Wer im Dienst des Staates reich wird, kann kein Mann von Charakter sein. Jeder Staat belohnt seine Diener so, daß sie anständig leben und höchstens einen Sicherheitspfennig sparen können, aber zu Reichtum kann es auf ehrenvolle Weise keiner bringen.
Johann Gottfried Seume, (1763 - 1810), deutscher kulturhistorisch bedeutsamer Schriftsteller
Der "totschlagende Diskussionsstil" und die undifferenzierten Schlachtrufe stammen oft der anprangernden Seite...
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28.01.2010, 10:14
AW: Ruinieren die Beamten unseren Staat?
Eins, zwei, drei im Sauseschritt
eilt die Zeit - wir eilen mit.
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28.01.2010, 10:20Inaktiver User
AW: Ruinieren die Beamten unseren Staat?
Wie sich in diesem Strang, aber auch in den beiden verlinkten Artikeln aus WELT und SZ erkennen lässt, wie sich des weiteren an ganz gewissen Postings hier erkennen lässt, ist der "totschlagende Diskussionsstil" eher ein Charakteristikum derer, die die Beamtenschaft verteidigen.
Dass jede unbequeme Frage und jede unbequeme Tatsachenfeststellung anscheinend als Schlag wahrgenommen wird, ist traurig, aber ein Problem, das die Beamten und jene, die für sie sprechen, selber lösen müssen. Vielleicht in einer Selbsthilfegruppe?
Ganz sicher ist diese Wahrnehmung nicht die Schuld derer, die Fragen stellen und Fakten diskutieren wollen.
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28.01.2010, 10:29Inaktiver User
AW: Ruinieren die Beamten unseren Staat?
Deshalb hatte ich mich an diesem Strang zuerst auch nicht beteiligen wollen; die Ansichten von "Jack-London" finde ich mehr als fragwürdig, wie du im Politikforum an mehreren Stellen leicht erkennen kannst.
Das hatte ich bereits in einem anderen Strang erwähnt, aber gerne auch noch mal exklusiv für dich:Mir erschließt sich übrigens nicht, warum du so vehement gegen die Beamten in Deutschland polemisierst.
Wenn ich recht verstehe, wohnst du doch in der Schweiz. Mir würde es im Traum nicht einfallen, gegen das Sozialsystem der Schweiz zu wettern
Es ist keineswegs so, dass man seine Staatsbürgerschaft verliert, wenn man sich länger als 4 Wochen im Ausland aufhält. Auch wenn du als Beamtin, die das Land allenfalls für eine Urlaubsreise verlässt, dir das nicht vorstellen kannst, aber es IST möglich sich als Deutsche zu fühlen und dennoch die Möglichkeiten zu nutzen, die EU-Verträge jedem EU-Bürger bieten.
Ich finde es zunehmend ärgerlich, dass mir wiederholt abgesprochen wird, als deutsche Staatsbürgerin zu deutscher Politik und deutschen Gesellschaftsverhältnissen eine Meinung haben zu dürfen.
Nochmal für dich zum MitschreibenNochmal - für dich zum Mitschreiben:
Bei den Gehältern der Beamten muss die Krankenversicherung abgezogen werden, die nicht wenig ist und auch für jedes Familienmitglied einzeln (keine Familienversicherung!)

Krankenversicherung ist nicht Arbeitslosenversicherung.
Krankenversicherung ist auch nicht Rentenversicherung.
Das eine fängt mit "K" an, die anderen mit "A" bzw. "R"
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28.01.2010, 10:30Inaktiver User
AW: Ruinieren die Beamten unseren Staat?
Das ist ja interessant - wenn man Gegenargumente liefert, schlägt man das Thema tot!

Also geht es doch nur um "Beamten-bashing". 
Wer behauptet das? Ihr vergesst immer, bei den Pensionen die Steuern und Krankenkassenbeiträge abzuziehen. Dann ist nämlich die Pension gar nicht mehr so hoch. Wurde hier schon mehrmals vorgerechnet, wird aber geflissentlich überlesen.Interessant ist, dass wenn es um die überdurchschnittlich hohe Altersvorsorge geht, angeblich alle Beamten eben Besserverdiener waren, wenn es um die Gehälter geht sind plötzlich alles nur noch Geringverdiener.
Wer hier etwa polemisch wird.Das der Anteil der Wohlhabenden Haushalte in der BRD über die Hälfte aus Beamten besteht ist kein Beamten bashing, sondern eine statistische Tatsache. Da nutzen polemische Attacken als Widerspruch auch nix.
Ja ja Statistiken. Glaub keiner, die du nicht selbst gefälscht hast. 
Niemand will eine Diskussion abwürgen. Im Gegenteil! Aber zur Diskussion gehört auch, dass man nicht immer nur die alte Leier wiederholt, sondern auch mal Argumente der "Gegenseite" anerkennt.Man wird ja wohl verschiedene Aspekte des Beamtenwesens mal kritisch anschauen dürfen, ohne das ständig jemand reinplärt und mit undifferenzierten Schlachtrufen a la "Neid" und "Beamtenbashing" versucht die Diskussion abzuwürgen.
