Erdogan bezeichnet doch in seiner Rede auf Türkisch IN Deutschland "die Assimilation als das größte Verbrechen am Türkentum".
Man kann viel reden und diskuttieren, ABER es gibt kein islamisches Land in dem die Rechte von Christen nicht MASSIV eingeschränkt werden (diese würden sich über ein scharf diskuttiertes Verbot von Kirchturmspitzen als einziges Problem sicher freuen). Warum sollte Deutschland, wenn es denn einmal islamisch dominiert sein wird, DANN eine Ausnahme bilden?
Die islamische Dominanz muss sich nicht am Verhältnis der Gesamtbevölkerung orientieren. Was ist wenn die Forderungen nach einer Umstellung auf die islamische Zeitrechnung schon bei regionaler Bevölkerungsmehrheit oder der Mehrheit der "zukunftsweisenden" Jugend beginnt. ALSO wieviel Kinder unter 14 Jahren sind in Berlin getauft und wieviele werden als Moslems bezeichnet? KANN es da der "moralischen zukunftsweisenden Mehrheit der Moslems" noch zugemutet werden, daß Frauen unkeusch durch die Straßen laufen oder das sie den moslemischen Familienoberhäuptern die Arbeitsplätze wegnehmen?
Panikmache? Vielleicht! Aber man schaue sich nur die ehemals toleranten buddistisch geprägten Gesellschaften in Asien an. Toleranz mit dem Islam - natürlich! UND NUN? Sobald sich der Islam in der Mehrheit sieht wird der Buddismus mit allen Mitteln bekämpft und langsam zersetzt - also wieder ein islamisches Land mehr in dem es keine Toleranz gibt! Schöne Toleranz!
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01.12.2009, 08:54
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
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01.12.2009, 09:02Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Nadine, das sehe ich ganz genau so.
Wer in Deutschland/Schweiz/Westen, etc. leben will, weiß, worauf er sich einlässt.
Dazu gehört, dass er die Sprache lernt und sich im öffentlichen Leben dem Land anpasst.
Wenn ich es nicht verantworten kann, dass meine Kinder am Sportunterricht teilnehmen, muss ich sie eben in der Türkei in die Schule schicken.
Aber Deutschland verbiegt sich immer mehr. Warum z.B., wie oben von mir zitiert, diese Sportkurse für Muslima ? Das verhindert jede Integration.
Gerade durch Sport könnte man einen Zugang zur deutschen Gesellschaft finde.
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01.12.2009, 09:05
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Das finde ich auch. Einerseits finden viele Volksabstimmungen toll, das wahre Non Plus Ultra, aber wehe das Volk hat eine Meinung, die der PC abweicht.
da ist das Geschrei dann groß
Ich glaube, es hat schon einer hier gefragt. Gibt es in den muslimischen Berichterstattungen, z.B. über die Abstimmung in der Schweiz, auch selbstkritische Stimmen?
Weil, es herrscht ja doch eine gewisse Angst, bzw. Nichtverstehen unter den Nicht-muslimen. Gibt es dort Stimmen, wie man dieser Angst entgegentreten kann?
Hat da jemand schon etwas gehört?Alles Liebe, Nellie
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WEDER HARTZER NOCH ARBEITSLOS. Trotzdem prügel ich nicht auf diese ein
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01.12.2009, 09:19Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Das hat vermutlich mehrere Gründe:
Zum einen ist es wenig hilfreich. Was soll das denn heißen, Christen in islamischen Ländern würden noch mehr diskriminiert als Moslems in Mitteleuropa? - Dass Diskriminierung unsererseits unter diesem Gesichtspunkt in Ordnung sei, dass sie sogar vergleichsweise zu gering sei? Ein solches Denken bedeutet nicht nur eine Rechtfertigung rechtswidrigen Tuns, sondern trägt obendrein zur Eskalation bei.
Zum anderen würde das voraussetzen, dass man sich wirklich um die Christen in solchen Ländern sorgt. Das ist aber nicht der Fall, weil wir mit dem christlichen Glauben selber ziemlich wenig am Hut haben. Die Menschen hierzulande empfinden mit den Türken, Ägyptern etc. nicht etwa schon deshalb solidarische Gefühle, weil diese (zufällig) Christen sind - denn sie mögen es ja sein, wir aber überwiegend gerade nicht.
