Nee nee, wenn eine Bank etwas schwachbrüstig ist, ist sie mit einer Laufzeitverlängerung doch gut bedient. Solange die Anleihe läuft, kann sie die zum Nennwert verbuchen und muss sie nicht abschreiben und Verluste ausweisen.
Das muss man sich mal vorstellen, die Politik fordert, dass die Banken Ramsch kaufen und behalten und nicht abschreiben. Jede Bank soll Bad Bank werden, oder was? Wenn die Anleihen dann irgendwann doch nicht bedient werden gibts natürlich den nächsten Gau.
Das ist absolut verantwortungslos.
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23.06.2011, 21:01
AW: Sinn und Unsinn einer Rettung Griechenlands
Geändert von Ahab (23.06.2011 um 21:11 Uhr)
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23.06.2011, 22:21
AW: Sinn und Unsinn einer Rettung Griechenlands
Die EZB kauft den Ramsch und die EU-Länder haben dadurch weniger Geld.
Rest vom Kommentar gelöscht und im übernächsten post wird das gut beschrieben, was ich beschrieben wollte.Geändert von Kauder (24.06.2011 um 00:39 Uhr)
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23.06.2011, 22:48
AW: Sinn und Unsinn einer Rettung Griechenlands
Goldman Sachs: US-Bank half Griechen beim Verschleiern der Schulden ...
Damit Griechenland durch Täuschung in die EU gelangt und...
Bisher lehnen Banken und private Gläubiger Finanzhilfen an Griechenland ab. Eine zu geringe Anzahl spricht sich dafür aus, die nicht ausreichen wird....So wurden von Griechenland seit seinem EU-Beitritt über 100 Mrd. Euro aus den diversen Fördertöpfen abgeschöpft.
Es ist vollkommen egal, wer sich belastet (private Gläubiger ausgenommen), es kommt auf uns negativ zurück. Ich meine Hilfen da wo sie nutzen gerne. Aber Griechenland hat die schlechtesten Voraussetzungen. Hohe Schulden, keine Konkurrenzfähigkeit, Spekulanten die sie abschreiben und deren Zukunft bestimmen, korrupte Politiker welche Inflationsraten fälschten und tatsächliche Hilfemengen unüberschaubar machten, eingefahrene Strukturen mit zu hohen Löhnenund eine protestantische Bevölkerung, die sich gegen notwendige Sparmaßnahmen sträubt und die Ausgaben verweigert, also zum Sparen übergegangen ist. Somit wird sich deren Rezession verschärfen und in der Depression "zahlungsunfähig" geratet werden. Hilfen gibt es für sie von Spanien dieses Jahr 3,6 Milliarden. Ein Land, was 21% Arbeitslosigkeit hat belastet sich... Italien verschuldet sich weiter- auch ein PIG. Deutschland darf am meisten zahlen, hauptsächlich weil die anderen Länder sich an einem exportschwächeren Deutschland erfreuen wollen. Die bedrohten Länder werden von Griechenland in den Abgrund gerissen. Private Gläubiger haben die Rettungsaussichten als schlecht bewertet und investieren kaum freiwillig, Banken wollen auch nicht zahlen.Griechenland rechnete mehr Subventionen für Olivenöl ab, als es je an Anbaufläche ausweisen konnte. Niemand hat’s gestört.
Hinzu kommt die bisherigen Hilfen waren weggeschmissenes Geld.
Einzig und allein die Regierung hält an solidarischen Zahlungen fest, die für alle eine Belastung dar stellen. Von Griechenland bis zu Deutschland. Merkel müsste Eier in der Hose haben und die Hilfen, die allen schaden, ablehnen. Statt dessen wird munter weiter gegen den Stabilitätspakt verstoßen.
Aus meiner Sicht ist es völlig normal, dass Staaten früher oder später pleite gehen, vor allem bei versteckten Inflationen mit geschönten Zahlen, und eine Währungsreform wird folgen. Das war in der Geschichte bisher gang und gebe. Dass sich nun andere Staaten an dem Untergang beteiligen und immer wieder Finanzhilfen geben, die den Untergang nur hinaus zögern und den eigenen fördern, sehe ich als unverantwortbare Inkompetenz und Dummheit der Entscheidungsträger an. Wir haben die Schuldenbremse, da Deutschland hohe Schulden hat und diese nicht noch weiter steigen sollten. Jetzt kommen unnötige Abgaben an Griechenland und Kommentare wie: Steuersenkungen im Aufschwung. Einige Entscheidungsträger sollten aus ihrem Amt entfernt werden, das ist meine Meinung dazu.
