Finde ich sehr schwach das Argument. Ich rege mich auch über Apartheit auf - könnte man ja auch sagen "was stört es dich - du bist doch weiß".Wenn die Frauen im Westen doch ach so gleichberechtigt sein sollen, warum regen sich denn alle so auf?
Wer sich seiner Sache sicher ist, muss doch nicht andere ausgrenzen?
Es geht darum dass Menschenrechte mißachtet werden - das ist ein Aufreger.
Antworten
Ergebnis 951 bis 960 von 2238
-
11.12.2009, 16:09
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
-
11.12.2009, 16:24Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Nun, ich fang hier jetzt nicht an, für den Islam Werbung zu machen.
Das Bild, das von dieser Religion im Westen herrscht ist sehr einseitig.
Es ist schwarz/weiss, die westliche Frau hats gut, die islamische ist unterdrückt, vor allem wenn sie ein Kopftuch trägt.
Ich habe dafür auf beiden Seiten zuviel gesehen, dass ich das so einfach glaube.
Es würde aber wohl mehr bringen, dieser Denkweise im Alltag entgegenzutreten, indem Mädchen auch zum schwimmen und auf Klassenfahrten und was weiss ich noch was alles gehen und auch den Jungen andere Perspektiven aufgezeigt werden, als zum Machtmenschen zu werden, statt sich hinter dem Argument der anderen Kultur zu verstecken.
Es ist mir schon klar was ihr meint Brombeerkatze und auchda, das liegt aber weniger in der Religion oder nationalen Herkunft dieser Leute, sondern in deren Persönlichkeit und da find ich Gegendruck im Alltag sinnvoller als verbotene Minarette.
Manchmal kommts mir vor, dass die gleichen Leute, die in solchen Fällen nach Ausländerfeindlichkeit schreien sich jetzt auch über diesen Volksentscheid echauffieren.
MonsoonGeändert von Inaktiver User (11.12.2009 um 16:31 Uhr)
-
11.12.2009, 16:44
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Es gibt mindestens so viele ÜBERZEUGTE Musliminnen wie Muslime.
Eine solche Religion, die so viele Frauen anzieht, frauenfeindlich zu nennen, ist absurd.
Millionen Frauen sehen das ganz anders.
Es ist ja auch erstaunlich, dass deutlich mehr westliche Frauen zu dieser Religion, die so frauenfeindlich sein soll, konvertieren, als westliche Männer.
Hoffentlich bleibt das noch recht lange so.
Wenn sich das erst einmal ändert, wenn also die Zahl westlicher Männer, die zum Islam konvertieren, weil sie keinen Grund mehr sehen, sich für eine immer weiter feminisierende Gesellschaft einzusetzen, in der sie sich zunehmend unwohl fühlen, dramatisch steigen sollte, dann gibt's kein Halten mehr.
Denn eines sollte jedem klar sein: Frauen alleine werden den politischen Islam nicht aufhalten.
Wenn er auch noch viele westliche Männer rekrutiert, hat er gewonnen.
Ich fahre übrigens fast jeden Tag an der Moschee in der Nachbarstadt vorbei, in der einer der jungen Männer der Sauerland-Gruppe vor ein paar Jahren betete, der in dieser Stadt, 7 km von meinem Wohnort entfernt, als Sohn einer alleinerziehenden deutschen Mutter aufwuchs, ein Junge ganz ohne Migrationshintergrund (was für ein Wort!), der keine männlichen Vorbilder in seinem Umfeld fand, aber in dieser Moschee, da fand er sie.
Und wurde zum Djihadisten.
Das gab seinem Mannsein in seinen Augen guten Sinn.
Wenn das mehr werden als nur ein paar Einzelfälle, dann gute Nacht.
Selbst die israelische Armee ist kaum noch in der Lage, die Hizbollah ohne massivsten Einsatz stärkster Kräfte niederzukämpfen.
Eine nach tausenden zählende einheimisch-deutsche Djihadistenfraktion in 30, 40 Jahren, das wäre nicht lustig, ist aber möglich.Geändert von arouet58 (11.12.2009 um 17:00 Uhr)
Cum grano salis
-
11.12.2009, 16:55Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Interessanter Punkt arouet, worum geht es eigentlich.
