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  1. Inaktiver User

    AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wie gesagt: Das sind eigentlich gute Vorschläge. Aber die praktische Umsetzung kommt mir fast unmöglich vor.
    Das wird schwierig. Ohne Zweifel. Aber irgendwo musst du anfangen. Und da Schule prägend ist, scheint mir das der ideale Ort.

    Da vorhin Blautanne Israel mit seinen Sicherheitseinrichtungen so lobend erwähnte: Die Israelis picken sich politisch höchst unkorrekt die Leute raus, die sie für gefährlich halten und gucken da genauer hin. Das ist sehr effizient, aber auch diskrimierend. Ich weiß nicht, was für eine Verfassung Israel hat, aber in dem Punkt wird sie von Europa deutlich divergieren.

    In dem Punkt erwarte ich in den nächsten Jahren ganz heftige politische Diskussionen.

  2. Inaktiver User

    AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    @segres: Wenn ich die Beiträge von Dir und Herbstblatt durchlese, dann habe ich auch folgenden Eindruck:

    Eigentlich wären mehr Stellen für Schul-Sozialarbeiter (gerade auch mit türkischen oder arabischen Sprachkenntnissen) unendlich wichtig. Da sind Lehrer und Elternvertreter mit familiären und gesellschaftlichen Problemen konfrontiert, die sie alleine nicht stemmen können. Vielleicht könnte man durch aufsuchende Sozialarbeit vieles im Vorfeld abfangen.

    Aber Sozialarbeit riecht natürlich nach linker Ideologie, außerdem sind Sozialarbeiter natürlich "Gutmenschen" par excellence und womöglich noch "politisch korrekt". Also kein gangbarer Weg im Zeichen der Wespen-Koalition, wo man das Heil lieber in privatisierten Gefängnissen sucht.
    Es war in rot-grünen Zeiten auch kein gangbarer Weg, da man damals davon ausgegangen ist, dass die Ausländer alles richtig machen und wir Deutschen nur zu doof sind, das zu kapieren.

    Was die Sprachkenntnisse betrifft: Ich wäre eher dafür, darauf hinzuwirken, dass die Betroffenen den deutschen Sozialarbeiter verstehen. Es wird ja kein Mensch nach Deutschland verschleppt und auch seit fast 40 Jahren keiner mehr angeworben. Wenn man die Probleme in F und GB sieht, wo die Sprache kein Thema ist, weiß ich auch nicht, ob das so maßgeblich ist.

    An dem Punkt ein politisch höchst unkorrektes Lob an die Türken: Im Vergleich zu den Pakistanis oder Maghrebinern seid ihr klasse!

  3. Inaktiver User

    AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Zu 1: Arouet hat das erledigt.

    Zu 2: Bin sehr beeindruckt! Von ca. 3,5 Mio Moslems haben sich seit 2004 BEREITS 1458 MUSLIME GEGEN TERROR ausgesprochen. Also etwa einer pro Tag. Respekt!

    Fragen großer Printmedien stoßen aber auf taube Ohren. OK, jetzt ist kein Demowetter, aber wenigstens ein klarstellender Forenbeitrag der größten Moslemorganisationen hätte erfolgen können. Aber soweit ich gesehen habe, gibt es keinen einzigen Forenbeitrag einer namhaften Organisation.

    Zu 3: Alles ist relativ - von der Karriere bis zum Kopftuch bis zur Unterwerfung. Ein bisschen mehr Verbindlichkeit und Richtung wäre sehr angenehm.

    Ich fühle mich im Moment ziemlich alleine.
    Es gab erst nichts, jetzt ein bisschen. Klar, dass dir das zu langsam erscheint, aber stell dir vor es würde soviel schneller gehen, wie schnell würde gesagt werden :" Das ist der reine Aktionismus, das ist völlig unglaubwürdig...."
    Ehrlich mir ist "langsam, aber sicher" alle Male lieber.
    Und der "Rabe" erzählt dir sicherlich gerne wie lange sowas "bei dei einzig wahren Kirche" dauern kann.
    Äh, mir verrutschen da wieder die Maßstäbe.