Aus den Pokereien am Finanzmarkt, gefördert von der EZB, mit unverantwortbarer Anlagemanier und Untergang einzelner Banken wie Leman Brothers wurden keine Lehren gezogen. Daher ist es sehr wahrscheinlich, dass weitere Bank- und Staatskrisen folgen werden. Die von der EZB verordneten Ratingagenturen haben mit der Bewertung Griechenlands dessen Untergang eingeleutet. Zu dem war eine dieser Banken an Vertuschungen beteiligt, ohne die es das Problem Griechenland in der EU nicht gegeben hätte. Diese US-Rating-Agenturen haben offenbar das Ziel, dem Euro zu schaden und das machen sie vortrefflich durch Stimmungsmache mit Bewertungen und der Einschleußung Griechenlands in die EU. Die USA besitzt die stärkste Konkurrenzwertung des Euros, was einige Entscheidungen der Agenturen erklärt. Da wäre eine europäische Ratingbeteiligung wünschenswert und notwendig.
Das sollte uns zu denken geben. Denn momentan heißt es: Zockt die Armen und Schwachen ab und bereichert Euch an der eigenen Überlegenheit am Markt.Finanzmärkte sind nichts weiteres als das Spiegelbild unserer gesellschaftlichen Lebenshaltung.
Die Griechen verachten alle Politiker Da kann ich sie verstehen.
Sie hassen die heftigen Sparmaßnahmen der Regierungspartei und trauen der Opposition nicht, die Sparmaßnahmen ablehnt und somit die Krise verschärft.
Griechenland Streiten bis zum UntergangGriechenland retten? Ohne uns! Wie die Athener Politiker sich weigern, ihrem Land zu helfen.Geändert von Kauder (24.06.2011 um 01:14 Uhr)
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24.06.2011, 00:36
AW: Sinn und Unsinn einer Rettung Griechenlands
Dazu eine ähnliche "Lesermeinung":
Die von Frau Merkel geforderte Mitwirkung des 'privaten' Sektors - sprich Banken und Versicherungen - ist eine absolute Lachnummer - denn sie halten ja kaum mehr Anleihen, diese wurden schon längst abgestoßen, respektive 'abgenommen' von EZB und Staatsbanken - also an den Steuerzahler weitergereicht! Somit, wieder einmal 'Augenwischerei'! Griechenland ist ein Faß ohne Boden! Der durch Lug und Betrug angerichtete Schaden kann nur größer werden, je mehr Mrd in GR 'verbrannt' werden - eine Rettung kann nur ein Ende der Hilfezahlungen sein! Frau Merkel und ihre 'Freunde' sollten aufhören etwas zu versprechen was sinnlos und unhaltbar ist! Der Versuch Griechenlad zu retten entspricht der berühmten Quadratur des Kreises!
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24.06.2011, 00:48
AW: Sinn und Unsinn einer Rettung Griechenlands
Beitrag der Banken
Die Banken sind der lachende DritteDie Euro-Finanzminister streiten über den Beitrag von Banken und Versicherungen an neuen Milliardenhilfen für das krisengeschüttelte Griechenland. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble pochte am Sonntag am Rande von Krisenberatungen in Luxemburg erneut auf einen «substanziellen» Anteil der Banken.
Lachnummer!Private Gläubiger sollen bei der Rettung Griechenlands helfen - aber nur, wenn sie wollen. Wirtschaftsexperten zweifeln an einer freiwilligen Beteiligung. Die Banken behaupten zwar, mitmachen zu wollen - stellen aber Bedingungen.
Wirtschaftswissenschaftler sind da skeptischer. «Eine Bank kann nicht einfach gegen die Interessen ihrer Aktionäre handeln», sagt Michael Bräuninger vom Hamburger Weltwirtschaftsinstitut zu news.de. «Eine freiwillige Beteiligung ist für sie fast unmöglich.»
Keine Hilfe ohne Gegenleistung
Die Banken haben bereits signalisiert, dass sie nicht ohne Gegenleistung bereit sind, zu helfen. «Dass Anreize gegeben werden müssen, ist verständlich», sagte Bankenverbandspräsident Kemmer. Die Banken müssten sicherstellen, dass sie «mit einer Lösung, die sie erarbeiten, wirtschaftlich nicht schlechter stehen als vor dieser Lösung.» Schließlich trage man Verantwortung für anvertrautes Kapital.
