Der Islam wird aber nicht nur von den Gläubigen, sondern auch von Staats wegen von der Türkei, Saudi-Arabien und Iran finanziert (S. 41). Zwei von diesen Staaten missachten Menschenrechte in ganz eklatanter Weise.
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Ergebnis 2.201 bis 2.210 von 2238
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08.05.2010, 17:21Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
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08.05.2010, 17:23Inaktiver User
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08.05.2010, 17:30
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Den zweiten Abschnitt...
Ich bin ein Capulcu
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08.05.2010, 17:37Inaktiver User
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09.05.2010, 00:01Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Die beiden großen christlichen Kirchen werden in Deutschland nicht nur von den Gläubigen, sondern auch vom Staat finanziert.
Mannmannmann, diese Tretmühle.
Es ist so, dass die Religionen von den Ländern, in denen sie sich entwickelt haben, unterstützt werden. Wie kannst du das einmal zum Vorwurf machen und ein anderes mal nicht?
Ich finde das extrem eingleisig gedacht und es bestärkt sich langsam der Eindruck, dass du auf Biegen und Brechen dem Islam und den ihn unterstützenden Ländern etwas "anhängen" willst, wie auch immer.
Mit dem Effekt, dass stets und ständig etwas Trennendes beschworen wird. Selbst die katholische Kirche ist da weiter und sucht nach Gleichartigkeiten, um fair zu bleiben.
Man fragt sich, warum um Himmels willen dir das persönlich so wichtig ist, das Trennende und Fremde und Fiese zu suchen (und dann natürlich auch immer anscheinend zu finden).
Herrgottnochmal. Und dabei wende ich mich an den einen Gott, der für uns alle da ist, falls wir an ihn glauben können.
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09.05.2010, 01:15Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
In Saudi-Arabien herrscht die extreme Wahabitische Auslegung des Islams vor.
Es ist bekannt, dass mit finanzieller Unterstützung der Saudis diese intolerante und extreme Spielart in andere Teile der Welt exportiert wird.
Da wird in Gegenden, in denen traditionell eine liberale und tolerante Religiosität vorherrschte, aggressiv missioniert, den Menschen der bisher unbekannte Gesichtsschleier aufgezwungen, selbst harmlose Vergnügungen wie Tanz und Musik verboten, öffentlich brutale Körperstrafen vollstreckt.
Im eigenen Land sind die Saudis Weltmeister der Menschenrechtsverletzung.
Amnesty InternationalDie Prügelstrafe wird in Saudi-Arabien bei einer Reihe von Tatbeständen zwingend angewandt. So wird sie unter anderem bei Sexualdelikten verhängt und kann nach Ermessen der Richter auch als zusätzliche Strafe bzw. an Stelle anderer Strafen angeordnet werden. Die Anzahl der Peitschenhiebe kann zwischen mehreren Dutzend und mehreren Tausend Hieben betragen. Gewöhnlich wird die Prügelstrafe in Intervallen von zwei bis vier Wochen vollstreckt.
Doch, es macht mir Unbehagen, wenn aus dieser Ecke Geld für Moscheebauten in Deutschland kommt. Wer zahlt, der nimmt früher oder später auch Einfluss auf die Inhalte, auf die Auswahl der Prediger, auf das, was Kinder in den Koranschulen lernen.
Der Iran ist in gewisser Hinsicht das schiitische Pendant zu Saudi-Arabien.
Der Unterschied: Der Iran wird zur Achse des Bösen gezählt. Saudi-Arabien ist verlässlicher strategischer Partner der USA im nahen Osten, wichtiger Handelspartner, Rohstofflieferant, Verbündeter im Kampf gegen den Terrorismus.
Ein eindrückliches Beispiel dafür, wie dehnbar die Grundsätze der freien westlichen Welt beim Eintreten für Demokratie und Menschenrechte sind.
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09.05.2010, 08:53Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Auch ihre Auslandsaktivitäten?
Weil die Gottesstaaten Iran und Saudi-Arabien, die sich in einem Religionskampf befinden (Sunniten vs. Schiiten), große Mengen Geld für die Vergrößerung ihrer Einflusssphären ausgeben. Und das nicht nur im "fremdreligiösen" Europa, sondern auch in anderen, gemäßigten islamischen Ländern. Davon stehen mir südostasiatische Länder ziemlich nahe und ich verfolge mit Entsetzen, was dort passiert. Herrschte früher dort ein toleranter, freundlicher Islam, werden diese Länder immer radikaler. Malaysia hat jetzt Stockhiebe für Frauen für Alkoholkonsum (1 kleines Bier), Fremdgehen und Glücksspiel eingeführt. In Ägypten scheinen die Fundis auch immer mehr Land zu gewinnen. Auch dort war der Islam früher ziemlich verträglich, aber mit Ä kenne ich mich nicht so genau aus.