Die Angst vor dem politischen Islam?
Oder die Angst vor armen unterdrückten Frauen.
Ich behaupte hier jetzt mal, dass es vollkommen egal ist, wie es den Frauen irgendwo geht, Hauptsache man(n) sieht die eigene Macht nicht gefährdet, sonst wird flugs den Frauen Angst gemacht.
Ausserdem könnte ich mir vorstellen, dass es den Islamisten so lang wie breit ist, wo sie die nächste Nummer aushecken, da reicht eine Privatwohnung, im Gegenteil, die amüsieren sich eher über solche Diskussionen...
Monsoon
-
11.12.2009, 17:09Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Die Sendung habe ich nicht gesehen.
Aber wenn ich mir Öger-Junior so angucke, oder auch die Geschäftsleitung von Öger-Tours, dann würde ich nicht unbedingt glauben, dass Herr Öger prinzipiell ein Problem mit Frauen hat.
Vielleicht mit dieser speziellen Moderatorin? Das könnte ja ganz andere Gründe haben.
-
11.12.2009, 17:20
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Sicher werden Ängste immer von politisch Interessierten für Konjunkturen genutzt.
Das lässt sich in keinem Fall vermeiden.
Aber die Angst vor dem politischen Islam, um die geht es mir, die habe ich, hat eine konjunkturunabängige Grundlage.
Welche, das habe ich zu erläutern versucht in diversen anderen Posts hier im Strang.
Wir beobachten seit Jahrzehnten eine weltweite Radikalisierung des Islam, die ÜBERALL dort wo er Mehrheitsreligion ist, spürbar wird, auch bei uns in den Stadtvierteln, die heute schon islamische Mehrheiten zeigen, besonders deutlich spürbar in Frankreich, aber auch im einst so betont liberalen Holland, wo ein dramatischer Klimaumschwung stattgefunden hat mit dem Mord an Theo van Gogh.
Wir stehen einfach vor der Situation, dass "moderne" westeuropaische Familien nur noch 0-1 Kinder pro Familie erzeugen, islamische Familien in der Regel 2, fromme 3, 4, 5.
Wir werden in spätestens 50 Jahren allein durch die demographische Entwicklung - von Zuwanderung rede ich noch gar nicht, sie wird darüber hinaus nötig sein - HIERZULANDE mit dem Islam als größter Religionsgemeinschaft zu rechnen haben.
Er wächst, die Kirchen schrumpfen ihm entgegen, bald unter ihm hinweg.
Ich glaube, viel zu wenige können/wollen sich vorstellen, was für eine Klimaänderung diese sich wandelnden Gewichtsverhältnisse mit sich bringen werden.
Das ist dramatisch.
Der Islam ist bereits heute eine herrische, selbstgewisse, fordernde Religion.
Er hat bisher alle Schlachten gegen Säkularisierer in seiner langen Geschichte GEWONNEN.
Und mit diesem Selbstbewußtsein tritt er auch in Europa an.
Ich könnte noch viel erzählen über jene iranischen Kommilitonen, glühende doktrinäre Marxisten, die begeistert waren vom Sturz des Schah durch Ajatollah Khomeini, glaubten, nun komme ihre große Stunde.
Ich verstand schon damals, in der Küche im Heidelberger Studentenwohnheim ihre Euphorie nicht, wenn ich mir die ungeheure Wucht der religiösen Erregung ansah, die die in den Fernsehbildern aus Teheran spürbar wurde.
Viele gingen zurück, manche wurden als Volksmudschahedin am Baukran aufgezogen.
Der politische Islam vermag gerade bei Männern gewaltige Energien freizusetzen.
Das zeigen u.a. die Hizbollah im Libanon, die die effizienteste Kampfmaschine des Westens, die israelische Armee, das Fürchten lehrte oder die Taliban in Afghanistan, mit denen die Weltmacht UDSSR nicht fertig wurde und die USA plus Verbündete offenbar auch nicht.
