Antworten
Seite 14 von 18 ErsteErste ... 41213141516 ... LetzteLetzte
Ergebnis 131 bis 140 von 179
  1. Inaktiver User

    AW: Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt den Bürgern,

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Möglichkeit ist ganz besonders real, wenn man im Januar mit Sommerreifen fährt.
    Selber schuld, sage ich hier ganz erbarmungslos.
    Den Leuten die letzte Nacht auf der A20 eingeschneit waren, hatten auch keinen besonderen Nutzen von Winterreifen.
    Und wenn man dann sieht, daß einige Dörfer in Schleswig-Holstein, sowie die Insel Fehmarn komplett von der Aussenwelt abgeschnitten sind, dann waren die Warnungne wohl doch nicht so ganz übertrieben.

    Wir hatten hier im Westen einfach nur Glück.

  2. Inaktiver User

    AW: Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt den Bürgern,

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Den Leuten die letzte Nacht auf der A20 eingeschneit waren, hatten auch keinen besonderen Nutzen von Winterreifen.
    Wenn ein LKW mit Sommerreifen einen anderen LKW mit Sommerreifen überholt, auf dass beide auf gleicher Höhe in Schneeverwehungen stecken bleiben (so tatsächlich geschehen), dann ist nicht das Wetter schuld, sondern das hamstergroße Denkorgan der Fahrer.

  3. User Info Menu

    AW: Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt den Bürgern,

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn ein LKW mit Sommerreifen einen anderen LKW mit Sommerreifen überholt, auf dass beide auf gleicher Höhe in Schneeverwehungen stecken bleiben (so tatsächlich geschehen), dann ist nicht das Wetter schuld, sondern das hamstergroße Denkorgan der Fahrer.
    dann schließt sich wieder mal der Kreis zum Hamster. Obwohl ich dem Hamster dann doch mehr Intelligenz zugetrauen möchte.
    Ich bin, also denke ich

  4. Inaktiver User

    AW: Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt den Bürgern,

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn ein LKW mit Sommerreifen den anderen LKW mit Sommerreifen überholt, auf dass beide auf gleicher Höhe in Schneeverwehungen stecken bleiben (so tatsächlich geschehen), dann ist nicht das Wetter schuld, sondern das hamstergroße Denkorgan der Fahrer.
    Ich weiß nicht warum du immer so eine bewusste Leseschwäche hast.
    Es waren nicht einfach ein paar Quersteher.
    Die Leute waren eingeschneit, es gab und gibt meterhohe Schneeverwehungen und deshalb rollte nichts mehr. Bis zu 3 m Höhe.
    Durch solche Schneeverwehungen kommt niemand mehr ohne Kettenfahrzeuge.
    Es gelang niemandem mehr über Stunden dort auch nur hinzugelangen. Es sind immer noch etliche Strassen im Norden unpassierbar. Selbst Bahnstrecken sind zu.
    Es gibt auch Stromausfälle.

    In weiten Teilen Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommern gilt Katastrophenalarm.

    Ganz bestimmt nicht wegen ein paar LKws auf Sommerreifen.

  5. User Info Menu

    AW: Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt den Bürgern,

    Coeur de Leon, ja, du hast Recht, es war ein harter Wintertag. Vielleicht ist das mit dem Weißwurstäquator zu erklären. In Süddeutschland ist man normalerweise auf solche Wintertage gut eingestellt. Solche Tage wie gestern gibt es eigentlich in jedem Winter, im Schwarzwald und Bayrischen Wald Normalzustand. Gut ist auch, dass vor solchem Wetter gewarnt wird. Dann bleiben wenigstens die zu Hause, die Sommerreifen fahren.
    Ich stand öfter in Staus bei Schneetreiben, aber wenn man im Winter größere Strecken fährt, dann hat man eben Decken etc dabei, ist doch in den letzten Jahren immer so gewesen. oder liege ich da so falsch?
    Ich bin, also denke ich

  6. Inaktiver User

    AW: Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt den Bürgern,

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht warum du immer so eine bewusste Leseschwäche hast.
    Es waren nicht einfach ein paar Quersteher.
    Die Leute waren eingeschneit, es gab und gibt meterhohe Schneeverwehungen und deshalb rollte nichts mehr. Bis zu 3 m Höhe.
    Durch solche Schneeverwehungen kommt niemand mehr ohne Kettenfahrzeuge.
    Es gelang niemandem mehr über Stunden dort auch nur hinzugelangen. Es sind immer noch etliche Strassen im Norden unpassierbar. Selbst Bahnstrecken sind zu.
    Es gibt auch Stromausfälle.

    In weiten Teilen Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommern gilt Katastrophenalarm.

    Ganz bestimmt nicht wegen ein paar LKws auf Sommerreifen.
    Coeur-de-Leon,
    in meiner Kindheit hatten wir manchmal 20 Grad minus, wo man heutzutage über 7 Grad minus stöhnt. Ich erinnere mich an einen Tag, an dem Autos nicht gestartet werden konnten, weil sogar der Diesel versulzt ist.