Ich sehe uns nicht als die großen Geber - ja, als Arbeitgeber, Vermieter, mehr oder weniger freundliche Nachbarn, aber was bitte geben wir wem?-bedarf es in toleranten Gesellschaften nicht eines, zumindest tendenziellen, Gebens UND Nehmen - UND Geben die westlichen Gesellschaften nur und erreichen damit EBEN nicht liberalere Gesellschaften im Islam
Broder hat selten Recht. Auch hier hat er nicht Recht, sondern redet - bei Lichte betrachtet - selbst für seine (!) Verhältnisse extremen Schwachsinn.-hat M. Broder nicht Recht wenn er die, offensichtlich kontraproduktive einseitige Toleranz, durch konkrete "Geschäfte" ersetzen will. ALSO das türkische Religionsministerium (der Bauherr und Betreiber der meisten Moscheen in Mitteleuropa) darf eine Moschee in Deutschland bauen - dafür dürfen Pfarrer in der Türkei wieder offen predigen. Arabische Frauen wollen das Recht auf eine Burka in der Öffentlichkeit - dafür dürfen alle Frauen in Arabien in Kleidung ihrer Wahl und mit einem sichtbaren Kreuz leben etc.
Erstens einmal: wer sollte der Verhandlungspartner sein? Türkei? Saudi Arabien? Vereinigte Arabische Emirate? Indonesien?
Es dürfte sich bis zu Broder herumgesprochen haben, dass dies unabhängige Länder sind, die obendrein keinesfalls identische Politik machen bzw. gleichermaßen tolerant oder intolerant sind. Es liegen Lichtjahre zwischen dem muslimischen Saudi Arabien und dem gleichfalls muslimischen Indonesien.
Was, wenn es zu einer Vereinbarung mit Indonesien käme, die Türken zögerten und die Saudis rundweg ablehnten? Würdest du dann Polizei vor die Moscheen stellen, die die Pässe prüfen und Indonesier hineinlassen, Türken nur zum Vorraum, und den Arabern Platzverweis erteilen, weil das die Konsequenz aus den Verhandlungsergebnissen mit ihren jeweiligen Herkunftsländern wären? Nicht zu reden davon, dass viele Muslime in Deutschland einen deutschen Pass haben. Mit welchem Land will Broder da verhandeln?
Zweitens setzt eine Verhandlungssituation voraus, dass wir entweder die Rechte und Gesetze, die in Deutschland gelten, auf das Niveau der Türkei oder arabischer Länder bringen, und dann mit diesen Ländern über Verbesserungen zu verhandeln, oder dass wir unsere Gesetze zwar beibehalten, aber einfach nicht auf Muslime anwenden. Was meinst du wohl, was z.B. das Verfassungsgericht dazu sagen würde?
Das ist in der Tat ein Widerspruch.-warum werden Volksabstimmungen IMMER als das hohe Lied der Demokratie besungen - und sobald das Volk gegen die gewünschte eigene Meinung abstimmt - MUß man sich für das Volk entschuldigen, die Entscheidung gerichtlich prüfen lassen, SOLCHE Abstimmungen am besten verhindern etc. - WAS FÜR DEMOKRATEN ...
Vielleicht sollte man bezüglich der direkten Demokratie ein bisschen weniger naiv sein. Unsere Politiker wissen übrigens, dass mehr Volksabstimmung auch bedeutet, dass man in bestimmten neuralgischen Bereichen (Strafrecht bzw. Todesstrafe, Ausländerrecht) tunlichst nicht Volkes Stimme direkt berücksichtigt. Die Konsequenzen wären übel.
Die Politiker mögen ja viel Unsinn beschließen, aber die begrenzte Sichtweise begrenzt intelligenter Bürger führt nicht unbedingt zu den besseren Ergebnissen. Ich jedenfalls bin überzeugt, dass die repräsentative Demokratie gegenüber der direkten Demokratie gewisse Vorteile hat.Geändert von Inaktiver User (01.12.2009 um 09:59 Uhr)
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01.12.2009, 09:21Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Es stimmt doch einfach nicht, dass die Diskriminierung von Christen in der Türkei oder Ägypten nicht thematisiert würde.
