Obamas Afghanistan-Rede: Der Kriegsnobelpreisträger - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
Der Spiegel-Artikel fasst die Situation wunderbar zusammen:
Obama ist ein guter Präsident für die USA, der deren Interessen vertritt (deswegen ist er gewählt worden!), aber eben nicht die Interessen des Restes der Welt (denn deswegen ist er von den Amerikanern nicht gewählt worden).
Und das bedeutet ebenfalls, dass er im Zweifelsfalle amerikanische Interessen auch mit Waffengewalt durchzusetzen versucht.
Obama ist eben - zumindest bisher - keinesfalls ein "Friedenspräsident": Seine Reden stehen in klarem Gegensatz zu seinen Taten!
Ich würde mir und uns allen wünschen, dass er im Laufe seiner Amtszeit(en) sich nachträglich den Friedensnobelpreis verdient.
Bisher tut er genau das Gegenteil dessen, wofür er Hoffnungen geweckt hat!
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Thema: Der Kriegsnobelpreisträger
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03.12.2009, 11:51Inaktiver User
Der Kriegsnobelpreisträger
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11.12.2009, 05:39
AW: Der Kriegsnobelpreisträger
Das ist alles nichts Neues, sondern genaudasselbe was schon seit Jahrtausenden fester Bestandteil der Politik ist.
Ebenso auch, dass zwar nach grossen Kriegen das Eine `erkannt` wird, nach einiger Zeit dann wieder das Andere gemacht wird.
Abgesehen davon dass Angriffskriege verboten wurden, sollten keine weltweiten Beistandspakte mehr angeschlossen werden, um nicht aus kleinsten Anlaessen die gesamte Welt in einen Krieg zu ziehen.
Von alldem ist heutzutage nichts mehr zu sehen. Ein Schlagwort `Terrorismus` wird den Menschen in den Kopf gesetzt, und anschliessend fuer beliebiges Vorgehen verwendet. Wir brauchen hier garnicht zu betrachten, inwieweit die USA verschiedene Probleme die sie hat, selbst verursacht hat und weiterhin provoziert, einschliesslich um sie auszunutzen. Diese Probleme sind jedenfalls keine Probleme der Europaeer, koennen ausserdem durch Kriegsdienste fuer die USA nicht geloest werden sondern umgekehrt zu welchen fuer die Europaer werden.
Gewisse Leute verdienen an Kriegen und provozieren Probleme um sie auszunutzen. Obama folgt den Vorgaben des Gremiums der 12 . Man muss aber damit rechnen, dass irgendwann ploetzlich niemand mehr was an einem Krieg verdient; dass ploetzlich ohne jedweder Vorwarnung staerkere Waffen eingesetzt werden, die blitzartig einen ganzen Kontinent zerstoeren. Ein Beispiel im Kleinen gab es ja schon beim vorwarnungslosen Einsatz der bis dahin praktisch unbekannten Atomwaffen.
Erstens bleibt die Erde immer gleichgross und die Menschheit gleich verwundbar, Waffen werden aber immer staerker. Frueher oder spaeter halt so stark, ganze Kontinente oder die gesamte Erde in einem Schlag zu zerst^oren, es ist also nicht die Frage ob oder ob nicht sondern allenfalls wann. Zweitens sind Ausbeuter nur daran interessiert andere Staaten zu unterwerfen, sobald geschehen wird alles repariert da das unterjochte Volk nun ja ihnen `gehoert` und fuer ihr System arbeiten soll; umgekehrt aber die Opfer entledigen sich ihren Parasiten mit allen Mitteln, selbst wenn die Welt und/oder sie selbst dabei draufgehen.
Schwerste, mit Bisherigem ganz unvergleichbare und unvorstellbare Ereignisse sind angesagt, und Obama mit seiner heute auch offen verlautbarten Kriegspolitik traegt zu ihrer Unausweichlichkeit entscheidend bei. Wer solche Waffen anwendet, darauf kommt es dann gar nicht mehr an. Man reibt sie Amerikanern, Franzosen oder Juden unter die Nase, die sie dann bauen, und bisher ist alles was erfunden wurde, irgendwann auch angewendet wurden, Recht und ethische Bedenken dienen nur zeitweilig zur Zierde. Ganz so wie ja gegenwaertig alle Kriege, Weltpolitik, Willkuer, Beherrschung anderer V^olker offen und unter voelliger Missachtung der natuerlichen Rechte anderer Volker sowie der zuvor gesetzten eigenen Regeln gefuehrt werden.
