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03.12.2009, 10:10
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
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03.12.2009, 10:12Inaktiver User
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03.12.2009, 10:15Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Zum Job der "politischen und intellektuellen Elite" gehört ja wohl auch, dass man reformwürdige Dinge o.ä. dementsprechend klar und verständlich dem Volk nahebringt.
Da haben die dann wohl ihren Job schlecht gemacht!?
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03.12.2009, 10:16
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Ja, dazu wollte ich auch noch was sagen.
Normalerweise sind es die "kleinen" Leute, die sich mit ihren Nachbarn aller Colour wunderbar verstehen und es ist die "Elite" des Landes, die Feindbilder aufbaut und dann den gewöhnlichen Staatsbürger in den Kampf schickt.
Ich glaube zum Beispiel, Zypern wäre schon längst ein einig Volk, wenn es da nicht bornierte Machthaber geben würde.
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03.12.2009, 10:17
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
das finde ich ehrlich gesagt übertrieben.
soviele religionen, wie es hier in deutschland gibt, die kann man in einem jahr doch gar nicht alle bedienen.
man könnte das doch so regeln, wie es früher geregelt war:
an staatlichen schulen werden die christlichen feste als teil des jahreslaufes (vulgo: heimat- und landeskunde) gefeiert, und wer an den feierlichkeiten nicht teilnehmen will, bleibt eben fern.
früher hatten wir in der klasse ein paar evangelische kinder. die nahmen am religionsunterricht und am kirchgang nicht teil. daran war nichts schwer zu organisieren.
an konfessionell gebundenen schulen sollte sowieso gemäß der tragenden konfession gefeiert werden.
hier in der gegend gibt es ein paar konfessionell gebundene schulen, die einen hervorragenden ruf haben. deshalb melden auch viele muslimische eltern - und auch konfessionslose eltern - ihre kinder dort an. es gibt lange wartelisten. alle eltern müssen vor schulantritt unterschreiben, dass sie einverstanden sind, dass ihre kinder bei allen - auch bei konfessionell begründeten - kulturveranstaltungen der schule mitmachen. ausnahme: eindeutig religiöse, liturgisch begründete praktiken wie kirchenbesuche und gebete. offenbar haben diese muslimischen eltern kein problem damit, da sie wissen, dass ihre kinder dort eine gute ausbildung bekommen, und offenbar fürchten sie auch nicht, dass ihre kinder dort zu christen "umgedreht" werden könnten.
in köln gibt es eine von türkischen eltern gegründete privatschule, die auch gerne christliche kinder aufnimmt. ich könnte mir vorstellen, dass der jahreslauf dort eben muslimisch geprägt ist, und dass es den christlichen kindern nicht schadet, das kennenzulernen.Der Charakter eines Menschen läßt sich daran erkennen, wie er mit Leuten umgeht, die nichts für ihn tun können. by courtesy of ravina
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03.12.2009, 10:18Inaktiver User
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03.12.2009, 10:24Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Tatsache ist - und das wurde auch gestern auf Hart-aber-Fair nochmals herausgestellt - dass die Gewerkschaftsfunktionäre, die Unternehmerverbände, die Kirchenoberen sowie die Parteispitzen (außer SVP) sich ausdrücklich gegen ein Minarettverbot ausgesprochen haben -
und dennoch mehrheitlich mit Ja gestimmt wurde.
Nenn es gern arrogant (Lieblingsvorwurf der Schweizer gegen einander und gegen andere), aber diese Diskrepanz ist offensichtlich. Wie würdest du sie denn interpretieren?
Das kann sein. Vielleicht hat man sich auch einfach zu sehr auf die Meinungsumfragen verlassen, die ein glasklares Scheitern dieser Initiative voraussagten.
Jedenfalls habe ich den Verdacht, dass heute, nach dieser in- und ausländischen Diskussion, so mancher anders entscheiden würde.
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03.12.2009, 10:25
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Tja, das ist halt auch so ein Problem.. dass die "intelektuelle und politische Elite" sich selten an der Basis rumtreibt und demzufolge kaum mit Problemen konfrontiert ist die für Erzieher, Sozialarbeiter, Pädogogen etc. Alltag sind.
Ich habe den Job (Jugendarbeit in sozialem Brennpunkt mit hohem Migrantenanteil in NRW) an den Nagel gehängt... und ich muss sagen das meine Vorstellungen bzgl. "Annäherungen der Kulturen" (habe viel "Interkulturarbeit" gemacht) deutlich idealistischer waren als ich noch in der Uni saß..
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03.12.2009, 10:29Inaktiver User
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03.12.2009, 10:30Inaktiver User



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