    C-de-L, ich sags mal mit Rotfuchs, die das ungemein treffend formuliert hat:
    Wir haben keinen Krieg. Wir haben nur Winter.

    Einige Mitmenschen kommen damit besser zurecht als andere.
    In England gelten 2 cm Schnee als geschlossene Schneedecke; Züge fallen aus, Katastrophenalarm wird gegeben. Aber in England fallen Züge auch wegen Herbstlaubs aus.
    In der Schweiz und in Skandinavien wären 2 cm Schnee hingegen katastrophal wenig Schnee. Hier ist Winter und dennoch funktioniert alles wie gewohnt. Hier fährt man mit Winterreifen und hat Schneeketten im Kofferraum.

    Ich war heute im Schnee spazieren: mit dem Auto den Berg rauf, ein paar Serpentinen, bis zu einem Wanderparkplatz. Wohin man sah Schnee und Rauhreif. Herrlich. Und keine Katastrophe nirgends.
    .

  7. User Info Menu

    AW: Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt den Bürgern,

    Dass die Inselbewohner im Norden immer mal mit widrigen Witterungsverhältnissen rechnen müssen (Sturmflut etc., Hochwasser), liegt doch auf der Hand, auch mal mit etwas mehr Schnee.

    Im kanadischen Jahrhundertwinter (die höchsten Schneefälle
    seit 44 Jahren), den wir vor einem Jahr
    erlebt haben, hatten viele Autofahrer Sommer- und Allwetterreifen.
    Manche hatten daheim oder im Kofferraum Schneeketten.
    Strom fiel öfters mal aus und auf Inseln war man auch tagelang
    eingeschlossen. Alle aus meinem engsten Kreis haben
    überlebt. Auch mein Junior war auf einer Pazifikinsel 8
    Tage festgesessen. Ein Bekannter ist 9 Tage auf seiner
    Insel festgesessen (er selber sitzt im Rollstuhl).
    Manchmal ging garnichts mehr. Der
    öffentliche Verkehr in Großstädten kam immer mal
    wieder zum Stillstand, dann geht man halt nicht zur
    Arbeit und zur Schule. Die Bewohner wirkten gelassen.
    Sie fuhren vorsichtiger oder ließen Fahrzeuge stehen.
    Die Schipperei nervte sie am meisten, weil sie dort Pflicht ist.

    Die Lkw-Fahrer haben es überall auf der Welt bei besonders
    heftigen Witterungsverhältnissen schwer. Aber nicht
    nur die Spediteure haben kein Geld für Winterreifen in ihrem Fuhrpark, leider. In einem Tunnel möchte ich auch nicht gerade stecken. Im Zug sind wir einige Male hier in D steckengeblieben.

    suedkurier.de | Polizei hat kein Geld für Winterreifen

    Lübeck 01.01.2010

    Polizei hat kein Geld für Winterreifen
    [0]

    Polizisten in Norddeutschland müssen derzeit darauf hoffen, dass sie es bei ihren Einsätzen nicht mit verschneiten oder glatten Straßen zu tun bekommen. Denn aufgrund von Sparmaßnahmen sind die Streifenwagen nicht mit Winter-, sondern lediglich mit Allwetterreifen ausgestattet.

    Sowohl die Gewerkschaft der Polizei (GdP) als auch der ADAC im Norden kritisieren die Umrüstung auf Ganzjahresreifen massiv, berichten die Lübecker Nachrichten. Das derzeitige Winterwetter mit schnee- und eisglatten Fahrbahnen zwingt die Beamten häufig vor allem im ländlichen Raum dazu, im Schritttempo zu Einsatzorten zu fahren.

    Der Landesvorsitzende der GdP, Oliver Malchow, sagte gegenüber der Lübecker Nachrichten: "Es gibt keine zwei Meinungen, dass Winterreifen bei Schnee und Eis deutlich besser sind." Ulf Evert vom ADAC in Kiel fordert eine sofortige Umrüstung der Streifenwagen, da Allwetterreifen für den Dauereinsatz bei der Polizei gänzlich ungeeignet seien.

  8. Inaktiver User

    AW: Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt den Bürgern,

    Zitat Zitat von Wolfgang60 Beitrag anzeigen
    Coeur de Leon, ja, du hast Recht, es war ein harter Wintertag. Vielleicht ist das mit dem Weißwurstäquator zu erklären. In Süddeutschland ist man normalerweise auf solche Wintertage gut eingestellt. Solche Tage wie gestern gibt es eigentlich in jedem Winter, im Schwarzwald und Bayrischen Wald Normalzustand. Gut ist auch, dass vor solchem Wetter gewarnt wird. Dann bleiben wenigstens die zu Hause, die Sommerreifen fahren.
    Ich stand öfter in Staus bei Schneetreiben, aber wenn man im Winter größere Strecken fährt, dann hat man eben Decken etc dabei, ist doch in den letzten Jahren immer so gewesen. oder liege ich da so falsch?
    Nein, da liegst du gar nicht falsch.