  4. Inaktiver User

    AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es war in rot-grünen Zeiten auch kein gangbarer Weg, da man damals davon ausgegangen ist, dass die Ausländer alles richtig machen und wir Deutschen nur zu doof sind, das zu kapieren.
    Das ist mir zu polemisch. Die Grünen waren im Bund ganze 7 Jahre lang in der Regierungsverantwortung, vorher hatten wir sage und schreibe 16 Jahre Kohl-Regierung. Es ist doch nicht ganz überzeugend, 7 Jahre Rot-Grün für 50 Jahre gescheiterte Ausländerpolitik (wenn man sie als gescheitert betrachten will)
    verantwortlich zu machen.
    (Natürlich, die Sache ist komplizierter, die Bildungspolitik ist nicht Sache des Bundes etc.)

    "Wir Deutschen" genießen schließlich die Segnungen der Demokratie, und man kann nicht vernünftigerweise behaupten, dass die 10% Grünen-Wähler (mal mehr, oft weniger) unser geliebtes Vaterland im diktatorischen Würgegriff haben.


    Was die Sprachkenntnisse betrifft: Ich wäre eher dafür, darauf hinzuwirken, dass die Betroffenen den deutschen Sozialarbeiter verstehen. Es wird ja kein Mensch nach Deutschland verschleppt und auch seit fast 40 Jahren keiner mehr angeworben. Wenn man die Probleme in F und GB sieht, wo die Sprache kein Thema ist, weiß ich auch nicht, ob das so maßgeblich ist.
    Was die Sprachkenntnisse angeht, würde ich die Sache ganz pragmatisch betrachten: Das Problem mit den Import-Bräuten kennen wir, das Problem mit den Jugendlichen, die vorübergehend in ihr Heimatland verfrachtet werden, hast Du genannt. Hinzu kommen Neuankömmlinge, die beispielsweise vor politischer Verfolgung geflohen sind.

    Natürlich soll man darauf hinwirken, dass diese Menschen die Sprache lernen. Aber am Anfang stehen sie eben an einem Punkt, wo sie die Sprache noch nicht beherrschen. Und wenn zu diesem Zeitpunkt schon Kinder im Kindergarten- oder Schulalter da sind, ist es wünschenswert, die Eltern trotz Sprachbarrieren zu erreichen.

    Übrigens darf man ein Problem nicht unterschätzen: Für Menschen, die schon in ihrem Heimatland nicht über wenige Jahre Grundschule hinausgekommen sind oder die praktisch Analphabeten sind, ist der Spracherwerb eine riesige Hürde. Selbst wenn der gute Wille da ist.
    Stell Dir einen Moment lang vor, Du wärst jetzt in der Situation, Arabisch lernen zu müssen. Wie lange würdest Du wohl brauchen, bis Du Dich verständlich machen und andere verstehen könntest? Um wie viel schwerer wäre das, wenn Du selbst Deine Muttersprache kaum schreiben könntest?

    Hier geht es gar nicht darum, wer was falsch macht und wer woran schuld ist. Sondern um praktische Lösungsansätze für ganz konkrete Probleme.

    Und eines sollte einem zu denken geben: Was passiert, wenn Menschen sich in Deutschland in vielen Situationen (noch) nicht zurechtfinden, und sich ausgerechnet die Moscheevereine als Anlaufstelle anbieten? So gerät manch einer ganz schnell in den Dunstkreis von Extremisten.
    Da kommt es mir sinnvoller vor, in den Ausbau von Sozialarbeit zu investieren und diesen Leuten das Wasser abzugraben.

  5. Inaktiver User

    AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten

    Zitat Zitat von arouet58 Beitrag anzeigen
    @ Blautanne

    Ich fasse also Deine Analyse kurz zusammen:

    Wenn weltweit in ihren eigenen Staaten und in den meisten Gesellschaften, in die sie auswandern, Muslime massive Probleme haben/verursachen, dann sind in keinem Falle sie selbst dafür mit verantwortlich, sondern in erster Linie die bösen Christen, Engländer, Franzosen, Deutschen, Juden(?) und natürlich, der Erzschurke der politisch Korrekten, DIE USA.

