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30.11.2009, 08:36Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
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30.11.2009, 08:49Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Ich mag es nicht mehr hören, dass man in eine rechte Ecke gestellt wird, weil man seine Identität bewahrt werden möchte.
Ich bin in einem Land aufgewachsen, das zu den christlichen Abendländern und nicht zum osmanischen Reich gezählt wird. Und warum soll ich mich dafür entschuldigen, dass ich mich da wohlfühle, mich damit identifizieren kann und dies auch vertrete?
Und ich habe auch kein Problem dazu zu stehen, dass ich froh bin, dass unsere Töchter in dieser recht emanzipierten Welt aufwachsen können und wir die Stellung der Frau in den islamischen Ländern sehr kritisch beurteilen. Und wir wüssten, dass wir uns in den arabischen Ländern anzupassen hätten, würden wir uns dort aufhalten. Das ist doch eine Selbstverständlichkeit. Und umgekehrt sehe ich dies genauso.
Wer einfach nur seinem Gebet in der Gemeinschaft nachgehen will, dem reicht ein schlichtes Gotteshaus, eine Moschee oder eine Synagoge.Geändert von Inaktiver User (30.11.2009 um 09:03 Uhr)
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30.11.2009, 09:02
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
„Dank eurer demokratischen Gesetze werden wir euch überwältigen,
dank eurer religiösen Gesetze werden wir euch beherrschen.“
Imam von Izmir
Die Schweizer Bevölkerung hat mit diesem Ergebnis ein deutliches Zeichen und Grenzen aufgezeigt.
Bis hierher und nicht weiter .... kein weiteres Zurückweichen, keine endlosen Zugeständnisse mehr und keine weiteren gebrochenen Versprechen auf Integration und Toleranz.Leben allein genügt nicht, sagte der Schmetterling. Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man auch haben. (H.C. Andersen)
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30.11.2009, 09:05Inaktiver User
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30.11.2009, 09:08Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
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30.11.2009, 09:10Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
es ist doch gar keine Rede davon, Entschuldigung zu erwarten.
wie ich anfangs und zwischendrin schreibe - ich selbst kann es nicht nachvollziehen, weil es in unserer (konservativen) Stadt gut miteinander geht. Hier ist aber alles kleiner und näher, und man redet miteinander.
allelrdings merke ich auch, dass uns ein gegenübrstellen von Positionen nicht weiterbringt. Auch hier diekutieren wir über Grundrechte und so, aber was uns im Innern vielleicht sogar Angst macht, erwähnen wir nicht.
ich finde es ja auch wichtig, sich dort anzupassen, wo man ist. Die Frage ist nur, wo die grenze ist. Mir selbst sind Kirchtürme welcher Art auch immer sowas von wurscht, aber Gläubigen egal welcher Couleur ist es anscheinend nicht.
...Und wir wüssten, dass wir uns in den arabischen Ländern anzupassen hätten, würden wir uns dort aufhalten. Das ist doch eine Selbstverständlichkeit. Und umgekehrt sehe ich dies genauso.
wäre ich überzeugte Christin, würde ich auch in anderen Ländern jenseits des Westens erwarten, mein Gotteshaus zu bauen, so wie es meine Tradition zeigt.
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30.11.2009, 09:11Inaktiver User
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30.11.2009, 09:14Inaktiver User
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30.11.2009, 09:15Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Identität bewahren kann man auch mit einer liberalen oder linken Grundhaltung. Leider geht "Bewahrung" fast immer zusammen mit einer "rechten" Haltung.Ich mag es nicht mehr hören, dass man in eine rechte Ecke gestellt wird, weil man seine Identität bewahrt werden möchte.
Aber da sind ja wir/die Deutschen gebrannt, in anderen Ländern mag man damit gelassener umgehen. Na ja, andere Länder schwenken ja auch munter ihre Fähnchen vor den Haustüren, was wir/die Deutschen sich noch immer nicht trauen würden.
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30.11.2009, 09:19Inaktiver User
AW: Schweizer stimmen für Verbot von Minaretten
Noch zu ergänzung:
"man", der CDU Politiker Bosbach, nimmt dieses Ergebnis als Zeichen sehr ernst. (Teletext ZDF). Man müsse offensive Debatten führen.




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