Auch private Beteiligungen werden ausgeschlagen:
Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) setzte sich verbissen für eine verpflichtende Beteiligung privater Gläubiger am griechischen Rettungspaket ein. Sogar einen eindringlichen Brief an die Europäische Zentralbank (EZB) schrieb Schäuble. Doch das Vorhaben scheiterte am Widerstand Frankreichs, dessen Banken stark in Griechenland engagiert sind. Und auch am Widerstand der EZB, die einen Zahlungsausfall fürchtete.Geändert von Kauder (24.06.2011 um 00:52 Uhr)
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24.06.2011, 00:58
AW: Sinn und Unsinn einer Rettung Griechenlands
Griechenland darf man nicht helfen, vom 04.05.2010
Trotz der Kredite werde Griechenland 2012 zahlungsunfähig, prophezeit der Publizist und emeritierte Wirtschaftsprofessor Walter Wittmann im cash-Interview. Das bedeute aber nicht die Pleite Europas.Das Zitat unterschreibe ich wie alle aufgeführten. Im Gegensatz zum folgenden:cash: «Euroland, abgebrannt. Ein Kontinent auf dem Weg in die Pleite», titelt der «Spiegel» am Montag. Würden Sie auch soweit gehen?
Walter Wittmann: Nein, überhaupt nicht. Der Spiegel muss sich verkaufen, ich muss das nicht (lacht).
Warum gerät Europa nicht ins Schlingern?
Griechenland hat einen vernachlässigbar kleinen Anteil an der Wirtschaftsleistung Europas. Hauptexporteur Deutschland liefert nur zu einem Anteil von 3 Prozent Waren und Dienstleistungen an Griechenland. Wenn die Griechen ausfallen, ist das auch egal.
Das Rettungspaket für Griechenland liess Europas Aktien- und Devisenmärkte zu Wochenbeginn kalt.
Wer etwas Verstand hat weiss, dass das ganze Geld verloren geht. Griechenland darf man nicht helfen.
Ist Hellas also nicht gerettet?
Griechenland ist überhaupt nicht gerettet. Nehmen wir an, dass Hellas das ganze Programm in Anspruch nimmt, dann hat das Land einfach 110 Milliarden Euro mehr Schulden. Das beste wäre gewesen, sie hätten umgeschuldet, zum Beispiel gesagt: Die Hälfte der Anleihen werden nicht mehr getilgt und verzinst.
Warum hat man Griechenland denn überhaupt ein Rettungspaket gemacht?
Letzten Endes hat man das Paket nur geschnürt, damit die in Griechenland engagierten Banken nicht selber in die Bredouille kommen und der Staat wieder einspringen muss.
Muss man sich hierzulande auf die Zahlungsunfähigkeit Griechenlands einstellen?
Die wird später kommen und dann in höherem Ausmass. Während drei Jahren will man jetzt erstmal unterstützen. Sobald man sieht, dass da nicht Fortschritte gemacht werden, dann werden die Zahlungen eingestellt. Spätestens 2012 sind wir soweit mit der Zahlungsunfähigkeit.
Was braucht es zur Stärkung des Euro?
Das beste wäre, wenn die Griechen Pleite gemacht hätten. Dann wäre das Problem aus Sicht der Finanzmärkte gelöst. Den Euro sehe ich nicht in Gefahr.
Sarkozy: Untergang des Euro wäre das Ende Europas
Als Hauptanleger hat der ein Interesse, solche Lügen zu verbreiten. Wahrheitsgehalt tendiert bei unter 0. Dem Euro macht das nichts, im Gegenteil profitiert er von Stabilität. Nur Frankreich profitiert:
Aber auch nur mittelfristig, wie Ahab es beschrieb. Langfristig haben sie mehr Verluste durch die Hilfen. Jeder Politiker müsste für jede Lüge einen Schuh an den Kopf bekommen, da kämen sie aus dem Ausweichen nicht mehr heraus. Die Zitate aus der Politik sind sämtlich negativ-Beispiele. Bei Sarkozy ist offenbar der kurzfristige Erfolg das wichtigste, wegen Wahlen etc. Langfristiger Schaden scheint dem egal zu sein.Sarkozy werde es nicht zulassen, dass Frankreich anderen europäischen Staaten in die Schuldenkrise folge.
Und noch mehr melden Interessen an.Nun heißt es in dem Manager Magazin , das die US BANKEN 1000 MRD $ in Europa Banken drinnen haben mit Greece ; denke mal keiner will das der EURO absäuft !Geändert von Kauder (24.06.2011 um 02:02 Uhr)
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24.06.2011, 01:21
AW: Sinn und Unsinn einer Rettung Griechenlands
Ein Untergang der Euro-Zone?
