Wenn Du irgendwo auf der Welt krank wird, dann wird Dir von Seiten der deutschen Botschaft geholfen werden.
Stell Dir vor, Du erkrankst im Urlaub in Thailand und kannst Dich den Ärzten nicht verständlich machen, weil Du nicht Thai sprichst. Der Gedanke ist schon ziemlich beängstigend.
Und wenn ich die Situation in Deutschland betrachte: Wer neu eingewandert ist, wird in den seltensten Fällen deutsch oder englisch können.
Angenommen, eine afghanische Frau wird falsch behandelt, weil sie ihre Beschwerden nicht schildern kann: Das ist nicht nur menschlich untragbar, sondern zieht auch beträchtliche Folgekosten nach sich und ist somit wirtschaftlich unvernünftig.
Ich denke, da sind meine Steuergelder ganz gut angelegt.
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03.12.2009, 12:39Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
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03.12.2009, 12:39Inaktiver User
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03.12.2009, 12:40
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03.12.2009, 12:41Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Jetzt mach aber ma n Punkt .. du stehst nicht auf der Leitung, du sitzt ja sogar auf der Leitung

Wenn das Minarettverbot in der Verfassung steht, dann darf keine Stadt ein Minarett errichten. Ganz egal, ob sie das gerne möchte oder nicht, ganz gleich, ob ihre Bauordnung das zulassen würde oder nicht.
Dass die Rechtsordnung in jedem modernen Land hierarchisch geordnet ist, und untergeordnete Gesetze den übergeordneten nicht widersprechen dürfen, sollte bekannt sein.
Kein Gesetz darf in Deutschland z.B. dem Grundgesetz widersprechen, und keine simple städtische Verordnung einem Gesetz. Das ist in der Schweiz genauso.
Bisher gab es in der Schweizer Verfassung kein Minarettverbot. Also war es allein Sache der einzelnen Gemeinde, wie sie ihre Bauordnung abfasst bzw. ein Minarett zu genehmigen oder nicht zu genehmigen.
Künftig soll das nicht mehr so sein. Künftig wird den Städten in ihre Bauplanung von Verfassung wegen hineinregiert.
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03.12.2009, 12:42
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03.12.2009, 12:43Inaktiver User
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03.12.2009, 12:44
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Und ich befürchte, genau das ist es auch, was die Ablehnung schürrt.
Auch bei nicht praktizierenden Christen.
Du darfst heute über fast jede Religion Witze machen oder dich satirisch drüber auslassen. Wenn es Proteste gibt, werden diese als religiöse Spinner hingestellt, bzw. es wird auf die Meinungsfreiheit hingeswiesen.
Versucht das mal mit dem Islam. Wie das ausgeht, hat man ja in Dänemark beim Karrikaturen-Streit schön mitbekommenAlles Liebe, Nellie
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WEDER HARTZER NOCH ARBEITSLOS. Trotzdem prügel ich nicht auf diese ein
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03.12.2009, 12:47Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Lies bitte nicht so selektiv. Ich schrieb etliche posts vorher, daß ich dieses Minarettverbot nicht für gut halte und ich gleiches mit gleichem zu vergelten auch nicht für die beste aller Ideen halte.
Also versuche bitte nicht meine posts in eine andere Richtung zu schieben.
Hier ging es um die grundsätzliche Ablehnung des Christentums welches von BT negiert wurde.
Und aus dieser Situation heraus sind mir bestimmte Entwicklungen erklärlich ohne sie mir zu eigen machen zu müssen.
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03.12.2009, 12:48Inaktiver User
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03.12.2009, 12:50Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Ersteres finde ich traurig, aber die ZJ und die Mormonen haben auch in mir keine Freundin.
"als Christ wird man fast in die Ecke von Terroristen gedrängt" - Quatsch.In der Tat wird zur Zeit nur noch das Wort Toleranz gebraucht wenn es um die Rechte von Muslimen geht.
Als Christ wird man schon fast in die Ecke von Terroristen gedrängt. Und das mit so Lächerlichkeiten wie den Hinweisen auf kirchliche Verbrechen die mehrere hundert Jahre zurückliegen.
Aber wenn sich ein Christ in die Brust wirft und gegen "den" Islam polemisiert, weil Unerfreulichkeiten wie Genitalverstümmelung, Burka, Extremismus angeblich religionsimmanent seien, dann darf man schon mal daran erinnern, wie das Christentum Jahrhunderte lang aussah (nicht mehr aussieht!) und dass auch die Verbrechen der katholischen Kirche unmittelbar aus der Bibel begründet werden konnten und auch wurden.
Gegen die unter dem Deckmantel der Religiosität verübten Verbrechen muss man sich stellen. Gar keine Frage.Wenn man dann im Gegenzug mal darauf hinweist, daß im Namen des Islam heute grausame Verbrechen begangen werden, kommt die Islamphobiekeule.
Aber wer den Islam mit Burka, islamistische Terroristen etc. gleichsetzt, wie das die Minarett-Plakate taten, ist nicht besser als derjenige, der Christentum mit der Inquisition gleichsetzt.



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