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  1. Inaktiver User

    AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Eine fatale Entwicklung. Die linken Politiker haben sich zu lange ihren utopischen Vorstellungen von kultureller Bereicherung ohne Konflikte, mit viel Buntheit und Freundlichkeit und Tanz bis zum Morgengrauen hingegeben. Boshaft gesagt: Das Bild vom edlen Wilden. Eigentlich zeugt das nur von Borniertheit...

    Und die Konservativen haben den Schlaf der Gerechten geschlafen. Und sich von der Bequemlichkeit leiten lassen. Solange es die türkischen Frauen und Mädchen waren, die das Nachsehen hatten, war es vielen schlicht egal...
    Das ist gut analysiert, finde ich.

    In meiner Grundschulzeit war ich als nicht-getauftes Kind im beton-christlichen Umfeld schon eine Ausnahmeerscheinung.
    Witzig: Genau mein Erfahrungshorizont, wobei das "Beton-christliche" eher evangelisch geprägt war.
    Für mich steht folgerichtig zwar meine Kultur auf christlichen Wurzeln (weil hier aufgewachsen), aber sie "erfordert" nichts Christliches. Falls das jetzt verständlich ist.
    Für mich war es als nicht-getauftes Kind selbstverständlich, Menschen auch in ihrem religiösen Empfinden Respekt entgegenzubringen (egal, ob sie nun evangelisch oder katholisch waren), ohne selbst etwas damit zu tun zu haben und mir all die Gottesdienste, Friedenscamps oder Kirchen gewissermaßen (interessiert!) von außen zu begucken.

    Wenn ich es mir recht überlege, bin ich darüber ganz froh. Es lehrt, den Menschen anzuschauen.

  2. Inaktiver User

    AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Frage in der Schweiz hat sich am Minarett in Olten entzündet, das immer wieder als Fahnenmast für die verfassungswidrige Fahne der Grauen Wölfe missbraucht worden ist. Die islamische Gemeinde hatte jahrelang Zeit, diesen Zustand abzustellen. Das ist nicht geschehen. Die Schweizer brauchen so etwas nicht zu dulden. Ich weiß nicht, was dagegen unternommen worden ist und welche Initiativen als rechtsradikal und ausländerfeindlich abgebügelt worden sind, bis die populistische SVP kam und einen zwar fragwürdigen, aber rechtlich praktikablen Vorschlag machte.
    Kannst Du folgenden Punkt klären: Sind die grauen Wölfe in der Schweiz verboten?
    In Deutschland stehen sie meines Wissens unter Beobachtung des Verfassungsschutzes, es besteht aber kein Verbot.
    Falls kein Verbot besteht, ist wahrscheinlich auch das Zeigen der entsprechenden Flagge nicht ungesetzlich, wenn auch ärgerlich.

    Übrigens wäre es dann naheliegender, ein Verbot der grauen Wölfe in Angriff zu nehmen. NPD-Aufkleber an Autos kann man durch ein NPD-Verbot sicher sinnvoller bekämpfen als durch ein generelles Verbot von Personenkraftwagen.

  3. Inaktiver User

    AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ach weißt Du, eine riesige Moschee, für die es keinen Bedarf gibt? Wahrscheinlich wird das reiselustige Völkchen sich an diesem Protzbau finanziell verheben und jahrelang für den Erhalt kräftig reinbuttern müssen, ohne viel davon zu haben. Mit der Prophezeiung eines Kalifen kann man die Heizkosten nicht bezahlen.
    Es gibt im Nahen Osten reiche Länder, die gerne die Finanzierung dafür übernehmen. Irgendwo müssen die Sicherheiten für den Kredit ja herkommen.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dieser Mann würde Moscheen wohl am liebsten ganz verboten sehen.
    Das kann gut sein. Doch eine Meinung ist nicht maßgeblich. 6000 Meinungen hingegen schon. Es spricht weder für den Moscheenverein, dass er gegen den Widerstand der örtlichen Bevölkerung gebaut hat, noch für die Politiker, dass sie nicht für die Interessen der Leute eingetreten, die sie gewählt haben. Zu den besonders reaktionären Gruppen wird die muslimische "Ahmadiyya-Gemeinde" gezählt, von der Berlins Innensenator (SPD) vor zwei Tagen erklärte: "Manche ihrer Grundsätze sind mit unserem Verfassungsverständnis nicht ganz vereinbar; aber sie genießen eben Religionsfreiheit."
    Wenn dann natürlich eine Umfrage gestartet wird ...

  4. Inaktiver User

    AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kannst Du folgenden Punkt klären: Sind die grauen Wölfe in der Schweiz verboten?
    Ich weiß es nicht.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Falls kein Verbot besteht, ist wahrscheinlich auch das Zeigen der entsprechenden Flagge nicht ungesetzlich, wenn auch ärgerlich.
    Es ist dann genauso wenig ungesetzlich wie der Bau der Heinersdorfer Moschee. Wenn aber dann für die Bevölkerung die Möglichkeit besteht, auf das Gesetz Einfluss zu nehmen, bahnt sich das Unwohlsein einen möglicherweise suboptimalen Weg.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Übrigens wäre es dann naheliegender, ein Verbot der grauen Wölfe in Angriff zu nehmen.
    Allerdings! Ich bin überrascht, dass die noch nicht verboten sind.

  5. Inaktiver User

    AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es gibt im Nahen Osten reiche Länder, die gerne die Finanzierung dafür übernehmen. Irgendwo müssen die Sicherheiten für den Kredit ja herkommen.
    Bist Du sicher? Meines Wissens sind die Ahmadiyya eine moslemische Sekte, die ihre Ursprünge in Pakistan hat und dort sogar Repressalien ausgesetzt ist oder war.

