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03.05.2010, 16:47
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
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03.05.2010, 16:53
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
1. Ganz einfach: Nenne mir ein Land
2. Viele Islam Gläubige sind davon überzeugt das die religiöse Führung auch die politische sein sollte.
Meine persönliche Meinung ist das es bis auf dem Islam in andern Religionen möglich sein sollte eine Demokratie zu haben.
Allerdings muß ich dazu sagen habe ich nicht genügend Wissen über alle möglichen Religionen habe.
gruss, Jack
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03.05.2010, 16:58Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Wenn du behauptest, Demokratie und Islam werde es niemals (!) zusammen geben, dann genügt es nicht, zu sagen, dass du derzeit (!) keines kennst, sondern du musst auch begründen, wieso es auch in Zukunft undenkbar sein soll islamisch und demokratisch zugleich zu sein.
Dein Satz (".. wird es niemals geben") ist nämlich derartig kategorisch, dass du begründen müsstest inwiefern sich der islamische Glaube und Demokratie grundsätzlich ausschließen, und zwar mehr ausschließen als sich andere Religionen und Demokratie ausschließen.
Na und?2. Viele Islam Gläubige sind davon überzeugt das die religiöse Führung auch die politische sein sollte.
Das war auch in christlichen Ländern einmal völlig selbstverständliches Gedankengut.
Und doch gibt es mittlerweile ein paar "christliche" Länder mit Demokratie.
Ach übrigens: diese Antwort 2. ist keine Antwort auf meine Frage 2.
Deine persönliche Meinung sei dir unbenommen. Du kannst auch an fliegende Untertassen und an einer Verschwörung sämtlicher westlicher Geheimdienste glauben.Meine persönliche Meinung ist das es bis auf dem Islam in andern Religionen möglich sein sollte eine Demokratie zu haben.
Aber unsereins muss das ohne stichhaltige Begründung halt auch nicht ernst nehmen.
tja, dann vielleicht das nächste Mal lieber gleich an Dieter Nuhr denken, bevor man solche Sprüche ablässtAllerdings muß ich dazu sagen habe ich nicht genügend Wissen über alle möglichen Religionen habe.Geändert von Inaktiver User (03.05.2010 um 17:12 Uhr)
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03.05.2010, 17:02
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Au Mann, im Grunde sagst du es doch schon selbst: Viele Moslems (was ich auch schon bezweifeln möchte) sind eben nicht alle Moslems oder auch nur die Mehrheit.
Macht doch einfach mal halblang mit euren Horrorvisionen oder der Hysterie! Nachdem ich heute Pro- NRW in Aktion erleben durfte, bekomme ich bald ein Schütteltrauma, diese Partei, auf die wir alle noch gewartet haben, führt einen Kreuzzug gegen die Islamisten (so stand es jedenfalls auf dem Bus, der die illustre Gesellschaft in die Stadt karrte).
Und wenn du, Jack, wie du selbst zugibst, nicht genügend Wissen über andere Religionen hast, folgere ich daraus, dass dir ebenso das Wissen über die Forderungen des Islam fehlen dürfte. Ich lebe vielleicht auf einer Insel der Seligen, jedenfalls traf ich noch keinen einzigen Moslem, der mich hätte bekehren wollen (dafür aber auf einige christliche Sekten, denen an meiner Seele gelegen war), und auch Burkas gibt es hier im Stadtbild nicht, wenn auch Kopftücher.
By the way: hat sich eigentlich schon mal jemand gefragt, warum die erste Generation der "Gastarbeiter" keine Kopftücher trug? Nach meiner Beobachtung ist diese Sitte erst in den letzten 10 Jahren verstärkt aufgetreten.
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03.05.2010, 17:03Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Du kennst ja auch - im Gegensatz zu mir - keine top ausgebildeten Muslime. Das sagt ja nun wirklich nicht viel aus. Dass du dich nicht auskennst, berechtigt dich also dazu, solche Behauptungen aufzustellen, ja?
Wenn das so ist, sage ich "Es gibt keine Islam-Gegner, die denken können" - weil mir persönlich immer noch keiner begegnet ist. Was übrigens die nackte Wahrheit ist.
Und es reicht dir also, kein Land zu kennen, statt dich mit meinem Beispiel zu befassen.
Einfach so tun, als hättest du nichts gelesen, was?
Was für ein ausgemachter Blödsinn.Sobald es freie Wahlen gibt, wählt die dortige Bevölkerung die Demokratie wieder ab in dem Sie die "Mullhas" wählen und schon wäre die Demokratie wieder weg!
