Das ist doch grotesk. "Man" tötet jemanden aus meiner Familie und kurz darauf steht ein anderer "man" vor mir und zückt das Scheckbuch. Deutlicher kann man den Unterschied im westlichen und nicht-westlichen Denken wohl kaum mehr machen. An solchen Dingen wird es scheitern, da bin ich mir sicher.
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15.12.2009, 16:23Inaktiver User
AW: Berlin entschädigt Angehörige ziviler Bombenopfer in Afghanistan
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16.12.2009, 09:19
AW: Berlin entschädigt Angehörige ziviler Bombenopfer in Afghanistan
Der deutsche Oberst Georg Klein soll den Luftschlag in Kundus unter dem Eindruck von Geheimdienstinformationen über Pläne der Taliban zur Erstürmung des Bundeswehrfeldlagers befohlen haben.Osnabrücker ZeitungDer inzwischen entlassene Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan hatte bei seiner Bewertung des NATO-Untersuchungsberichts am 29. Oktober auf die problematische Sicherheitslage in der Region Kundus hingewiesen. Er teilte damals mit, von Januar bis Ende August seien sechs Lastwagen und Tanklaster zu Anschlägen missbraucht worden, die zu hohen Verlusten auch bei der Zivilbevölkerung geführt hätten. Seit Mitte Juli habe es Hinweise gegeben, dass ähnliche Anschläge auf das deutsche Wiederaufbauteam geplant seien.
Oberst Klein konnte am 4.9.09 mit den Geheimdienstinformationen offensichtlich zu keinen anderen Ergebnis kommen, dass eine ernsthafte Bedrohung durch die Taliban und den beiden geklauten Tankfahrzeugen ausginge.
Der Untersuchungsausschuß wird Fragen stellen, wer was wann wußte. Gut, das wird sich klären lassen. Aber wie akut die Gefahr durch Taliban wirklich war, wird sich nicht mehr klären lassen.
Ich stelle mir die Frage, wieso an nächsten Morgen schon alle Leichen beerdigt waren. Schön, ich weiß, dass der Koran eine Beerdigung innerhalb von 24 Stunden (wenn möglich!) vorschreibt. Kann es sein, dass doch wesentlich mehr Taliban bei dem Angriff umgekommen sind als Zivilisten und genau das musste schnell beerdigt werden und die Waffen beiseite geschafft werden?Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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16.12.2009, 10:40Inaktiver User
AW: Berlin entschädigt Angehörige ziviler Bombenopfer in Afghanistan
Das ist prinzipiell richtig. Die Gefahr von Anschlägen ist ständig gegeben. Aber wie soll man dem begegnen?
Wann immer in Afghanistan jemand mit Tankfahrzeugen (ob gestohlen oder nicht) unterwegs ist, kann man nicht ausschließen, dass der Fahrer mit den Taliban sympathisiert und einen Anschlag planen könnte.
Wenn man dann konsequent auf Präventivschläge setzt und jedesmal zivile Opfer in Kauf nehmen muss, dann werden die westlichen Truppen nurnoch als eine Kriegspartei unter vielen wahrgenommen, die das Land in Schutt und Asche legen. Die Gefahr von Racheackten und Anschlägen steigt dadurch nur.
Einen solchen asymmetrischen Krieg kann man nicht gewinnen. Irgendwann wird es den Deutschen gehen wie den Russen in Afghanistan oder den Amerikanern in Vietnam.
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17.12.2009, 14:08
AW: Berlin entschädigt Angehörige ziviler Bombenopfer in Afghanistan
Meine Forderung: den dicken Sigmar Gabriel und Jürgen Tretin für 6 Monate an vorderster Front in Afghanistan. Dort können sie mit Hilfe von Handgranaten und Kugeln den ganzen Fall ganz in Ruhe mit den Taliban durch diskutieren. Anschließend Ihre Erfahrungen dem Untersuchungsausschuß mitteilen.

gruss, Jack London


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