Richtig, unser Steuerrecht ist für Unternehmer sehr "zuträglich" gestaltet. Da läßt sich verschieben, investieren, rückstellen und absetzen, daß es eine Freude ist. Das gebe ich ganz unumwunden zu. Die gesparten Steuern allerdings kassiert meist der SB wieder abZitat von niederrheiner
- aber den kann man immerhin auch absetzen.
Wobei
Mich würde mal interessieren, was "man" landläufig unter "reichem und noch reicher werdendem Unternehmer" versteht - so einkommensmäßig-, wieviele das wohl sein werden und ob der "Reichtum" durch wirkliche, reale Arbeit erreicht wird oder doch ganz anders.Zitat von Streuner
Soweit die Stimme der Steuerberater, Finanzbeamten und was sonst noch dran hängt. Die müssen schließlich von was leben und "Arbeit" habenZitat von ceremony
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Thema: FDP korrupt
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21.01.2010, 03:37Inaktiver User
AW: FDP korrupt
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21.01.2010, 07:25
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21.01.2010, 07:35
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21.01.2010, 07:38
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21.01.2010, 07:47Inaktiver User
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21.01.2010, 09:32Inaktiver User
AW: FDP korrupt
Mit Logik bist du nicht so vertraut, was?

Wie kann man eine solche Subvention mit Zwängen aus Brüssel verteidigen, wenn es derartige Zwänge offensichtlich gar nicht gibt.
Glaubst du wirklich, dass eine Einzelzeile in einem komplexen Gefüge von Mehrwertsteuersätzen (vollen und ermäßigten), die in jedem Land anders sind und für unterschiedliche Dinge gewährt werden, auf so billige Weise gerechtfertigt werden kann?
Aber wenn man sonst keinen plausiblen Grund für eine solche Entscheidung hat, ist im Zweifelsfall natürlich Brüssel schuld. Ziemlich bequem, und obendrein sachlich falsch.Geändert von Inaktiver User (21.01.2010 um 09:54 Uhr)
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21.01.2010, 09:35Inaktiver User
AW: FDP korrupt
Kann natürlich sein, dass ein Springerblatt die Behauptung aufgestellt hat, dass Linkspartei und Grüne und SPD ebenfalls diese merkwürdige und willkürliche Subvention haben wollten. Papier ist geduldig.
Aber ich dachte eigentlich nicht an einen Beleg aus einem Blatt des Springerverlages, auch nicht an einen Beleg aus der SZ, sondern direkt aus den Wahlprogrammen o.a. offiziellen Mitteilungen der Parteien. Denn wenn es um Wahlprogramme geht, würde ich Wahlprogramme als Belege durchaus anerkennen.
Ich glaube aber, dass du hier nur nachplapperst, was irgendein Springerjournalist vorplappert oder ein FDPler als Schutzbehauptung vorbringt.
Fakt ist: die FDP hat das durchgedrückt.Fakt ist: es stimmt.
Fakt ist auch: die Abgeordneten der Oppositionsparteien haben dagegen gestimmt.
Fakt ist überdies: es gab eine Großspende eines milliardenschweren Hoteliers an FDP (die sich besonders für die Subvention stark machte) und eine kleinere an die CSU (die bei dieser Subvention mitzog). Ein Schelm, wer daraus Schlüsse zieht.
Im übrigen echt verblüffend, dass die FDP die gleichen finanzpolitischen Maßnahmen im Wahlprogramm stehen hat wie die Linkspartei.
Potzblitz. Wer hätte das gedacht.
Das eröffnet ja ganz neue Möglichkeiten der Koalitionsbildung.
.Geändert von Inaktiver User (21.01.2010 um 10:44 Uhr)
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21.01.2010, 09:57
AW: FDP korrupt
Liest man die finanzpolitischen Forderungen der LINKEn im Zusammenhang, läßt sich der Verdacht leicht zerstreuen:
" DIE LINKE fordert, die Umverteilung
von unten nach oben zu
beenden und umzukehren:
… den Spitzensteuersatz auf 53 Prozent anheben;
das Ehegattensplitting abschaffen:
eine höhere Erbschaftssteuer realisieren
die Vermögenssteuer als Millionärssteuer
wieder einführen: Privatvermögen
von über einer Million Euro
mit mindestens fünf Prozent
besteuern;
- die Finanzmärkte regulieren: eine
Börsenumsatzsteuer einführen; Kapitalerträge
und Veräußerungsgewinne aus
Wertpapieren unabhängig von der
Haltedauer zusammen mit anderen
Einkünften zum persönlichen Einkommenssteuersatz
versteuern,
den Sparerfreibetrag beibehalten
und Steueroasen austrocknen;
- die Senkung der Körperschaftssteuer
von 25 Prozent auf 15 Prozent
zurücknehmen und die Bemessungsgrundlage
verbreitern;
- den ermäßigten Umsatzsteuersatz
von sieben Prozent ausweiten auf
Produkte und Dienstleistungen für
Kinder, apothekenpflichtige Arzneimittel
und arbeitsintensive Dienstleistungen
des Handwerks sowie
Hotellerie und Gastronomie; für kleine
Unternehmen und Selbstständige
regeln, dass bei einer Rechnung
die Umsatzsteuer erst nach dem
Zahlungseingang abzuführen ist."
Gekürzt, aus :
http://die-linke.de/fileadmin/downlo..._LWP_BTW09.pdf
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21.01.2010, 10:01Inaktiver User
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21.01.2010, 10:09Inaktiver User
AW: FDP korrupt
Und das war die Stellungnahme der Grünen:
Völlig inakzeptabel sind weitere Schattenhaushalte und ein neues Wirrwarr in der Steuerpolitik. Die zentralen Haushaltsgrundsätze Transparenz und Ehrlichkeit, Klarheit und Wahrheit müssen uneingeschränkt gelten. Weitere Ausnahmeregelungen im Steuerrecht sind abzulehnen. Klientelpolitik, wie die Herabsetzung des Mehrwertsteuersatzes für Beherbergungsleistungen, erhöht die Komplexität des Steuersystems weiter.
Quelle: Antrag im Bundestag, Fraktion Bündnis90/Die Grünen, 10.11.2009 -- *klick*
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