    Keinesfalls kann dieses seltsame Phänomen etwas mit dem Islam zu tun haben.
    Das zu vermuten und zu bedenken wäre politisch nicht korrekt und behinderte nur unsere Anpassung an diese Religion des Friedens.
    Denn das ist die erfolgreichste Lösung für alle Probleme, die Muslime weltweit haben, die sich aus Deiner messerscharfen Analyse für mich ergibt: Wenn die ganze Welt nur muslimisch würde, Muslime hätten keine Probleme mehr.
    Zumindest keine mehr, die man Nichtmuslimen anlasten könnte.
    Deine Fähigkeiten einen Text zu erfassen sind ausbaufähig, wie man so schön sagt. Was auch immer du da machst - meinen Standpunkt zusammenfassen jedenfalls sicher nicht.

    Vielleicht war es ja zu viel Text auf einmal, deshalb nochmal ganz langsam die wichtigsten Punkte:

    1.) Es gibt weltweit 1-1,5 Milliarden und in Deutschland ca. 3-3,5 Millionen Muslime. Davon ist nur eine sehr kleine Minderheit interessiert daran, Bomben in Flugzeugen zu zünden. Der "Rest" fühlt sich durch die Unterstellungen zu Recht diffamiert.

    2.) Die Welt soll zwar im Urknall entstanden sein, aber das bedeutet nicht, dass man sämtliche soziale Probleme in Deutschland und Europa auf eine einzige Ursache oder auf das Vorhandensein irgend einer religiösen Minderheit zurückführen kann. Eine derartige monokausale Denkweise wird den Problemen nicht gerecht.

    3.) Es ist ziemlich merkwürdig und entbehrt einer gewissen Logik den Islam als per se gewalttätige Religion zu bezeichnen und zugleich einen Euro-Islam zu fordern.
    .

  6. Inaktiver User

    AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Gutmenschen scheinen davon auszugehen, dass alle Menschen Gutmenschen sind, so gut wie sie selbst, mindestens.
    Um Zeit zu sparen, sollten wir uns auf den Standard einigen, den Gutmenschen mit einem GPunkt (G.) abzukürzen - dann wären Ihre Beiträge auch etwas weniger voluminös :)

    Ich muß leider davon ausgehen, daß es genügend Schlechtmenschen gibt. Was sie zu solchen mutieren läßt, variiert natürlich. Es kann von Unwissenheit herrühren, Desinteresse, Verblendung, Fundamentalismus, Hörigkeit, Gier, Angst, Neid, schlechten Vorbildern und Erziehung etc. Wie es halt im Islam z.T. auch geschieht, das wissen Sie ja. Dasselbe Panoptikum der menschlichen Niederungen findet man überall.

    Deshalb scheint mir als G. richtig, bei den bekannten Ursachen anzusetzen. So besteht jedenfalls weitaus größere Aussicht auf Erfolg, als durch Verbote, Rausschmiß, Abqualifizierung oder Terror. (Aus dem Grund halte ich die Politik der USA und ihrer Helfershelfer für völlig verfehlt - übrigens geht derzeit ein "Gerücht" um, die CIA hätte in D Auftragsmord geplant.) Meine Kinder erziehe ich zumindest so und es funktioniert tadellos. Übrigens haben sich zu meinem Erstaunen und Freude die hiesigen Kindergärten dieser Methodik verstärkt verschrieben - und sie leisten hervorragende Arbeit, was hoffen läßt. Es liegt große Verantwortung im Bildungs- und "Erziehungssystem"; wie es aussieht sind wir uns da auch alle einig. Leider fehlt aber qualifiziertes Personal und angeblich Geld. Es muß in Abwrackprämien, Hotelsteuergeschenke und Bangster gesteckt werden, was natürlich auch außerordentlich wichtig ist. Und das zeigt sehr deutlich, woher in Deutschland der Wind eigentlich weht und was wirklich Priorität hat.

    Kurz gesagt: Ich glaube zwar nicht, daß man aus jedem S. einen G. machen kann und soll, aber es wäre viel erreicht, würde die Zahl der S. schrumpfen. Wir beide haben ein ähnliches Ziel: Sie wollen das beim Islam/ Moslem erreichen, ich eher generell.