Warum wohl betrachtet man die Türkei (zu Recht) als nicht EU-reif? Unter anderem wegen der Diskriminierung von Minderheiten.
Das ist durchaus ein sinnvolles Argument, wenn hier staatliche Stellen (in diesem Fall das Religionsministerium) als Bauherren und Betreiber auftreten.-hat M. Broder nicht Recht wenn er die, offensichtlich kontraproduktive einseitige Toleranz, durch konkrete "Geschäfte" ersetzen will. ALSO das türkische Religionsministerium (der Bauherr und Betreiber der meisten Moscheen in Mitteleuropa) darf eine Moschee in Deutschland bauen - dafür dürfen Pfarrer in der Türkei wieder offen predigen.
Das grundsätzlich Minarettverbot ist aber eine ganz andere Baustelle.
Dieses Argument wird nicht besser dadurch, dass es hier immer wieder angebracht wird.Arabische Frauen wollen das Recht auf eine Burka in der Öffentlichkeit - dafür dürfen alle Frauen in Arabien in Kleidung ihrer Wahl und mit einem sichtbaren Kreuz leben etc.
Wer sich in Deutschland aufhält, genießt gewisse Freiheiten, wie sie das Grundgesetz garantiert. Fertig.
Und wir werden ganz sicher unsere freiheitliche Grundordnung nicht deshalb aushebeln, weil in anderen Ländern Willkür und Diktatur herrschen.
Es sollte doch Konsens darüber herrschen, dass Kollektivstrafen in den westlichen Gesellschaften nichts verloren haben.
Wenn Mugabe in Simbabwe die Enteignung von weißen Farmern betreibt, werden wir nicht im Gegenzug das Eigentum von Afrodeutschen einziehen, oder?
Und wenn König Abdullah in Saudi-Arabien die Unterdrückung von Christen betreibt, können wir Ali von nebenan dafür nicht haftbar machen.
Grundrechte sind nicht verhandelbar.-warum werden Volksabstimmungen IMMER als das hohe Lied der Demokratie besungen - und sobald das Volk gegen die gewünschte eigene Meinung abstimmt - MUß man sich für das Volk entschuldigen, die Entscheidung gerichtlich prüfen lassen, SOLCHE Abstimmungen am besten verhindern etc. - WAS FÜR DEMOKRATEN ...
Noch eine Anmerkung: In den meisten islamisch geprägten Staaten gibt es nicht nur Diskriminierungen gegen Christen, sondern auch gegen andere Minderheiten.
In Pakistan werden sowohl Christen als auch die Angehörigen der muslimischen Ahmaddya(?)-Gemeinschaft diskriminiert.
In der Türkei werden neben Christen auch Aleviten und Angehörige der schiitischen Minderheit benachteiligt.
In Afghanistan terrorisieren die sunnitischen Taliban die Schiiten.
Umgekehrt ist der Iran schiitisch geprägt -> Benachteiligung von Sunniten.
Und nun? Soll man den verfolgten Minderheiten den Bau von Minaretten ausgerechnet mit Verweis auf die Zustände in ihren Herkunftsländern verbieten?
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01.12.2009, 09:30Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Blautanne, bisher habe ich Deinen Beiträgen immer herzlich zustimmen können, aber hier bin ich fassungslos.
Nimmst Du mir ab, dass ich mir durchaus um bedrängte Minderheiten Sorgen machen kann, auch wenn ich nicht gläubig bin?
Oder willst Du hier postulieren, dass (christlicher) Glaube eine notwendige Bedingung für Mitgefühl und ethisches Handeln sei?
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01.12.2009, 09:42Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Es ist bezeichnend, dass vom Christentum fast nur noch im Zusammenhang mit Ausländerdiskussionen bzw. Moslem-Diskussionen die Rede ist. Das Christentum ist etwas, was man als Bollwerk gegen den Islam betrachtet, vielfach ohne auch nur in Erwägung zu ziehen abends ein Gebet zu sprechen - wenn du weißt, was ich meine.