    Diese Sommerreifenfahrer die dann schon bei 3 Schneeflocken panisch werden, sind mir auch ein Graus. Soweit gar keine Frage.

    Und auch gar keine Frage, daß man weiter südlich deutlich mehr Schnee gewohnt ist.

    Ich bin auch sicher, wenn der Schneefall nachläßt, dann ist auch wieder alles normal, aber wenn es so schlagartig runterkommt wird wohl alles zumindest kurzzeitig zusammenbrechen.

    Und den Betroffenen die in ihren Häusern komplett ohne Strom und von der Aussenwelt abgeschnitten sind, können mit solchen Hinweisen auf ein paar LKWs auf Sommerreifen wohl eher nichts anfangen. Egal wie groß der Hamster ist.

    Daher finde ich BTs Beitrag sehr zynisch.

    Und auch jeder weiß, bei einer bis zu 3m hohen Schneewand, helfen auch keine Winterreifen mehr.


    Und nochmal zu meinem ersten post hier. Hätten die Behörden nicht gewarnt, dann wäre das Geschrei von all denen die sich über die Panikmache lustig gemacht haben, mindestens doppelt so laut.

    Ich denke es ist nach wie vor richtig vor Katastrophen zu warnen, mit dem schlimmsten zu rechnen und froh sein wenn es anders kommt.

  9. Inaktiver User

    AW: Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt den Bürgern,

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Coeur-de-Leon,
    in meiner Kindheit hatten wir manchmal 20 Grad minus, wo man heutzutage über 7 Grad minus stöhnt. Ich erinnere mich an einen Tag, an dem Autos nicht gestartet werden konnten, weil sogar der Diesel versulzt ist.]
    Sowas kenne ich auch nur zu gut.

    C-de-L, ich sags mal mit Rotfuchs, die das ungemein treffend formuliert hat:
    Wir haben keinen Krieg. Wir haben nur Winter.
    Wenn du keine Stromversorgung hast, dann ist es dir völlig egal

    Einige Mitmenschen kommen damit besser zurecht als andere.
    In England gelten 2 cm Schnee als geschlossene Schneedecke; Züge fallen aus, Katastrophenalarm wird gegeben. Aber in England fallen Züge auch wegen Herbstlaubs aus.
    In der Schweiz und in Skandinavien wären 2 cm Schnee hingegen katastrophal wenig Schnee. Hier ist Winter und dennoch funktioniert alles wie gewohnt. Hier fährt man mit Winterreifen und hat Schneeketten im Kofferraum.
    Es geht doch nicht um den Winter schlechthin.
    Es ging und geht um eine Sturmfront mit heftigen Schneefällen in einem begrenzten Zeitraum.

    Sobald dieser vorbei ist, kann man sich auch mit dem Winter hervorragend arrangieren.

    Aber Schneestürme legen auch den Süden, Skandinavien und auch die Schweiz schonmal kurzzeitig lahm.



    Ich war heute im Schnee spazieren: mit dem Auto den Berg rauf, ein paar Serpentinen, bis zu einem Wanderparkplatz. Wohin man sah Schnee und Rauhreif. Herrlich. Und keine Katastrophe nirgends.
    .
    Richtig. Die Schweiz war auch gar nicht betroffen dieses Wochenende.


    Wir reden auch nicht von Winter, wir reden von einem Unwetter.
    Im Sommer wäre das vergleichbar mit Orkan und Hochwasser.

    Bei normalem Winterwetter redet niemand von Katastrophen und da gibt es auch keine Warnungen.

  10. Inaktiver User

    AW: Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt den Bürgern,

    Coeur-de-Leon,
    was du zynisch nennst, nenne ich gesunden Menschenverstand.

    Im übrigen lassen sich viele Probleme tatsächlich auf Sommerreifen mit entsprechenden Folgen zurückführen.
    Anderswo sind die Menschen vielleicht besser ausgerüstet oder besser organisiert. Jedenfalls gibt es Länder und Regionen, die mit Schnee und Eis klar kommen, und andere, die im Januar Alarm schlagen, dass Winter ist.
    Vielleicht wäre es ratsam, einmal im Winter nach Kanada oder Norwegen zu reisen und zu lernen, wie man es besser machen kann.

    Man kann sich nämlich arrangieren - mit Winter, Schnee, Eis und Unwetter. Und wenn kurzzeitig wirklich alles lahm gelegt ist, kann man entweder "Katastrophe!" schreien oder Gelassenheit an den Tag legen. Letzeres schont die Nerven.
    Und so schnell, wie er gekommen ist, wird der Spuk auch wieder vorbei sein.
    Allzu bald schon werden die gleichen, die jetzt über den Katastrophenwinter stöhnen, über die nächste katastrophale Sommerhitze stöhnen.
    Geändert von Inaktiver User (10.01.2010 um 16:25 Uhr)

Antworten
Seite 14 von 18 ErsteErste ... 41213141516 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •