Wer glaubt das?
Stell dir aber nur mal vor, man würde den Musikantenstadel vom öffentlichen Turm aus auf die Landschaft ergießen ...
Woher soll ich das wissen?
Weil es mir am Allerwertesten vorbeigeht. Ich habe null gegen Minarette, wenn sie sich auf die spirituellen Aspekte des Lebens beschränken und nicht immer wieder in der Radikalpolitik mitmischen.
Wir konvergieren darin, dass Muezzinrufe und alpenländische Volksmusik nicht miteinander kompatibel sind.
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15.12.2009, 20:33Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
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15.12.2009, 20:46Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Und wir divergieren anscheinend in der Frage, ob eine derartige Form von Dialog auch nur minimalen Wert hat.
Ich ziehe stringente Äußerungen vor, mit Kontext und Zusammenhang. Solche Gesprächsfetzen, wie du sie hier eingeführt hast, finde ich ziemlich sinnlos. Spätestens nach dem zweiten derartigen Posting löst sich jeder Sinnzusammenhang auf.
.Geändert von Inaktiver User (15.12.2009 um 20:55 Uhr) Grund: Rest gelöscht, da das Posting nur noch aus sinnlosen Satzfetzen bestand.
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15.12.2009, 21:00Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Ist nicht mein Pamphlet.
Ja. Die Grauen Wölfe der Oltener Moschee sind meines Wissens noch nicht thematisiert worden.
Nochmal gaaaanz laaaangsam, extra für dich: Graue Wölfe, Hassprediger u.ä. Und ganz recht, gewisse Aspekte der SVP fallen auch darunter. Ich finde es auch schade, dass ein derartig gärendes Thema von ziemlich rechten Parteien thematisiert wird, aber wenn die anderen zu feige sind, muss es halt so kommen.
Huch! Was würde Dr. Freud jetzt sagen? Ich enthalte mich der Bewertung, ein durchaus demokratisches Vorgehen.
*g*erne
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15.12.2009, 21:07Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
@ "segres"
Wir können gern über dein Pamphlet bzw. über das Minarett-Thema diskutieren, aber - wie gesagt - entweder in einigermaßen intelligentem Sinnzusammenhang oder gar nicht.
Solche sinnlosen Satzfetzen sind jedenfalls reine Zeitverschwendung.
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15.12.2009, 21:31Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
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15.12.2009, 21:54Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Band 16 ASTERIX BEI DEN SCHWEIZERN : Käsefondue, Berge, Schnee, Sauberkeit, Banken etc.
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15.12.2009, 21:58Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Aus einer Analyse der Frankfurter Rundschau:
"... Um Minarette ging es allerdings nur vordergründig. Nichts zeigt dies deutlicher als ein Satz auf der Website der Volksinitiative. Wörtlich heißt es dort: "Wer Minarette baut, will hier bleiben."
Genau so ist es. Und man darf den Protagonisten im Umkehrschluss getrost unterstellen: Sie wollen, dass die Muslime gehen. Und wenn man sie schon nicht rausschaffen kann, dann sollen sie wenigstens Bürger zweiter Klasse sein - mit weniger Rechten als Christen. Es ist ein Verstoß gegen das verfassungsmäßige Diskriminierungsverbot."
Quelle
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15.12.2009, 22:08Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Nützt nichts ... Da analysiert die FR so klug und intellektuell, doch auf der nächsten Seite kommt eine Umfrage, und selbst die Mehrheit der FR-Leser ist gegen den Bau von Minaretten. Warum verdammt reagiert der Pöbel nicht auf schlaue Argumente? Gibt es nur einzige Umfrage, bei der die Mehrheit nicht gegen den Bau von Minaretten ist?
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15.12.2009, 23:03Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
ein paar Gedanken...
Der Sinn dieser Schweizer Abstimmung liegt mE darin, dass ein eitriger Furunkel aufgeschnitten wurde, der sonst mittelfristig den ganzen Organismus vergiftet hätte – und einen Furunkel aufschneiden, schmerzt anfänglich immer, leitet aber dann einen Heilungsprozess ein.
