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21.06.2011, 08:19
AW: Sinn und Unsinn einer Rettung Griechenlands
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21.06.2011, 08:42Inaktiver User
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21.06.2011, 09:03
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21.06.2011, 09:09Inaktiver User
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21.06.2011, 09:16
AW: Sinn und Unsinn einer Rettung Griechenlands
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21.06.2011, 09:59Inaktiver User
AW: Sinn und Unsinn einer Rettung Griechenlands
Richtig. Vor allem, weil normale Unternehmen in der Privatwirtschaft keinerlei Hilfe vom Staat erhalten, wenn sie in die Pleite schlittern. Im Gegenteil: viele werden durch die Folgen der Finanzkrise erst in den Konkurs getrieben.
Die Sonderkonditionen für die Banken widersprechen allen Regeln einer normalen Marktwirtschaft. Die Finanzwirtschaft scheint zu einem Parasiten geworden zu sein, der die Realwirtschaft und die Gesellschaft massiv schädigt.
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21.06.2011, 14:19
AW: Sinn und Unsinn einer Rettung Griechenlands
Die Griechen sollen bei der deutschen Energiewende helfen.
Strategie gegen die Krise: Schäuble will Solarstrom aus Griechenland - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
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21.06.2011, 14:19
AW: Sinn und Unsinn einer Rettung Griechenlands
Das ist zwar grundsätzlich richtig, geht in Bezug auf G aber fehl. Die Verursacher dieser Krise sind Politiker, und zwar vorrangig griechische, und dann die EZB im Verbund mit den Ratingagenturen.
Warum die Politiker, und insbesondere die griechischen, wurde ja schon zu genübe durchgekaut. Die EZB allerdings trägt die Hauptschuld, weil sie griechische Anleihen viel zu lange, ja sogar immernoch als 100%ige Sicherheit annimmt. Die Banken haben da gar nicht gross spekuliert, die Zinssätze waren ja auch nicht besonders, dank den unfähigen Ratingagenturen. (Die Bilanzfälschungs-Beihilfe von Goldman Sachs steht dabei natürlich auf einem anderen Blatt).
Auch für den fortgang der Krise tragen nicht die Banken die Verantwortung, sondern die Politik, die nur auf kurzfristige innenpolitische Stimmungen heute schaut, und nie einen Schritt weiter ins Morgen, oder gar übermorgen denkt. Vorneweg Merkel und Schäuble (dem seine "Selbstverpflichtung" der deutschen Banken, nicht rechtzeitig die Notbremse zu ziehen und sich von Hochrisikopapieren, Ramschanleihen mit niedrig Zinssätzen von hoch sicheren Papieren, zu trennen, als es noch ging auf die Füsse fällt), gefolgt vom ebenfalls völlig planlosen Sarkozy, der nur bis zu den eigenen Zehenspitzen sieht, nichtmal bis zum eigenen Teller, geschweige denn über dessen Rand hinaus. Was er mit der EZB gemein hat. Die haben sich doch was Griechische Anleihen und auch was Zinssätze angeht in eine Situation völlig ohne Handlungsoptionen gebracht. Was sie mit den Brüdern über den grossem Teich gemeinsam hat. Aber, das ist eine andere Geschichte, die so richtig relevant erst bei der nächsten Eskalation der Krise wird.
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Kauder, wie kommst Du eigentlich zu Deinem Nick? Mit Deinen beiden Namensvettern der Union hast Du ja nichts zu tun, warum diese Nähe im "Label"?
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21.06.2011, 14:30
AW: Sinn und Unsinn einer Rettung Griechenlands
Nea ja, ganz so ist es ja auch nicht. Es gab auch Verschrottungsprämie, in der Krise einen grossen Geldtopf für alle, Hilfsgelder (incl. Fotoshooting mit dem "Retter" aus der Politik) für die meisten Grossarbeitgeber, die vor der Pleite stehen, und die Gemüsebauern müssen ihr Geschäftsrisiko aktuell auch nicht selbst tragen.
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21.06.2011, 15:01Inaktiver User
AW: Sinn und Unsinn einer Rettung Griechenlands
Das waren aber Einzelfälle. Holzmann ging trotz Schröders Intervention Pleite und Opel wurde auch nicht gerettet (zumindest bisher nicht
) .
Bei den Gemüsebauern war es höhere Gewalt, das entspricht den Entschädigungen im Katastrophenfall.
Bei den Banken handelte es sich auch zwar um eine Katastrophe, aber um eine selbst verschuldete.
Unternehmer aus anderen Branchen, die solch gravierende Managementfehler begangen haben und solche Risiken eingingen wie die Finanzwirtschaft, wurden vom Staat nicht gerettet.



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