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28.01.2010, 14:21Inaktiver User
AW: Ruinieren die Beamten unseren Staat?
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28.01.2010, 15:10Inaktiver User
AW: Ruinieren die Beamten unseren Staat?
Auch wenn du meine Antwort nicht liest
, es bestreitet niemand, dass die Möglichkeit der Rückkehr in den Beruf nach Kinderpause ein großer Vorteil für Beamtinnen ist.
Durch Babypausen sowie bei Teilzeitbeschäftigung und natürlich auch bei einem Sabbatjahr reduzieren sich die Pensionsansprüche beträchtlich, denn für den vollen Pensionsanspruch zählen nur die Berufsjahre mit Vollzeit. Beamtinnen haben also nicht generell Anspruch auf ein höheres Ruhestandseinkommen.
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28.01.2010, 15:19
AW: Ruinieren die Beamten unseren Staat?
Und ich frage jetzt nochmal diejenigen, die sich hier fleissig gegen Beamten und sämtliche "Ungerechtigkeiten" äußern.
Würdet ihr gerne mit einem Polizisten (nein, nicht die Beamten auf dem Finanzamt
) mal für einen Tag tauschen?
Wohlgemerkt, für das niedrige Gehalt?
Einmal einem bewaffneten Einbrecher gegenüber stehen, von Betrunkenen aufs übelste beschimpft werden, mit Steinen beworfen werden?
Wer will diesen Job denn machen?
Polizisten zumindest machen den Job meistens nicht, weil es da ach so viel zu verdienen gibt, sondern aus Idealismus und weil sie etwas zur Gerechtigkeit beitragen möchten.Geändert von parfum (28.01.2010 um 15:30 Uhr)
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28.01.2010, 15:35
AW: Ruinieren die Beamten unseren Staat?
Tut mir leid Blautanne, aber diese Punkte wollte ich gar nicht Dir anlasten.
Ja, aber dieses Rückkehrrecht finde ich absolut erstrebenswert.
Die Rückseite der Medaille ist jedoch, ein Beamter kann sich kein Tätigkeitsfeld oder einen -ort aussuchen. Und einfach mal so sich beurlauben zu lassen ohne Grund geht auch nicht. Das Sabbatjahr ist ziemlich neu und hängt von dem Willen des Dienstherrn ab.
Und wenn die Beamtin nicht mit den Kollegen oder dem Chef zurechtkommt ist sie manchmal weit größeren Schikanen ausgesetzt als ein Angestellter, der kündigen kann.
Sonst landet sie auch bei Aldi an der Kasse.Gruß dingsda
Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart.
Der bedeutendste Mensch ist immer der, der Dir gegenübersteht.
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28.01.2010, 15:39Inaktiver User
AW: Ruinieren die Beamten unseren Staat?
Na ja, ob sie sich derartig aufopfern, sei dahingestellt. Ist auch gar nicht nötig, denn so ein Opferstatus führt meist zu Forderungen nach erweiterten Möglichkeiten, für die Sicherheit der Bürger zu sorgen.Polizisten zumindest machen den Job meistens nicht, weil es da ach so viel zu verdienen gibt, sondern aus Idealismus und weil sie etwas zur Gerechtigkeit beitragen möchten.
Allerdings denke ich, dass Beamte insgesamt - Ausnahmen gibt es überall - sich für das Staatsgefüge verantwortlich fühlen und sich als gesonderte sehr wichtige Spezies betrachten, dabei geht leider leicht der Blick auf den einzelnen Bürger verloren, und auch auf die verschiedenen MinisterInnen, denn die kommen und gehen, während die Beamten meist ein Leben lang den gleichen bzw. einen grösseren Schreibtisch besetzen.
Wie es in D ist, kann ich nicht sagen, in Österreich jedenfalls muss sich ein Beamter/eine Beamtin nicht piesacken lassen. Es gibt die jeweils nächsthöhere Ebene für Beschwerden, und auch die Möglichkeit, sich versetzen zu lassen, bei Eignung sogar in ein anderes Ministerium bzw. die angeschlossenen Institutionen.Und wenn die Beamtin nicht mit den Kollegen oder dem Chef zurechtkommt ist sie manchmal weit größeren Schikanen ausgesetzt als ein Angestellter, der kündigen kann.
Sonst landet sie auch bei Aldi an der Kasse.
Abgesehen davon muss eine Kündigung nicht in den Supermarkt führen sondern kann auch in eine qualifizierte Arbeit in der Privatwirtschaft münden, die zwar weniger Sicherheiten dafür aber meist weit bessere Bezahlung bietet. Ausgenommen, man/frau wäre SektionschefIn, denn hier passt das Gehalt sehr gut zu einem ruhigen Job, der mit viel Anerkennung und entsprechenden Netzwerken (= bares Geld)verbunden ist.Geändert von Inaktiver User (28.01.2010 um 15:47 Uhr)
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28.01.2010, 16:02Inaktiver User
AW: Ruinieren die Beamten unseren Staat?