    Denn der Mensch ist nicht gut
    Das glaube ich nicht. Heimlich strebt wohl fast jeder nach Ruhe, Frieden, Freiheit, einem Auskommen und Zufriedenheit - seltsamerweise habe ich diese "basics" in maßvoller, bescheidener Ausprägung bei den kroatisch-bosnisch-serbischen Bewohnern der Herkunftsstadt meiner Frau erlebt. Man mag es kaum glauben, daß und wie es gelang, diese Menschen zu Krieg und Völkermord zu treiben. Krieg, Angst, Hunger, Streit und all den Kram mag doch niemand, den ich für als einigermaßen zurechnungsfähig bezeichnen möchte.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Es gibt Gesellschaften, die durch den lebendigen Diskurs leben und nicht durch Gleichschaltung durch Unterwerfung.
    Sehen Sie? Sie sehen das Schlechte bzw. unterstellen es. Ich schrieb davon überhaupt nichts, sondern davon, daß es etwas albern ist, einem Gutmenschen je nach Gusto vorzuwerfen, sich fernzuhalten und nichts zu wissen, wahlweise stramm links mit dabei zu sein und sich so der Kumpanei am Untergang des Abendlandes verdächtig zu machen. Da nützt ja nicht einmal, sich in Luft aufzulösen - irgendwas ist immer.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich finde und fand es immer schwierig abzuschätzen: Wo mische ich mich ein und/oder ab wann werde übergriffig. Wie weit geht meine Verantwortung mich einzumischen?
    Okay, im zweifelsfall eher mal nach Dieter Nuhr handeln aber grundsätzlich müßte doch erkennbar sein, wann man sich einmischen sollte. Die groben Regeln gibt doch die (meines Erachtens weltweit gültige und recht ähnliche) Ethik vor, oder nicht? Hehehe, Mitte der 70er hab ich von einem 68er Gutmenschen während der ganzen Brockdorf-und-Atomkraft-Dinge ein schwarzweiß-Asterix bekommen, so ein subversives: "Asterix und das Atomkraftwerk". Darin hieß es: "Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht". Halte ich für eine recht gute Maxime.

  7. Inaktiver User

    AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Um Zeit zu sparen, sollten wir uns auf den Standard einigen, den Gutmenschen mit einem GPunkt (G.) abzukürzen - dann wären Ihre Beiträge auch etwas weniger voluminös :)

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    AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten

    @ Arouet


    "Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Gräuel ist, und sollen beide des Todes sterben"
    (3.Mose 20,13)

    "Wohl dem, der deine jungen Kinder nimmt und sie am Felsen zerschmettert!"
    (Psalm 137,9)

    "Und Mose wurde zornig über die Hauptleute des Heeres, die Hauptleute über tausend und über hundert, die aus dem Feldzug kamen, und sprach zu ihnen: Warum habt ihr alle Frauen leben lassen?"
    (4. Mose 31,14-15)

    "Du wirst alle Völker vertilgen, die der HERR, dein Gott, dir geben wird. ..."
    (5. Mose 7,16)

    "Er, der HERR, dein Gott, wird diese Leute ausrotten vor dir, einzeln nacheinander. …"
    (5. Mose 7,22)

    "Es sollen auch ihre Kinder vor ihren Augen zerschmettert, ihre Häuser geplündert und ihre Frauen geschändet werden."
    (Jesaja 13,16)

    "Aber was siehst du den Splitter, der im Auge deines Bruders ist, aber den Balken der in deinem eigenen Auge ist, nimmst du nicht wahr?"
    (Lukas 6,41)

    ...praeter gallum, qui cantat.

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    AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten

    Als konfessionsloser Rheinländer fordere ich hiermit alle Christen auf - vor allem die Katholiken unter ihnen! -, sich unmissverständlich und theologisch unverschwurbelt vom Alten Testament zu distanzieren!


    Ich fühle mich nämlich von seinem immanenten Barbarentum bedroht!

    ...praeter gallum, qui cantat.

  10. Inaktiver User

    AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Sehr sympathisch finde ich übrigens das islamische Alkoholverbot. Auch wenn es nicht sehr konsequent eingehalten wird (siehe Raki), so ist mir eine gewisse diesbezügliche Zurückhaltung sehr viel sympathischer als die Alkoholexzesse, die andereswo üblich zu sein scheinen.
    Das Alkoholverbot im Koran ist genauso "effektiv" wie seinerzeit die Einführung der Prohibition durch christliche Fundis in den USA.

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