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30.11.2009, 22:24Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
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30.11.2009, 23:11
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Mal davon abgesehen, dass ich Gewalt verabscheue und dazu gehören auch demolierte Autos
finde ich den Bericht ziemlich wirr:
Einerseits beklagt sich darin die Fam. Wimmer nicht mal 5 schweizer Wohnzimmer von innen gesehen zu haben dann kommt dieser Satz
Was will Fam. Wimmer denn in den schweizer Wohnzimmern? Makelloses Deutsch beibringen?Auch die Tochter, 13, hatte Mühe, Freunde zu finden. Erst als sie so sprach, wie die anderen Kinder, als sie ihr makelloses Deutsch gegen eine holprige und fehlerhafte Variante austauschte, um ja nicht aufzufallen, wurde sie geduldet.
Das würde ich mir als Deutsche auch nicht gerne von einem Ausländer anhören wollen:
Und so hört man immer mehr Deutsche öffentlich ihren Unmut über ihr Aufenthaltsland verkünden: Scheiß-Abfallsack-Prinzip, zu hohe Mieten, zu wenig Urlaub, zu viel Jugos, zu teures Kino, fades Bier, arrogante Frauen, feige Männer. Die Schweiz, was für ein schönes Land, wenn hier nur nicht so viele Schweizer wohnen würden.
Diesen Satz
empfinde ich den Schweizern gegenüber als taktlos.Es heißt, die Behörden seien mit Gesuchen zur Einbürgerung nur so überrannt worden. Bald sind die Deutschen offiziell Schweizer. Dann haben sie eine Stimme. Vielleicht nicht am Radio. Dafür an der Urne.
Das ist genauso ausländerfeindlich wie es den Schweizern vorgeworfen wird.Gruß dingsda
Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart.
Der bedeutendste Mensch ist immer der, der Dir gegenübersteht.
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30.11.2009, 23:54Inaktiver User
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01.12.2009, 06:46Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Da lehnst Du Dich jetzt aber etwas weit aus dem Fenster mit Deiner Behauptung. Von wegen, was in Deutschland passieren kann und was nicht....
Und zum Fall muss ich sagen, dass aus dieser Berichtertstattung einige nicht schlau geworden sind was denn da jetzt genau los sei....
Ausserdem muss ich sinnsucht zustimmen, es geht hier nicht um Deutsche in der Schweiz und die Aufregung ist auch recht gross...
Denen, die es gemerkt haben, gibt zu denken, wer dahinter steht und wer sich durchgesetzt hat...Geändert von Inaktiver User (01.12.2009 um 06:52 Uhr)
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01.12.2009, 07:10Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Darf ich?
Vor zwei Wochen in der niedersächsischen Hauptstadt: mich sprach auf der Straße jemand von der Seite an, in minimalistischem Deutsch und vor allem ziemlich barschem Tonfall, wo hier eine Moschee sei.
Selbstredend ohne "Entschuldigung, können Sie mir sagen ..." oder dergleichen.
Daraufhin erwiderte ich sehr freundlich, dass ich ihm das leider nicht sagen könne, da ich keine Muslima (und zudem nicht ortskundig) sei.
Ich kann mich wohl glücklich schätzen, daraufhin nur mit Blicken getötet worden zu sein.
Geändert von Inaktiver User (01.12.2009 um 07:16 Uhr)
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01.12.2009, 08:07Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Wenn du eine solche Frage stellst, dann hast du ja nicht sehr heftig nachgedacht.
Das sagt diejenige, die nicht weiß, was man wohl im Wohnzimmer eines Nachbarn oder Bekannten wollen könnte.Diesen Satz
empfinde ich den Schweizern gegenüber als taktlos.
Das ist genauso ausländerfeindlich wie es den Schweizern vorgeworfen wird.
Insgesamt scheint mir, du und ich leben auf unterschiedlichen Planeten.
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01.12.2009, 08:16Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Selbstredend erwartest du elaboriertes Deutsch von jemandem, der "minimalstes Deutsch" spricht. Klar. Von wem denn sonst. Und selbstredend ist der Ton "barsch", nicht etwa eilig, nervös, verärgert (ohne dass das etwas mit dir zu tun hätte).
Angesichts deiner Erwartungen, wie jemand mit minimalstem Deutsch sprechen sollte, kann ich mir deine rasende Freundlichkeit vorstellen.Daraufhin erwiderte ich sehr freundlich, dass ich ihm das leider nicht sagen könne, da ich keine Muslima (und zudem nicht ortskundig) sei.
Ich kann mich wohl glücklich schätzen, daraufhin nur mit Blicken getötet worden zu sein.
