warum man gefälschte Zahlen bei uns "getürkt" nennt. Müsste doch eigentlich "gegriecht" heißen.

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    AW: Sinn und Unsinn einer Rettung Griechenlands

    Spanien "spart" - also vulgo kürzt seinen haushalt um - 120 milliarden.
    mal sehen, wie lange es dauert, bis moodys die spanier dafür runterstuft.
    weil das sparprogramm ja die spanische binnennachfrage und wirtschaft abwürgen wird.
    Der Charakter eines Menschen läßt sich daran erkennen, wie er mit Leuten umgeht, die nichts für ihn tun können. by courtesy of ravina

  7. Inaktiver User

    AW: Sinn und Unsinn einer Rettung Griechenlands

    Dann muss eben endlich mal die griechische Oberkaste ran:

    280 Milliarden € Staatsverschuldung versus 676 Milliarden € Privatvermögen!

    In den Krisenländern sind Spekulationsgewinne niedriger verzinst als anderswo.
    Die steuerliche Vorzugsbehandlung der Wohlhabenden ist das Erkennungsmerkmal der Pleitestaaten.

    Die wirtschaftliche Wohlfahrts-Strategie bisher:
    Je weniger die Reichen besteuert werden, desto besser die wirtschaftliche Dynamik.

    Nö, die Realität zeigt:
    Staaten wie Schweden und Dänemark, die den Wohlhabenden hohe Steuern abziehen, sind reich.

    Das Pro-Kopf-Vermögen dieser Staaten ist sogar höher als das Pro-Kopf-Vermögen von Staaten mit überdurchschnittlich hohem Privatvermögen und sehr hoher Staatsverschuldung, z.B. Italien.

    Die Steuerschlupflöcher sind zu schließen.

    Die Steuerschlupflöcher können natürlich Steuerberater in einer Kanzlei mit massig Zeit besser ausfindig machen als Finanzbeamte mit einem begrenzten zeitlichen Budget. ;-)

    Im Augenblick zahlt die europäische Mittelschicht.
    Geändert von Inaktiver User (04.08.2012 um 00:56 Uhr)

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    AW: Sinn und Unsinn einer Rettung Griechenlands

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dann muss eben endlich mal die griechische Oberkaste ran:

    280 Milliarden € Staatsverschuldung versus 676 Milliarden € Privatvermögen!

    In den Krisenländern sind Spekulationsgewinne niedriger verzinst als anderswo.
    Die steuerliche Vorzugsbehandlung der Wohlhabenden ist das Erkennungsmerkmal der Pleitestaaten.

    Die wirtschaftliche Wohlfahrts-Strategie bisher:
    Je weniger die Reichen besteuert werden, desto besser die wirtschaftliche Dynamik.

    Nö, die Realität zeigt:
    Staaten wie Schweden und Dänemark, die den Wohlhabenden hohe Steuern abziehen, sind reich.

    Das Pro-Kopf-Vermögen dieser Staaten ist sogar höher als das Pro-Kopf-Vermögen von Staaten mit überdurchschnittlich hohem Privatvermögen und sehr hoher Staatsverschuldung, z.B. Italien.

    Die Steuerschlupflöcher sind zu schließen.

    Die Steuerschlupflöcher können natürlich Steuerberater in einer Kanzlei mit massig Zeit besser ausfindig machen als Finanzbeamte mit einem begrenzten zeitlichen Budget. ;-)

    Im Augenblick zahlt die europäische Mittelschicht.
    [editiert]
    Geändert von Lukulla (05.08.2012 um 22:55 Uhr) Grund: beleidigende abwertende Wortwahl gelöscht

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    AW: Sinn und Unsinn einer Rettung Griechenlands

    Reichensteuer: Demagogen blasen zum Klassenkampf - Deutschland - Politik - Wirtschaftswoche
    Ihr wisst oder wollt von den tatsächlichen Problemen nichts wissen. In den Dreissigern wurde den Deutschen schon mal ähnlicher Sand in die Augen gestreut.

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    AW: Sinn und Unsinn einer Rettung Griechenlands

    Zitat Zitat von Coco-Lores Beitrag anzeigen
    Spanien "spart" - also vulgo kürzt seinen haushalt um - 120 milliarden.
    mal sehen, wie lange es dauert, bis moodys die spanier dafür runterstuft.
    weil das sparprogramm ja die spanische binnennachfrage und wirtschaft abwürgen wird.
    Das ist richtig. Ausserdem macht Spaniens Regierung deutlich, dass sie nicht bereit oder in der Lage sind, das eigentliche Problem anzugehen. 60% waren im Immosektor beschäftigt und viele Jugendliche haben aufgrund der lukrativen Möglichkeiten dort nichtmal eine Ausbildung. Nun ist dieser Sektor total zusammengebrochen, und so nicht mehr auferstehen wird.
    Wo werden diese Menschen in naher Zukunft beschäftigt? Was wird Spanien herstellen und erfolgreich auf dem Weltmarkt verkaufen?

    Die Ausgaben unter die Lupe zu nehmen ist schon notwendig und unerlässlich, allerdings eben nicht aussreichend. Und allein durch asoziale Massnahmen erreicht man eben auch keine ausgeglichene Bilanz.

    Daher aus Investorensicht: Daumen runter. Die werden pleite gehen und nicht rückzahlen können.

    Solange diese Fragen nicht beantwortet werden (gilt auch seit gefühlter Ewigkeit für Griechenland)
    wird Spanien Richtung pleite sacken. Jede Sparanstrengung, die sich diesem Problem verweigert, wird Investoren abschrecken. Da helfen auch Zinssenkungsmassmahmen durch die EZB nichts. Im Gegenteil, wer gibt denn noch einen Risikokredit, wenn der nichtmal ordentlich verzinst wird?

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