Wenn du SA und Iran problemlos findest, sei das dir überlassen. Ich finde diese zwei Länder in der Tat höchst problematisch und gehe mit großem Vorbehalt an die Dinge ran, die sie finanzieren.
Weil es im Islam brandgefährliche Tendenzen gibt, denen man so weit wie möglich mit Widerstand entgegentreten muss. In den islamischen Ländern sind im Volk einfach nicht die Strukturen da, um offen gegen radikale Religiöse vorzugehen. Viele Regierungen reagieren mit Besorgnis auf die Vorkommnisse und setzen ihre Streitkräfte und die Polizei ein.
Es geht nicht um Gott. Es geht um Macht.
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09.05.2010, 09:16Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Das ist richtig. Wobei SA mittlerweile sehr vielen Menschen im Westen erhebliches Kopfzerbrechen bereitet. Doch der Karren in SA steckt so tief im Dreck, dass ein Rückzug nicht mehr möglich ist. Wen die dahinterstehende Problematik interessiert, dem empfehle ich, "Ausgebrannt" von Andreas Eschbach zu lesen.
Gegen die schwerreichen "Religionsverbreiter" beider Richtungen hilft nur Aufklärung und Aufdeckung der Hintergründe. (Iran hat sehr viel Öl, dafür gibt es immer Abnehmer, wenn nicht im Westen, dann eben im Osten (China, Indien). Ich bin ziemlich sicher, dass die Chinesen dem Iran bald die notwendige Technologie liefern werden, um die Ölförderung richtig auf Vordermann zu bringen.
Beim Iran kann man allerdings Hoffnung haben, dass das System irgendwann von innen heraus kippt.
@Exzellenz
Ich habe mich bisher nicht um Ahmadiyyas gekümmert, noch wo sie ihr Geld herbekommen. Wenn aber Moscheen gegen den erbitterten Widerstand der ansässigen Bevölkerung gebaut werden und der Gruppierung zudem eine gewisse Verfassungswidrigkeit bescheinigt wird, dann gehe ich automatisch davon aus, dass SA oder Iran dahinterstecken. Wie es sich bei Heinersdorf verhält weiß ich nicht, werde dem aber nachgehen.
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09.05.2010, 09:44Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
An dieser Stelle muss man noch genauer hinsehen.
Viele Regierungen spielen ein doppeltes Spiel: Auf politischer und juristischer Ebene werden immer weiterreichende Zugeständnisse an die Radikalreligiösen gemacht. Das gilt für Ägypten, Pakistan, den Jemen. Die Taliban sind in Pakistan mit Wissen der dortigen Regierung und Förderung des Geheimdienstes entstanden.
Gleichzeitig wird systematische Unterdrückung der Meinungsfreiheit, Folter, das Verschwindenlassen von Personen etc. mit dem "Kampf gegen den Terror" gerechtfertigt. Für autoritäre und diktatorische Regime ist das mittlerweile ein Freibrief. Die Despoten wissen sehr genau, dass ihre westlichen Verbündeten bei der Anmahnung von Menschenrechten plötzlich sehr leise werden, wenn die Islamismus-Karte gezogen wird.
In Kaschmir gibt es islamistische Tendenzen, die nicht zu unterschätzen sind. Andererseits gibt es brutale Repressionen von Indischer Seite, die ausschließlich mit Machtpolitik zu tun haben. Da ist der Islamismus als Rechtfertigung hochwillkommen.
Der Uigurenkonflikt in China: Wenn es um Tibet geht, dann hat man im Westen eine klare und einhellige Meinung. Tibeter gut, Chinesen böse. Die Uiguren genießen keine klaren Sympathien als unterdrückte Minderheit. Sie sind Muslime und jedes Aufbegehren von Uiguren wird von den Chinesen als islamischer Terrorismus etikettiert. Ob zurecht, das können wir aus Mangel an Informationen schwer beurteilen. Aber das Argument ist immer wirkungsvoll.
"Freie Wahlen? Irgendwie sind die Orientalen dafür nicht reif, oder? Sie könnten den Islamisten ihre Stimme geben." Wir hören diese Einflüsterungen, denken an die Burka und fangen an, sie zu glauben. Irgendwie. Da heißt es sehr genau aufpassen, wer da flüstert.
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09.05.2010, 10:04Inaktiver User



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