Ohne Miltärregierungen, Diktatoren, oder Mullhas etc. funktioniert kein muslemischer Staat, wenn die Bevölkerung nicht unterdrückt wird, wird Sie aufmüpfig.
Stimmt doch gar nicht.
Und wenn du lieber etwas von der Konrad-Adenauer-Stiftung lesen möchtest: bitte sehr.
Aber Vorsicht: da muss man schon mal selbst denken. Zum Beispiel darüber, was man überhaupt unter Demokratie versteht, welche Demokratieform man befürwortet und ob die Demokratie als politisches System überhaupt ausreicht, um Ungerechtigkeiten zu beseitigen. Naja, aber über so etwas denkt man ja nur nach, wenn man Lösungen und gewaltfreien Konsens sucht. Wer Konfrontation, Streit und Sündeböcke sucht, würde soweit niemals gehen...
Geändert von Inaktiver User (03.05.2010 um 17:07 Uhr)
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03.05.2010, 17:12
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Ok ich versuch es mal:
hier: islamische Bürger in islamischen Staaten!
In der islamischen Tardition steht die Familie an erste Stelle und zwar immer und sonst nichts! Denen ist der Staat ist im Verhältnis zu unseren Bürgen ziehmlich egal! Es gibt auch nur ganz wenige Menschen die sich sozial in Vereinen etc. einbringen.
Die Denkweise ist ein völlig andere und deshalb wird es auch in 100 Jahren dort keine Demokratie geben.
Es sei denn es ändert sich in Ihrem Verhalten und Denken etwas, was aber z.Zt. absolut nicht erkennbar ist.
gruss, Jack
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03.05.2010, 17:29Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Ach. Gibt es dazu eine Koranstelle oder worauf gründet sich deine Erkenntnis?
Und wieso sollte Familiensinn der Demokratie entgegenstehen?
Erstaunlich, dass du als einziger Mensch weißt, was in 100 Jahren sein wird.Die Denkweise ist ein völlig andere und deshalb wird es auch in 100 Jahren dort keine Demokratie geben.
Es sei denn es ändert sich in Ihrem Verhalten und Denken etwas, was aber z.Zt. absolut nicht erkennbar ist.
Deine Prognosefähigkeit ist umso erstaunlicher, als 1910 niemand voraussehen hätte können, wie die Welt 100 Jahre später aussehen würde:
Kaiserreich - Demokratie / Entwicklung des Frauenwahlrechts und der weiblichen Berufstätigkeit sowie Entwicklung der Familie / Kommunikation mittels Postkutsche und Telegramm - Telefon sogar für unterwegs sowie Internet / USA als Haufen Wilder, die zum Spaß vom Zug aus auf Büffel schossen und sich militärisch auf einen Krieg gegen die Indianer beschränkten - USA als globale Supermacht / vom abgeschotteten Japan zur hochentwickeltsten Industrienation der Welt / vom extrem rückständigen China zur aufstrebenden wirtschaftlichen und politischen Weltmacht / zwei Weltkriege / Leninismus-Stalinismus / Nationalsozialismus und Massenmord, begangen von der christlichen Kulturnation Deutschland / UNO und EU / usw. usw. usw.
Angesichts der Nichtvorhersehbarkeit der vergangenen 100 Jahre ist es umso erstaunlicher, dass du dir zutraust, die nächsten 100 Jahre voraussagen zu können.
Dann muss ich ab jetzt wohl "Guru" oder "Großer Meister" zu dir sagen.
.Geändert von Inaktiver User (03.05.2010 um 17:40 Uhr)
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03.05.2010, 17:32Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Und immer noch nix über Marokko...
Tschä - findest du dich glaubwürdig bei deiner Frage nach einem Beispiel?
Also ich nicht.
Das stimmt so nicht, soweit ich weiß.In der islamischen Tardition steht die Familie an erste Stelle und zwar immer und sonst nichts!
Aus religiöser Sicht ist das Verhältnis des Menschen zu Gott (Allah) absolut zentral. Dies führt allerdings dazu, dass du hiermit
ziemlich Recht hast.Denen ist der Staat ist im Verhältnis zu unseren Bürgen ziehmlich egal!
(Wobei ich deine herablassende Redeweise ätzend finde. Man sagt nicht "die", sondern nennt die Menschen beim Namen. Es ist unhöflich, so über andere zu sprechen, hat dir das deine Mutter nicht beigebracht? Ts...)
Zurück zum Thema: Das Verhältnis des Einzelnen zum Staat ist tatsächlich ein anderes in Ländern, in denen der Islam die federführende Religion war/ist. Wer ist Bestimmer? Ein Mensch oder Gott?
