Stimmt - Wer a sagt muß auch b vertragen, ist klar.
Wäre vielleicht interessant, wer zuletzt b sagt *g*
Mir wäre lieber, wir würden alle an einem Strang ziehen - die ganze Welt ohne Krieg, ohne Religion, ohne Hunger, alle genug Geld, arbeit, jeder ein Haus mit Garten etc. pp
Aber wir sind nicht bei "wünsch dir was"
Antworten
Ergebnis 171 bis 180 von 2238
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30.11.2009, 14:12Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
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30.11.2009, 14:12Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Der Aufschrei der EU Länder bezüglich der Abehnung des Minaretts ist für mich nicht schlüssig. Da haben sie bis heute selbst grösste Probleme, der Türkei den Beitritt zu ermöglichen und kritisieren in grossem Maße die Entscheidung der Bevölkerung.
Die Entscheidung der Menschen, die nichts anderes gemacht haben, als ihr Recht der Stimmabgabe wahrzunehmen.
Wenn ich die Gepflogenheiten eines Landes nicht mag, muss ich ja nicht dort leben und arbeiten.
Ich gehe ja auch nicht in die Länder in Urlaub, die mir keinen Anreiz bieten, den ich mir zur Erholung vorstelle.
Und die Volksabstimmung gehört nunmal zur Schweiz wie der Appenzeller Käse in die Käsetheke!
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30.11.2009, 14:13
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Frauen sind nicht kompliziert. Sie wollen einfach nur geliebt werden.
Und tolle Überraschungen. Und Schuhe. Und Schmuck.
Und andere Dinge, die man erraten muss.
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30.11.2009, 14:27
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Die Bedenken der EU-Länder gegen einen Beitritt der Türkei kommen ja wohl eher von der problematischen Behandlung der Menschenrechte dort und nicht wegen der Religion bzw. der entsprechenden Gotteshäuser.
Übrigens wird gerade im türkischen Staat z.T. deutlich strenger zwischen Staat und Kirche unterschieden als z.B. in Deutschland, wo hier gestritten wird, ob eine Lehrerin ein Kopftuch tragen darf, ist das in der Türkei ganz eindeutig: Nein, darf sie nicht, schon als Studentin in der Uni nicht.A reader lives a thousand lives before he dies... The man who never reads lives only one.
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30.11.2009, 14:33
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Gruß dingsda
Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart.
Der bedeutendste Mensch ist immer der, der Dir gegenübersteht.
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30.11.2009, 14:42Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Das ist kein Vorurteil,das habe ich schon so gehört-hüben wie drüben.
Ich habe diese Formulierungen auch von einer,in der Schweiz lebenden Deutschen bestätigt bekommen,hat mich damals sehr erstaunt.....
Im Übrigen lebe ich im Grenzgebiet,habe Kontakte nach *drüben* und kaufe auch da ein.Es kommt immer auf den Ton an-wie auch in der Politik-Steinmeier(hiess der so!?) hat uns hier wie da den persönlichen guten Umgang nicht vermiesen können,aber vorübergehend doch etwas galliges hinterlassen.....
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30.11.2009, 14:48
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
ja eben !
eine Religion, die so einen Umgang mit Menschen zulässt, ist nicht akzeptabel.
Ich finde es schon beachtlich, dass die kleine Schweiz 400.000 Muslime in ihre Gemeinschaft aufnimmt.
Und ... eine Geisteshaltung, die soviele Menschen ins Ausland vertreibt, MUSS man kritisch hinterfragen.
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30.11.2009, 15:03
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30.11.2009, 15:09Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Also gut. Aber nicht anschließend sagen, dass das nicht zum Strangthema gehört.

Viele*) Deutschschweizer finden Deutsche pauschal arrogant. Einer der Gründe: Deutsche sprechen meist schlecht oder gar nicht Schwyzerdütsch und erwarten, dass sie überall mit Hochdeutsch durchkommen.
Viele*) Deutschschweizer finden es zudem problematisch, dass so viele Deutsche in der Schweiz leben. Einer der Gründe: sie seien Schuld daran, dass die Wohnungspreise in Städten wie Zürich so hoch sind.
... Ach übrigens:
Viele*) Tessiner finden die Deutschschweizer pauschal arrogant. Einer der Gründe: Deutschschweizer sprechen meist schlecht oder gar nicht Italienisch und erwarten, dass sie überall mit Schwyzerdütsch durchkommen.
Viele*) Tessiner finden es zudem problematisch, dass so viele Deutschschweizer ihren Ruhesitz bei ihnen suchen. Einer der Gründe: sie seien Schuld daran, dass die Wohnungs- und Hauspreise im Tessin so hoch sind.
Und ich wette, auch die französische Schweiz hat ihre Abgrenzungsbedürfnisse, auch wenn sie von allen Landesteilen mit Abstand am liberalsten ist.
Fazit: Je ähnlicher man einander ist, desto ausgeprägter ist das Bedürfnis der Einheimischen sich gegen tatsächliche oder eingebildete Dominanz und gegen die jeweilige Flut von Fremden abzugrenzen.
Generell scheinen kleine Länder (wie Dänemark, Österreich, Schweiz) ein besonderes Bedürfnis zur Abgrenzung zu haben, und zwar auch und gerade gegenüber denjenigen, denen man am ähnlichsten ist.
Deshalb haben Deutschschweizer zwar ein Problem mit den Forderungen deutscher Finanzpolitiker, aber kein Problem mit französischen Politikern, die das Schweizer Bankgeheimnis ganz genauso kritisch sehen. Deshalb haben sie ein Problem mit knappen Anweisungen deutscher Vorgesetzter, aber kaum ein Problem mit dem amerikanischen Manager, der eine Arbeitsanweisung genauso knapp äußert.
Die Deutschen werden manchmal auch "Sauschwaben" genannt - weil Schwaben die Nachbarregion der Deutschschweiz ist, mit der man über Jahrhunderte immer wieder Reibereien hatte, und vielleicht auch, weil von allen Deutschen die Schwaben in ihrer Mentalität den Deutschschweizern am ähnlichsten sind.
*) Hinweis / disclaimer: "viele" heißt nicht "alle", nicht einmal "fast alle"
Das ist alles zunächst irre komisch. Bleibt es aber leider nicht immer.
Wer weiter lesen möchte, hier ein paar Links:
"Ihr Deutsche seid eine Epidemie", STERN
"Geht doch heim ins Reich", SPIEGEL
"Wie viele Deutsche verträgt die Schweiz", ursprünglich Serie in der Schweizer Blödzeitung "Blick", in diesem Blog konserviert
last not least: "Deutsche in der Schweiz", BRICOM-Diskussion
.Geändert von Inaktiver User (30.11.2009 um 15:13 Uhr)
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30.11.2009, 15:11Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Das ist mE eines der Probleme, was die Schweizer mit den Deutschen haben.
Sie schauen recht häufig "zum großen Bruder" Deutschland, in den großen Zeitungen sind die Titelstories häufig Themen aus Deutschland (Regierung etc.), währenddessen sie aber gleichzeitig wissen, dass sich die Deutschen kaum (bis gar nicht) für die Schweiz interessieren.



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