    Deswegen dachte ich, dass die Golfstaaten ihre Finger hier nicht im Spiel haben.

    Das kann gut sein. Doch eine Meinung ist nicht maßgeblich. 6000 Meinungen hingegen schon. Es spricht weder für den Moscheenverein, dass er gegen den Widerstand der örtlichen Bevölkerung gebaut hat, noch für die Politiker, dass sie nicht für die Interessen der Leute eingetreten, die sie gewählt haben.
    Die Stadtteile Pankow und Heinersdorf haben gemeinsam über 60 000 Einwohner, der Verwaltungsbezirk Pankow hat über 300 000. Falls die 6000 Stimmen aus Pankow und Heinersdorf stammen, wäre das schon recht viel, allerdings beileibe nicht die Mehrheit oder auch nur ein großer Teil der Einwohner. Falls im ganzen Verwaltungsbezirk oder sogar berlinweit Unterschriften gesammelt wurden, wären 6000 kläglich wenig.

    Über diesen Punkt hätte ich gerne Klarheit, bevor ich die Aussage akzeptiere, dass diese Initiative für die Anwohner spricht.

    Nachtrag: Laut dem verlinkten Artikel hat die Interessengemeinschaft Heinersdorfer Bürger die stolze Zahl von 80[!] Mitgliedern.
    Geändert von Inaktiver User (08.05.2010 um 15:50 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten

    Die Website der Interessengemeinschaft Pankow-Heinersdorfer Bürger ist einfach über Google zu finden.

    Es finden sich Links zu den üblichen und bekannten Anti-Islamseiten ("grüne Pest"), es findet sich die Aussage, dass 7315 Unterschriften für das neue Bürgerbegehren gesammelt wurden, jedoch ist der Wortlaut dieses Begehrens nicht aufzutreiben. Die Information, in welchem Umkreis diese Stimmen gesammelt wurden, fehlt.

    Auf den verlinkten Anti-Islam-Seiten findet man unter anderem niedliche Scheißhaufen-Smileys mit schwirrenden Fliegen und stilisierte verschleierte Frauen.
    Gerne wird eines neben dem anderen plaziert.

    Es entspricht nicht meinem Verständnis von einer sachlichen Diskussion, die Angehörigen der Gegenseite als Pest zu titulieren oder virtuell mit Scheiße zu bewerfen.

  7. Inaktiver User

    AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten

    Der Wikipedia-Eintrag zur Ahmadiyya-Sekte ist relativ ausführlich.

    Auf der arabischen Halbinsel konnte diese Gruppierung nicht Fuß fassen und in Pakistan kam es tatsächlich wiederholt zu Verfolgungen.
    Von Seiten des orthodoxen Islams wird diese Glaubensgemeinschaft wohl teilweise nicht als islamisch anerkannt.

    zur Selbstdarstellung



    Habe die Ehre. Ich klinke mich an dieser Stelle vorübergehend aus der Diskussion aus.

  8. Inaktiver User

    AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Bist Du sicher? Meines Wissens sind die Ahmadiyya eine moslemische Sekte, die ihre Ursprünge in Pakistan hat und dort sogar Repressalien ausgesetzt ist oder war.

    Deswegen dachte ich, dass die Golfstaaten ihre Finger hier nicht im Spiel haben.
    Wie es aussieht, hast du Recht.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Stadtteile Pankow und Heinersdorf haben gemeinsam über 60 000 Einwohner, der Verwaltungsbezirk Pankow hat über 300 000. Falls die 6000 Stimmen aus Pankow und Heinersdorf stammen, wäre das schon recht viel, allerdings beileibe nicht die Mehrheit oder auch nur ein großer Teil der Einwohner. Falls im ganzen Verwaltungsbezirk oder sogar berlinweit Unterschriften gesammelt wurden, wären 6000 kläglich wenig.

    Über diesen Punkt hätte ich gerne Klarheit, bevor ich die Aussage akzeptiere, dass diese Initiative für die Anwohner spricht.
    Richtig schlau werde ich aus dem, was ich jetzt finde, nicht. Ich weiß aber, dass diese Moschee seinerzeit riesige Wellen geschlagen hat. Es war die erste Moschee im Osten, und sie ist umgebungstechnisch unter sehr heiklen Bedingungen entstanden. Das könnte eine Erklärung für das Umfrageergebnis sein.

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    AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Stimmt leider nicht.
    Und der Aufruhr ist nicht nur verbal.

    Selber auch gelesen den Artikel?Den zweiten Abschnitt?Nee,oder?

    Diese Aktion von Malaysiern ist einfach terroristisch und totaler Krampf.

    Darüberhinaus gibt es im Islam für Gott nicht nur die Bezeichnung Allah...Gott hat sechsundsechzig Namen im Islam...es ist vollkommen falsch zu sagen dass nur Allah die richtige und einzig gültige Bezeichnung ist...
    Ich bin ein Capulcu

  10. Inaktiver User

    AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten

    Boah, bei mir bahnt sich das Unbehagen aber auch gerade einen möglicherweise suboptimalen Weg hier...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es gibt im Nahen Osten reiche Länder, die gerne die Finanzierung dafür übernehmen. Irgendwo müssen die Sicherheiten für den Kredit ja herkommen.
    Diese ständige Negativ-Auslegerei bei jeder kleinsten Kleinigkeit geht mir jetzt aber echt auf die Eierstöcke.

    Das ist doch normal, dass große Kirchen ihre kleinen Ableger in der Diaspora fördern. Oder wer meinst du, wer die finanziert hat? Falls du spenden möchtest....

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