Aber nicht vergessen: Es dauerte auch mehrere Jahrhunderte, bis das Christentum auf den Anspruch der Verwirklichung eines Reiches Gottes auf Erden verzichtete. Auch bei uns war es ewig lange undenkbar, dass es nicht die Kirche ist, die das Sagen hat. Der Islam hat genau den gleichen Sprung vor sich, er hat nur nicht so viel Zeit.
Natürlich wird es "dort" in 100 Jahren eine Demokratie geben.Die Denkweise ist ein völlig andere und deshalb wird es auch in 100 Jahren dort keine Demokratie geben.
Das ist so klar wie Kloßbrühe.
Wer denken möchte, wird auf dieser Internetseite vielseitig fündig.
Es sei denn, man möchte seine Vorurteile lieber behalten und weiterhin als Schutzschild gegen eine undurchsichtige Wirklichkeit vor sich hertragen.
Würdest du nach Erkennbarem suchen, würdest du es auch erkennen. Da du aber immer nur nach Bestätigung deiner Parolen suchst, siehst du auch nichts anderes.Es sei denn es ändert sich in Ihrem Verhalten und Denken etwas, was aber z.Zt. absolut nicht erkennbar ist.
Exakt so eine Haltung ist die Basis für Fundamentalismus und Extremismus - weltweit.
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03.05.2010, 18:14
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Marokko ist ein Königsreich, wenn es keine Islamische Revulution gibt wird sich da so schnell auch nichts ändern. Der Köning dort ist auch nicht der schlechteste.
Man wird nur soviel Demokratie zulassen wie es dem König passt.
War in der DDR auch nicht anders; die durften ja auch alle wählen gehen.
gruss, Jack
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03.05.2010, 18:33Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Ich sehe schon. Du hast nichts gelesen, du willst dich nicht anstrengen, du suchst das Schlichte.
England ist ebenfalls eine Monarchie. Und jetzt?
Hier, noch etwas aus einem Land, in dem die Mehrheit islamischen Glaubens ist:
Streit um Gesichtsschleier in ÄgyptenSpaltung der Gelehrten
In Ägypten hat der ranghöchste muslimische Geistliche der renommierten Al-Azhar-Moschee das Tragen des Gesichtsschleiers an religiösen Schulen verboten und damit für einen Skandal in der Öffentlichkeit gesorgt. Alfred Hackensberger berichtet.
"Das Gesicht einer Frau ist keine Schande!" - Tantawi hatte das Tragen des Niqab genannten Gesichtsschleiers in Teilbereichen der Al-Azhar verboten, da dieser mit dem Islam nichts zu tun habe, so der Großscheich. Es ist kein Geringerer als der Großscheich der Kairoer Universität und Imam der Al-Azhar-Moschee, der den Stein des Anstoßes lieferte: Mohammed Sayed al-Tantawi, einer der höchsten Rechtsgelehrten des sunnitischen Islam, erklärte den Gesichtsschleier der Frau, der nur einen Sehschlitz frei lässt, als religiös nicht zulässig.
Bei einem Besuch Anfang Oktober 2009 in einer der Schulen, die der Al-Azhar-Universität angeschlossen sind, hatte den Theologen der Niqab eines Mädchens verärgert. Der verdutzten Mittelschülerin, die den Schleier ironischerweise nur zu Ehren des hohen Besuchs trug, befahl er, ihn abzunehmen und nicht mehr wieder anzulegen.
"Das sind Traditionen und haben nichts mit Religion zu tun", erklärte er den Schülerinnen. Gleichzeitig versprach Tantawi, den Schleier auf dem Schulgelände zu verbieten.
Wenige Tage später wurden verschleierte Studentinnen nicht mehr in die Wohnheime der Al-Azhar-Universität gelassen. Wer den Niqab nicht ablegte, durfte wieder nach Hause gehen. Der Oberste Rat der theologischen Eliteinstitution des sunnitischen Islam hat "dem Verbot des Schleiers zugestimmt", verlautbarte der Vizevorsitzende des Rates, Mohamed Abdel-Aziz. Das Verbot gilt auch für die Klassenräume der Mädchen.
Betroffen sind das Lehrpersonal sowie die 500.000 Mädchen der insgesamt 1,4 Millionen Schüler und Studenten, die an der Universität und den angeschlossenen Bildungsinstitutionen lernen.
KomplettversionGeändert von Inaktiver User (03.05.2010 um 19:06 Uhr)



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