Auch das ist wieder so eine pauschale Behauptung, die sich zwar schön liest, aber halt nicht stimmt. Ich weiß z. B. von keinem Lehrer, dass er Versicherungen, Eintrittsgelder und Bahntickets billiger bekommt oder einen Firmenwagen für den Privatgebrauch.
Das mit den schlechten Leistungen ist ein Problem,da gebe ich dir recht. Aber dass du das Wort "Verantwortung" gleich wieder für alle Beamten streichen willst, ist eine böse Verallgemeinerung.Weiterhin kenne ich keinen Beamten, dem aufgrund schlechter Leistungen gekündigt werden kann; eine Herabstufung ist nur (wenn überhaupt) mit größten Schwierigkeiten verbunden - das Wort "Verantwortung" kann in bezug auf Beamte ersatzlos gestrichen werden. Selbst eindeutig nachgewiesene "Verantwortungslosigkeit" bleibt -im Gegensatz zu allen anderen Arbeitnehmern- ohne Konsequenz.
Oder hat jemand Informationen, wonach vom Bundesrechnungshof beanstandete Geldausgaben jemand zur Verantwortung gezogen wurde oder Nachteile erfahren hat ?
Und was haben z. B. Polizisten, Lehrer, usw. mit vom Bundesrechnungshof beanstandeten Geldausgaben zu tun? Wirfst du da nicht wieder alles - Politiker, Bundesbeamte, usw. - in einen Topf???
Auch da liegst du leider falsch. Bei den Beamten gibt es kein 13. oder gar 14. Monatsgehalt, wie in vielen Betrieben üblich.Zu den Pensionszahlungen wäre noch anzumerken, dass NUR dieser Personenkreis neben einer hohen Pension auch am Ende des Jahres mit einem zusätzlichen Weihnachtsgeld beglückt wird.
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28.01.2010, 10:37Inaktiver User
AW: Ruinieren die Beamten unseren Staat?
Findest du nicht, dass du langsam sehr polemisch wirst?
Ist das ein sachlicher Diskussionsstil? Wer sagt dir überhaupt, dass ich Beamtin bin? Bloß weil ich über das System besser Bescheid weiß als du?
Warum regst du dich so auf?Nochmal für dich zum Mitschreiben
Krankenversicherung ist nicht Arbeitslosenversicherung.
Krankenversicherung ist auch nicht Rentenversicherung.
Das eine fängt mit "K" an, die anderen mit "A" bzw. "R"
Auch für dich nochmal zum Mitschreiben: Beiträge zur Altersvorsorge werden den Beamten von Haus aus vom Gehalt abgezogen.
Dass sie vom Staat zweckentfremdet werden, ist nicht den Beamten anzulasten.
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28.01.2010, 10:44
AW: Ruinieren die Beamten unseren Staat?
Sommerwind, du erweckst den Eindruck, dass „Vergünstigungen“ gießkannenartig über die Beamten ausgeschüttet werden, aber dem ist nicht so. Der größere Teil der Beamten sieht wenig bis nichts davon (Dienstwagen, Eintrittskarten? wo eigentlich?, Bahntickets, usw).
Es ist doch wohl moralisch in Ordnung, dass der Polizist einen marginalen Beitrag für die Kauf und Pflege seiner Uniform bekommt, wenn er sich im Dienst der Allgemeinheit von Betrunkenen vollk…. lassen muss oder die Feuerwehr ihre Anzüge nach dem Einsatz reinigt. Meinst du denn, die freiwilligen Feuerwehren waschen ihre Sachen auch nie und zahlen ihre kostspielige Ausrüstung selber?
Dass Versicherungen für die Beamtenschaft günstiger sind liegt schlicht und einfach daran, dass, in der Tat, Beamte ein geringeres Risiko für Versicherungen darstellen. Sie verursachen, warum auch immer, weniger Schäden, ergo günstigere Beiträge.
Die Bahnvergünstigungen sind mir auch unbekannt. Ja, Bahnbeamte bekommen einen Bonus, genau wie Lufthansa ihren Angestellten Boni gewährt oder manche Banken ihren Mitarbeitern günstigere Kreditlinien. Übrigens ist nur ein Polizist in Uniform bisher von der Zahlung von Beförderungsentgelt freigestellt, im Zuge der zunehmenden Gewalt im Nahverkehr wird daran gearbeitet, dieses zu ändern, hoffentlich protestiert die Bevölkerung nicht wegen dieses Beamtenprivilegs.
Jeder Beamte ist disziplinartechnisch gefährdet, wenn er sich in Beruf und Freizeit daneben benimmt. Da war doch erst kürzlich der Polizist, der es nicht lassen konnte, in der Neujahrsnacht in der Kirche mit seiner Freundin Amore zu machen. Nein, er wurde nicht von der Kirche exkommuniziert, sondern es wartet von Seiten der Polizei ein Disziplinarverfahren auf ihn.