Amüsant erscheint mir immer das Gejaule diverser Gruppierungen im Ausland, obwohl: Verbrennflaggen sind mega-in – ein Verkaufshit der mohammedanischen Empörungsindustrie
Würde man – wie von einigen Schweizer Minarettbefürwortern verlangt - die Abstimmung wiederholen, fiele das Ergebnis bzw Ja-Verbot vermutlich noch weit deutlicher aus.
So ist eben die einzigartige direkte Demokratie der Schweiz, was bedeutet: direkte Volksherrschaft und nicht Oligarchie, in der einige wenige selbst ernannte Vordenker der Bevölkerung oktroyieren, was sie gefälligst abzustimmen hat.
Mir ist auch jetzt immer noch nicht klar, warum man Schweizern jederzeit ein Minarett mit Muezzin vor die Nase bauen können und das ein unabdingbares Menschenrecht sein soll. Ich kann da keinen Widerspruch in der Verfassung entdecken, wobei ich allerdings zwischen Moschee und Minarett unterscheide. Aber niemand will die Moscheen verbieten. Soweit mir bekannt ist, haben die allermeisten Moscheen in der Schweiz überhaupt kein Minarett - und niemand fühlte sich dadurch seiner Religionsfreiheit beraubt, alle waren zufrieden.
Also: welche realen Nachteile entstehen Mohammedanern in der Ausübung ihres Glaubens durch das Minarettverbot? Architektonisch in den Orient gehörend, ist ein Minarett ein Symbol, das die übrigen Gebäude überragt und weit herum sichtbar ist. Was genau soll denn eine "menschenverachtende Gesinnung" offenbaren, wenn solche Minarette, die einen rückständigen, Schariah-befürwortenden, sich jeglicher Reform widersetzenden Islam symbolisieren, als nicht hierher passend beurteilt werden?
In der Schweiz braucht man bei jedem Baugesuch das Einverständnis der Anwohner, und jeder kann eine Dachlukarne oder auch schon das Aufstellen eines Whirlpools mit seinem Einspruch verhindern. Soll ein Baugesuch nicht unnötig Schiffbruch erleiden, muss sich der Bauherr vorausschauend mit zig Regelungen und Gesetzen befassen. Er darf an seinem eigenen Haus noch nicht mal kaum isolierende Holzfenster gegen gut isolierende Kunststofffenster austauschen, wenn diese nicht erlaubt sind - obwohl man es kaum sieht, heißt es als Begründung, sie passten nicht in das Landschaftsbild.
Wenn nun also eine Mehrheit der Schweizer findet, dass minarettförmige Türme nicht in das Landschaftsbild passen, wo ist dann das Problem, respektive gegen welche Glaubensfreiheit würde damit verstoßen?!
Dass ein Verbot in die Verfassung geschrieben wird, erscheint einem durch die deutsche Brille betrachtet wohl ungewöhnlich. Doch wie ich mittlerweile weiß, ist gemäss dem schweizerischen Initiativrecht gar nichts anderes möglich, als dass der Initiativinhalt zwingend die Verfassung ändert - ausnahmslos immer.
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15.12.2009, 23:08
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Wer wissen will, was Menschen Angst macht, wenn sie den Islam und seine Ausbreitung in Europa beobachten, der lese diese beiden Artikel.
Danke, Puck!
In Deutschland werden Fatih-Moscheen (Eroberer - Moscheen) eingeweiht von der DITIB, offiziell benannt nach Sultan Mehmet Fatih, der 1453 das christliche Konstantinopel für das Osmanische Reich, für den Islam eroberte.
Und das soll kein politisches Statement sein?
Ich glaube, in manchen Moscheevereinen lacht man nicht einmal mehr über die Naivität, um kein schlimmeres Wort zu gebrauchen, dieser bundesdeutschen Gesellschaft, die ihre Honoratioren und Multikultijunkies losschickt, um bei der Einweihung von Eroberermoscheen Spalier zu stehen.
Einige andere Moscheen benennt die DITIB nach Yavus Selim (Selim der Gestrenge, ein großer Schiitenverfolger vor dem Herren), einem weiteren osmanischen Sultan, dem Eroberer Agyptens,
Solche Widmungen werden einfach gedankenlos hingenommen.
