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  1. Inaktiver User

    AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten

    Zitat Zitat von kleinenellie Beitrag anzeigen
    Und wieso sind sie dann nicht lauter?
    Machen Radau und grenzen sich ganz deutlich von diesen "Spinnern" ab?
    So auf die Schnelle.

  2. Inaktiver User

    AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aber deshalb darf ich nicht jeden jungen Türken als poteniellen Mörder wahrnehmen und nicht jedem italienischen Restaurant-Besitzer von Anfang an mit dem Mafia-Verdacht begegnen.
    Nein, aber ich kann auch nicht behaupten, dass es extreme Einzelfälle sind.

    Weil ein gewisses System dahintersteckt, dass italienische Gastwirte erpresst werden und nicht spanische und türkische Frauen ermordet werden und nicht französische.

  3. Inaktiver User

    AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    "[...]
    Nach Ansicht des Soziologen Dietrich Oberwittler ist ein Ehrenmord aber ein «sehr seltenes Ereignis». Auch wenn es eine verstärkte Aufmerksamkeit der Medien dazu gebe, liege die Zahl der Ehrenmorde bei etwa fünf im Jahr. Oberwittler forscht am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht in Freiburg und untersucht im Auftrag des Bundeskriminalamtes die bisherigen Ehrenmorde in Deutschland.
    «Der klassische Ehrenmord, bei dem ein männlicher Verwandter eine junge Frau tötet, ist auch nicht typisch und kennzeichnend für ganz bestimmte Migrantengruppen», sagte Oberwittler. Der Begriff Ehrenmord werde auch zu schnell verwendet, selbst wenn eine Frau wegen Trennungsabsichten umgebracht wurde. «Aber auch deutsche Partner bringen Frauen um, und da geht es auch um Besitzansprüche.»
    [...]"
    quelle

    5(!!!) im Jahr.

    Wieviele Straftaten mit nationalsozialistischem Hintergrund gibt es pro Jahr in Deutschland?

    Wie H. Friedmann gestern schon sagte: Man sollte doch auch mal die rechts- und linksradikalen Deutschen integrieren. Aber irgendwie ist es da ganz still...
    Wobei mir diese Aufrechnung nicht geheuer ist.

    Nazi-Straftaten und "Ehrenmorde" neutralisieren sich ja nicht gegenseitig.

  4. Inaktiver User

    AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Beides natürlich. Ein Gebäude beeinflusst durch seine Architektur das Stadtbild, das ist Kultur.
    Ist schon schwierig, den Faden zu behalten...

    Also, Architektur läßt sich über Baugenehmigungen regeln. Das hat nichts mit irgendwelchen Kopftüchern zu tun.

    Das mit der Kultur kam auf, weil sich irgendwelche Gepflogenheiten NICHT auf den Glauben berufen lassen.

  5. Inaktiver User

    AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wobei mir diese Aufrechnung nicht geheuer ist.

    Nazi-Straftaten und "Ehrenmorde" neutralisieren sich ja nicht gegenseitig.
    Da geht es nicht um Aufrechnung. Es sind Beispiele für die selektive Sensibilität der Gesellschaft.

  6. gesperrt

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    AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten

    Zitat Zitat von Coco-Lores Beitrag anzeigen
    das geschieht aber nicht nur hier.
    und so kommt es, dass man irgendwie immer "die muslime" denkt und schreibt und wahrnimmt.

    ich würde mir sehr wünschen, wenn moderate muslime stärker in erscheinung treten würden.

    es muss auch hier in deutschland offensichtlicher werden, dass es "die muslime" nicht gibt.

    Da gibt es ja den schönen Satz von Brecht "erst kommt das Fressen und dann die Moral".

    Will sagen: erst kommt das Bestreben nach einem gesicherten Wohlstand und dann findet der Mensch Zeit, sich über ethische Fragen Gedanken zu machen.

    Und so ist das auch bei Muslimen.
    In 1-2 Generationen, wenn sie gesettled sind, werden sie sich auch mal Gedanken über ihren Tellerrand hinaus machen, hoffe ich.

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    AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten

    Zitat Zitat von Anne_dingsda Beitrag anzeigen
    Schade?
    Eine kurze Geschichte:
    Eine ehemalige Kollegin von mir wurde Muslima und zog nach Lombok, eine Nachbarinsel von Bali.
    Eines Tages kam eine Gruppe von Islamisten in ihr Dorf und fragten den Bürgermeister nach Christen. Ihr Haus wurde von den Brüdern und Verwandten ihres Mannes beschützt und sie konnte einige Tage später mit Mann und ihren Kindern fliehen. Sie erzählte, das Haus von australischen Bekannten sowie die Häuser von weiteren Nichtmuslimen wurden niedergebrannt und sie hatte keine Ahnung was mit den Bewohnern passierte, sie wollte es auch nicht wissen.
    Es wird nicht nur die Wahrnehmung von Extremen bestimmt, sondern die Extreme richten den größten Schaden an.