„Sprechen wir vom ‚Ende der Euro-Zone‘, so verstehen wir darunter, dass Griechenland aus ihr austritt, doch wir meinen damit nicht das Ende des Euro als Währung. Frankreich und Deutschland bilden fast die Hälfte der Wirtschaft der Euro-Zone und damit stützen sie diese Währung gründlich. Neben ihnen existieren andere wirtschaftlich starke Länder, die nicht aus der Union austreten werden. Wir denken nicht, dass es ein Ende der Euro-Zone sein wird. Wir denken, dass sie mit der Zeit zwei bis drei Länder verlassen werden.“
„Es existiert tatsächlich ein Risiko. Der Kern der Euro-Zone wird jedenfalls erhalten bleiben. Die Stabilität wird nicht so sehr von den Beziehungen zwischen Frankreich und Deutschland, sondern auch von den Beziehungen zum angelsächsischen Block abhängen. Das ist eine verbindende Kraft, die das Entwicklungsszenarium der Euro-Zone bestimmen wird. Das euroatlantische Bündnis wird einen Zerfall der Euro-Zone nicht erlauben.
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24.06.2011, 01:44
AW: Sinn und Unsinn einer Rettung Griechenlands
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25.06.2011, 04:06
AW: Sinn und Unsinn einer Rettung Griechenlands
Kopf des Tages
Athens Oppositionschef Antonis Samaras
Ich behaupte viel mehr, der verrückte, eigenstirnige Grieche bewahrt uns und Griechenland vor einer länger währenden Katastrophe. Giorgos Papandreou dagegen wird lediglich in den Medien gut dargestellt, weil er macht was die Entscheidungsträger wollen. Nützen tut viel mehr die Opposition, aus den oben beschriebenen Gründen.Der deutsche Boulevard hat es auf den Punkt gebracht: "Reißt uns DIESER Grieche in den Abgrund?", fragte sich die Bild-Zeitung. Schon möglich.
Vermutlich sind es die Ausgegrenzten, Abgelehnten, die Verantwortung übernehmen, auch wenn sie ihm abgesprochen wird.
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25.06.2011, 07:58
AW: Sinn und Unsinn einer Rettung Griechenlands
ja Kauder,
Griechenland kann nicht anders, es wird ein Schuldenschnitt kommen. Samaras weiß dies wahrscheinlich genauso wie Papandreou. Samaras will den Schuldenschnitt jetzt, um einen Schlussstrich zu ziehen, und dann neu anfangen zu können. Papandreou scheint im Moment alles zu akzeptieren, was Sarkozy ihm und auch Merkel vorschreibt.
Papandreou wird sich in Griechenland trotzdem durchsetzen. Man wird dann etwa 50 Mrd. durch den Verkauf von Staatseigentum erzielen, man wird den französischen Banken ermöglichen, die restlichen Milliarden in den Beständen an die EZB zu übertragen, man wird dann die Pleite (und den Schuldenschnitt) Griechenlands in die Wege leiten, und es wird kommen, genauso wie es jetzt die griechische Opposition vorhat.
Der einzige Unterschied ist, dass Sarkozys Lösung der Verschleppung und Verschleierung eine zeitliche Verschiebung um etwa zwei Jahre beinhaltet, so dass die Banken Zeit haben, das gesamte Risiko auf die europäische Zentralbank und somit auf die Bürger Europas (auch stark auf die Bürger Griechenlands) zu übertragen.
Interessant zu sehen, wie die Christdemokraten Europas Samaras dazwischennehmen, um ihn zum Umdenken zu bewegen. Er scheint aber seinen eigenen Kopf behalten zu wollen.
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Leider haben wir ein Jahr verloren. Immer wieder und immer öfter hört man den Spruch: "ja jetzt können wir nichts mehr machen, die Banken haben doch schon ihren ganzen Schrott zur EZB übertragen". Ja klar, damals haben seriöse Wissenschaftler davor gewarnt, den Banken zu erlauben, ihre wertlosen Papiere auf die EZB zu übertragen. Es wurde trotzdem so gemacht. Egal wer, Sarkozy, bei uns CDU/SPD/FDP, alle waren doch auch dafür. Und jetzt hört man sogar von vielen dieser Politiker: "Ja, wenn wir das geahnt hätten, hätten wir ganz anders gehandelt" Nein, sie müssen sagen: "Wenn wir unser Gehirn eingeschaltet hätten, hätten wir ganz anders gehandelt". Ist schon ein Unterschied.
http://www.welt.de/finanzen/article1...r-die-EZB.html
Zitat daraus zu den griechischen Schrottpapieren: "Jetzt liegen sie dort, wo sie nicht hingehören: auf den Schultern des Steuerzahlers. Diese Warnung wurde vor einem Jahr ignoriert. Jetzt wird der Politik im wahrsten Sinne des Wortes umgehend die Rechnung für die Fehler präsentiert. Kommt selten so zügig vor, doch trifft es genau die, die es auch zu verantworten hat, nämlich diese Bundesregierung."Geändert von Wolfgang60 (25.06.2011 um 08:39 Uhr)
Ich bin, also denke ich


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