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06.01.2010, 20:18Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
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06.01.2010, 20:26Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Für dieses Thema könntest Du getrost einen eigenen Strang aufmachen.
Man darf Schwule und andere Personengruppen ablehnen, aber nicht jede drastische Äußerung ist durch die Meinungsfreiheit oder Freiheit der Kunst gedeckt. Es gibt durchaus Gründe dafür, z.B. die "Zillertaler Türkenjäger" als Volksverhetzer und nicht als Künstler zu betrachten.
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06.01.2010, 20:30
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Das ist doch von zwingender Logik.
Wenn ein jamaikaner Rastafari gegen Schwule hetzt, sind die USA daran schuld.
Wenn Uganda die Todesstrafe gegen Schwule einführen will, sind die USA dran schuld.
Wenn in allen islamischen Staaten dieser Welt die Zustände schwer erträglich, mäßig, saumäßig sind, dann sind die USA dran schuld, keinesfalls kann das etwas mit dem Islam zu tun haben.
Alle diese Übel haben nichts mit der Rasta-Religion, afrikanischen Moralvorstellungen oder gar, Gott behüte, etwas mit der Religion des Friedens zu tun.
Es ist der Westen, vor allem die USA, die die Sünde in die Welt gebracht haben.
Also mir leuchtet die Stringenz dieser Weltsicht ein.
Wenn die Zustände in der ganzen islamischen Welt alles andere als beneidenswert sind, dann KANN, DANN DARF das ja auch nicht mit dem Islam zusammenhängen.
Das ist nur eine zufällige Korrelation.Geändert von arouet58 (06.01.2010 um 20:34 Uhr)
Cum grano salis
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06.01.2010, 20:38Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Das geht nun zwar am Thema vorbei, aber ich möchte diese Gelegenheit dazu nutzen, auf die Situation von Homosexuellen in Jamaika (wurde von Eusebia hier aufgebracht) aufmerksam zu machen.
Die Quelle mag vielleicht nicht zu 100% verlässlich sein, aber die Informationen sind wohl korrekt.Das Auswärtige Amt hat am 13. Februar zum wiederholten Male für Jamaika folgenden Reise- und Sicherheitshinweis herausgegeben: "Ein großer Teil der Bevölkerung ist Gleichgeschlechtlichen gegenüber feindlich eingestellt. Es hat in jüngster Zeit mehrfach Übergriffe gegen Homosexuelle gegeben."
Zudem heißt es in der Reise-Warnung des Steinmeier-Ministeriums: "Geschlechtsverkehr unter gleichgeschlechtlichen Partnern ist in Jamaika strafbar. Die tatsächliche Strafverfolgung ist sehr uneinheitlich." Nach dem Gesetzbuch kann Homosexualität mit bis zu zehn Jahren Haft mit Zwangsarbeit bestraft werden.
Das renommierte "Time Magazine" nannte Jamaika bereits 2007 "das homophobste Land der westlichen Hemisphäre". Schwule müssen dort tatsächlich um ihr Leben fürchten: In den letzten Jahren kam es immer wieder zu Lynchmorden. So wurde 2005 Steve Harvey, der bekannteste Gay-Aktivist des Landes, von mehreren Männern aus seinem Haus entführt, erschossen und in einen Graben geworfen. Die UN kritisierte daraufhin das Land, da die Homophobie auch die Ausbreitung von Aids begünstige.
Der Westen ist eben sehr inhomogen.
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06.01.2010, 20:38Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Das stimmt.
Es ging mir nur in Antwort auf
darum, dass selbst drastische Ausdrucksformen nicht zwangsläufig in Morden enden müssen.
Im Gegenteil: Künstlerischer Ausdruck kann dazu beitragen, bestehende Aggressionen auf ungefährliche Art und Weise abzuleiten.
Bei einer Gruppe, die sich "Zillertaler Türkenjäger" nennt, gehe ich davon aus, dass sie nur ein einziges Thema hat, was zwangsläufig in Hetze ausartet. Hier geht es aber um einen jamaikanischen Sänger, der ein (1) despektierliches Lied zum Thema geschrieben hat und sich ansonsten wohl durch eine künstlerische Vielfalt auszeichnet, denn ganz umsonst wird man nicht für den Grammy nominiert.