Projekt Al Xotama. Das Ende kommt durch Aufloesen von Zeit, Raum und mittelbar damit von allem Existierendem
Irgendwie hat auch das Nobell-Komitee jeden Respekt verloren und ist in totale Laecherlichkeit verfallen. Die Auszeichnung von Obama aehnelt den ueblichen Auszeichnungen mit Orden fuer Frieden usw innerhalb laecherlichen Militaeren von Bananenrepubliken Und durch die Annahme statt einer Ablehnung verliert Obama keinesfalls auch an `Klasse`, dieser Akt liftet vielmehr lediglich etwas die Maske.Geändert von fifi1234 (11.12.2009 um 06:29 Uhr)
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11.12.2009, 18:27
AW: Der Kriegsnobelpreisträger
Wenn Alfred Nobel das wüßte, er würde sich im Grabe umdrehen.
Die Auszeichnung für Barak Obama ist eine Schande für zukünftige Friedensnobelpreisträger!gruss, Jack London
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11.12.2009, 19:02Inaktiver User
AW: Der Kriegsnobelpreisträger
Man kann´s auch lustig finden! Guckt mal!
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13.12.2009, 21:48
AW: Der Kriegsnobelpreisträger
Mir hat die frühe Preisverleihung die ganz Romantik dieser Präsidentschaft verleidet, das dramaturgische Konzept wurde auf den Kopf gestellt.
Es macht einfach keinen Spaß mehr.
Worauf soll man denn jetzt noch hoffen?
Ich habe so sehr an IHN geglaubt.
Nach dem Friedensnobelpreis kann doch nun wirklich nicht mehr viel kommen.
Oder doch?Geändert von arouet58 (13.12.2009 um 22:02 Uhr)
Cum grano salis
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26.12.2009, 19:53
AW: Der Kriegsnobelpreisträger
Verteidigungsetat
22.12.2009 | 06:48 | (DiePresse.com)
Der 636-Milliarden-Haushalt sieht rund 128 Milliarden Dollar für die Kriege im Irak und in Afghanistan vor. Für die Truppen-Aufstockung in Afghanistan dürften jedoch weitere Mittel notwendig sein.
US-Präsident Barack Obama hat den größten Verteidigungshaushalt der Geschichte der Vereinigten Staaten unterzeichnet und damit in Kraft gesetzt.
Obama unterzeichnet größten US-Verteidigungsetat « DiePresse.com
der Kerl ist schlimmer als George W. Bush!!!!!!!
gruss, Jack London
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26.12.2009, 20:46
AW: Der Kriegsnobelpreisträger
Na, na, na....das ist doch ein bisschen übertrieben?
Obama am Steuer und alles wird gut.
Etwa nicht?Geändert von arouet58 (26.12.2009 um 20:49 Uhr)
Cum grano salis
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27.12.2009, 06:18
AW: Der Kriegsnobelpreisträger
Laß die nur so weitermachen. Wir sind am Vorabend neuer Art von Kriegen, die bisher unvorstellbaren und bleibenden Schaden für die Erde anrichten. Für die Armen ist das nur gut.
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27.12.2009, 19:25Inaktiver User
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28.12.2009, 10:18
AW: Der Kriegsnobelpreisträger
@Jack-London:
Du bist ja fein raus mit deinem "Notrucksack", aber was soll der Rest machen..:?! ;)
Mal im Ernst, George W. Bush ist doch wirklich nicht so leicht zu überbieten, oder? Ich meine, da hat Obama ja wirklich noch etwas Zeit bis er es auf diese Stufe schafft, falls das überhaupt möglich ist!
Aber man sollte vielleicht auch nicht vergessen, dass Politiker_innen keine Farbe mehr schätzen als die Farbe des Geldes! (Religion, Herkunft, etc. wird schnell mal übersehen!!!)


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