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  1. Inaktiver User

    AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es ist bezeichnend, dass vom Christentum fast nur noch im Zusammenhang mit Ausländerdiskussionen bzw. Moslem-Diskussionen die Rede ist. Das Christentum ist etwas, was man als Bollwerk gegen den Islam betrachtet, vielfach ohne auch nur in Erwägung zu ziehen abends ein Gebet zu sprechen - wenn du weißt, was ich meine.
    Weiß ich. Sehe ich ähnlich.

    Das beantwortet meine Frage aber nicht.

  2. Inaktiver User

    AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten

    Die Schweiz ist ein Land mit Meinungsfreiheit, der Bürger darf abstimmen und sie schaffen es, dass sie die Vielfalt ihres Landes und ihrer Bürger in vier verschiedenen Sprachen ziemlich konfliktfrei pflegen.

    Es gibt keinen Grund sich für das Ergebnis in dieser Demokratie entschuldigen zu müssen.

    Es gibt allen Grund sich um die Gründe dieses Abstimmungsergebnisses Gedanken zu machen.

  3. Inaktiver User

    AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten

    Zitat Zitat von kleinenellie Beitrag anzeigen
    Deswegen nochmal die Frage, gibt es auch selbstkritische Stimmen unter den Muslimen. Die nachfragen, warum diese Angst bei scheinbar so vielen da ist
    Warum sollte es die geben müssen?

    Woher kommt denn die Angst eugentlich?
    Sie wurde jahrelang durch Medien und SVP usw. geschürt, oder glaubst du wirlich das eine Gefahr für die Demokratie und die Christen in der Schweiz besteht. Wohl kaum, aber behaupten wir das mal oft und lange genug, dann glauben auch immer mehr Menschen daran.

    In Zeiten der Wirtschaftskrise finden fremdenfeindliche Parolen mehr Anklang (das hatten wir doch schon mal).

    Im Moment führt man hier sowieso eine -das Boot ist voll- Diskussion.

    Integration ist eine schwierige Sache und gelingt oft nicht sehr gut. Das kann dann wieder gut als Beispiel herhalten das man es erst gar nicht versuchen sollte.

    Fundamentalisten auf beiden Seiten heizen die Stimmung noch zusätzlich an.

    Heute haben sich mehrere Muslime in meiner regionelen Tageszeitung zu Wort gemeldet. Einer befürchtet, dass die geschürte Angst jetzt erst recht zu wirken beginne. Und von wem wurde diese Angst geschürt???? Also warum sollte die Muslime deshalb sich selbst kritisieren ?
    Sie sind bestimmt nicht daran schuld oder jedenfalss nicht im grossem Masse.

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    AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten

    Ich frage mich allmählich, worum es eigentlich geht...

    Glaubt man allen Ernstes, von den Minaretten aus werde zum Sturm auf die ungläubige Bevölkerung aufgerufen?
    Geht es schlicht um die Befürchtung, der Muezzin könnte tagtäglich x- mal zum Gebet rufen?
    Geht es um die fehlende Aufklärung über den feinen Unterschied Islamisten/ Moslems?

    Was andere Länder wie regeln, sollte uns doch nichts angehen, ich lasse es schließlich auch nicht als Entschuldigung für den Holocaust gelten, dass andere Nationen Verbrechen begangen haben.

    Ich finde es ein falsches Signal, das die schweizerische Bevölkerung gesetzt hat, wobei mich der "Deutschenhass" in der Schweiz völlig kalt lässt (wohlgemerkt, ich bin ihm nie begegnet).

  5. Inaktiver User

    AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten

    Zitat Zitat von Mocca Beitrag anzeigen
    I
    Glaubt man allen Ernstes, von den Minaretten aus werde zum Sturm auf die ungläubige Bevölkerung aufgerufen?
    Geht es schlicht um die Befürchtung, der Muezzin könnte tagtäglich x- mal zum Gebet rufen?
    Geht es um die fehlende Aufklärung über den feinen Unterschied Islamisten/ Moslems?
    Also ich glaube es geht im Prinzip um folgendes:

    Ich darf in Eurem Land keine Kirche bauen oder meinen Glauben ungeschränkt ausüben, dann brauchst Du auch nicht bei mir eine Minarette errichten. Punkt.

  6. Inaktiver User

    AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn ich mir die Leserzuschriften in meiner Tageszeitung der letzten paar Wochen so anschaue dann war das Minarettverbot wirklich ein Angriff auf die muslimische Religion. Da kamen dann so Sachen wie:
    JA ZUM MINARETTVERBOT weil die Frauen unter ihrer Burka Sprengkörper verbergen können.

    Es gibt Gemeinden die haben mit über 85% für das Verbot gestimmt, und die haben so gut wie keinen Ausländeranteil.

    Die Hetze und die Angst die gegen Muslime geschürt wird trägt ihre Früchte, und es geht schon lange nicht mehr nur um ein Bauwerk.
    Die Schweiz besteht aus 26 Kantonen.

    Davon haben 4 die Initiative abgelehnt (3 Kantone der französischen Schweiz, 1 Kanton der Deutschschweiz). 22 Kantone haben für ein Minarettverbot gestimmt.