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06.01.2010, 20:45
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Ich lese gerade, dass die USA den Barden vor einem Monat verhaftet haben, weil ihm die Drogenfahndung Kokainhandel im großen Stil vorwirft.
Ist das die Menschenrechtsverletzung, die Eusebia den USA vorwirft?
Nur, was hätte das mit schwulenfeindlichen Texten zu tun?
Oder dürfen die USA keine mutmaßlichen Drogenhändler mehr festsetzen?
Oder nur noch katholische aus Lateinamerika, weil's dann wenigstens die richtige Konfession trifft?
Oder wird hier mal wieder einfach wahllos etwas in den Strang geworfen nach dem Motto "Hauptsache, die USA sind schuld"?
Das wäre ja gar nicht nötig, haben wir doch gelernt, dass die USA, DER Westen immer an allem irgendwie schuld sind.Geändert von arouet58 (06.01.2010 um 20:49 Uhr)
Cum grano salis
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06.01.2010, 21:01
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Oman ist ja wirklich ein Musterland.
Wie es dort, wo Sultan Qabus nach islamischem Recht und mit absoluter Macht regiert und richten läßt, Homosexuellen ergeht, weiß ich nicht.
Ich hoffe, gut.
Schließlich gilt in Oman vielen der Sultan selbst als schwul, ein offenes "Geheimnis".
Nur reden, reden darf man darüber nicht, sonst landet man im Knast, im vorbildlichen Oman.
Da versteht ihre Majestät keinen Spaß.
Also, REISEWARNUNG:
Keine unziemlichen Witze über den schönen Sultan!!!
PS:
In Oman werden Homosexuelle, natürlich nicht der Sultan, nur mit 3 Jahren Gefängnis bestraft.
Das ist für einen islamischen Staat mit islamischem, also Scharia-Recht wirklich sehr kommod.
Wär das schön, wenn der Iran auch einmal so weit wäre.
Vielleicht, wenn die islamische Opposition im Iran gewinnt?
Denn islamisch ist die ja und nicht zu knapp.
3 Jahre Haft gegen 20 min. Zappeln am Baukran, das wäre schon ein gewaltiger Fortschritt.Geändert von arouet58 (06.01.2010 um 21:22 Uhr)
Cum grano salis
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06.01.2010, 21:59Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Fetten brauchst du die "pikanten" Textpassagen nicht; mit meinem "kognitiven Resonanzraum" ist alles in Ordnung. Und wie sieht's mit deinem aus? Dein Wikipedia-Zitat gibt überhaupt keine Auskunft über den Zustand der omanischen Gesellschaft, über Menschenrechte und dergleichen.
Und das war doch eigentlich deine Frage, oder?
Vielleicht findest du ja noch ein bisschen Information über das Land; wenn nicht, macht's aber auch nichts; die Omanis werden's überleben.
Nachtrag: Der Lärm, den du hier veranstaltest, überdeckt nicht, welche sozialen Zustände in dem von dir so hoch gelobten Land USA herrschen.
Über den Oman weißt du nichts. Du hast keine Ahnung, ob das Delikt der Homosexualität in Oman überhaupt verfolgt wird. Von sonstigen Aspekten der Menschenrechte ganz zu schweigen.
Wenigstens eines sollte dir klar sein: dass im Oman die Menschen ihr Essen nicht aus der Mülltonne ziehen müssen, und dass das omanische Staatsoberhaupt mehr Empathie für sein Volk aufbringt als der durchschnittliche US-Präsident.
Es gäbe noch mehr über den Oman zu sagen, aber vermutlich interessiert es dich überhaupt nicht. Du sammelst nur, was in dein Schema F passt.
.Geändert von Inaktiver User (06.01.2010 um 23:28 Uhr)
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06.01.2010, 22:07
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Britische Realität
Mehr sag ich dazu jetzt mal nicht
Wanne
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06.01.2010, 22:09



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