Geändert von Inaktiver User (01.12.2009 um 11:40 Uhr)
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01.12.2009, 09:52Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Guten Morgen
Man kann über das Resultat der Abstimmung debattieren, man kann es gut finden oder nicht.
Aber deshalb die direkte Demokratie in Frage zu stellen, und dazu noch mit dem Satz „aber die begrenzte Sichtweise begrenzt intelligenter Bürger führt nicht unbedingt zu den besseren Ergebnissen „ - das ist einfach bloss noch arrogant!
Zudem stört mich, dass das Ganze hier immer wieder mit Deutschenhass in Verbindung gebracht wird, explizit nach negativen Beispielen in den Medien gesucht wird, wo Deutsche in der Schweiz schlecht behandelt oder gemobbt worden sind, das deutet für mich auf ein persönliches Problem (Erfahrungen ?) für diejenigen im Zusammenhang „Schweizer/Deutsche“ hin. Das hat – nochmals – nichts mit Minaretten zu tun!
Wir Schweizer behaupten doch nicht, besser zu sein als der Rest der Europäer! Aber scheinbar wird das immer wieder von uns erwartet. Es gibt hier wie überall tolerantere und weniger tolerante Menschen.
Ob der Islam hingegen eine tolerante Religion ist – da gäbe es aber genügend andersprechende Beispiele, und auch darüber ist schon viel diskutiert worden.
Estelle
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01.12.2009, 10:15
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Der Charakter eines Menschen läßt sich daran erkennen, wie er mit Leuten umgeht, die nichts für ihn tun können. by courtesy of ravina
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01.12.2009, 10:17Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Guten Morgen, Estelle,
Arrogant? - das muss es sein, denn ich bin Deutsche (Deutsche = arrogant, wissen wir ja).
Arrogant ist, wer deine Sichtweise, das Schweizer System sei allen anderen überlegen, nicht teilt.
Nicht arrogant ist zu glauben, dass man selber das beste System hat, das es auf diesem Planeten gibt, denn du bist Schweizerin (Schweizer = nichtarrogant, wissen wir auch).

Oder wolltest du sagen, dass es begrenzt intelligente Bürger mit begrenzter Sichtweise in allen Ländern geben kann, aber nicht in der Schweiz. Und wer anderer Auffassung ist, der ist ...... genau!
Direkte Demokratie ist - mehr als die repräsentative Demokratie - die Demokratie des kleinsten gemeinsamen Nenners und obendrein anfällig(er) für Populismen. Das ist systemimmanent, und zwar unabhängig davon, wer das behauptet und um welches Land es dabei geht.
Die direkte Demokratie hat zweifellos Vorteile, aber eben auch Nachteile.
Ja, es ist wohl so, dass Deutsche, die die Schweizer nur aus dem Fernsehen, vom Urlaub oder von Geschäftskontakten kennen, eine andere Sichtweise haben als Deutsche, die in der Schweiz leben. War bei mir auch so.Zudem stört mich, dass das Ganze hier immer wieder mit Deutschenhass in Verbindung gebracht wird, explizit nach negativen Beispielen in den Medien gesucht wird, wo Deutsche in der Schweiz schlecht behandelt oder gemobbt worden sind, das deutet für mich auf ein persönliches Problem (Erfahrungen ?) für diejenigen im Zusammenhang „Schweizer/Deutsche“ hin.
Es kann sein, dass viele in der Schweiz lebenden Deutschen ein persönliches Problem damit haben diskriminiert zu werden. Vielleicht haben sie als intensive Zeitungsleser aber auch einfach nur die Schnauze gestrichen voll von deutschfeindlichen Nebensätzen, die man nicht nur in BLICK, WELTWOCHE oder 20Min findet, sondern auch in der NZZ.
Man kommt mit den positivsten Gefühlen und wird allmählich, mit der Zeit, hellhörig. So war es jedenfalls bei mir.
Erstens bezweifelte das immerhin die NZZ, zweitens war ausdrücklich und zweimal nach Erklärung gefragt worden, und ich habe geantwortet, ja. Es schien mir höflicher (schweizerischer?), als diese Bitte einfach zu ignorieren.Das hat – nochmals – nichts mit Minaretten zu tun!
.Geändert von Inaktiver User (01.12.2009 um 10:24 Uhr)


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