Es hat Vorteile ein Beamter zu sein, aber es gibt auch genügend Nachteile,die dafür in Kauf zu nehmen sind. Frag mal die Münchner Streifenpolizisten, die allesamt zum Einsatz in die Landeshauptstadt zwangsverpflichtet wurden und einen (selbstverständlich genehmigungspflichtigen) Zweitjob brauchen, um sich das Leben in einer der teuersten Städte Deutschland überhaupt leisten zu können bei ihrem Anfangsgehalt."Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
(John D. Rockefeller)
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28.01.2010, 10:47Inaktiver User
AW: Ruinieren die Beamten unseren Staat?
Es ist mir unklar, was an meiner Antwort auf deine Unverschämtheiten polemisch sein soll. Ebenso lässt sich für mich nicht erschließen, wieso alle Argumente, die dir nicht passen, abwechselnd "pauschal" und "Beamten-Bashing" (siehe auch Antwort an Ahab) sein sollen und wieso du sachlichen Diskussionsstil nur für diejenigen gelten lässt, die deiner Ansicht sind.
Auch diese Formulierung schätze ich nicht. Dafür, dass du unsachliche Diskussion beklagst und deine Postings mit einem Übermaß an albernen Emoticons verzierst, finde ich diese Herablassung am Anfang vieler deiner Sätze schlichtweg unpassend und alles andere als sachlich.Auch für dich nochmal zum Mitschreiben
langsam werde ich wirklich sauer
Nochmal mein Argument von zuvor ein wenig anders formuliert:Beiträge zur Altersvorsorge werden den Beamten von Haus aus vom Gehalt abgezogen.
Dass sie vom Staat zweckentfremdet werden, ist nicht den Beamten anzulasten.
Wenn man das Einkommen von Beamten und Beschäftigten der freien Wirtschaft vergleicht, sollte man sinnvollerweise die Nettoeinkommen vergleichen, denn von den jeweiligen Bruttoeinkommen werden äußerst unterschiedliche Beträge abgezogen.
So fällt bei Beamten keine Arbeitslosenversicherung an, und auch die Rentenversicherung ist vom Bruttoeinkommen nicht mehr extra abzuziehen.
Wenn man das nicht berücksichtigt, sehen die Beamteneinkommen erheblich niedriger aus als sie in Wirklichkeit sind.
.Geändert von Inaktiver User (28.01.2010 um 10:57 Uhr)
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28.01.2010, 10:50Inaktiver User
AW: Ruinieren die Beamten unseren Staat?
*ironiean* Ach, das kann ich mir gar nicht vorstellen. Das ist doch bloß wieder Jammern auf höchstem Niveau. Die Beamten haben doch alle ein Riesengehalt und jede Menge Vergünstigungen. *ironieaus*
Zitat von Nocturna
Danke, Nocturna für deine treffenden Aussagen!
Ich fürchte aber, dass deine Argumente auch wieder ungehört verhallen, weil einfach nicht sein kann, was nicht sein darf. Und wenn man es sich so schön bequem gemacht hat in seinen Schubladen, will man doch nicht raus.
Geändert von Inaktiver User (28.01.2010 um 11:02 Uhr) Grund: Rechtschreibfehler verbessert, damit ich nicht bei den Harken lande.
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28.01.2010, 10:55Inaktiver User
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28.01.2010, 11:00Inaktiver User
AW: Ruinieren die Beamten unseren Staat?
Warum gebrauchst du sie dann selbst? Und findest du deinen Schreibstil - Kindskopf, albern - wirklich sachlich?Auch diese Formulierung schätze ich nicht. Dafür, dass du wie ein Kindskopf schreibst und deine Postings mit einem Übermaß an albernen Emoticons verzierst, finde ich diese Herablassung am Anfang vieler deiner Sätze schlichtweg unpassend und alles andere als sachlich.Auch für dich nochmal zum Mitschreiben
Das merkt man! Warum eigentlich? Weil du Gegenwind verspürst?
Da stimme ich dir hundertprozentig zu. Leider wird das aber beim Vergleich von Renten und Pensionen eben nicht gemacht. Und um die geht es doch vor allem in diesem Thread. Da wird eben nicht berücksichtigt, dass Pensionen versteuert werden müssen und es werden die Krankenkassenbeiträge nicht abgezogen. Wie ich neulich schrieb, macht das bei einer durchschnittlichen Pension von 2300 Euro ca. 600 Euro Abzüge aus.Wenn man das Einkommen von Beamten und Beschäftigten der freien Wirtschaft vergleicht, sollte man sinnvollerweise die Nettoeinkommen vergleichen
Ich habe übrigens ohne Smilys geschrieben, damit sich dein Blutdruck wieder beruhigt.
(Na ja, eins muss sein.)


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