Das löst Bedenken aus angesichts der Aussicht, dass der Islam zu einer mehr als nennenswerten Größe werden wird, in Europa, binnen weniger Jahrzehnte.
Die meisten dieser Muslime werden friedlich sein.
Aber wenn sich von den Millionen, die dann Muslime sein werden, nur einige Prozent fanatisieren, werden das schon einige hunderttausend sein.
Das reicht, um eine unentschlossene Gesellschaft, die von niemandem mehr ernsthaft verteidigt wird, für die niemand mehr einstehen will auf Leben und Tod, aus den Angeln zu heben.Geändert von arouet58 (11.12.2009 um 17:26 Uhr)
Cum grano salis
-
11.12.2009, 17:21Inaktiver User
-
11.12.2009, 17:23
-
11.12.2009, 17:41Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Diese Ansicht herrscht in Europa zum Teil, da gebe ich Dir recht, Arouet.
Was die Bevölkerungsprognosen betrifft bin ich da etwas skeptisch, das bin ich Prognosen gegenüber generell, es sind schon etliche dann nicht eingetreten.
Ich habe bei moslemischen Migranten eher beobachet, dass sie wohl mit 5-7 Kinder nach Europa gekommen sind, diejenigen der nächsten Generation aber mehrheitlich 1-2 Kinder haben.
Dies hat nämlich bei einigen sogenannten Experten zum Schluss geführt, dass es, was die Bevölkerungsstruktur anbelangt nicht viel gebracht hat, Migranten nach Europa zu holen, die nächste Generation hat nicht mehr die erhoffte Kinderzahl.
Was die Sache in Afghanistan betrifft.
Erstens führen die Taliban dort einen Guerilliakrieg, der eine noch so moderne starke Armee gut in Schach halten kann, da gibt es auf dieser Welt noch mehrere Beispiele.
Zweitens ist Afghanistan gebirgig und von da her schon sehr schwer einzunehmen, da haben nicht nur die UdSSR auf Granit gebissen, sondern schon der grosse Alexander.
Und drittens muss gesagt werden, dass alle dort halt fremde Mächte waren und da kommt der alte Effekt, man kann mit der Regierung noch so unzufrieden sein, sobald eine fremde Macht im Spiel ist, stellt man sich auf die Seite der eigenen Regierung, und wenns die grössten Misthunde sind.
Monsoon
-
11.12.2009, 17:58
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Viele heterosexuelle Frauen lieben betont männliche Männer.
Das können und wollen viele Feministinnen nicht begreifen, weil sie das selbst nicht oder weniger tun als ihre Geschlechtsgenossinnen.
Auch eine Folge ideologischen Wunschdenkens, Realitätsverlust.
Der Feminismus ist nicht einmal in der Lage, jene zu begreifen, die zu befreien er vorgibt, die von ihm oft gar nicht befreit werden wollen.
Das nur am Rande.
Darauf beziehe ich mich:
QuelleBliebe, um die Konversion zu erklären, die Frage, worin die Herznahrung des Islams genau besteht. Für die meisten Konvertiten und für fast alle, die in die Versuchung geraten, sich bekehren zu lassen, sind die Muslime selbst dieser Grund. Nicht umsonst sind die meisten deutschen Konvertiten keine zornigen jungen Männer, sondern Frauen, die Muslime geheiratet haben oder heiraten wollen.
Liebeskonvertiten stellen die Masse der Konvertierenden.
Es ist bezeichnenderweise meist die Frau, die den Glauben ihres Mannes annimmt, sich ihm anpasst, gerne und freiwillig, nicht umgekehrt.
Aber auch unter den liebesunabhängig Konvertierenden, die allerdings - noch - eine kleine Minderheit unter den Konvertiten stellen, finden sich weitaus mehr westliche Frauen als westliche Männer.
Frauen lieben es oft, sich starken Männern zu unterwerfen, sehr viel häufiger als Männer es lieben, sich starken Fauen zu unterwerfen, oder, milder formuliert, anzupassen.
Der Selbstbehauptungswille einer Kultur ist männlich.Geändert von arouet58 (11.12.2009 um 18:05 Uhr)
Cum grano salis


Zitieren