Er! hat! dich! angesprochen! - Der Moslem als Blickmörder
P.S.: Du wolltest etwas zum Strangthema sagen?
Ja, hatte er denn ein Minarett unter dem Arm?
Außerdem ist es doch eher so, dass man im Zweifelsfall eine Moschee mit Minarett ein bisschen leichter findet, ohne dich zu belästigen, als eine Moschee ohne Minarett.
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01.12.2009, 08:25
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Einige meiner Gedanken zum Thema
-warum wird ständig über die Kritik (nicht nur zu diesem Thema) aus der Türkei, aus Ägypten etc. berichtet - ohne jemals Kritik an der VIEL STÄRKEREN Diskriminierung von Christen in diesen Ländern zu üben
-bedarf es in toleranten Gesellschaften nicht eines, zumindest tendenziellen, Gebens UND Nehmen - UND Geben die westlichen Gesellschaften nur und erreichen damit EBEN nicht liberalere Gesellschaften im Islam
-hat M. Broder nicht Recht wenn er die, offensichtlich kontraproduktive einseitige Toleranz, durch konkrete "Geschäfte" ersetzen will. ALSO das türkische Religionsministerium (der Bauherr und Betreiber der meisten Moscheen in Mitteleuropa) darf eine Moschee in Deutschland bauen - dafür dürfen Pfarrer in der Türkei wieder offen predigen. Arabische Frauen wollen das Recht auf eine Burka in der Öffentlichkeit - dafür dürfen alle Frauen in Arabien in Kleidung ihrer Wahl und mit einem sichtbaren Kreuz leben etc.
-warum werden Volksabstimmungen IMMER als das hohe Lied der Demokratie besungen - und sobald das Volk gegen die gewünschte eigene Meinung abstimmt - MUß man sich für das Volk entschuldigen, die Entscheidung gerichtlich prüfen lassen, SOLCHE Abstimmungen am besten verhindern etc. - WAS FÜR DEMOKRATEN ...
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01.12.2009, 08:30Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Andererseits führt der Bau von Moscheen immer mehr zur Ghettobildung.
Moscheen sind eben nicht nur reine religiöse Stätten für das Gebet, sondern dort findet das gesellschaftliche Leben statt.
Der Landessportbund Rheinland bildet zur Zeit muslimische Übungsleiterinnen aus, damit sie separate Kurse für Muslima anbieten können. LSB Rheinland-Pfalz
Ist das Integration ?
Selbst unser Sportverein in unserer Provinzstadt bietet Sportkurse nur für Frauen an, warum also diese Ablehnung alles Deutschen ?
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01.12.2009, 08:48Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Wer nach einer Moschee fragen kann, könnte vielleicht im Zuge dessen die eine oder andere Höflichkeitsfloskel gelernt haben?
Die stehen in jedem Reiseführer für jedes x-beliebige Land ganz vorne.
Mal abgesehen davon, dass ich relativ sicher war, dass es sich nicht um jemanden handelte der hier auf Besuch o.ä. war.
Ja, ich erwarte tatsächlich ein Mindestmaß an Höflichkeit, wenn jemand etwas von mir will. Selbst bin ich dazu ja auch in der Lage.
Und generell bin ich zugegebenermaßen weniger geneigt zu helfen, wenn mich irgendwer auf der Straße anquatscht oder aus einem Auto anblökt, ohne kenntlich zu machen, dass er sich bewusst ist, dass er gerade jemanden um eine Gefallen bittet. Das hat dann auch eher weniger mit der Nationalität desjenigen zu tun.
Du kannst dir von mir aus vorstellen, was du willst. Ich habe durchaus gelächelt und ihm freundlich diese Absage erteilt, hatte dann aber wenig Ambitionen, mich länger jemandem zu widmen, der seinerseits auf Höflichkeit oder Empathie keinen Wert legt.Er! hat! dich! angesprochen! - Der Moslem als Blickmörder
Ganz recht. Aus dieser "höflichen" Bitte um Auskunft und dem anschließenden Blick auf meine Antwort sprach 'ne Menge an Verachtung, Anmaßung und eine gute Portion der Symptomatik der Haltung, die zu einer Entscheidung wie der der Schweizer geführt hat:P.S.: Du wolltest etwas zum Strangthema sagen?
"Ich habe ein Recht darauf, dass man mir einen Gefallen erweist. Ansonsten will ich mit euch wertlosem Pack an Ungläubigen nichts zu tun haben."
Weitere Interpretationen erspare ich mir an dieser Stelle.



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