    PS: Ich will mit dieser Geschichte nicht die Diskussion anheizen, den Extremisten gibt es überall, siehe Bader-Meinhoff-Gruppe u.v.a.

    Und wenn, wie einige behaupten, durch die schweizer Abstimmung die Gefahr vor Extremisten größer wird (glaube ich persönlich nicht, ich bin Optimist), haben wir ein Problem und dass sind nicht die Minarette.
    Das war eine terroristische Aktion..
    Ich bin ein Capulcu

  8. Inaktiver User

    AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten

    Zitat Zitat von Seven Beitrag anzeigen
    Du kannst einen Österreicher nicht m.einem Türken vergleichen.

    Der Türke ist nun mal der Prototyp des Auslaenders.

    Tut mir leid dass Du auch unschöne Erfahrungen hast.Aber ich meinte
    dass Du keine Erfahrung hast in dem Sinn was ein Auslaender emp-
    findet.
    .
    Bin ich eigentlich die Einzige, die als Jugendliche solche und ähnliche Situationen erlebt hat:

    Da werden Türken-Witze zum Besten gegeben:

    "Was ist ein Türke mit Krücke? Dreck am Stecken! - Haaaa haaa haa..."
    "Was ist ein Türke auf dem Karussell? Dreckschleuder! -Haaa haaa haaa..."

    Es gab durchaus schlimmere.

    Da geriet man schon mal in eine Außenseiter-Rolle, wenn man in solchen Situationen in fröhlicher Runde laut und vernehmlich NICHT GELACHT hat.

    Und tatsächlich: Ich habe es nicht erlebt, dass Österreicher, Kanadier oder Bayern in der Öffentlichkeit als Dreck bezeichnet werden - und sich Menschen dabei den Bauch halten. Aus Niedrigkeit oder aus Feigheit.

    Sonntag für Sonntag kann man auf Fußballplätzen unglaubliche und menschenverachtende Angriffe gegen farbige Spieler erleben. Bis heute.

    Wer etwas dabei findet, ist wohl ein "politisch korrekter Gutmensch".

    Frage in die Runde: Sind wir Mehrheitsdeutschen wirklich soviel mutiger und couragierter als die Moslems, die sich vor den Fanatikern ducken?

  9. gesperrt

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    AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Bin ich eigentlich die Einzige, die als Jugendliche solche und ähnliche Situationen erlebt hat:

    Da werden Türken-Witze zum Besten gegeben:

    "Was ist ein Türke mit Krücke? Dreck am Stecken! - Haaaa haaa haa..."
    "Was ist ein Türke auf dem Karussell? Dreckschleuder! -Haaa haaa haaa..."

    Es gab durchaus schlimmere.

    Da geriet man schon mal in eine Außenseiter-Rolle, wenn man in solchen Situationen in fröhlicher Runde laut und vernehmlich NICHT GELACHT hat.

    Und tatsächlich: Ich habe es nicht erlebt, dass Österreicher, Kanadier oder Bayern
    laut und vernehmlich als Dreck bezeichnet werden - und sich Menschen dabei den Bauch halten. Aus Niedrigkeit oder aus Feigheit.

    Sonntag für Sonntag kann man auf Fußballplätzen unglaubliche und menschenverachtende Angriffe gegen farbige Spieler erleben. Bis heute.

    Wer etwas dabei findet, ist wohl ein "politisch korrekter Gutmensch".

    Frage in die Runde: Sind wir Mehrheitsdeutschen wirklich soviel mutiger und couragierter als die Moslems, die sich vor den Fanatikern ducken?

    Nö, in meiner Jugend wurden ständig Ostfriesenwitze gemacht und natürlich Bayernwitze.

  10. Inaktiver User

    AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten

    Eigentlich verstehe ich gar nicht, warum hier ständig die Rede davon ist, dass die Minderheit sich in die Mehrheit eingliedern muss. Das ist ja kein Argument für die Ungäubigen. Jedenfalls nicht mehr lange. Wir sind ja zunehmend zu doof, zu egoistisch, zu ... zum Kinderkriegen.

    Frauen aus anderen Kulturkreisen sind da weniger dekadent und erfüllen die ihnen traditionell zugedachte Rolle noch vorbildlich, womit die hiesige demografische Entwicklung für die nächsten Generationen relativ absehbar ist.
    Das allmächtige Mehrheitsargument kann in Bälde feierlich wem anderes überreicht werden.

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