Das ist hier in D nicht anders. Eine Studienrätin, die aufgrund des weiten Schulweges (einf. Fahrt 60 km) einen Versetzungsantrag gestellt hatte, hat bereits nach ca. 8 Mon. Wartezeit eine Anstellung in ihrer Nähe gefunden. Klar, etwas Glück gehört dazu, aber "unmöglich" ist eine Versetzung idR nicht.Wie es in D ist, kann ich nicht sagen, in Österreich jedenfalls muss sich ein Beamter/eine Beamtin nicht piesacken lassen. Es gibt die jeweils nächsthöhere Ebene für Beschwerden, und auch die Möglichkeit, sich versetzen zu lassen, bei Eignung sogar in ein anderes Ministerium bzw. die angeschlossenen Institutionen.
Schon mal über die Tätigkeit eines Taxifahrers nachgedacht, der allein, unbewaffnet + oft nachts unterwegs ist ? Hat er verlässliche regelmäßige Einkünfte ?Wohlgemerkt, für das niedrige Gehalt?
Einmal einem bewaffneten Einbrecher gegenüber stehen, von Betrunkenen aufs übelste beschimpft werden, mit Steinen beworfen werden?
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28.01.2010, 16:07Inaktiver User
AW: Ruinieren die Beamten unseren Staat?
Was soll denn diese dauernde Aufrechnerei?
Keiner sagt, dass nur Polizisten einen gefährlichen Beruf ausüben.
Aber deswegen braucht man ihnen doch nicht zu missgönnen, dass sie ihre Dienstkleidung nicht selber waschen müssen oder während der Dienstzeit mal ein Eis essen können. 
Was kann der Polizist dafür, dass der Taxifahrer keine gesicherten Einkünfte hat?
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28.01.2010, 16:09
AW: Ruinieren die Beamten unseren Staat?
Für einen Tag ging ja noch, aber auch mit einem Finanzbeamten - jeden Tag - ein ganzes Arbeitsleben lang. Nein, das wäre nichts für mich. Ich habe an die sechsmal meinen Arbeitsplatz samt dem Aufgabengebiet aus den verschiedensten Gründen gewechselt.
Nichtsdesttrotz habe ich Achtung vor deren Arbeit (auch wenn ich genauso gelegentlich auf "die" Beamten schimpfe)Gruß dingsda
Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart.
Der bedeutendste Mensch ist immer der, der Dir gegenübersteht.
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28.01.2010, 16:37
AW: Ruinieren die Beamten unseren Staat?
Ein Beamter ist mit dem Staat verheiratet, Trennungen sind nicht vorgesehen. Ein Beamter, der seine Entlassung beantragt, erleidet herbe finanzielle Einbußen. Für die Dauer seines Beamtentums wird er nämlich in der BfA nachversichert, aber nur sein Bruttoeinkommen, jedoch nicht die bisher erarbeiteten Pensionsansprüche, die einfach verfallen und vom Staat einkassiert werden. Einfach mal eben den Beruf- oder das Tätigkeitsfeld wechseln oder neu durchstarten ist nicht.
Ja und nein. Ich bin im 12. Jahre meiner Beurlaubung, super gell? Letztens habe ich vorgefühlt, wie es um eine Wiederaufnahme der Beschäftigung steht. Meine Dienststelle in München hat sich aufgelöst, mein Personalsachbearbeiter sitzt nun in Hannover und mir wurde eine Arbeitsstelle in Stuttgart angeboten. Ich habe dankend abgelehnt und eine weitere Beurlaubung beantragt.
Übrigens genieße ich in dieser Zeit die Vorzüge der Krankenversicherung der Beamten. In den 12 Jahren als beurlaubte Beamtin mit einem Kind habe ich bisher ca 40000 Euro für unsere Krankenversicherung gezahlt. Diesen Luxus des Zuhausebleibens als Beamter muss man sich erst mal leisten können, als mitversicherte Ehefrau würde ich keinen Cent zahlen."Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
(John D. Rockefeller)
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28.01.2010, 16:43Inaktiver User
AW: Ruinieren die Beamten unseren Staat?
Oh, das las' sich aber bisher anders...
Ja, sicher Mitleid mit einem Taxifahrer - wo gibt es denn so etwas - DAS haben doch per se die Polizisten für sich gepachtet, wie man hier unschwer nachlesen kann (wink' an parfum...)
Da ich mich ungern wiederholen möchte, klinke ich mich aus.




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