    Es gibt in der Schweiz 4 Minarette.

    Folglich kommen auf jedes Minarett gut 6 Kantone.

    Soviel zu der ästhetischen Belästigung und der Lärmbelästigung.

  7. Inaktiver User

    AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten

    Steinemann spricht offen über das Motiv dahinter. «Uns ging es gar nicht um die Minarette, das sind bloss Betontürmchen.» Die Gruppe habe bewusst versucht, eine Stellvertreterdiskussion anzustossen, einen Islamdiskurs anzuregen. «Wir konnten ja keine Initiative einreichen mit dem Titel: keine Extrawürste für Muslime.» Zuerst hatte das Komitee kein Geld. Erst als SVP-Werber Alexander Segert das umstrittene Anti-Minarett-Plakat vorlegte und die Verbots-Diskussion losging, sprudelten die Spenden. «Wir schwammen plötzlich im Geld.» Auch persönlich sei die Abstimmungskampagne ein emotionales Auf und Ab gewesen. Die Plakate wurden immer wieder abgerissen, und sogar die SVP sei anfänglich nicht sehr überzeugt hinter der Initiative gestanden. Auch an Podiumsgesprächen seien die Veranstalter sehr negativ eingestellt gewesen. «Doch im Volk spürten wir jeden Abend grosse Sympathien.»

    Was sind die nächsten Pläne der Minarettgegner? «Wir haben keine», sagt Steinemann, «wir haben erreicht, was wir wollen, nämlich eine Islamdiskussion.» Die anderen Parteien, welche die Ängste der Bevölkerung nicht spüren wollten, seien nun hektisch am Reagieren. «Wir haben jetzt ein scharfes Auge darauf, wie sich die Behörden gegenüber islamischen Forderungen wie Friedhöfe oder Schwimmdispense verhalten.» Auch die Jugendkriminalität mit speziellem Augenmerk auf die «Muslim-Jugend» sei ein Thema.

    Darum geht es bei der ganzen Debatte. Steinemann ist übrigens diejenige die das Minarettverbot lanciert hat.

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    AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten

    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    Dir ist aber bekannt, dass die Türkei keine Kirchenbauten erlaubt und christliche Gottesdienste in Privathäuser stattfinden müssen?

    In den Kirchen die vorhanden sind gibt es durchaus Gottesdienste
    und andere religiös begründete Veranstaltungen.

    Ich halte es für angebracht, wenn sich Moscheen harmonisch in die Umgebung integrieren. Ein 41 Meter hohes geplantes Minarett gegenüber einem 55 Meter hohen bayrischen Kirchturm hat auch schon in München die Gemüter erregt und ist bisher verhindert worden.
    Da geb ich Dir irgendwie recht.
    Ich bin ein Capulcu

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    AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    schluck ... die ist in Marxloh, nicht? Duisburg-Marxloh und weite Teile des Duisburger Nordens sind schon seit Jahr(zehnt)en fest in türkischer Hand.
    Und-stört es Dich?
    Ich bin ein Capulcu

  10. Inaktiver User

    AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Steinemann spricht offen über das Motiv dahinter. «Uns ging es gar nicht um die Minarette, das sind bloss Betontürmchen.» Die Gruppe habe bewusst versucht, eine Stellvertreterdiskussion anzustossen, einen Islamdiskurs anzuregen. «Wir konnten ja keine Initiative einreichen mit dem Titel: keine Extrawürste für Muslime.» Zuerst hatte das Komitee kein Geld. Erst als SVP-Werber Alexander Segert das umstrittene Anti-Minarett-Plakat vorlegte und die Verbots-Diskussion losging, sprudelten die Spenden. «Wir schwammen plötzlich im Geld.» Auch persönlich sei die Abstimmungskampagne ein emotionales Auf und Ab gewesen. Die Plakate wurden immer wieder abgerissen, und sogar die SVP sei anfänglich nicht sehr überzeugt hinter der Initiative gestanden. Auch an Podiumsgesprächen seien die Veranstalter sehr negativ eingestellt gewesen. «Doch im Volk spürten wir jeden Abend grosse Sympathien.»

    Was sind die nächsten Pläne der Minarettgegner? «Wir haben keine», sagt Steinemann, «wir haben erreicht, was wir wollen, nämlich eine Islamdiskussion.» Die anderen Parteien, welche die Ängste der Bevölkerung nicht spüren wollten, seien nun hektisch am Reagieren. «Wir haben jetzt ein scharfes Auge darauf, wie sich die Behörden gegenüber islamischen Forderungen wie Friedhöfe oder Schwimmdispense verhalten.» Auch die Jugendkriminalität mit speziellem Augenmerk auf die «Muslim-Jugend» sei ein Thema.

    Darum geht es bei der ganzen Debatte. Steinemann ist übrigens diejenige die das Minarettverbot lanciert hat.
    Davon könnte Roland Koch sich im nächsten Wahlkampf inspirieren lassen.

    "Wo kann man denn hier gegen die Moslems unterschreiben?..."

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