Österreichs Grüne wären bestimmt auch als Ehrengäste bei der Einweihung einer Kara Mustafa Moschee in Wien anwesend und würden sich nichts dabei denken.
Wenn es der katholischen Kirche einfiele, eine Kirche in Istanbul dem Hl. Johannes Capistran zu weihen oder in Kairo ein St. Ludwig - Zentrum zu bauen, das Geschrei der politisch Korrekten hallte durch's Abendland, das der Muslime sowieso.
Ganz abgesehen davon wäre das natürlich völlig undenkbar, eine solche Herausforderung des islamischen Selbstwertgefühles durch diese Widmungen.
In Europa ist im analogen Falle offensichtlich nicht mehr viel herauszufordern.
Politisch Korrekte, deren politische Korrektheit nur wach wird, wenn es die Kirchen, vor allem die katholische, zu beargwöhnen gilt, fühlen sich durch Mehmet Fatih - und Yavus Selim - Moscheen nicht herausgefordert.
Moscheen, die das nationalistische türkische Religionsministerium über die DITIB finanzieren lässt.
Diese werden von ihnen eher noch begrüßt in grenzenloser Naivität als Symbole der Integration.
Das sind sie auch.
Ein Symbol für ihre kommende, sicher nicht ganz schmerzfrei ablaufende Integration in eine zukünftige islamische Mehrheitsgesellschaft im Zeichen des gestrengen Selim, als Dhimmis, wenn sie Glück haben, als Harbis, wenn sie agnostisch/atheistisch orientiert sind.
Das sind meine Bedenken.
Gegen diese hilft allerdings kein Minarettverbot, sondern nur Unterstützung jener Muslime, die einen "Euro-Islam" entwickeln und aufbauen wollen.
D.h. etwa Ausbildung einheimischer Imame durch Theologen an staatlich kontrollierten bundesdeutschen Fakultäten, die eine demokratieverträgliche islamische Theologie lehren/entwickeln.
Unterstützung (Anerkennung des Trägervereins als gemeinnützig oder, wenn es so weit ist, als kirchensteuergegünstigte religiöse Gemeinschaft ) nur für solche Gemeinden, die demokratieaffine Imame einstellen mit Diplomen dieser Fakultäten.
Vielleicht wird man diejenigen Gemeinden, die die Beschäftigung solcher Imame verweigern, beobachten müssen.
Toleranz gegenüber Intoleranten ist nur solange möglich, solange die Intoleranten nicht zu einem realen Machtfaktor im Staat zu werden drohen.
Wenn diese Gefahr sichtbar wird, muss eine demokratische Gesellschaft, will sie ihren zukünftigen Bestand sichern, reagieren, die Gangart verschärfen.
Ob unsere demokratische Gesellschaft überhaupt noch so etwas wie Überlebenswillen, Selbstachtung, Wissen um und Überzeugtheit von den eigenen Werten zu zeigen fähig ist, das ist mir in vielen Zusammenhängen zunehmend fraglich angesichts des Verfalls der Bildung, der Familie, der Geburtenrate.
All das wird ja seit Jahrzehnten mit bemerkenswerter Indolenz hingenommen.
Auch eine Form der Toleranz.
Und wir weihen Fatih-Moscheen ein.
Ein Minarettverbot ist jedoch das denkbar untauglichste Mittel gegen die geschilderten Bedenken.
Es beseitigt nicht nur nicht das eigentliche Problem, es erschwert sogar seine Lösung.
Ich fürchte, das wissen auch die Initiatoren und Propagandisten eines Minarettverbotes ganz genau. denen es wohl weniger um mit NACHDRUCK geförderte Integration derer geht, die sich verweigern, als um Stimmungsmache für eine zukünftige Vertreibungspolitik.
Das Minarettverbot nur als erster Schritt auf einem langen, schmerzhaften Weg, der auch in den Bürgerkrieg, in den Libanon führt.
Genauso wie falsch verstandene Toleranz, die uns Schariagerichte und ein religiös-politisch kantonalisiertes Europa eintragen wird mit Regionen, in denen die Scharia herrscht und mit solchen, in denen die Christen und andere ethnische Minderheiten sich sammeln werden.Geändert von arouet58 (15.12.2009 um 23:24 Uhr)
Cum grano salis



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